Zitate,Sprüche und Lieder

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Joschie
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Beitrag von Joschie »

„Sind wir noch brauchbar?

:arrow: Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschen Verächter, nicht raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. Wird unsere innere Widerstandskraft gegen das uns Aufgezwungene stark genug und unsere Aufrichtigkeit gegen uns selbst schonungslos genug geblieben sein, dass wir den Weg zur Schlichtheit und Gradheit wiederfinden?“
Aus „Nach zehn Jahren“ von Dietrich Bonhoeffer
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitrag von Joschie »

Auch im christlichen Leben lernt man nicht ohne Lehrgeld. Man kann vieles wissen, aber es haftet im Leben nicht, wenn es nicht persönlich erfahren wird.
Hermann Heinrich Grafe
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Beitrag von Joschie »

Je weniger Gepäck, desto leichter reist man - auch durch dies Leben der ewigen Heimat zu.
Hermann Heinrich Grafe
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Erdenpilger
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Endlich bricht der heiße Tiegel

Beitrag von Erdenpilger »

Endlich bricht der heiße Tiegel

Endlich bricht der heiße Tiegel,
und der Glaub' empfängt sein Siegel,
gleich dem Gold, im Feu'r bewährt;
zu des Himmels höchsten Freuden
werden nur durch tiefe Leiden
Gottes Lieblinge verklärt!

Unter Leiden prägt der Meister
in die Herzen, in die Geister
sein allgeltend Bildnis ein.
Wie er dieses Leibes Töpfer,
will er auch des künft'gen Schöpfer
auf dem Weg der Leiden sein.

Leiden bringt empörte Glieder
endlich zum Gehorsam wieder,
macht sie Christus untertan,
dass er die gebrochnen Kräfte
zu dem Heiligungsgeschäfte
sanft und still erneuern kann.

Leiden sammelt unsre Sinne,
dass die Seele nicht zerrinne
in den Bildern dieser Welt,
ist wie eine Engelwache,
die im innersten Gemache
des Gemütes Ordnung hält.

Leiden stimmt des Herzens Saiten
für den Psalm der Ewigkeiten,
lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
wo die selgen Palmenträger
mit dem Chor der Harfenschläger
preisend vor dem Throne stehn.

Leiden fördert unsre Schritte,
Leiden weiht die Leibeshütte
zu dem Schlaf in kühler Gruft;
es gleicht einem frohen Boten
jenes Frühlings, der die Toten
zum Empfang des Lebens ruft.

Leiden macht im Glauben gründlich,
macht gebeugt, barmherzig, kindlich;
Leiden, wer ist deiner wert?
Hier heißt man dich eine Bürde,
droben bist du eine Würde,
die nicht jedem widerfährt.

Brüder! solche Leidensgnade
wird in mannigfachem Grade
Jesu Jüngern kund gemacht,
wenn sie mancher Schmerz durchwühlet,
wenn sie manchen Tod gefühlet,
Nächte seufzend durchgewacht.

Wenn auch die gesunden Kräfte
zu des guten Herrn Geschäfte
wurden willig sonst geweiht:
o so ists für sie kein Schade,
dass sie ihres Führers Gnade
läutert in der Prüfungszeit.

Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
dringt das Herz zu seinem Herzen
immer liebender hinan,
und um Eins nur fleht es sehnlich:
Mache deinem Tod mich ähnlich,
dass ich mit dir leben kann!

Endlich mit der Seufzer Fülle
bricht der Geist durch jede Hülle,
und der Vorhang reißt entzwei.
Wer ermisset dann hienieden,
welch ein Meer von Gottesfrieden
droben ihm bereitet sei!

Jesus! lass zu jenen Höhen
heller stets hinauf uns sehen,
bis die letzte Stunde schlägt,
da auch uns nach treuem Ringen
heim zu dir auf lichten Schwingen
eine Schar der Engel trägt.

Karl Friedrich Harttmann

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Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott

Beitrag von Joschie »

Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott

Die Obrigkeit ist ‚Gottes Dienerin‘, muss also selbst innerhalb der von Gott eingesetzten moralischen Ordnung agieren. Ein Diener kann nicht einfach tun, was ihm passt.“
(Timothy Keller, Kommentar zum Römerbrief)
Römer 13 ist kein Blankoscheck für die Obrigkeit, und Keller warnt vor einem unkritischen Kadavergehorsam gegenüber dem Staat. Der Gehorsam der Christen gegenüber der Obrigkeit steht immer unter dem Gewissensvorbehalt.
(Zitat „Gemeindenetzwerk.de“, von Dr. Friedemann Lux)
Quelle
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Erdenpilger
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I am Debtor

Beitrag von Erdenpilger »

McChenyne's 1837, "I am Debtor."

When this passing world is done,
When has sunk yon glaring sun,
When we stand with Christ in glory,
Looking o'er life's finished story,
Then, Lord, shall I fully know -
Not till then - how much I owe.

When I hear the wicked call
On the rocks and hills to fall,
When I see them start and shrink
On the fiery deluge brink, -
Then, Lord, shall I fully know -
Not till then - how much I owe.

When I stand before the throne,
Dressed in beauty not my own,
When I see thee as thou art,
Love thee with unsinning heart,
Then, Lord, shall I fully know -
Not till then - how much I owe.

When the praise of heav'n I hear,
Loud as thunder to the ear,
Loud as many water's noise,
Sweet as harp's melodious voice,
Then, Lord, shall I fully know -
Not till then - how much I owe.

Even on earth, as through a glass
Darkly, let Thy glory pass,
Make forgiveness feel so sweet,
Make Thy Spirit's help so meet,
Even on earth, Lord, make me know
Something of how much I owe.

Chosen not for good in me,
Wakened up from wrath to flee,
Hidden in the Saviour's side,
By the Spirit sanctified,
Teach me, Lord, on earth to show,
By my love, how much I owe.

Oft I walk beneath the cloud,
Dark, as midnight's gloomy shroud;
But, when fear is at the height,
Jesus comes, and all is light;
Blessed Jesus! bid me show
Doubting saints how much I owe.

When in flowery paths I tread,
Oft by sin I'm captive led;
Oft I fall - but still arise -
The Spirit comes - the tempter flies;
Blessed Spirit! bid me show
Weary sinners all I owe.

Oft the nights of sorrow reign -
Weeping, sickness, sighing, pain;
But a night Thine anger burns -
Morning comes and joy returns;
God of comforts! bid me show
To Thy poor, how much I owe.

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Re: Zitate,Sprüche und Lieder

Beitrag von Joschie »

Weihnachten bedeutet nicht nur Hoffnung für die Welt, trotz der unendlichen Probleme, sondern Hoffnung für dich und mich, trotz unseres endlosen Versagens.
Tim Keller
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Beitrag von Joschie »

Diejenigen, die es nicht schaffen, aus der Geschichte zu lernen,
sind dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Winston Churchill
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Beitrag von Joschie »

Christen sollten sich davor hüten, jegliche politische Ideologie, sei sie nun rechts oder links oder irgendwo dazwischen,“abzusegnen“, als ob sie das Recht auf Wahrheit und guten Willen gepachtet hätten. Eine politische Ideologie und ihr Aktionsprogramm kann bestenfalls doch nur eine Annäherung an christliche oder biblische Vorstellung enthalten.
John R. W. Stott Christsein in den Brennpunkten unserer Zeit
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Beitrag von Joschie »

»Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes
als eine große Räuberbande.«

Augustinus
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Beitrag von Joschie »

Der eine Grundsatz der Hölle lautet: Ich gehöre mir selbst.
Clive Staples Lewis
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Re: Zitate,Sprüche und Lieder

Beitrag von Joschie »

Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.

Dietrich Bonhoeffer
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Es muss der Grundsatz gelten

Beitrag von Joschie »

„Es muss der Grundsatz gelten, dass ein Mensch im Zweifel gesund ist. Sonst wird die Welt zur Diktatur der langweiligen Normopathen, der grauen Mäuse jeder Gesellschaft, die mit einer Ideologie korrekter Normalität alles Außerordentliche einebnen und eine willfährige Psychatrie dazu missbrauchen, alles Irritierende in diagnostische Schubladen zu sperren.“ Manfred Lütz
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Beitrag von Joschie »

Der eine Grundsatz der Hölle lautet: Ich gehöre mir selbst.
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Ein hartes Herz ist kein unfehlbarer Schutz vor einem weichen Hirn.
Clive Staples Lewis
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