"Quellwasser" Andachten von H. F. Kohlbrügge

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Sonja
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"Quellwasser" Andachten von H. F. Kohlbrügge

Beitragvon Sonja » 20.03.2014 09:59

Und er trug sein Kreuz.
Joh. 19,17a


Heische, spricht Gott zu uns, ich will es dir geben. Tue deinen Mund weit auf, ich will ihn füllen nach meinem Bunde mit euch, es soll euch an nichts fehlen. Was ihr bittet in meinem Namen, das will ich tun, und immerdar ist es ein Gott-Vorgreifen, so dass es eine-Frucht abgibt, welche das Fleisch zerreißt. Wir besitzen Himmel und Erde mit unserm Gott, und sind verlegen, wenn uns ein Fünfgroschenstück fehlt für den morgenden Tag. Wir sind zur Reinheit, Freiheit und Ordnung geboren, und wir vermögen alles, nur nicht diese Reinheit, Freiheit und Ordnung zu bewahren. Wir vermögen alles und fragen immerdar: Woher soll es kommen? Wir haben allerlei Fülle und gehen fortwährend zu Tränken, worin kein Wasser ist. Ein jeder, der das Gesetz seines Gottes mehr ehrt als sich selbst, weiß es so gut wie ich: Vor der Bekehrung, nach der Bekehrung, immerdar soll es bei dem alten Gebet bleiben: Sei mir gnädig, o Gott, und strafe mich nicht in deinem Zorn! Mit mir ans Kreuz, o Gott, ich habe es verdient. Mein Kreuz ist es, was hat dieser Gerechte getan? – Und dennoch sein Kreuz, wenn es auch mein Kreuz ist; denn ich habe es verdient, den Fluch, die ewige Schande, die ewige Schmach zu tragen und darunter auf ewig umzukommen, und dennoch: sein Kreuz. So hat's der ewigen Liebe gefallen. Was mein ist, wurde sein; was sein ist, wurde mein.

Du nimmst auf deinen Rücken
die Lasten, die mich drücken
viel schwerer als ein Stein;
du wirst ein Fluch, dagegen
verehrst du mir den Segen,
dein Schmerzen muss mein Labsal sein.
Amen

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Sonja
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"Quellwasser" Andachten von H. F. Kohlbrügge

Beitragvon Sonja » 22.03.2014 10:58

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun.
Luk. 23,34


Ach, wie bald verflucht der Mensch seinen Gott, wenn ihm Schmerz und Hohn zustößt, wie bald verflucht und verdammt er seinen Nächsten und schließt ihn von der Gnade aus, wenn dieser ihn verhöhnt und ihm Schmerz verursacht. Was der Herr aber geboten hat: Bittet für die, so euch beleidigen, das hat er selbst getan. Sein Gebet ist auch erhört worden. Der Hauptmann dieser Kriegsknechte sprach nachher offen das Bekenntnis zur Seligkeit aus: Wahrlich, dieser war Gottes Sohn. – Von diesem Gebete haben wir die Frucht, die wir sonst geneigt sind, Gott und unsern Nächsten zu hassen, dass in aller Not, bei allem Hohn und allem Leiden, das Abba – Vater uns aus dem Herzen fließt und wir ihm untertänig sind und still gehalten werden, um zu dulden und auf seine Hand zu sehen, um auch noch von ihm das Gute zu hoffen und in der Hoffnung auf ihn gestärkt zu werden mitten in den Widerwärtigkeiten, sowie alle Heiligen Gottes es von altersher getan haben. Sodann haben wir die Frucht, dass wir unsere Feinde lieben, segnen, die uns verfluchen, denen die uns hassen, wohltun, und für die bitten, so uns beleidigen und verfolgen. Und davon haben wir wiederum die Frucht, dass solch ein Gebet für diejenigen, die uns beleidigen, erhört wird, wie wir dies an Stephanus sehen, der, da er gesteinigt wurde, in seinem Sterben sprach: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu. Die Frucht davon war die Bekehrung Pauli, und dass also die Erstlinge, ja eine Fülle der Heiden, hineinkamen.

Liebe, die mit ihren Armen
mich zuletzt umfangen wollt,
Liebe, die aus Lieb'serbarmen
mich zuletzt in höchster Huld
ihrem Vater überlassen,
die selbst sterbend für mich bat,
mir die Strafe zu erlassen,
weil mich ihr Verdienst vertrat.
Amen

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Sonja
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"Quellwasser" Andachten von H. F. Kohlbrügge

Beitragvon Sonja » 23.03.2014 10:39

Jesus spricht zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter!
Joh. 19,26b.27a


Hat der Herr von seinem Kreuze herab für seine Mutter, für eine Witwe, gesorgt, o wieviel mehr wird er jetzt sorgen als ein starker Erlöser für alles, was unter euch schwach und elend ist und sich nicht zu helfen versteht, für alles, was einsam und eine rechte Witwe ist. Darum ihr Mütter, ihr Frauen, ihr Witwen unter dem Kreuze, herbei in eurer verborgenen Not zu dem Herrn! Kein offenes Grab, worinnen man das Geistige und Leibliche, seine Stütze und sein Durchkommen, seinen Trost und seine Aussicht versinken sieht, ist mächtiger als Jesu weites Herz, worin wir uns betten können in allerlei Not, Angst und Trübsal. Auch jetzt noch hat er seine Johannes, welchen er gebietet, um uns zu laben aus der Fülle des süßen Trostes seines Kreuzes, um uns Raum zu machen und Bahn zu brechen, dass wir den Satan zertreten sehen unter seinen Füßen; um uns hundertfältig wiederzugeben, was uns unbarmherzig geraubt wird, weil wir Gott fürchten; auch dass wir bei unserm Sterben unsere Zurückbleibenden getrost ihm übergeben können, und uns obendrein ein ewiges, seliges Leben zu geben bei ihm in seiner lieblichen Gegenwart. Darum muss es uns wohl sein unter unserm Kreuze, unter seinem Kreuze, darum muss es uns wohl sein auf Golgatha. Hinter aller sichtbaren Herrlichkeit und sichtbarem Wohlsein steckt die Hölle und das Verderben. Hinter dem Schrecklichen, welches sein armes und elendes, dennoch in seinem Blute herrliches und heiliges, priesterlichkönigliches Volk durchzumachen hat, liegt bereit eine ewige Krone, Ehre und Unverderblichkeit.

Er ist's, der den Fremdling schützet,
der die Witwen hält im Stand,
der die Waisen unterstützet,
ja, sie führt an seiner Hand.
Die ihm ruchlos widerstehn,
müssen ratlos irregehn.
Amen

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Beitragvon Sonja » 24.03.2014 11:22

Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?
Luk. 23,40


Während der eine Schächer aus heuchlerischer Frömmigkeit, aus Menschengefälligkeit und Verstockung der Sünde im Angesicht des Todes und des Gerichtes des Herrn spottet, erfüllt den andern mit einem Mal ein Eifer Gottes und ergreift ihn urplötzlich. Und du, so spricht er zu dem andern Schächer, und du fürchtest dich auch nicht vor Gott? Mit diesem „Auch nicht“ wirft er mit einem Male alle Gerechtigkeit der Hohenpriester, der Schriftgelehrten, der Pharisäer, des ganzen Volkes über den Haufen, zeugt und predigt ihnen, dass sie alle sich vor Gott nicht fürchten. – Sodann sagt er: Du bist in gleicher Verdammnis wie der Mann da, dessen du spottest, und schließt sich selbst damit nicht aus. Wir erleiden dieselbe Strafe wie er. Da ist in ihm urplötzlich die Liebe Christi und des Nächsten wach; er will, dass sein Mitschächer einen Elenden und Mitgefährten desselben Leidens nicht lästere. Er erklärt aber mit deutlichen Worten die Strafe, welche Christus erleidet, für ein stellvertretendes Leiden. Er fordert seinen Gefährten zur Buße und zur Bekehrung auf, indem er ihm sagt: Du fürchtest Gott nicht. Er rechtfertigt den Herrn und verdammt sich selbst, zeugt von eigener Schuld und von Christi heiliger Unschuld; denn er spricht: Wir sind billig darinnen, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes gehandelt.

Nun, was du Herr erduldet,
ist alles meine Last,
ich hab' es selbst verschuldet,
was du getragen hast;
schau her, hier steh' ich Armer,
der Zorn verdienet hat,
gib mir, o mein Erbarmer,
den Anblick deiner Gnad.
Amen

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Beitragvon Sonja » 26.03.2014 09:10

Und wir zwar sind billig darin, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes getan.
Luk. 23,41


Sind wir der Schächer, so sollen wir es auch machen wie der Schächer. Lasst uns uns selbst verdammen, uns selbst verklagen vor Gott, es vor ihm bekennen, dass wir seiner Seligkeit unwert sind, dass wir den Lohn unserer Taten empfangen, wenn er uns auf ewig in die Verdammnis wirft. So sei Gott recht gegeben! – Aber nun, wo bleiben wir mit unsern Sünden? Hinaufgeschaut zu dem, der neben uns hat wollen hängen! Neben uns, ja und auch für uns, auch an unserer Statt. Was hat er verübt, dieser Mann der Schmerzen? Womit hat er es verdient, dass er da hängt mit einer Krone von Wunden und Blut um das Haupt? Womit hat er es verschuldet, dass sein Gott ihn nicht durch seine Engel vom Kreuz nehmen lässt, dass sich die Erde nicht auftut, zu verschlingen die gottlose und mitleidslose Rotte, welche um das Kreuz steht? Ist er auch ein Übeltäter, ein Verbrecher, ein Räuber, ein Mörder? Nein, nein, er hat nichts Ungeschicktes getan. Er ist um und um unschuldig. Er macht hier alles gut, was wir verdorben; er bezahlt, was wir geraubt haben; durch die Schmach, die er trägt, macht er uns zu Fürsten über die Engel; durch seinen Tod wird er der Tod unseres Todes; durch seine Verlassenheit, wo er fast umkam in dem Zorne Gottes, hat er uns hineingebracht in die Gemeinschaft mit Gott, so dass wir als begnadigte Kinder, schluchzend aber auf ewig versöhnt, uns an sein Vaterherz werfen dürfen.

Ich, ich und meine Sünden,
die sich wie Körnlein finden
des Sandes an dem Meer,
die haben dir erreget
das Elend, das dich schläget,
und das betrübte Marterheer.
Amen

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Beitragvon Sonja » 30.03.2014 11:28

Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.
Luk. 23,43


Was haben wir mehr zu beachten: Schächers Gnade oder Schächers Glauben? Darauf antworten wir: Schächers Glauben. Hinter Schächers Gnade versteckt sich manchmal die Arglist der Eigengerechtigkeit, und die spricht so: Komme ich mit dem Meinen, was ich jetzt habe, nicht durch, so ist doch endlich bei Gott Schächers Gnade da, und dann wird mir diese zuletzt noch immer zu gute kommen können. Das ist mit andern Worten: So arg sieht es mit mir noch nicht aus als mit dem Schächer. Will man Beweise, so stecke man die Hand nur in den Busen und frage sich selbst, ob man sich nicht immerdar schmeichelt: Ich meine es doch besser als der da, bin auch besser. Und will man solches dennoch nicht bekennen, so werden uns unsere eigenen Worte verdammen müssen, wenn wir uns nur etwa ins Gedächtnis rufen wollen, wie wir noch gestern oder vorgestern über diesen oder jenen unserer Nächsten uns ausgelassen haben. Wer Schächers Gnade will, der sei auch wahrhaftig ein Schächer und bekenne mit Paulo: Mir, dem vornehmsten Sünder, ist Barmherzigkeit widerfahren, sonst ist es ein Wort der Lippen und nicht Wahrheit im Innern. Der Schächer hat im Glauben geschrien: Herr, gedenke an mich, und so ist die ganze Erfüllung des Gesetzes bei ihm gewesen, die Liebe Gottes und des Nächsten, er hat fürstlich von Christo gepredigt und allen die Wahrheit vorgehalten, wo kein Mensch anders den Mund auftat, als um seines Christi zu spotten.

Des Bundes Blut erwies die erste Kraft
am Schächer, der noch in der letzten Stunde
durch wahre Buß und Glauben Gnade fand,
für alle Sünden ward nun Rat geschafft.
Doch ist aus Tausend einem dies geschehn,
so ist dem sichern Fleisch nichts eingeräumet:
der andre Schächer musst zu Grunde gehn,
weil er die rechte Gnadenzeit versäumet.
Amen

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Beitragvon Sonja » 31.03.2014 10:34

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Matth. 27,46b


Gottes Herz ist ein Vaterherz den Umkommenden, den Verlorenen, und Jesu Liebe ist unermesslich. Soll es gelogen sein, dass er verlassen am Kreuz hing, eine Stunde, noch eine Stunde und noch eine Stunde? Soll es gelogen sein, dass das unerschaffene Wort mit dem geschriebenen Worte alles wieder hergestellt hat? Wahrheit ist es, Wahrheit bleibt es. Das Wort vom Kreuz soll wohl gelten im Himmel und in der Hölle. – Darum Mut in Not, in Finsternis, in Leid, in Verlassenheit! Mut bei allem Gefühl der Verlorenheit! Es gehe durch die Finsternis, durch den Tod hindurch; über Not, Tod und Grab steht Jesus, unser Erretter. Wem es geht um sein Wort und seine Treue, aus dem Tode wird er hervorkommen sehen das Leben, aus der Verlorenheit die Errettung, aus der grässlichsten Finsternis das Licht. Sprich „mein“, du Seele! Mein Gott, mein Gott, mein Heiland und Erretter! Mein Nothelfer, mein Erlöser, mein Leben, ich lasse dich nicht! Dann gehe es durch den Rachen des Umkommens, dieses Mein wird Gottes Herz brechen, dass Gnade und Errettung, Licht und Trost und ewige Freude wie ein mächtiger Regen herniederkommt. dass du Elender dennoch „mein“ sagest, das gefällt Gott; und so muss dein Dunkel sein wie der Mittag, wie ein Tag von sieben Sonnen; denn der Herr ist unser ewiges Licht.

Nun weiß ich, dass die Macht der Finsternis
zerstöret ist. Muss ich schon ratlos gehen
durch dunkle Täler und verlassen stehen
von allem Trost, so bin ich doch gewiss:
die Sonne muss vorher von Glut und Schein
beraubet in des Abgrunds Kluft sich senken,
eh' ich von Jesu werd' geschieden sein,
und eh' er nicht wird meiner mehr gedenken.
Amen

Leo_Sibbing
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Beitragvon Leo_Sibbing » 08.04.2014 07:44

. . . und sie kamen, das Grab zu besehen.
Matth. 28,1b


O wie tröstlich ist es, dass, wo die lieben Evangelisten ihre Evangelien abschließen, sie eben da das volle Maß der Unvernunft, des Unglaubens, der Herzenshärte, des Verzagtseins der lieben Jünger des Herrn an den Tag legen. Der Herr hat es nicht gewollt, dass sie es in breiten Worten herausstreichen sollten, mit welcher Macht oder wie und wann unser Herr aus dem Grabe gekommen, was im Himmel dabei vorgefallen, was vor dem Thron vorgefallen, was Adam und Eva und alle Heiligen gesagt haben, da es am Kreuze hieß: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist. Ein Schächer an dem Kreuz, rohe Soldaten unter dem Kreuz sind bekehrt worden, eine Frucht der Fürbitte Christi. Das sollen wir wissen zu unserm Troste. Und nachdem uns das berichtet ist, da strömen die Furchtsamen und die Verzagten herbei. Sie, die als Juden und Jüdinnen die Schriften von ihrer Jugend auf gelesen, auch darin unterwiesen waren, wussten die Schriften noch nicht, dass Jesus von den Toten auferstehen würde. So sollen wir doch ja den Trost zu uns nehmen, dass es dem Herrn gefallen, uns seine lieben Jünger nach Wahrheit zu schildern, auf dass wir wissen und verstehen, was für ein Volk er sich zum Eigentum erkauft, und welche es sind, deren er sich nicht schämt.
Ihm sei der Dank und die Ehre, der alles also gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat. Ihm ist nichts zu wunderbar. Beharren wir nur einfach bei seinem Gebot, so wie wir es verstehen, und so wie Lukas, der Evangelist, von den Weibern bezeugte: Aber am Sabbat ruhten sie nach dem Gebot. Die Hoffnung, welche lebendig ist durch Christi Auferstehung, beschämt nicht. Dazu sage ein jeder von uns: Das ist gewisslich wahr.

Großer Siegesheld,
Tod, Sünd', Höll' und Welt
hast du mächtig überwunden
und ein ew'ges Heil erfunden
durch das Lösegeld
deines Blut's, o Held.
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10

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Beitragvon Leo_Sibbing » 09.04.2014 08:57

. . . Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.
Luk. 24,5b.6a


Was hilft uns das Wissen, dass es einen Jesus gegeben hat, der gekreuzigt und gestorben, der auch auferstanden ist von den Toten, wenn nicht das gewisse Vertrauen des Herzens da ist: er ist auch für mich auferstanden, und ich bin mit ihm auferstanden! Ist er aber auferstanden, warum suchen wir ihn denn fortwährend in dem leeren Grabe? Warum meinen wir denn noch immerdar, er sei von uns genommen, weil wir ihn in diesem Grabe nicht finden? Oder wir meinen, wir hätten genug an einem für unsere Sünden gestorbenen Jesus. Aber was kann uns ein toter Heiland helfen? Wir müssen einen auferstandenen haben. Nun geht es mit ihm in das Grab, o du geplagtes Volk des Herrn! Mit ihm in das Grab ging unser alter Mensch, unser liebes Ich mit all seinen Gerechtigkeiten, der ganze sündige Mensch mit all seiner Lust, Weltliebe, mit allem dem, was er gern hätte, – das alles ging mit ihm in das Grab, was wir sind und was wir wollen. In seinem Grabe wurde der Teufel zunichte gemacht, der Tod getötet, auch unser Grab ging in das Grab, auch das Grab der Unsern, die in ihm schlafen; das alles nahm Jesus von uns ab und mit sich in sein Grab. Aber er stand auf als der Heilige Gottes, und wir in ihm, dass unser Wandel im Himmel sei. Und nun, warum wollen wir einen toten Jesus haben? Warum sitzen wir bei dem leeren Grabe und weinen, weil wir das nicht finden, was wir suchen?

Die Rechte Gottes ist erhöhet,
die Rechte unsers Gottes siegt.
Der Fromme, der nun sicher stehet,
frohlocket, dass der Feind erliegt.
Ich sterbe nicht, ich werde leben
durch den, der mich erlöset hat;
ich will die Werke froh erheben,
die der Erbarmer für mich tat.
Amen
Zuletzt geändert von Leo_Sibbing am 12.04.2014 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Leo_Sibbing
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Beitragvon Leo_Sibbing » 12.04.2014 18:27

Sie sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen.
Luk. 24,34


Es bleibt freilich ein hohes, schweres Stück, die Auferstehung Christi für sich selbst zu glauben. Das haben die lieben Jünger selbst erfahren, wie stark der Unglaube gegen diese Wahrheit ist. Darum sagen sie auch, um jeden Zweifel wegzunehmen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden. So sind wir denn wahrhaftig in den Stand gesetzt, dass wir den Tod nicht sehen werden. Wahrhaftig sind wir in ihm gerechtfertigt; wahrhaftig ist es die Größe der Kraft Gottes, welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat, die an uns wirkt, uns von der Welt ab und dahin zu bringen, wo Christus ist. Wahrhaftig haben wir das Leben, das ewige; wahrhaftig wird unsere Hoffnung nicht beschämt werden. Wahrhaftig ist es, was wir für wahr und gewiss halten von unserer Erwählung, womit uns Gott erwählt hat zur ewigen Seligkeit. Wahrhaftig wird Christus als der Letzte über unserm Staube stehen, wahrhaftig uns nicht verlassen in unserm letzten Stündlein, wahrhaftig unser Gebein bewahren in dem Grabe und aus dem Grabe auferwecken; wahrhaftig werden wir ihn sehen, wie er ist. Wahrhaftig sind alle diese Dinge, ob wir auch nichts davon sehen. Und die Kraft seiner Auferstehung, wer kann sie leugnen? Sie ist von Zeichen und Wundern umgeben, wie sie uns bis dahin durch alles Sichtbare hindurchgeholfen und jedes tobende Meer, das sich gegen uns erhob, gescholten hat.

Er ist wahrhaftig auferstanden,
der für uns litt und für uns starb,
der uns erlöst aus Todesbanden
und ewges Leben uns erwarb,
der uns dereinst lebendig macht
zu seiner Herrlichkeit und Pracht.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 15.04.2014 07:02

Halte im Gedächtnis Jesum Christum, der auferstanden ist von den Toten.
2. Tim. 2,8


Timotheus als Mensch Gottes sollte des eingedenk sein und bleiben. Hatte er es denn vergessen? O gewiss, und die Worte mögen ihm wohl zur rechten Zeit zugekommen sein. Denn in unserm Gedächtnis bleiben Tod und Sünde, Leiden und Gefahr, und hundert Bedenken fleischlicher Überlegung, wie auch des Unmutes und des Unglaubens hängen. Was uns Pein verursacht, was uns Not macht, das beschäftigt uns; aber des Mittels, durch welches wir der Not, der vielfachen Schwachheit und des Unvermögens überhoben werden, bleiben wir nie eingedenk. Darum brachte Paulus seinem Timotheus dieses Mittel, darum den Mittler in Erinnerung; darum bringt auch uns das Wort denselben in Erinnerung. Und was hat dies für eine Wirkung? Wenn wir, die wir geistlich, die wir an Gott gläubig geworden sind, nur an diese Tatsache denken, dass Jesus Christus von den Toten auf erweckt ist, so reizt uns solches Gedenken alsbald zur Liebe und von der Liebe zur Hoffnung und von der Hoffnung zum Glauben.
Das ist also die Frucht, wenn wir dieser Tatsache eingedenk bleiben, dass Gott Jesum von den Toten auferweckt hat: dass wir uns an solche Tatsache, als wahr und gewiss geschehen, halten, das will sagen, dass wir glauben dürfen: wir seien in solcher Auferweckung aus Toten mit ihm auferweckt.

Halt im Gedächtnis Jesum Christ,
der auch am dritten Tage
siegreich vom Tod erstanden ist,
befreit von Not und Plage.
Bedenke, dass er Fried gemacht
und dir das Leben wiederbracht:
dank ihm für diese Liebe.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 18.04.2014 11:04

Nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes.
Tit. 3,5


Die 0Wiedergeburt besteht in einer gänzlichen Erneuerung des Menschen. Die Taufe heißt bei dem Apostel ein Bad der Wiedergeburt; nicht dass die Taufe die Wiedergeburt hervorbringt, oder dass man in oder durch die Taufe an sich zur Wiedergeburt kommt, sondern die Taufe versiegelt die Wiedergeburt. Es soll aber niemand den Irrtum hegen, dass er durch die Taufe wiedergeboren ist; es heißt hier: durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes.
Es wird auch das Fleisch nicht erneuert, es besteht die Wiedergeburt mitnichten in einer Verbesserung unserer alten Natur, sondern darin besteht die Wiedergeburt oder die Erneuerung des heiligen Geistes, dass Gott sich unserer erbarmt mit herzlichem Erbarmen und wirkt in uns, dass wir es in unserer alten Natur nicht mehr aushalten können, sondern müssen Gott gefunden haben als unser höchstes und einziges Gut, – müssen Gnade vor ihm gefunden und Frieden mit ihm gemacht haben. Da zieht uns Gott mit Macht zu seinem Sohne hin und nimmt uns auf in den Bund, den er mit seinem Sohne gemacht. – Der Mensch war verloren, Gott hat ihn mit einem Mal selig gemacht; und der soeben in tiefer Finsternis lag, ist in das Licht gekommen, er ist aufgenommen in Gottes Königreich. Durch Jesum Christum, unsern Seligmacher, hat Gott so reichlich über uns ausgegossen seinen heiligen Geist, dass wir aus diesem Geist als neugeborene Kindlein hervorgehen, und sind in Gnaden, in Christo betrachtet nicht mehr Fleisch oder in dem Fleische, sondern Geist mit Christo und sind in Christo geheiligt durch den Geist.

Die Sündenschuld warf uns darnieder
und drückte, ach, wie schwer!
Doch du vergibst und stellst uns wieder
durch deine Gnade her.
Wohl deinem Liebling, dem du schenkest,
zu nahn zu deinem Thron,
und dessen du in Huld gedenkest,
dass er im Vorhof wohn'!
Amen
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10

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Beitragvon Leo_Sibbing » 23.04.2014 16:17

Ich bin schwarz, aber gar lieblich, ihr Töchter Jerusalems, wie die Hütten Kedars, wie die Teppiche Salomos.
Hohelied 1,5


Damit bezeugt sie in Betreff ihrer Geburt, dass sie ein Heidenkind ist. Aber sie fügt in einem Atem hinzu, doch lieblich, d. i. doch schön in den Augen des Königs, nämlich schwarz wie die schwarzen Zelte der Kedarener, doch lieblich und schön wie die wundervoll und schön bereiteten Teppiche Salomons; d. i. o, ihr Kinder Gottes, in mir selbst bin ich so gottlos, so hässlich wie alle Gottlosen, aber durch die Liebe meines Bräutigams bin ich schön, d. i. gerecht und heilig vor ihm. Damit legt die Gemeinde das rechte Bekenntnis ab, dass sie in sich selbst verwerflich und verdammlich, hässlich und abscheulich ist, fleischlich und unter die Sünde verkauft; hinwiederum dass sie in der Herrlichkeit ihres Königs ihm lieb und angenehm ist und also mit gutem Gewissen ihm dient und als eine gehorsame Tochter nach seinem Willen, nach seinem Reichs- und Hausgesetz ist und lebt. Der Teufel hört nicht auf, die Pracht der Gemeinde zu verdunkeln, und sie gleichsam in lauter Nacht zu hüllen, auch ihr allerlei anzuhängen und sie vor dem Gerichte Gottes anzuschwärzen, so dass die Gemeinde darüber zusammenschrickt; aber sie ergreift das Dennoch des Glaubens und spricht zum Trost aller Angefochtenen, die sie Töchter Jerusalems nennt, es aus, dass sie doch schön ist. Das glaubt sie und darauf ist sie stolz; denn der König hat es ihr gesagt.

Schwarz bin ich in mir selber
und arm und nackt und bloß,
doch lieblich in der Gnade
und herrlich, reich und groß.
Schwarz bin ich, schwarz geboren,
doch weiß im Gnadenstand!
Weiß bin ich erst geworden,
als ich mich schwarz befand.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 25.04.2014 20:37

Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebet.
Joh. 14,21


Die Gebote des Herrn sind nicht neue Gebote, sondern alte; und wiederum sind sie neue, weil sie von neuem eingeschärft werden, mit Berücksichtigung und Hervorhebung der geistlichen Meinung, und mit Berücksichtigung der Zeit und Umstände, auch des Fassungsvermögens derer, die sie hören. – Was es ist, solche Gebote zu haben, erhellt daraus am deutlichsten, wenn ich euch sage, dass unsere Ersteltern das Gebot hatten: Du sollst essen von allen Bäumen im Garten. Das „Haben der Gebote Gottes“ will sagen, dass man sie vernommen habe, also damit völlig bekannt gemacht, hinlänglich darin unterrichtet wurde.
Die Gebote des Herrn zu halten, das will sagen: sich selbst in seinem Innern darnach regeln, dass man in seinem Herzen also spreche: Das sind des Herrn Gebote, die habe ich als solche, die habe ich als Wahrheit, als mein Leben anerkannt; dabei bleibe ich, und dass man also den Wandel nach außen darnach richte. – Hebräisch heißt dieses Halten: sie bewahren als einen Schatz. Der Vorwitz möchte fragen: Wie wird man diese Gebote haben können, das Heilbringende davon erkannt haben und sie dennoch nicht halten? Die Antwort ist: Wir können sie sehr gut wissen, ohne sie zu halten, ich meine, sie auf die Dauer zu halten. Das Wissen ist Wind. Wenn ihr diese Dinge wisset, sprach der Herr, selig seid ihr, wenn ihr sie auch tut (Joh.13,17).

Herr, dein Befehl – o, den vergess' ich nicht,
erquicket mich und gibt mir neues Leben,
macht sanft dein Joch und leicht mir meine Pflicht.
Ja, ich bin dein, ach, siehe mein Bestreben.
ganz dein zu sein! Hilf mir, ich suche Licht.
Nur dein Befehl kann, was ich such', mir geben.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 14.05.2014 10:16

Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Matth. 6,10


Wir mögen uns gedulden in aller Not und Trübsal und einmal darüber nachdenken, was denn sein väterlicher Wille ist. Dabei sollen wir erst einmal gen Himmel hinaufblicken und sehen, welch eine Macht unser Vater im Himmel hat; daselbst widersteht ihm keiner. Ach, die lieben, heiligen Engel stehen da um seinen Thron herum; wie Blitze sind sie, jedem Befehl ihres Gottes nachzukommen; wie Flammen des Feuers sind sie, die in einem Nu auflodern, das darzustellen, wozu sie gesandt werden. Alle die Mächte, Thronen und Herrschaften, alle die Erzengel, in welch hohem Range sie auch von Gott geschaffen wurden, sind auf der Stelle herbei, auf das Geheiß Gottes, einem Elenden, der auf Gottes Erbarmung hofft, einem Kindlein, das kaum von einer rechten oder linken Hand etwas weiß, bis in die ärmste und elendeste Hütte hinein beizustehen mit einem Wörtlein süßen Trostes oder mit der schleunigsten Hilfe. Hier auf Erden unter den Menschen sieht ein jeder, der der Größte sein will, auf den Kleinen vornehm herab, dünkt sich der Größere und will helfen zu gelegener Zeit nach Laune, um dabei der Mann zu bleiben, oder will gar nicht helfen, weil er ahnt, so geschehe ein Wille, welcher ihn über den Haufen wirft, auch ihn straft, dass er solchen Willen nicht tut.

Wie aber dein Wille geschieht im Himmel, so geschehe er auch auf Erden, denn die Erde mit all ihrer Macht und Fülle ist ja so gut dein, wie dein heiliger Himmel, worin du wohnest; du kannst mir wohl Durchkommen verschaffen.

Dein Wille gescheh', Herr Gott, zugleich
auf Erden wie im Himmelreich.
Gib uns Geduld in Leidenszeit,
gehorsam sein in Lieb und Leid;
wehr und steur allem Fleisch und Blut,
das wider deinen Willen tut.
Amen
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10


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