Evangelisation

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Gast

Beitragvon Gast » 16.04.2009 15:33

Hi Johannes,
wird in Eurer Gemeinde nicht evangelistisch gepredigt? Damit meine ich nicht eine strikt auf "Bekehrung" ausgelegte Predigt sondern eine, die einen Bibelabschnitt auslegt ohne dabei auf "Christus in der Schrift" und sein Heil zu verzichten. Ich gebe zu, daß das bei den einen Versen eher möglich ist als bei anderen. Aber ich bin fasziniert, wie z.B. Wilhelm Busch aus jedem besprochenen Text das Evangelium herausholt, so daß sowohl der bereits Bekehrte Bibelleser als auch der Nichtbekehrte gefesselt ist.
Gruß
M.

Bibel lover
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Beitragvon Bibel lover » 16.04.2009 19:39

Tja :lol: das kommt darauf an $:D je nach dem, der Gottesdiesnt Sonntags ist mehr für Christen ausgerichtet...aber wir haben mind 1 mal im Jahr ne Evanglisationswoche und diesen Juni Zeltmission $:D . Aber es kam zumindest eine Frau lang in die Versammlung (durch eine Kollegin die sie einlud) und die hat sich jetzt bekehrt
Aber evangelistisch predigen(Sonntags) ist definitionssache, aber es kommt nicht immer vor das ein Bekehrungsaufruf folgt, das aber bei Evanglistischen aktionen $:) ....

Gast

Beitragvon Gast » 17.04.2009 08:11

Hi Johannes,
in Deinem letzten Beitrag wird nolens volens genau das Dilemma deutlich, daß mir in Gemeinden oft zu sein scheint: Evangelisation oder evangelistische Predigten werden in sog. "Evangelisationswochen, "offene Abende" oder "Teebuseinsätze"/"Zeltmission" outgesourct. Man ist ansonsten unter sich, öffnet sich dann aber nach außen und lädt Ungläubige ein. Warum wird nicht jede Predigt, ob Gläubige oder Ungläubige anwesend, zu einer- zumindest im Kern vorhandenen- Plattform für die Heilsbotschaft Jesu? Die Schrift kennt keine Trennung in Veranstaltungen für die "draußen" und die "drinnen", zumindest nicht expressis verbis. Lies Rö. 10, wo der Glaube durch die Predigt kommt. Bei großzügigerer Auslegung könnte man in Rö. 10 ausgesandte Evangelisten erkennen. Für mich aber ist eine ganz normale "Sonntagspredigt" immer evangelistisch in dem Sinne, daß sie Christus und sein Heil zum Inhalt hat. Denn das ist der Inhalt der Schrift. "Forscht in den Schriften, denn sie ist es, die von mir zeugt". Wo Christus gepredigt wird, kann Glaube geweckt werden.
Gruß
M.

johannesm
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Beitragvon johannesm » 17.04.2009 09:00

DAs mit er evangelistischen Predigt ist so eine Sache. Da ichs elbst im Verkündigunsdient stehe weiß ich was für ein Spagath es ist.

Auf der einen Seite habe ich die Gemeinde vor mir sitzen, die unbedingt ernährt werden muss, die gegosen werden muss, um zu wachsen.
Auf der anderen Seite sitzen Nicht-Gläubige in den reihen, denen das evangelium verkündet werden muss.

Jones hat das gaze gelöst in dem er morgens Lehre gepredigt hat und abends evangelistish.

Spurgeon hat den Spagath geschafft und hat beides in den Predigten verbunden.
Was Spurgeon gemacht hat und was uns heut zu tage so fehlt ist, er hat Sünde beim NAmen genannt. Er hat gesagt dass es gegen Gottes Willen ist, Das Geschäft am Sonntag zu öffnen.

Das würde schon sehr helfen die Nicht-Gläubigen zum Nachdenken zu bringen.

eine Krankheit der heutigen Zeit ist der Versuch das Reich Gottes auf das Level der Menschen zu bringen, anstatt ihnen zu zeigen, dass der heilige, mächtige, erhabene... Gott viel Größer ist als wir. Wir haben es nicht verdient vor ihn zu treten, doch seine Lebe und Gnade ermöglichen es. Die moderne Verkündigung macht die Gnade Gottes zu einer Selbstverständlichkeit.


Was ich gemerkt habe ist, dass ich bei einer Predigt nicht an Christus vorbei komme. Egal worber ich bis jetzt gepredigt habe, war Christus das Zentrum. Meine letzte Predigt ging über. "Wehe mir ich vergehe, denn ich bin ein ;Mensch mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat." (Jesaja6)

Jede Predigt muss Christus im Zentrum haben, weil sich die gesamte Schrift um Christus dreht.

Wenn Christus das Zentrum der Preduigt ist, dann kann auch eine Lehrmäßig ausgerichtete Predigt evangelistische Züge haben un den menschen zur Umkehr führen.


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