"Quellwasser" Andachten von H. F. Kohlbrügge

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Leo_Sibbing
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"Quellwasser" Andachten von H. F. Kohlbrügge

Beitragvon Leo_Sibbing » 15.05.2014 22:31

Halte im Gedächtnis Jesum Christum, der auferstanden ist von den Toten.
2. Tim. 2,8


Timotheus als Mensch Gottes sollte des eingedenk sein und bleiben. Hatte er es denn vergessen? O gewiss, und die Worte mögen ihm wohl zur rechten Zeit zugekommen sein. Denn in unserm Gedächtnis bleiben Tod und Sünde, Leiden und Gefahr, und hundert Bedenken fleischlicher Überlegung, wie auch des Unmutes und des Unglaubens hängen. Was uns Pein verursacht, was uns Not macht, das beschäftigt uns; aber des Mittels, durch welches wir der Not, der vielfachen Schwachheit und des Unvermögens überhoben werden, bleiben wir nie eingedenk. Darum brachte Paulus seinem Timotheus dieses Mittel, darum den Mittler in Erinnerung; darum bringt auch uns das Wort denselben in Erinnerung. Und was hat dies für eine Wirkung? Wenn wir, die wir geistlich, die wir an Gott gläubig geworden sind, nur an diese Tatsache denken, dass Jesus Christus von den Toten auf erweckt ist, so reizt uns solches Gedenken alsbald zur Liebe und von der Liebe zur Hoffnung und von der Hoffnung zum Glauben.

Das ist also die Frucht, wenn wir dieser Tatsache eingedenk bleiben, dass Gott Jesum von den Toten auferweckt hat: dass wir uns an solche Tatsache, als wahr und gewiss geschehen, halten, das will sagen, dass wir glauben dürfen: wir seien in solcher Auferweckung aus Toten mit ihm auferweckt.

Halt im Gedächtnis Jesum Christ,
der auch am dritten Tage
siegreich vom Tod erstanden ist,
befreit von Not und Plage.
Bedenke, dass er Fried gemacht
und dir das Leben wiederbracht:
dank ihm für diese Liebe.
Amen
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10

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Beitragvon Leo_Sibbing » 16.05.2014 10:37

Er führte sie aber hinaus bis gen Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie.
Luk. 24,50


Welch ein Trost ist es für uns, dass wir es wissen, dass dort oben alles für uns in Richtigkeit gebracht ist! Solchen Trost eröffnet uns das teure Evangelium. Müde und matt von der Reise, wie wir sind, führt uns in demselben unser Erbarmer an die Heilsquellen, und wir bekommen es in unserm heißen Durste zu schmecken, dass wir dort oben ein Vaterland haben und auf der Wanderung dorthin sind. Dort ist das Goldland, das Land der Lebensströme, das Land der Ruhe, der ewigen Freude, das Land des Vollgenusses, des ungestörten Friedens, das Land, das von Milch und Honig fließt. Wir ziehen hin, dieses Land zu ererben, zu wohnen in Laubhütten, in lauter Freiwohnungen, deren dort sehr viele sind, alle wohl bereitet und mit allem versehen. dass solches wahr ist, das bezeugt uns die Feier des heutigen Tages, an dem wir die Himmelfahrt unseres Herrn betrachten, unseres Erretters, unseres Goels, unseres Bürgen, unseres einzigen Priesters, unseres ewigen Königs. – Das muss uns Mut machen, uns, die wir hienieden von so manchem Sturm bewegt, meinen, wir kämen mit Schiff und allem in den Wellen dieses Lebens um; die wir meinen, es käme von uns nichts zurecht; die wir uns herum schlagen mit allerlei Sünden, mit Welt, Teufel und Tod, die wir in der Welt sind wie die Schlachtschafe, und vielmehr die Verfluchten als die Gesegneten vom Vater zu sein scheinen. Wir haben aber einen Segen bekommen, nach welchem es heißt: sie sind gesegnet, sie werden auch gesegnet bleiben.

Nun ist dieses dein Geschäfte
in dem obern Heiligtum,
die erworbnen Segenskräfte
durch dein Evangelium
allen denen mitzuteilen,
die zum Thron der Gnaden eilen,
nun wird uns durch deine Hand
Heil und Segen zugewandt.
Amen
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10

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Beitragvon Leo_Sibbing » 17.05.2014 11:27

Dienet dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Psalm 100,2


Dienet dem Herrn! d. i. übergebet euch dem Herrn ganz so wie ihr seid, dass er euch zubereite nach seinem Willen, wie den Ton der Töpfer, dass er euch mache, wie er will, dass ihr sein sollt, dass er euch regiere mit seinen Gesetzen. So wird denn alle Welt durch dieses Wort los und frei gemacht von dem Dienste des Vergänglichen und der Eitelkeit und hinübergebracht in den Dienst der Freiheit der Kinder Gottes, auf dass alle Welt Frucht habe von solchem Dienen, nämlich Herrlichkeit und Schmuck unter ihrem Herrn und das Ende: ewiges Leben. – Dienet dem Herrn mit Freuden; die vollkommene Liebe treibt jede Furcht aus. Der Sünde und dem Teufel kann man nicht mit Freuden dienen. Der Geist aber sagt mit diesen Worten aus, was für Diener der Herr haben will, nämlich solche, die da dienen nicht mit Murren und Widerwillen, nicht mit Argwohn, nicht darum, weil sie nicht anders können oder dürfen, sondern die da vor ihm dienen mit fröhlichem Gesang; denn die Gnade macht einen freiwilligen, einen frohen, lustigen, seinem Herrn singenden und spielenden Diener. Dem Herrn wird nicht gedient nach Geboten, die man sich selbst gemacht, oder welche nur Menschenlehre sind, sondern damit, dass man sich ihm zum Dienste mit Freude und Frohsinn ergibt, mit Seele und Leib und allen Gliedern, und das ist gerade der Dienst, der ihm gefällt. Darum, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!

Jauchz' Erde, jauchzet überall!
Erhebt den Herrn mit frohem Schall!
Kommt, tretet vor sein Angesicht,
dient ihm, erfreut in seinem Licht.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 21.05.2014 11:09

Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben,
dass er bei euch bleibe ewiglich.
Joh. 14,16


O wenn wir den Herrn lieben, so halten wir seine Gebote. Welche Gebote? dass wir in ihm bleiben, uns lediglich an ihn halten, ihn bekennen als den Weinstock, ohne welchen wir nichts tun, gar keine Frucht bringen können: das ist aber die Frucht, dass wir die Brüder lieben. Tun wir solches, so hasst uns die Welt, feinden Fleisch und Blut uns an, und dann sind wir traurig. Da kommt aber der Tröster, wie der Herr verheißen, er wird kommen. Was verursacht sein Kommen? Der barmherzige Hohepriester, der die Seinen mit e i nem Op fe r auf ewig vollendet hat, der Sohn, der die Seinen als König vor der Welt bewahrt, gegen alle Feinde schützt und nicht will, dass wir traurig seien, sondern in ihm Freude haben, er bittet den Vater auf Grund seines dargebrachten Lösegeldes, und er ist der Erhörung gewiss. In dieser Gewissheit sagt er: Der Vater soll euch einen andern Tröster geben, dass er euch das Entbehren meiner sichtbaren Gegenwart ersetze. Geben wird ihn der Vater als ein freies Geschenk, weil er euch in mir erwählt hat; ihr braucht hier nach eurem Verdienen nicht zu fragen, er soll ihn geben, dass er bei euch bleibe ewiglich. Also der Vater gibt ihn auf des Herrn Jesu Gebet als eine Gabe, welche ihn nicht gereut, welche ewiglich bei uns bleibt. Und so ist es wahr, so wird es empfunden. Aber welch eine Verheißung, welch eine Gnade, dass der Herr selbst es wiederholt: er bleibet bei euch und wird in euch sein.

Höchster Tröster, komm hernieder,
Geist des Herrn, sei nicht fern,
salbe Jesu Glieder.
Er, der nie sein Wort gebrochen,
Jesus hat deinen Rat
seinem Volk versprochen.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 22.05.2014 21:22

Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich.
Joh. 14,16


Lieblich ist es, zu vernehmen, woher dieser Geist kommt, und wie er kommt. Er geht, vom Vater aus, sagt unser Herr. Darin ist uns geoffenbart, dass der Vater der Urheber der Gemeinschaft des heiligen Geistes mit uns ist. Der Sohn bittet, dass der Vater den Geist geben möge als den Lohn der Arbeit seiner Seele für Gott und die Gemeinde, und zufolge dieser Bitte geht der Geist freiwillig aus vom Vater und kommt auf uns herab. Das ist fürwahr, um im Staube anzubeten. Wir vernehmen den freien Willen des Geistes in diesem Werk, dass er kommen will und unser Tröster sein; wir vernehmen des heiligen Geistes wundervolle Herablassung zu uns, dass er das mühsame Werk eines Trösters auf sich nehmen will, gleichwie der Sohn das Werk der Erlösung und der Vater das Werk der gnädigen Erwählung und des mächtigen Ziehens durch den Geist zu dem Sohne auf sich genommen hat. Wie Christus nur mit armen Sündern zu tun hat, so hat der Geist nur mit Verzagten, Verlegenen, hart Angefochtenen, Ungelehrigen und Traurigen zu tun. Er will nur ein gegebener Geist sein. Der Vater soll ihn geben, sagt unser Herr. Er hat nur Freude an Gnade, und auf dass Gnade verherrlicht sei, lässt er sich als eine Gabe erteilen. Er lässt sich geben, wie der Sohn sich hingeben ließ. – So ist es nach der Ordnung, welche freiwillig festgestellt wurde zwischen dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist zur vollkommenen Darstellung des Werkes unserer Seligkeit.

Gott, gib einen milden Regen,
denn mein Herz ist dürr wie Sand;
Vater, gib vom Himmel Segen,
tränke du dein durstges Land;
lass des heilgen Geistes Gab'
über mich von oben ab
wie die starken Ströme fließen
und mein ganzes Herz durchgießen.
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 28.05.2014 16:43

Nun er durch die Rechte Gottes erhöht ist und empfangen hat die Verheißung des heiligen Geistes vom Vater, hat er ausgegossen dies, das ihr sehet und höret.
Ap. Gesch. 2,33


Weshalb tut er das? Weil die ewige Gerechtigkeit angebracht war, weil Gott wieder zu Gott gemacht, weil ihm wieder seine Ehre geworden war, weil ihm das Vertrauen wieder geschenkt war, weil die Ungerechtigkeit aus dem Wege geschafft und bedeckt worden war mit dem Blute des Gerechten, weil die Schuld ausgetilgt und die Sünde durch den, der die Sünde gar nicht kannte, der aber für uns von Gott zur Sünde gemacht wurde, getragen und weggenommen war. In Summa: weil Gott nach dem Rat seines Willens zum Lobe seiner Gnade durch das Blut des ewigen Bundes wieder Leben aus sich gegen den Tod, Freiheit aus sich gegen die Bande des Teufels, Gerechtigkeit aus sich gegen die Ungerechtigkeit dargestellt und er sein ewiges Gesetz also erfüllet hatte, dass es ewig gehandhabt und in den Seinen erfüllt werde, darum kam er wieder mit seinem Geist.
Weil er, der unsere Sünden getragen im Fleisch, also entäußert, wie er war, obschon er Sohn war, sich an dieses ewige Gesetz gehalten, dass Gott Vater ist und sein Wille ewiges Leben, und sich davon nicht hat abbringen lassen, sondern für uns sich daran gehalten, trotz Tod und Teufel und aller Verlassenheit und Entäußerung, und mit diesem Sich-daran-halten den Himmel geöffnet hatte, darum sandte der Vater das herab, was er dem Sohn verheißen: Wenn er sein Leben wird zum Schuldopfer gesetzt haben, wird er Samen sehen, und des Herrn Wohlgefallen wird durch seine Hand gelingen, darum sandte er den heiligen Geist.

O heiliger Geist, o heiliger Gott,
du Tröster wert in aller Not,
du bist gesandt vom Himmelsthron
von Gott dem Vater und dem Sohn,
o heiliger Geist, o heiliger Gott!
Amen
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Beitragvon Leo_Sibbing » 02.06.2014 09:17

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, kann er das Reich Gottesn nicht sehen.
Joh. 3,3


Die Erneuerung des Geistes darf wohl eine Geburt heißen; denn nur sie macht lebendig, was tot war, und zu Kindern Gottes, die zuvor Sklaven des Satans und der Sünde waren. Auch ist sie lediglich ein Werk der Gnade. Viele halten eine lebendige Überzeugung von Sünden und eine darauf folgende Beruhigung der Seele für die Wiedergeburt. Wenn dies auch zu der Wiedergeburt gehört, so ist es doch die Wiedergeburt an und für sich nicht. Wenn auch bei dem einen und andern die Wirkung solcher Gnade sich äußert von Jugend auf, so äußert sie sich durchgehend bei den meisten zwischen dem Jünglings- und dem Mannesalter, bei etlichen, selbst wenn sie grau geworden sind.

Wenn aber die Wiedergeburt nicht allein besteht in einer Überzeugung von Sünden und einer darauf folgenden Beruhigung, so wird mancher verlegen fragen: Worin besteht sie denn eigentlich? Ich antworte: Darin, dass man aus dem Gesetz und seinem Treiben hinübergeht am Geist in den Glauben an Jesum Christum als seinen einzigen Lehrer, König, Hohenpriester, Gesetzgeber und Seligmacher, seine Seligkeit in keinem Stück mehr zu erwarten von den Werken der Gerechtigkeit, die wir möchten getan haben, sondern von der großen Barmherzigkeit unseres Gottes und Heilandes. Demzufolge liegt die wahrhaftige Wiedergeburt in dem Übergang am Glauben aus dem alten Wesen Adams und des Buchstabens in das Wesen des Geistes des Lebens in Christo Jesu, und dieser Übergang geschieht an der Hand des heiligen Geistes durch ein mächtiges, unwiderstehliches Ziehen des Vaters zu Christo hin.

Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne,
damit dein Sohn mich wieder zieh' zu dir;
dein Geist in meinem Herzen wohne
und meine Sinnen und Verstand regier,
dass ich den Frieden Gottes schmeck' und fühl'
und dir darob im Herzen sing' und spiel'.
Amen
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10

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Beitragvon Leo_Sibbing » 08.06.2014 22:13

Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und darnach tun.
Hes. 36,27


Es sei bei uns nur die Anerkennung, dass wir Staub, Erde und Asche sind, und dass Gott Gott ist. Wenden wir uns bei allem Gefühl dessen, was wir sind, zu unserm Gott und treuen Erbarmer, halten wir bei allem Dahinschwinden vor seinem Worte fest an seinem herzlichen Erbarmen, an der Gnade Christi, so werden wir wohl erfahren, wie uns seine Salbung über alle Dinge belehrt, dass wir wissen, bedachtsam zu wandeln inmitten eines verkehrten und verdrehten Geschlechts. Wer Hunger und Durst hat nach dem Worte seiner Gnade, nach der Gerechtigkeit des Himmelreiches wird sich wohl erfüllt finden mit dem Geist des Hinaufseufzens zu Gott um jegliche Errettung von allem Bösen, mit dem Geist der Gnade und des Gebetes, der Gnade, um zu empfangen Gnade für Gnade, des Gebetes, auf dass er mit seinem Gott hindurchkomme durch eine Welt, welche ganz im Argen liegt. Auch wird Gott alle seine Gebete: Leite mich in deine Wahrheit! erhalte mich in deinen Wegen, in den Wegen deiner Gerechtigkeit, gnädiglich erhören und es so machen, dass er in Gottes Geboten gewandelt und seine Rechte gehalten und darnach getan haben wird, so dass kein Satanas mit Recht etwas an ihm wird auszusetzen haben; denn Gott bringt die Seinen wohl zu Ehren und errettet sie aus dem Rachen des Tieres, das aus dem Abgrund ist.

Durch deines Gottes Huld allein
kannst du geführt und sicher sein:
Mein Volk, sieh' seine Werke!
Herr, führ an uns und unserm Haus
dein Heil, dein Werk in Gnaden aus,
nur du bist unsre Stärke!
Amen
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10

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Beitragvon Joschie » 15.06.2014 15:22

Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und darnach tun.
Hes. 36,27


Wie Gottes Gebote bei uns erfüllt werden, wird uns durch Fleisch und Blut nicht geoffenbart. Fleisch und Blut stellt dazu wohl eine Lehre auf, welche Heiligung heißen muss und tut sich viel darauf zu gut, dass es anscheinend der Sünde feind ist und gegen sie kämpft. Aber auf die Frage nach einem guten Gewissen vor Gott bekommt man keine Antwort; die Hälfte des Wortes Gottes möchte einen beruhigen, aber die andere Hälfte erregt ebenso viele Unruhe. Da ist gar kein Friede. muss man in Gottes Geboten gewandelt haben, ja oder nein? das ist die Frage. Der Geist, der den Menschen straft, und das Gewissen, das sich der tatsächlichen Übertretung bewusst ist, sagen ja, und dabei ringt denn der Verstand des Menschen um Aufschluss über hundert Fragen,welche alle im Verborgenen zur Selbstbehauptung aufgeworfen werden; aber der lebendige Gott lässt seiner nicht spotten; er behauptet seine Wahrheit mit Macht. Jede trügerische Gottesgelehrtheit lässt am Ende den Menschen leer und trostlos; er fühlt, dass er in Übereinstimmung mit den Geboten Gottes sein muss, um Ruhe zu haben, aber das Wie, – wie dazu zu gelangen, offenbart uns Fleisch und Blut nicht, und jeder Aufrichtige, der es ernstlich versucht hat, weiß es, dass alle Mittel, welche Fleisch und Blut erdacht und an die Hand gegeben haben, um in Gottes Geboten zu wandeln, immerdar fehlschlagen, und dass das Wie, wie ein Menschenkind in Gottes Geboten wandeln kann und auch wirklich wandelt, durch Fleisch und Blut nie ist gefunden worden. Gottes Mund selbst belehrt uns, dass solches aus unserer Hand genommen ist, und dass er, Gott, es selbst ist, der solches bei uns darstellt.


Ich tue nicht, Herr, was ich soll;
wie kann es doch bestehen?
Es drücket mich, das weißt du wohl;
wie wird es endlich gehen?
Elender ich, wer wird mich doch
erlösen von dem Todesjoch?
Ich danke Gott durch Christum.
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 16.06.2014 15:24

Denn ich will gnädig sein ihrer Untugend und ihren Sünden, und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken.
Hebr. 8,12


Sind wir dieser Wahrheit eingedenk, so lebt und spielt es in unsern Herzen: Was soll ich dem Herrn zur Vergeltung wiederbringen? Alle die schönen Gaben, womit er mich so herrlich macht, bringe ich ihm wieder und sage, dass sie sein sind. Den Kelch der vielfältigen Errettung nehme ich und lobsinge seinem Namen. – Warum lebt und spielt solches nicht immerdar in unsern Herzen? Darum nicht, weil wir die Verheißung unseres Herrn gleichsam mit Kuhaugen lesen, als stände geschrieben: Ihrer Tugend will ich gnädig sein, aber ihrer Sünden und Ungerechtigkeiten will ich gedenken. Und woher dieses? Daher, weil wir immerdar Tugend haben wollen, aber ja keine Sünden und Ungerechtigkeiten. Ich meine: wo wir Tugend haben sollen, da wollen wir sie nicht ausüben; und wo wir sie nicht haben sollen, d. i. bei Gott, da wollen wir sie durchaus haben. Arme Sünder wollen wir sein und bleiben, wo wir das Ich dranzugeben und gegen unsern Nächsten gerecht zu sein hätten; und wo wir arme Sünder sein und nichts von Gerechtigkeit wissen sollten, d. i. vor Gott, da wollen wir christlich, fromm und gerecht sein. Wenn Gott sagt: Ich will ihrer Untugend und Sünde gnädig sein, so ist die Untugend und Sünde nicht weg, sondern sie ist da, aber die Gnade ist auch da und bedeckt sie. Und wenn er ihrer Ungerechtigkeiten nicht gedenken will, so sind sie noch da; aber das ist auch da, dass der Herr derselben nicht mehr gedenkt.

O, wie vergelt' ich Gott, was er mir tat,
da Wohltat mich auf Wohltat überhäufen!
Wohlan, ich will den Kelch des Heils ergreifen.
Gelobet sei sein Name früh und spat!
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 17.06.2014 12:12

Ich will sein wie eine grünende Tanne; an mir soll man deine Frucht finden.
Hos. 14,9


Was ist ein recht evangelischer Spruch, aus welchem die lieben Apostel tausend tröstliche Sprüche hergenommen haben, und womit sie die Gemeinde gelehrt und getröstet haben, wie es denn heißt: In ihm seid ihr vollkommen; und wiederum: Aus Gnaden seid ihr selig geworden durch den Glauben; und dasselbe nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf dass sich nicht jemand rühme. O, wem es um Gottes Gesetz geht, dass er mit diesem Gesetz in Übereinstimmung sei; wer da gerne möchte wirken die Werke, welche in Gott getan sind; wer da gerne möchte seine Werke voll erfunden wissen vor Gott, und es ist ihm davor bange, das Leben in eigener Hand dran zu geben, weil er meint, es sei das ewige: er mache sich an diesen köstlichen Spruch; und das umso mehr, je mehr er angefeindet wird vom Satanas und von der Welt, welche die christliche heißen will, und je mehr alles, was in ihm ist und ihn umgibt, darauf aus ist, um, nachdem er den Weg und alles verloren hat und er nun allein seine Gerechtigkeit und Stärke in dem Herrn gefunden hat, ihn zurückzuführen zu den unfruchtbaren Werken der Finsternis, zu Gesetzeswerken, zu einer Gerechtigkeit, welche nicht aus Gott auf den Glauben Christi ist, – er ergreife diesen Spruch mit beiden Händen; denn es ist des Herrn Christi Wort: An mir wird man deine Frucht finden. Mit diesem Wort kann man in Ewigkeit nicht beschämt werden; dieses Wort wird auch das tun, wozu es der Herr gesandt hat.

Er sprach zu mir: Halt dich an mich,
es soll dir jetzt gelingen;
ich geb mich selber ganz für dich,
da will ich für dich ringen;
denn ich bin dein, und du bist mein,
und wo ich bleib, da sollst du sein,
uns soll der Feind nicht schaden.
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 18.06.2014 08:19

Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.
Jer. 31,33


Wo die lebendige Predigt ist, da wirkt auch gewisslich still, mächtig, königlich, unbemerkbar der heilige Geist zu wahrhaftiger Wiedergeburt und Erneuerung, ich meine: zu wahrem Glauben und wahrhaftiger Bekehrung, dass das Kind glaubt, ohne selbst ein Bewusstsein davon zu haben, was Glauben ist, dass das Kind erneuert und bekehrt ist, ohne selbst einen Begriff davon zu haben, und es bittet zu Gott: Bekehre mich, und ist schon bekehrt. Da wirkt denn also der heilige Geist, dass das Wort unbemerkbar, unwiderstehlich, süß und himmlisch in das Herz hineinkommt; da macht er das Herz bereit zu allem Gott gefälligen Wandel, dass die Bundesverheißung also wahr gemacht werde, die wir lesen Jer. 31,33: Sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein. So wird denn das Gesetz des Herrn ins Herz hineingegeben und in den Sinn geschrieben. – Wenn der heilige Geist das Gesetz Gottes ins Herz schreibt, wird der Mensch in Gott vollkommen (2. Tim. 3,17). Vollkommen nicht nach dem Maß unserer Moralität, sondern nach dem Maß, mit dem Gott misst in Christo Jesu, vollkommen zu allem guten Werk geschickt.

Du sprichst zu mir; dein Wort bewahre ich,
es werde tief mir in das Herz geschrieben,
dass ich, o Herr, nie sünd'ge wider dich.
O, wär ich dir doch immer treu geblieben!
Gelobet sei dein Name, lehre mich,
dass ich dein Recht mög über alles lieben.
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 20.06.2014 18:37

Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind?
Röm. 6,2


Was bedeutet hier das Wort Sünde? Die beklagenswerte Gewohnheit, die uns eigen ist, unsere Begriffe und Gefühle beim Lesen der Schrift in die Schrift hineinzutragen, macht, dass wir das Wort Gottes immerdar deuten nach dem engen Gesichtskreise, in welchem wir mit unserer Kurzsichtigkeit uns befinden. So verstehen denn viele unter Sünde das äußerliche Werk am Leibe. Wir sollen das Wort Sünde bei dem Apostel nicht so verstehen, als denke er dabei an ein gewisses Laster, auch meint er damit nicht Sinnlichkeit oder Selbstsucht, sondern er hat das ganze des menschlichen Elendes großartig nach der Geschichte und sodann nach Geist vor sich. Und da meint er also: Sünde ist das Abgetretensein von dem lebendigen Gott, aus Vorwitz und Misstrauen gegen Gott und dass sich dem Teufel anheimgegeben haben, dessen Willen zu tun, anstatt dass man bei dem Worte geblieben wäre, welches aus Gottes Mund gegangen. Wie ist man aber der Sünde gestorben? Ich lege euch den Spruch vor: Was Christus gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für allemal. Christus ist der Sünde durch Gehorsam und Glauben an das Wort gestorben. Und nun wir? Wie wir? Wir sind mit Christo gestorben, schreibt der Apostel Vers 8. Wem gestorben? Der Sünde mit ihm, da er am Holz des Kreuzes, da er sich für uns an Gott, seinen Gott, gehalten, obwohl alle Zornesschalen über ihn ausgegossen wurden, obgleich alle Teufel sich an ihn heranmachten. So ist er der Sünde gestorben und wir mit ihm.

Zieh' durch deines Todes Kräfte
mich in deinen Tod hinein;
lass mein Fleisch und sein Geschäfte
mit dir angenagelt sein,
dass mein Wille sanft und stille
und die Liebe werde rein.
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 22.06.2014 14:50

Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind?
Röm. 6,2


Wenn wir verstanden haben, dass und wie wir mit Christo gestorben sind, werden wir da noch in dem alten Wesen leben können, in dem Wesen, wie wir weiland waren? Wo eine solche Wahrheit bekannt wird, da hat diese Wahrheit auch einen allmächtigen, unwiderstehlichen Einfluss auf den Menschen, der sie bekennt. Nein, der wird nicht mehr darin leben können, dass er von dem lebendigen Gott sollte abgetreten sein aus Vorwitz und Misstrauen, nicht darin leben können, dass er sich dem Teufel anheim gebe, dessen Willen zu tun, der kann mitnichten in dem alten Wesen stecken bleiben. Er, der die Schlüssel trägt der Hölle und des Todes, wird wohl fein dafür zu sorgen wissen, dass diejenigen, die er in seinem Tode solcher Auflehnung wider den lebendigen Vater hat sterben lassen, sich mit ihm hinübergesetzt finden in sein ewiges Leben, und dass sie nicht der Sünde, sondern Gott leben in ihm, wie er, was er lebt, Gott lebt. Das verbürgt uns seine Auferstehung. Ist es uns gegeben zu glauben, dass wir mit ihm gestorben sind, so wird es uns auch gegeben zu glauben, dass an seinem Kreuze mit ihm unser alter Mensch gekreuzigt ist und wir deshalb mit ihm leben werden. Es soll aber eine wahrhaftige, schwere und große Not bei uns gewesen sein, um diese Dinge zu verstehen, wie sie Wahrheit in Jesu sind.

Ach mein Herr Jesu, der du bist
von Toten auferstanden,
rett' uns aus Satans Macht und List
und aus des Todes Banden,
dass wir zusammen insgemein
zum neuen Leben gehen ein,
das du uns hast erworben.
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 23.06.2014 17:46

Wie nun? Sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!
Röm. 6,15


Der Apostel schreibt den Römern, dass sie nicht unter Gesetz sind. Unter etwas sein, dazu hingegeben sein, um unter jemandes Botmäßigkeit zu stehen, z. B. Kinder, deren Eltern gestorben sind, sind dazu hingegeben, dass sie unter Vormünder zu stehen kommen, ihnen ganz zu gehorchen nach deren Belieben. Demnach will der Apostel sagen: Wir sind nicht dazu hingegeben, dass wir unter Gesetz stehen sollten. Der Apostel sagt dies gar nicht, um jemanden der Verbindlichkeit an das Gesetz in irgend einer Weise zu entheben, auch nicht, um damit die Heiligkeit und Unauflöslichkeit des Gesetzes zu schmälern. Er sagt es in Beziehung zu uns, wie wir in unserm Übermut, ohne daran zu denken, was wir sind, es auf uns genommen haben und nehmen, das zu tun, was das Gesetz will, und in dieser Beziehung sind wir von Gott nicht dazu hingegeben, dass wir unter eines Gesetzes Botmäßigkeit stehen. Gott hat etwas anderes für uns bereitet. Dieses Andere, was Gott für uns bereitet hat, nennt der Apostel Gnade, und dazu sind wir hingegeben, unter ihrer Herrschaft zu leben. Die Gnade, wovon der Apostel spricht, ist nicht eine vorübergehende Hinneigung und Herablassung Gottes zu den Menschen, sondern die ganze Sache des Heils, der ganze Rat Gottes zu unserer Seligkeit, wie er denselben gefasst und auch vollführt hat in Christo Jesu. Gott stellt uns vollkommen in Christo dar, ohne dass wir etwas dazu gebracht hätten oder zubrächten, was ihn dazu würde bewogen haben.

Die Gnade führt das Regiment;
sie macht der Sklaverei ein End,
besiegt Gesetz und Sünden.
Soll dein Herz frei und fröhlich sein,
so räum es ganz der Gnade ein;
so kannst du überwinden.
Wenn dich mächtig
Sündenliebe, Fleischestriebe oft bestürmen,
wird die Gnade dich beschirmen.
Amen
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55


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