G.D.Krummacher Andachten aus "Tägliches Manna"

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Joschie
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G.D.Krummacher Andachten aus "Tägliches Manna"

Beitragvon Joschie » 19.02.2017 19:01

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben.
2. Korinther 4,6


Ein echt evangelischer Christ ist mit erleuchteten Augen des Verstandes begabt. Es geht ihm nicht mehr wie jenem, zwar sehend gewordenen Blinden, der aber doch noch Menschen wie Bäume wandeln sah, und erst dann die Gegenstände recht zu unterscheiden wusste, als Jesus ihm zum zweiten Mal die Hände aufgelegt hatte, sondern er ist gelangt zu allem Reichtum des gewissen Verstandes, zu erkennen das Geheimnis Gottes und des Vaters und Christi. Er hat, wie Paulus die Kolosser rühmt, erkannt die Gnade Gottes in der Wahrheit, und ist erfüllt mit Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Verstand,wie der Apostel ihnen erbittet. (Kol. 1.9.) Er weiß es gar wohl, was er von sich selbst und den Menschen überhaupt, von seinem natürlichen Zustande, und aller seiner Kraft, Weisheit und Gerechtigkeit zu halten hat; er versteht gar wohl, was die Gnade sei. Er ist einer von dem Häuflein, von welchem Christus sagt: Ich bin bekannt den Meinen. Er versteht die Kraft und das Verdienst seiner Leiden, die Wirkung seines Blutes, die Kraft seiner Erhöhung, die Vollkommenheit und Fülle seiner Genugtuung und Versöhnung. Aufgeschlossen ist ihm das große Geheimnis der Gottseligkeit, aufgedeckt die Pracht der Rechtfertigung und das Wunder der Heiligung; denn das Geheimnis des Herrn ist bei denen, die ihn fürchten und seinen Bund lässt er sie wissen. Er weiß den Weg, wie Christus seinen Jüngern sagt, und den Ort, wo er mit seinem Anliegen bleiben soll. Seine Augen sind erleuchtet, denn Gott hat einen hellen Schein in sein Herz gegeben. Er weiß, an wen er glaubt. Ja, evangelische Christen sind von Gott gelehrt, sind erleuchtet und aufgeklärt, und bedürfen nicht, dass jemand sie lehre.

Ja, erleuchte meine Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz!
O du Licht der Ewigkeiten
Und der Zeiten,
Blicke mich durchdringend an!
Lass mich deine Lieb' bestrahlen,
Bis zumalen
Ich dich, Herr, erkennen kann.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 22.02.2017 15:43

Wie nun, sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern
unter der Gnade sind?
Römer 6,15


Das Evangelium ist durchaus entgegen der sogenannten Antinomie, d. h. der Lehrmeinung, welche vom Gesetz nichts wissen will. Sie bleiben bei einem Teile der Wahrheit stehen, ohne den andern Teil, der wesentlich dazu gehört, anzuerkennen. Sie heben die Ausdrücke der Schrift hervor, wo gelehrt wird, Christus sei des Gesetzes Ende, das Gesetz sei kein nütze, richte nur Zorn an, sei die Kraft der Sünde und von Christus für uns erfüllt, so dass uns nun, so wir anders glauben, seine Genugtuung, Gerechtigkeit und Heiligkeit geschenkt und zugerechnet werde. Dies ist wahr, aber eben so wahr ist es, dass das Gesetz gut ist, so man sein recht gebraucht; dass es ein Spiegel ist, in welchem man die Gestalt unserer Geburt anschauen, ein Zuchtmeister, der uns zu Christus leiten soll, aber auch eine Regel, wonach wir in Christi Kraft unser Leben und Verhalten richten sollen, dessen Geist aus uns Menschen machen will, die in seinen Geboten wandeln, seine Rechte halten und darnach tun, der sein Gesetz in ihr Herz gibt und in ihren Sinn schreibt. Menschen, die dies nicht anerkennen, Menschen, welche von keinen Geboten, von keiner Warnung, keinem Tadel, keiner Ermahnung wissen und hören mögen, beweisen damit, dass sie das Evangelium schlecht verstehen, dessen sie sich rühmen, und dass es keineswegs bei ihnen ins Leben getreten ist; sonst würden sie sich mit Freuden mit dem demütigsten und lieblichsten Sinne lehren, ermahnen, tadeln, befehlen lassen, wohl wissend, dass Christus, reich über Alle, die ihn anrufen, uns fertig machen kann zu jeglichem guten Werk, und in uns schaffen, was vor ihm wohlgefällig ist, zu tun seinen Willen.

So hat es denn des Heiland's macht
In unserm Fleisch dahin gebracht:
Kann man was Gut's tun, man tut's gern,
Und dankt es seinem lieben Herrn.
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Beitragvon Joschie » 24.02.2017 17:14

Fürchte dich nicht, glaube nur.
Markus 5,36


Gesetzlich und nicht evangelisch ist es, wenn man Jemandes Gnadenstand nur unter der Bedingung anerkennen will, wenn er eine ganz feste Versicherung davon mit großer Freudigkeit empfangen hat, und im Stande ist, Zeit, Umstände und Gelegenheit davon genau anzugeben. Was die lebendige Versicherung anbetrifft, die man auch Versiegelung nennt, so ist sie unleugbar ein köstliches Gut, mehr wert, als alle Güter der Erden. Sie ist sehr begehrungswürdig, sie ist erlangbar. Die Seele kann der Vergebung der Sünden, sie kann von der göttlichen Gnade, von ihrem Anteil an Christus und an seinen Gütern so kräftig versichert werden, dass ihr nicht der geringste Zweifel, dass keinerlei Besorgnis übrig bleibt: solltest du dich auch irren? Allein wie dürfte man daraus eine allgemeine Regel, oder das einzige aber doch vornehmste Kennzeichen des Gnadenstandes machen? wie dürfte man's wagen, denen alle Gnade abzusprechen, die sich dieser Versicherung nicht zu rühmen wissen? Preiset Jesus nicht auch diejenigen selig, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit? weidet er nicht auch die Lämmer? schont er nicht des glimmenden Dochtes und des zerstoßenen Rohrs? Der Glaube, der sich auch als ein Verlangen, Hungern, Dursten, Fragen nach dem Herrn Jesu, und nicht immer als eine feste Zuversicht offenbart, – der Glaube ist es, woran alles Heil geknüpft wird, und dieser Glaube ist auch bei den Versicherten noch wohl sehr schwach, wie sich daran erweist, dass mit den lebhaften Empfindungen auch ihr Vertrauen verschwindet. Das stille, unablässige Ankleben an Jesu hat einen größern und dauerhafter Wert, als die lebhaften Empfindungen. Diese gehen vorüber, jenes bleibt. Wir wandeln nicht im Schauen, sondern im Glauben. In diesem Glauben aber sollen wir trotz aller Schwierigkeiten immer fester, unwandelbarer, zuversichtlicher werden, dass wir auch da glauben, wo wir nichts, oder wo wir gar das Gegenteil sehen, selbst glauben auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist: nur, dass es ein echter Glaube – Gold sei, das mit Feuer durchläutert ist.

Ich lieg im Streit und widerstreb'
Hilf, o Herr Christ, dem Schwachen;
An deiner Gnad' allein ich kleb',
Du kannst mich stärker machen.
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Beitragvon Joschie » 27.02.2017 19:00

Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi.
Philipper 1,27


Das Evangelium bildet einen Gegensatz gegen die Sünde. Unter dem Gesetz herrscht sie, unter der Gnade kann sie es nicht mehr, sondern wird beherrscht, zerschmissen, zertreten. Es ist eine große Gottlosigkeit, oder eine große Blindheit, oder beides zugleich, wenn das Evangelium beschuldigt wird, es mache sorglose und verruchte, oder auch nur in gottseligem Leben und guten Werken träge, gleichgültige Leute, die viel vom Evangelium schwätzen und wenig üben. Nein! das Evangelium erweist sich als eine Kraft Gottes, selig und heilig zu machen alle, die daran glauben. Es widersetzt sich auf die nachdrücklichste Weise allem ungöttlichen Wesen und weltlichen Lüsten, und macht Leute, die züchtig, gottselig und gerecht in dieser Welt leben. Es tut dies nicht so sehr darum, weil die Sünde verboten ist, weil sie verdammt, sondern es bewirkt dies dadurch, weil es in den Menschen einen Sinn und Samen legt, der nicht sündigt und nicht sündigen kann; indem es mit Christus vereinigt und eben dadurch heiligt, so dass es unmöglich ist, und der Natur der Sache zuwider läuft, dass derjenige, so Christus durch wahren Glauben eingepflanzt ist, nicht Frucht der Dankbarkeit bringen sollte. Von einer ganz vollkommenen Heiligung ist die Rede nicht. Wir fehlen Alle noch mannigfaltig. Es ist nur ein geringer Anfang, doch also, dass die Evangelischen anheben, nicht allein nach etlichen, sondern nach allen Geboten Gottes zu leben. Das Evangelium bahnt dazu den Weg, also, dass seine Gebote ihm nicht schwer werden, sondern ein sanftes Joch und eine leichte Last.

Leit' uns würdiglich der Gnade
Und dem Evangelio,
Mach' uns treu von Grad zu Grade,
Und in deinen Wegen froh.
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Beitragvon Joschie » 02.03.2017 20:34

Und hat uns vergeben alle Sünden.
Kolosser 2,13


Und hat uns vergeben alle Sünden -die Worte sind so klar, dass sie keiner Erläuterung, und die Sache so herrlich, dass sie keiner Empfehlung bedürfen. Und hat uns vergeben alle Sünden. Es fällt mir dabei ein Römer ein, welcher, er mochte auch im Staatsrat vorgetragen haben, was er wollte, immer mit den Worten schloss: „Karthago muss zerstört werden!“ So möchte und muss der Christ immer wieder darauf zurück kommen: Und hat uns vergeben alle Sünden, – bis das große Wort völlig kleben bleibt, bis es das ganze Haus seines Herzens mit lauter Friede und Ruhe, mit lauter Zuversicht und Liebe Gottes erfüllt, dass in ihm nichts, als das „Abba, lieber Vater!“ erschallt. Eine solche Erkenntnis wird niemand unfruchtbar sein lassen. Und dies geht auch billig allem andern vorher, denn dies macht Mut, sich aufzumachen und zum Vater zu gehen, und ihm zu sagen: Vater, ich habe gesündigt im Himmel und vor dir. Der Apostel redet auch vom Glauben. So lerne man das denn zuvor recht von Herzen glauben: Und hat uns vergeben alle Sünden, – so wird sich auch das Übrige schon regeln, und wir die Schuhe anziehen, in welchen wir laufen können den Weg, der uns verordnet ist. – Da nun Gott es ist, der den Glauben wirkt, so wolle er denselben kräftig wirken in aller derer Herzen, die über ihre Sünden Leid tragen, und die Erlassung derselben von ganzer Seele begehren.

Sünder bin ich, ja das weiß ich,
Ein geborner Jesusfeind;
Brüder, sagt, ach sagt mir fleißig
Von dem Armensünderfreund.
Sagt mir anders nichts als Jesum,
Der mein Heiland worden ist,
Und sein Blut gab zur Erlösung,
Welche nun mein Herz genießt.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 05.03.2017 10:11

Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines
Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn.
1. Korinther 1,9


Die allerherrlichste und beseligendste Gemeinschaft, worin wir treten können, ist die mit Gott, welche das einzige und höchste Gut ist. Wir kennen aber keinen anderen Gott, als denjenigen, der Vater, Sohn und heiliger Geist ist. Niemand kommt zum Vater als durch den heiligen Geist. Insbesondere haben wir ohne den Sohn keinen Gott, wenigstens keinen zugänglichen, genießbaren, erfreulichen Gott. Die Geschichte des Sohnes ist auch zugleich die Geschichte unsers Heils, unserer Errettung und Seligkeit. Die Schrift lehrt uns nun eine genaue Gemeinschaft mit Christus, und offenbart uns dieselbe als ein großes, aber höchst folgen- und segensreiches Geheimnis, dessen Erfahrung wir aus allen Kräften begehren sollen. Sie stellt uns Christus überhaupt nicht als eine Person für sich vor, welche selbst der Hauptzweck ihres Daseins und Tuns ist, sondern deren Dasein, Tun und Geschichte einen allgemeinen, einen auf Andere gehenden Zweck hat. Sie lehrt uns wunderbarer und befremdender Weise, dass, als Christus gekreuzigt wurde, starb, begraben ward und auferstand, es nicht so sehr er selbst war, mit dem dies alles vorging, sondern es vielmehr Andere waren, denen dies in seiner Person widerfuhr. Die Schrift lehrt uns eine solche genaue Vereinigung der Gläubigen in Christus, dass sie Fleisch von seinem Fleisch genannt werden, dass sie sagen können: ich lebe eigentlich nicht, sondern Christus lebt in mir. In seinem hohenpriesterlichen Gebet Joh. 17, bittet Christus für sie: Ich in ihnen, auf dass sie vollkommen seien in Eins, und Paulus sagt: Christus in euch ist die Hoffnung der Herrlichkeit, so wie: Euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott; und redet von sich selbst als von einem Menschen in Christus; ja gleich im Vorhergehenden sagt er: Ihr seid vollkommen in ihm. Wunderbare, geheimnisvolle Lehre, welche aber in ihrer beseligenden, heiligenden, umwandelnden Wirkung als wahrhaftig erkannt wird. Mit Recht begehren wir deswegen mit Paulus in Christus erfunden zu werden.

Eins bitt' ich vom Herrn,
Das hätte ich gern:
Mit Jesu Gemein'
In ihm unverrücklich erfunden zu sein.
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Beitragvon Joschie » 08.03.2017 19:40

Du bist meine Zuversicht, Herr Jahwe, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Psalm 71,5


Kein Herz ohne Sehnen, richtet es sich auch nach der guten oder bösen, geistlichen oder fleischlichen Beschaffenheit, die es angenommen hat. Freilich, so lange es nicht zusammengefasst ist in der Liebe, so lange es nicht vereinigt ist in der Furcht des Herrn, treibt es sich umher wie ein Kreisel auf der Erde. Es malt sich allerhand Bilder, hätte ich dies, besäße ich jenes, würde mir es so gut – während des Frommen Seele spricht: Der Herr ist mein Teil, wenn ich nur dich habe. Ohne Hoffnung ist Niemand. Sie ist es, die ihn belebt und aufrecht erhält. Mit ihr fällt alles und sie ist wie der Puls und der Atem des Lebens. Durch sie gewinnt der trübe Tag einen heitern Schimmer, und der heitere verschönert sich durch sie. In das Gewirre weiß sie eine Ordnung zu bringen, und reicht einen Faden dar, um sich an seiner Leitung aus dem Labyrinth heraus zu finden. Was ihr die Gegenwart versagt, spiegelt ihr die Zukunft vor, und wenn dieser Augenblick kein Mittel weiß, erwartet sie es vom folgenden. Wie es dem Schiff nicht am Anker, so mag es uns nicht an Hoffnung fehlen, mögen auch grade nicht unerhörte Stürme ihn in See zu lassen gebieten, sondern er meistens auf dem Verdeck ruhen. O! dreimal glückliches Volk, das den sichern und festen Anker hat, der hineingeht in das Inwendige des Vorhangs, wohin Jesus für uns eingegangen ist. Ohne Vertrauen ist es eben so unmöglich zu sein, als ohne Sehnen und Hoffen. Auch natürlich betrachtet gibt es kein Leben ohne Glauben, ohne Vertrauen. Ich rede von eurem Handel nicht, welcher ja mit dem Glauben, den ihr Kredit nennt, enden müsste. Auch die innigsten Familienbande verdanken nur dem Glauben ihre Innigkeit, und lösen sich mit demselben auf. Je innigeres Vertrauen, desto herzlichere Liebe, desto größeres Einssein. Aber auch im Ganzen können wir abhängige, und selbst nicht genügsame Geschöpfe nicht ohne Vertrauen sein, sei es ein gottloses und verfluchtes Vertrauen auf andere Menschen, auf unsern Fleiß, Verstand und Kraft, auf unser Vermögen; sei es ein heiliges Vertrauen, welches sagt: Du bist unsere Zuversicht.

Ich kleb' an dir; mein Leben, mein Besteh'n
Nach Leib und Seel', Herr, ist in deinen Händen.
Wirst du mir Kraft und Saft von oben senden,
So wirst du Frucht am dürren Stamm auch sehen.
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Beitragvon Joschie » 10.03.2017 11:41

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.
Römer 12,12


Ich will dir einen Weg zeigen, sagt Salomo, dass dir dein Gang nicht sauer werde. Verschaffe dir nur recht viel Glauben und Zutrauen zu dem Herrn Jesu, also dass du nicht zweifelst; was er verheißt, das kann und wird er auch tun. Habe ihn inbrünstig lieb, der dich geliebt, und sich selbst für dich dahin gegeben hat. Deine Geduld bleibe, wie Jakobus ermahnt, bis an es Ende. Übe unverdrossen ein gelassenes Harren. Sei fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, halte an am Gebet, so wirst du dir deine Pilgerreise ungemein erleichtern. Endlich erwäge das herrliche Ziel deiner, wenn auch mühseligen, doch kurzen Pilgerschaft. Welch ein Kleinod ist am Ziele der Laufbahn aufgesteckt, und wie sehr verdient dasselbe Kampf, Anstrengung und Mühe. Was wird es sein, wenn Jerusalems Tore sich dir öffnen, wo Streit und alle Mühe verschwinden. Der erste Ton der himmlischen Harfen, der deine Seele durchbebt, wird jede Falte von deiner Stirn und jeden Schweißtropfen wegwischen und dich mit Himmelsfreuden füllen. Unsere Trübsal, welche zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit. Und dann, unter welchen Geleit reisen wir: Jesus ist der Herzog und Heerführer, der Anfänger und Vollender des Glaubens. Umgeben uns feindselige Kräfte wie die Bienen, so umlagern uns auch die heiligen, Engel, und derer, die mit uns sind, sind mehr als die wider uns sind. Bei unserer Reise, und zur glücklichen Fortsetzung und Beendigung derselben, kommt es erwünschter weise weder auf unsere eigne Würdigkeit, noch auf unsere Weisheit und Kraft an. Jesus ist uns zu allem gemacht, und in ihm haben wir alles. Wenn wir schwach sind, so sind wir stark in ihm. Darum sind wir gutes Muts. Zeuch uns, zeuch uns nur, so laufen wir.

Gutes Mutes sind auf Erden
In Beschwerden
Unsre Seelen;
Herr, was kann bei dir uns fehlen?
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Beitragvon Joschie » 18.03.2017 16:49

Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr
umkommen, und Niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen.
Johannes 10,28


Nach solchen Verheißungen sollten wir ja nun billig sagen: Was hindert's, dass mein Gemüt lauter Glauben und Zuversicht werde, und sich nicht anders betrachte, als sei schon alles überwunden, als seien wir schon so gut als wirklich im Himmel; zumal da, wenn wir einmal in das Glaubensschiff eingetreten sind, nichts dasselbe an dem vollen Eingang in den Hafen hindern kann. Denn aus Gottes Macht werden die Gläubigen bewahrt zur Seligkeit. O verständen wir dasjenige nur recht, was zu unserm Frieden dient, wir würden vor gutem Mut jauchzen, und der Arge es nicht wagen, uns anzutasten. Jakob verstand's vortrefflich, so vortrefflich, dass er überwand, da der Allmächtige sich selbst in einen Kampf mit ihm einließ, jedoch nicht eher einließ, bis er sich selbst mit den starken Seilen der Liebe, und den festen Stricken seiner wahrhaftigen Verheißungen die Hände gebunden hatte; der Allmächtige, dessen Allmacht auf die Seite des Kämpfers getreten war, um ihn durch Alles durchzubringen. O gewiss, alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt; gewiss, so du glauben würdest, solltest du die Herrlichkeit Gottes sehen. Hast du nur eine Verheißung auf deiner Seite, so ist dein herrlicher Sieg ganz gewiss, und schiene er noch so unmöglich.

Unter deinem Schirmen
Bin ich vor den Stürmen
Aller Feinde frei!
Lass den Satan wittern,
Lass den Feind erbittern,
Mir steht Jesus bei.
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Beitragvon Joschie » 21.03.2017 18:50

Die Hoffnung, die sich verzieht, ängstigt das Herz; wenn es aber kommt, das man begehrt, das ist ein Baum des Lebens.
Sprüche 13,12


Einen Aufschub müssen christliche Seelen sich oft gefallen lassen. Sie meinen leichtlich, wenn sie ein- oder etliche Mal mit Ernst und Drang um ein Heil, eine Gnadenwohltat gebeten haben, so müsste sie nun auch alsbald erfolgen, oder sie besorgen, ihr Gebet sei nicht rechter Art, und ihr Gnadenstand ungewiss, wenn es nicht geschieht. Aber, lieber Mensch, ohne dein Wissen magst du vielleicht noch nicht arm, noch nicht genug gedemütigt sein. Vermutlich hat es der Herr mit dir dahin angelegt, dass du dich schämen, und vor Scham deinen Mund zu keinem Prahlen mehr auftun sollst, wenn er dir Alles vergeben wird, was du getan. Da wirst du dich also schicken müssen, du magst wollen oder nicht. So kann's auch scheinen, als bekümmere sich Jesus um den Jammer der Seele nicht, als wenn sie darin stets bleiben müsse. Aber die Absicht des Herrn ist nur die, den Menschen gründlich die eigentliche Quelle kennen zu lehren, woraus alles Gute quillt, und
ihn tief von der Unzulänglichkeit alles Selbstbesserns zu überzeugen, und davon zu heilen.

Drum tut Gott wohl, dass er sich nicht
An seine zarten Heiligen groß kehret,
Dass er uns ungefragt ein Bleigewicht
Der Zentnernot anhängt, und also wehret,
Dass nicht sein Schluss an uns allhier auf Erd'
Vereitelt werd'.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Matze7443 » 25.03.2017 11:58

Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott, denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils, und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet.
Jesaja 61,10

Nachdem Christen die erste Station der Buße durchgegangen, nachdem sie durch die enge Tür in's Reich Gottes gedrungen sind, nachdem sie der Vergebung der Sünden fröhlich versichert worden sind, und an Christus und seine Gnade glauben, genießen sie viel. Der Bräutigam ist bei den Hochzeitleuten, wie können sie Leid tragen? Die Versicherung vom Gnadenstande ist groß, die Freude innig; man spürt eine Kraft, dass man schon Paulus Ruhmsprache führt: In Allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat!(Römer8,37); einen Mut, der keine Schmach der Welt, kein Kreuz, keinen Tod, keinen Teufel scheut; eine Himmlischgesinntheit, die alles auf Erden anekelt, einen Geschmack am Lesen der heiligen Schrift, dass man selbst dem Schlaf einige Stunden abbricht, einen Einfluss zum Beten, dass Stunden verfliegen wie Augenblicke, Mitteilungen der Gnade, dass man sie kaum aushalten kann; einen Abscheu an der Sünde, der an Zorn grenzt; eine Leichtigkeit zu allem guten Werk, dass man Jesu Joch von Herzen als sanft und seine Bürde als leicht preist. O, wie ist man jetzt so selig! Man meint, man müsste es allen Menschen sagen, dass sie sich doch auch aufmachten, und ruft: Komm, ganze Welt, ach komm herbei! Dies ist gleichsam der Willkomm im Reiche Gottes.

O süße Lust, die man empfindet,
Wenn man zu ihm das Herze lenkt,
Und sich im Glauben dem verbindet,
Der sich uns selbst zu eigen schenkt!
Der Engel Heer
Hat selbst nicht mehr
An Reichtum, Ehre, Freud' und Lust,
Als Christi Freunden wird bewusst.
Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der
sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt. 2. Tim. 2:15

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Re: G.D.Krummacher Andachten aus "Tägliches Manna"

Beitragvon Matze7443 » 27.03.2017 18:23

Ich bin der Herr dein Arzt.
2. Mose 15,26

Es ist doch jammerschade, dass Jesus nicht mehr auf Erden ist!“ Ei, warum denn? Konnte er aus der Entfernung Kranke gesund machen, so wird er's auch noch können, seitdem er erhöht ist. Wir bedürfen seiner ärztlichen Hilfe, seiner gesundmachenden Kraft Alle für unsere Seele; ihre Krankheit heißt Sünde, sie ziehet, ihrer Natur gemäß, den Tod nach sich und zwar den ewigen Tod. Notwendig müssen wir davon geheilt werden. Wir können es auch, obschon wir's nicht selbst zu Stande bringen können, auch nicht sollen. Wir haben einen Arzt, Jesus, voll heilender Kraft, so dass er zugleich die Arznei ist. Wollen wir gesund werden, so müssen wir wenigstens den Saum seines Kleides anrühren. (Matth. 14,36) Der Saum seines Kleides ist seine Sanftmut und Demut, die ihn geschickt macht, der Arzt solcher Kranken zu sein, wie wir nun einmal sind. Seine Einladungen, seine Verheißungen sind der Saum, den sollen wir anrühren. Wir können es, wenn wir ihn darum bitten, wir rühren ihn wirklich an, schon durch die Empfindung unsers Elends, und durch das aufrichtige Sehnen und Verlangen nach der Seelen Heiligung durch Gebet und durch gläubige Zuversicht. Jesus behält den Ruhm, dass er ein vollkommener, und dabei der einige Seelenarzt ist.

Heile mich, o Arzt der Seelen,
Wo ich krank und traurig bin;
Nimm die Schmerzen, die mich quälen,
Nimm den ganzen Schaden hin,
Den mir Adams Fall gebracht,
Und ich selber mir gemacht.
Wird! o Arzt, dein Blut mich netzen,
Wird sich all' mein Jammer setzen.
Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der
sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt. 2. Tim. 2:15

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Re: G.D.Krummacher Andachten aus "Tägliches Manna"

Beitragvon Matze7443 » 29.03.2017 09:50

Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und
nicht zweifelt an dem, das man nicht sieht.

Hebräer 12,1

Der Glaube hat mancherlei Stufen. Jetzt ist's ein Glaube, weil man sieht, fühlt, schmeckt, und sich der Herr in seiner Freundlichkeit und Gnade so zu der Seele bekennt, dass sie sagen möchte: Ich glaube nicht bloß um des Wortes willen, sondern ich erfahre es an mir selbst, dass Jesus Sünder selig macht. Das sind teure Erfahrungen, süß in der Empfindung, köstlich in der Frucht. Aber dieser Glaube ist doch im Grunde sehr schwach, er wandelt am Stabe der Empfindung; die empfindliche Freude am Herrn ist seine Stärke, und sinkt oft zur äußersten Mutlosigkeit herab, wenn die Entzückung nachlässt. – Eine höhere Staffel ist es, nicht sehen, und doch glauben; dem Worte gemäß beten und Erhörung glauben, obschon man sie nicht mit Fingern zeigen kann; glauben, des Herrn Wege seien eitel Güte und Wahrheit, obschon es die Vernunft nicht sieht. Noch weiter aber geht es, wenn man glaubt aus Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist, ja wider die Hoffnung, wider die Empfindungen. So glaubte selbst der Herzog unsrer Seligkeit sich durch, da er von Gott verlassen, voll Schmerzen an Leib und Seele am Kreuze hing. Gott legte ihn in des Todes Staub, und dennoch nannte er ihn im Glauben seinen Gott. Das ist das Höchste im Glauben.

Gib meinem Glauben Klarheit,
Zu seh'n, Herr Jesu Christ,
Dass du Weg, Leben, Wahrheit,
Dass du mir Alles bist.
Die finstern Wolken teile
Der Zweifel, und heile
Des Glaubens dürre Hand.
Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der
sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt. 2. Tim. 2:15

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Re: G.D.Krummacher Andachten aus "Tägliches Manna"

Beitragvon Matze7443 » 31.03.2017 19:04

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
Epheser 1,3

Der geistliche Segen ist ein vollkommen beruhigtes Gemüt, ein Alles erkennender Verstand, ein durch und durch vergöttlichtes Herz, was ganz mit Gott eins ist, und wovon schon hienieden ein gutes Maß erfahren werden kann. Freilich lebt man hier noch im Glauben und nicht im Schauen, ist selig und heilig in der Hoffnung, noch nicht im vollkommenen Besitz und Genuss. Jedoch der Segen, das Leben, das hier beginnt, ist ein ewiger Segen, ein ewiges Leben, und wird in uns ein Quell des Wassers, welcher fließt in das ewige Leben. Genug, dass ihr aus Gottes Macht bewahrt werdet zur Seligkeit; genug, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Freut euch, dass eure Namen im Himmel angeschrieben sind; dass euch die Stätte schon bereitet, dass Alles in Richtigkeit ist. Der himmlische Josua wird euch schon durch die Wüste zu führen wissen, und es euch weder an Wasser, noch an Brot in derselben fehlen lassen; und müsst ihr einmal Fleisch haben, so weiß er auch dafür Rat; nur müsst ihr der Welt ihren Knoblauch und Zwiebel lassen.

Zion auf! den Herrn zu preisen;
Jerusalem, du musst erweisen,
Dass dein Volk Gottes Freunde sind,
Er, der dich vom Feind erlöste.
Macht deiner Tore Riegel feste,
Und s e g n e t dich zu Kindeskind.
Er schafft den Grenzen Ruh',
Fügt Überfluss hinzu;
Seine Freude ist, Segen hier
Und Leben dir
Zu schenken milde für und für!
Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der
sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt. 2. Tim. 2:15

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Re: G.D.Krummacher Andachten aus "Tägliches Manna"

Beitragvon Matze7443 » 02.04.2017 09:36

Bei dir ist die lebendige Quelle, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Psalm 36,10

In deinem Lichte sehen wir das Licht, sagt David und betet: „öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.“ Er bekennt auch: „Wenn dein Wort offenbar wird, so erfreut es, und macht klug die Einfältigen.“ Petrus aber spricht: „Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi!“ Dies geschieht nun eben nicht durch Nachdenken, Studieren und Lesen; dadurch kann man den Kopf wohl voll rechtgläubiger Begriffe und Gedanken bekommen; allein dies ist nur, wie Paulus sagt, die Form, was zu wissen, und was recht ist. Es gleicht den nicht verdauten Speisen, die wohl aufblähen, aber nicht stärken und nähren. Deswegen sagt der nämliche Apostel: „Das Wissen bläht auf; aber die Liebe bessert.“ Der Unterricht, den Jesus erteilt, wird durch den heiligen Geist auf dem Wege der Erfahrung geschenkt, durch das Mittel von allerhand Führungen, des Kreuzes und der Tröstungen, der Mitteilung und Beraubung, der Angst und des Friedens, der Stärke und der Ohnmacht. So leitet er die Sünder auf dem Wege, er leitet die Elenden recht, und lehrt die Elenden seinen Weg. So unterweist er sie von Sünde und Gnade, bis sie mit Hiob dahin kommen, dass sie sich selbst ganz verwerfen, und Gott alle Ehre geben; da wird der Weg einförmig und eben, wie er bisher höckrig war.

Erleucht' mich, Herr, mein Licht,
Ich bin mir selbst verborgen.
Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der
sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt. 2. Tim. 2:15


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