Gebete der Christenheit

Basiert auf "Biblische Lehre" - aber damit die Praxis nicht zu kurz kommt, ein Extra-Forum

Moderator: eddi

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 14.02.2010 05:37

Welch ein Feuer der Leidenschaft spürt man diesem Gebet von Martin Luther ab:

Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist´s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du, mein Gott, stehe du mir bei, wider alle Welt Vernunft und Weisheit. Tue du es; du mußt es tun, du allein. Ist es doch nicht mein, sondern deine Sache. Hab ich doch für meine Person allhie nichts zu schaffen und mit diesem großen Herrn der Welt zu tun. Wollt ich doch auch wohl gute geruhige Tage haben und unverworren sein. Aber dein ist die Sach, Herr, die gerecht und ewig ist. Stehe mir bei, du treuer, ewiger Gott! Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens, es hinket alles, was fleischlich ist und nach Fleisch schmeckt. Gott, o Gott! Hörest du nicht, mein Gott? Bist du tot? Nein, du kannst nicht sterben, du verbirgst dich allein. Hast du mich dazu erwählet? Ich frage dich; wie ich es denn gewiss weiß; ei, so walt es Gott! denn ich mein Lebenlang nie wider solche große Herrn gedacht zu sein, habe mir es auch nie vorgenommen. Ei, Gott, so stehe mir bei in dem Namen deines lieben Sohns Jesu Christi, der mein Schutz und Schirm sein soll, ja meine feste Burg, durch Kraft und Stärkung deines Heiligen Geistes. Herr, wo bleibest du? Du, mein Gott, wo bist du? Komm, komm, ich bin bereit, auch mein Leben darum zu lassen, geduldig, wie ein Lämmlein. Denn gerecht ist die Sache und dein; so will ich mich von dir nicht absondern ewiglich. Das sei beschlossen in deinem Namen. Die Welt muß mich über mein Gewissen wohl ungezwungen lassen, und wenn sie noch voller Teufel wäre, und sollte mein Leib, der doch zuvor deiner Hände Werk und Geschöpf ist, darüber zu Grund und Boden, ja zu Trümmern gehen; dafür mir aber dein Wort und Geist gut ist. Und ist auch nur um den Leib zu tun; die Seele ist dein und gehört dir zu, und bleibet auch bei dir ewig. Amen. Gott helf mir, Amen.

Martin Luther
Zuletzt geändert von Jörg am 07.03.2010 08:15, insgesamt 1-mal geändert.
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 15.02.2010 04:57

Herr Jesu Christe, der du mit der Schwachheit und dem Unglauben in unserem Leben bis auf diesen Tag herzliches Erbarmen trägst, verleihe uns allen, dass, wo du bist, deine Diener auch sein sollen, verleihe uns allen, dass während unser Leben noch im Streit des Tages und im Staub der Arbeit sich verzehrt, Herz und Wille im Himmel bei dir weilen. Und wenn unsere Zeit ausgekämpft und unsere Aufgabe ausgelitten ist, dann verleihe die eine Gnade, dass wir dich und in dir deinen Vater erblicken. Laß uns in der Schwere der Lebenswirklichkeit deine Herrlichkeit nicht vergessen noch sie verlieren. Laß uns in dem Ernst der Gefahren deine Hilfe und deine Nähe reichlich verspüren. Gehe durch deine Gemeinde nah und fern, wehre allem falschen Eifer, aber den wahren und heilsamen lehre du. Und wo in deinem Garten ein zerknicktes Rohr dich preist und in deinem Hause ein glimmender Docht dir Dank sagt, da verschone auch die arme Pflanze und laß dir auch das geringe Licht gefallen. Da wir mit diesem Tage unserer Hinfahrt wieder einen Tag näher gekommen sind und nicht wissen, wie viel du uns noch gesetzt, so bitten wir dich, o mildester Herr, laß uns in unserer Sterbestunde deiner Nähe gewiss werden und bleiben und aus dem Tod zum Leben hindurchdringen, um deiner Erbarmung willen.

Hermann Bezzel
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 16.02.2010 04:42

Lieber Vater im Himmel, laß uns als deine Kinder vor dein Angesicht kommen und gib uns, was wir brauchen, damit wir nicht in der Unruhe des Lebens bleiben, sondern die heilige Ruhe bekommen als deine Kinder, die versorgt sind und die auch durch alles Ungemach dieser Zeit getrost hindurchwandeln dürfen, weil ihr Weg zu dir, dem ewigen Vater im Himmel, geht. Behüte uns, dass wir nicht abwärts kommen und nicht in vergänglichen Dingen uns mühen müssen, und mache uns stark durch dein Licht in den Ewigkeiten und in der ewigen Wahrheit des Lebens. Amen.

Christoph Blumhardt
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 17.02.2010 05:23

In dir, o Jesu, ist lauter Leben und Licht. Wenn schon der Schatten des Todes uns verfinstert, so leben wir doch in der Hoffnung: Du wirst uns von allem Übel erlösen. Du, Herr, hast deine Stunden, uns zu demütigen und uns zu erhöhen. Laß nicht zu, dass wir uns an den Wegen deiner heiligen Vorsehung ärgern oder über der Bösen Glück zürnen, sondern laß uns groß und wichtig sein das Los und das Teil deiner kleinen Herde. Und wenn auch wir wider unseren Vorsatz etwas Übereiltes tun, so laß uns in der Fürbitte Jesu allezeit gewissen Trost finden. Amen.

Friedrich Christoph Oetinger
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 18.02.2010 04:34

Mit deinem Urteil, o allmächtiger Gott, stehen und fallen wir. Gib, dass wir uns unserer Schwachheit und Ohnmacht bewusst sind. Laß uns immerdar bedenken, dass unser Leben wie ein Schatten ist, ja, dass wir nichts sind ganz und gar. Laß uns lernen, in dir allein zu ruhen und von dir allein und deinem Wohlgefallen abhängig zu sein. In deiner Hand liegt es, das Werk unseres Heils anzufangen und zu vollenden. Da gib, o Gott, dass wir uns mit Furcht und Zittern dir unterwerfen und deiner Berufung auch fernerhin folgen. Verleihe, dass wir dich stets anrufen und alle unsere Sorge auf dich werfen, bis wir endlich allen Gefahren entronnen sind und zu jener ewigen seligen Ruhe kommen, die uns erworben ist durch das Blut deines eingeborenen Sohnes.

Johannes Calvin
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 19.02.2010 05:04

O Gott, es wird alle Tage schlimmer, je mehr du uns dein Licht lässest hell werden. Der Feind Gottes richtet so viel Verwirrung an, dass die ganze Erde das Tier anbetet. Oh, siehe darein, und wie Jesus dies mit Seufzen angesehen, so erhöre auch unser Seufzen in der Bekümmernis. Gib den Heiden deinen Namen zu erkennen, dass die Christen sich schämen. Amen.

Friedrich Christoph Oetinger
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 20.02.2010 07:19

Gott Heiliger Geist,
schenke mir Menschen,
mit denen ich im Glauben und Gebet
Gemeinschaft habe,
mit denen ich alles tragen kann,
was mir auferlegt ist.
Dreieiniger Gott,
mache mein Herz fest
und gründe es allein auf dich
und deine Hilfe.
Dann ist mir geholfen
Und ich will dir danken.

Herr, mein Gott,
sei mir ein fester Grund,
auf den ich
in dieser und jener Zeit bauen kann.

Dietrich Bonhoeffer
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 21.02.2010 07:23

Der Gott der Geduld und des Trostes mache uns einträchtig, dass wir um Christi willen etwas aneinander tragen können.

Friedrich Christoph Oetinger
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 22.02.2010 04:51

Herr Jesu Christe, du Sohn des lebendigen Gottes, der du uns Angst und Gericht zur Rechten des Majestät bist und alle Gewalt besitzest, siehe in Gnaden und mit treuer Fürbitte auf alle die Ängste und Sorgen, welche wir vor dich bringen. Nimm deines armen Volkes, das um das Bekenntnis zu deinem Kreuze sich schart, gütig wahr und gedenke unserer Not, da wir unter brausenden Wellen und stürmischen Wogen kaum mehr rufen können. Der du den Aufrichtigen es gelingen lassen willst, schenke uns das schlichte einfache Bekenntnis zu deinem aus Leid geborenen und ewig bewährten fehllosen Worte. Erhebe in uns den Mut des Trotzes und den Ernst der Treue wider Abfall und Spott, wider Zank und Zweifel. Laß unser Bekenntnis in Kraft des Lebens gehen, gib frohe Liebe zu dir und die freudigen Werke des Dankes. Laß unser Leben eine Verteidigung deines Namens sein und unser Glück weithin dich preisen. Schenke, ehe es Abend wird, deiner Kirche noch Gewalt über alle Widersacher und deiner Gemeinde die Gewißheit deiner Nähe. Erwecke aus verborgenen Rüstkammern Diener und Dienerinnen mit Lob und Liebe und laß uns alle in deinem Siege ewige Gerechtigkeit finden, dass wir dich mit allen Auserwählten einst ohne Unterlaß anbeten mögen. Amen.

Hermann Bezzel
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 23.02.2010 04:27

Herr, dein Geist ist so gut und lieblich in allen Dingen, du bist so barmherzig, dass nicht nur das Heil, sondern sogar das Unheil, das über deine Auserwählten kommt, eine Wirkung deiner Barmherzigkeit ist: Erweise mir die Gnade, dass ich nicht wie ein Heide handle in dem Zustand, in den deine Gerechtigkeit mich versetzt hat; dass ich wie ein wahrer Christ dich als meinen Vater und meinen Gott erkenne, in welcher Lage ich auch sein mag, denn die Veränderung meines Zustandes verändert den deinen nicht: du bist immer der gleiche, ob auch ich ein Opfer der Veränderung bin; du bist nicht weniger Gott, wenn du heimsuchst und strafst, als wenn du tröstest und Nachsicht übst.

Blaise Pascal
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 24.02.2010 04:37

Herr, unser Gott, wir danken dir, dass wir deine Kräfte erfahren dürfen, dass wir nicht bloß mit irdischen Dingen zu tun haben und dein Geist uns immer wieder aufhilft. Behüte uns darin; laß viele Herzen es empfinden, welch eine Gnade uns geworden ist, hier unter dieser Vergänglichkeit und inmitten vieler Torheit mit unserem Geist im Himmel zu wandeln und voll Zuversicht sagen zu können: Es geht vorüber alles, was uns plagt, und alles, was uns Mühe macht; es geht vorüber; und wir gehen fröhlich und getrost deinem immer stärker werdenden Reich entgegen. Amen.

Christoph Blumhardt
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 25.02.2010 04:53

Gib mir die richtigen Worte,
gib mir den richtigen Ton.
Worte, die deutlich für jeden
von dir reden -
gib mir genug davon.
Worte, die klären,
Worte, die stören,
wo man vorbeilebt an dir.
Wunden zu finden
und sie zu verbinden -
gib mir die Worte dafür.

Gib mir die guten Gedanken,
nimm mir das Netz vom Verstand,
und lass mein Denken und Fühlen
vor dir spielen
so wie ein Kind im Sand.
Staunend und sehend,
prüfend, verstehend
nehm ich die Welt an von dir;
sie zu durchdringen,
Dir wiederzubringen -
gib mir Gedanken dafür.

Gib mir den längeren Atem;
mein Atem reicht nicht sehr weit.
Ich will noch einmal vestohlen
Atem holen
in deiner Ewigkeit.
Wenn ich die Meile
mit einem teile,
die er alleine nicht schafft,
lass auf der zweiten
mich ihn noch begleiten -
Gib mir den Atem, die Kraft.

Manfred Siebald
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 26.02.2010 05:30

Laß mir nichts in dieser Welt so lieb sein als den teuren Namen Jesus. Er müsse meine Kraft sein, wenn ich mir selbst unbekannt werde, wenn der Streit in Fleisch und Blut, in der äußeren, an die Welt geketteten Vernunft mich verzagt macht, wenn ich vor mir selbst muß ein Narr und wie ein Tier sein vor dir. Diesen Namen laß meine Aufrichtung sein in der göttlichen, auf dich, o heiliger Geist, gerichteten edlen Vernunft, mit welcher wir stückweise eines nach dem andern besehen und uns damit trösten lassen. Laß es mir, o Jesu, niemals fremd sein, wenn ich unter diesem Streit von den Menschen verachtet und verworfen werde. Und mit diesem Vorsatz will ich denn in dir jetzt schlafen und ruhen und ebenso in dir wieder erwachen. Amen.

Friedrich Christoph Oetinger
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 27.02.2010 06:08

Herr, unser Gott, du großer, Allmächtiger, dessen Geist Himmel und Erde erfüllt, wir danken dir, dass du unser Vater bist und wir in dir Zuflucht haben auf allen unsern Wegen, die wir auf Erden gehen müssen, immer im Dienst dir, dem Vater gegenüber, dass dein Leben in uns offenbar werde und durch uns in die Welt fließe, damit die Welt selig werde durch dich, der du so väterlich für uns sorgst. Behüte uns, dass wir auch in Kummer und Traurigkeit stark sein mögen; und auch wenn wir neue Wege gehen sollen, so gib du deinen Geist, dass die Wege recht werden und dass alles zum Guten komme, dir, dem Vater, zu Ehren. Laß uns im Geist vereinigt sein in großer, starker Hoffnung, dass doch dein Wille geschehe auf Erden wie in den Himmeln und wir Freude haben alle Zeit in der Gewißheit, dass unsere Wege fest geebnet sind durch alles hindurch, durch deine Liebe und Treue. Amen.

Christoph Blumhardt
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
Moderator
Beiträge: 2193
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 01.03.2010 05:18

Gib, mein Gott, dass ich mit stets gleicher Seelenruhe alle möglichen Ereignisse hinnehme, denn wir wissen nicht, was wir bitten müssen, und ich kann das eine nicht mehr begehren als das andere, ohne Anmaßung und ohne mich verantwortlich zu machen für die Folgen, die deine Weisheit mir gerade hat verbergen wollen. Herr, ich weiß, dass ich nur eines weiß: dass es gut ist, dir nachzufolgen, und dass es böse ist, dich zu beleidigen. Außerdem weiß ich nicht, was besser oder schlechter ist in allen Dingen, ich weiß nicht, was mir nützlich ist, Gesundheit oder Krankheit, Reichtum oder Armut oder was immer von allen Dingen dieser Welt. Das zu entscheiden übersteigt die Kraft der Menschen und der Engel, und es ist verborgen in den Geheimnissen deiner Vorsehung, die ich anbeten und nicht ergründen will.

Blaise Pascal
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)


Zurück zu „Aus der Praxis - Alltag, Mission, Gemeindearbeit etc“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste