Zitate,Sprüche und Lieder 2015/2017

Basiert auf "Biblische Lehre" - aber damit die Praxis nicht zu kurz kommt, ein Extra-Forum

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Beitragvon Joschie » 19.04.2015 07:21

Don Carson
„Betörte Anbetung ist nicht so sehr ein Problem der falschen Methode oder des falschen Stils, sondern das eines falschen Gottes.“
Quelle
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 23.04.2015 06:55

»Es herrscht die häufige Vorstellung – insbesondere unter den jungen Menschen, die sich dem Studium der Theologie widmen – sie gehörten bereits zu den größten Experten, nur sie sich mit drei oder vier Büchern zu diesem Thema befasst haben. Wie arrogant doch eine solche Vorstellung ist. Es wäre wünschenswert, wenn diese Aufgeblähten nicht noch damit fortfahren, auf all jene herabzuschauen, die in Wahrheit mit der Erkenntnis ausgestattet sind, die die Aufgeblähten zu besitzen glauben und sich ihrer rühmen. Seneca sagte einst zu Recht: „Viele wären zu Weisheit gelangt, hätten sie nicht geglaubt, dass sie sie bereits besäßen.“ Oder, wie Aristoteles schreibt: „Junge Männer denken alles zu wissen, und behaupten dies auch voller Überzeugung.“
Ohne Zweifel widerspricht nichts so sehr dem Studium der Theologie als diese arrogante Einstellung.«


(John Owen, Biblical Theology, 592.)
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Ein Reisender fiel in eine sehr tiefe Grube.

Beitragvon Joschie » 26.04.2015 18:26

Ein Reisender fiel in eine sehr tiefe Grube. Einige Leute liefen vorbei und sahen ihn, wie er versuchte, aus dieser Grube zu kommen. Sie gaben folgende Kommentare dazu ab:
1. Die sensible Person sagte: «Ich fühle mit dir.»
2. Die reflektierende Person sagte: «Es ist doch logisch, dass irgendwann jemand in diese Grube fällt. War nur eine Frage der Zeit.»
3. Die ästhetische Person sagte: «Ich gebe dir einige Ideen, wie du die Grube dekorieren kannst.»
4. Die richtende Person sagte: «Nur schlechte Menschen fallen in eine Grube.»
5. Die analytische Person sagte: «Kannst du mir sagen, wie tief diese Grube ist?»
6. Die interessierte Person sagte: «Wie bist du denn in diese Grube gefallen?»
7. Die berechnende Person sagte: «Sag mir, zahlst du Steuern für diese Grube?»
8. Die selbstanklagende Person sagte: «Du hättest meine Grube sehen sollen, in die ich gefallen war.»
9. Die meditierende Person sagte: «Entspann dich doch einfach und denke nicht immer an die Grube.»
10. Der Optimist sagte: «Ist ja voll easy. Es könnte ja noch viel schlimmer sein.»
11. Der Pessimist sagte: «Sei vorbereitet, ich glaube, es wird noch schlimmer werden.»
12. Jesus sah den Mann, sagte kein Wort, streckte ihm seine Hand entgegen und zog ihn aus der Grube.

​" ... und wenn sie fallen, ist er da, er breitet seine Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf."
5. Mose 32, 11

Leo Bigger
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Beitragvon Joseph28 » 11.05.2015 23:44

Das christliche Ideal wurde nicht versucht, und zu leicht befunden. Es hat sich als schwierig herausgestellt, und damit unversucht.

G.K. Chesterton, Was ist los mit der Welt
„Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.“ (1.Johannes 1,4)

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Beitragvon Joschie » 19.05.2015 07:05

"Hüte dich davor, einen Gott nach deinen eigenen Vorstellungen zu konstruieren; einen Gott, der nur barmherzig und gnädig ist, aber nicht gerecht. Solch ein Gott ist ein Götze deines eigenen Gedankenguts."
(J.C. Ryle)
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OH GEIST GOTTES, Hilf mir in meiner Schwachheit.

Beitragvon Joschie » 22.06.2015 19:04

Aus dem Buch Gebete der Puritaner für besondere Anlässe (Waldes: 3L Verlag, 2014):

OH GEIST GOTTES, Hilf mir in meiner Schwachheit.

Wenn ich
bedrängt werde durch großes Leid,
bestürzt bin und nicht weiß, was ich tun soll,
verleumdet und verfolgt werde,
dazu gebracht werde,
das Gewicht des Kreuzes zu spüren,
hilf mir, ich flehe dich an.

Wenn du siehst, dass ich
irgendetwas Falsches fördere,
ich irgendein böses Verlangen hege,
ich irgendeine Gewohnheit habe, die dich betrübt,
es irgendeine Brutstätte für Sünde
in meinem Herzen gibt,
dann gewähre mir den Kuss deiner Vergebung
und lehre meine Füße, auf dem Weg
deiner Gebote zu wandeln.
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Beitragvon Joschie » 30.06.2015 07:14

„Ein Appeaser ist ein Mensch, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, dass es ihn als letzten fressen wird.”
Winston Churchill
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Beitragvon Joschie » 10.07.2015 06:48

Wie die französischen Aristokraten zur Zeit der Revolution, die in ihren Schlössern saßen und Tee tranken und dabei Staatsgeschäfte diskutierten, bis sie unter der Guillotine starben, so beobachtete auch die Mehrheit der westlichen Christen die kulturelle Revolution aus der Ferne. Abgrundtief ist ihre Unkenntnis über die historische Entwicklung, die Inhalte, Strategien und Umsetzungs­mechanismen der kulturellen Revolution.
Marguerite A. Peeters
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Beitragvon Joschie » 21.07.2015 18:10

:arrow: Wer nichts weiß und weiß, daß er nichts weiß, weiß mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, daß er nichts weiß. :pssst:
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Kranke Verkündigung

Beitragvon Joschie » 01.09.2015 16:41

Kranke Verkündigung

Ich halte es erstens für eine äußerlich recht sympathisch wirkende Irrlehre, wenn heute mit Hilfe des Schlagwortes „Frohbotschaft statt Drohbotschaft“ das Christentum zu einer Art Humanismus der Nettigkeit nivelliert wird: Ja nichts von Sünde, nichts von Umkehr, nichts von Gericht, schon gar nicht von Hölle predigen! Passt nicht mehr in die Zeit. Und passt auch irgendwie nicht zur Kirche im Heute. Die „Botschaft“ des Evangeliums ist demnach vor allem ein nettes, ein wenig ethisch aufgeladenes Handlungsprogramm, das uns auffordert, gut zueinander zu sein, vor allem gut zu Minderheiten und Armen, gut zur Schöpfung, gut zu Flüchtlingen, gut zum Nachbarn….. Und wer das einigermaßen erfüllt, der ist schon Christ oder zumindest irgendwas Ähnliches. Der meint, es jedenfalls schon verstanden zu haben, was in der Kirche immer gepredigt wird, der ist irgendwie dabei.

(von Bischof Stefan Oster)
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Wenn uns der Geist bewegen soll

Beitragvon Joschie » 06.09.2015 18:43

Wenn uns der Geist bewegen soll, ohne dass wir uns bewegen; uns erleuchten soll, ohne dass wir denken; uns heiligen soll, ohne dass wir wollen; uns gehorsam machen soll, ohne dass wir gehorchen; uns vom Bösen erlösen soll, ohne dass wir es lassen; so haben wir nicht Christi Verheißung für uns.
Adolf Schlatter
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Die Bibel ist das großartige Vorratslager

Beitragvon Joschie » 07.09.2015 19:09

„Die Bibel ist das großartige Vorratslager… Sie stellt die vollständige Abhandlung göttlicher Wahrheit dar, zu der straflos weder etwas hinzugefügt noch etwas weggenommen werden kann.

Jeder Versuch, irgendeinen Teil dieser Wahrheit geschickt zu verpacken oder abzuschwächen, um sie irgendwie dem vorherrschenden Geschmack unserer Umgebung anzupassen – sei es, um Missfallen zu vermeiden oder um die Gunst unser sterblichen Zeitgenossen zu umwerben – ist immer eine Beleidigung der Majestät Gottes und ein treuloser Verrat gegenüber den Menschen.”

John Newton (1725-1807)
(ehemaliger Sklavenhändler, Dichter des Liedes „Amazing Grace“)

The Works of John Newton
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Beitragvon Joschie » 10.10.2015 11:36

»Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.«
Napoleon
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Heiliger Geist und die Predigt

Beitragvon Joschie » 27.10.2015 19:23

:arrow: Dr. Martyn Lloyd-Jones antwortete auf die Frage, ob es nicht manchmal schwierig zu erkennen sei, ob eine Predigt durch die Kraft des Fleisches oder durch die Kraft des Geistes gehalten werde:

Überhaupt nicht! Wenn man in der Kraft des Fleisches predigt, fühlt man sich erfüllt und zufrieden. Wenn man aber in der Kraft des Geistes predigt, erfüllt uns demütige Ehrfurcht über das Wirken Gottes!”
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Beitragvon Joseph28 » 07.11.2015 05:40

Die Wahrheit greift die Zitadelle des menschlichen Herzens, und ist nicht zufrieden, bis es alles dort erobert hat.

Tozer, A. W., & Verploegh, H. (1984). The Quotable Tozer I: Wise Words with a Prophetic Edge. Camp Hill, PA.: WingSpread, 180.
„Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.“ (1.Johannes 1,4)


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