Umgang mit anderen Lehrmeinungen!!

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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 30.08.2008 09:38

Joschie hat geschrieben:Hallo Klaus
Weche sind eigendlich die grundlegenden Dogmen der katholischen Kirche,die im Gegensatz zur evang/refor. Lehre stehen :?:
Gruß Joschie

Lieber Joschie, liebe Brüder.
Dein Frage verstehe ich und lasse die beantworten durch gleich folgende (wenn ich editiere) Verlinkung vermittels einer "Abteilung" der Homepage vom uns bekannten Betanien Verlag.

http://www.betanien.de/verlag/material/ ... tholisches


Also, ich beantworte Deine Frage persönlich, auf meine Art:
Das grundlegende Dogma ist das Papsttum schlechthin:
Ist der Kopf der Schlange faul, ist der Schwanz nicht gesünder! :roll:



Gestatte mir bitte, Deine Frage anders zu formulieren:
"Welche sind eigentlich die grundlegenden Dogmen der katholischen Kirche, die im Gegensatz zur Bibel stehen."

Diese nun veränderte Frage allein kann provozierend verstanden werden. das will ich aber nicht - doch nicht "das Schwert der theologischen Bildung" sondern das "Schwert des Geistes" muss hier Anwendung finden.
Die sogenannten "Vorreformatoren" und dann auch "Luther" und nach ihm bzw. fast zeitgleich englische Brüder nahmen die Bibel zur Beantwortung Deiner Frage - welche sehr oft dann noch auf den Scheiterhaufen der Inquistion mit dem Märtyrertod bezeugt wurde.
Zuletzt geändert von Klaus Pehlke am 30.08.2008 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

Gast

Beitragvon Gast » 30.08.2008 09:45

maxb hat geschrieben:Wo soll man da anfangen?
Heiligenverehrung, die Dogmen über Marias Sündlosigkeit und Himmelfahrt, Schuldvergebung durch Ablass, Pilgerfahrten, Beichte, Abendmahl, etc., Fegefeuer
Mit dem was Du ansprichst meiner Meinung nach nicht bzw. teilweise nicht. Zum Beispiel weiss ich schon einmal nciht was es an der Beichte auszusetzen gibt und die freikrichliche, zwinglianische Abendmahlslehre ist IMHO genauso unbiblisch wie die katholische. Und auf dem Jakobsweg wollte ich auch schon lange mal wandern.

Der Hauptpunkt ist die Vorstellung vom Heil: die Frage nach der Rechtferitgung und ihrem Verhaeltnis zur Heiligung. Hier scheidet sich meiner Meinung nach christlich von nciht christlich. Allerdings sehe ich die Trennlinie nicht zwischen Katholizismus und Protestantismus sondern befuerchte, dass viele "Protestanten" aehnlich denken wie der Katholizismus: Sie muessen etwas zu ihrer Errettung leisten und zum Werk Christi dazufuegen. Wie Bekehrung, Uebergabegebet, Christus in ihre Herz einlassen und dort spueren, Zehnten geben, bestimmte ethisch-moralische Regeln erfuellen, etc.

Gast

Beitragvon Gast » 30.08.2008 09:49

Klaus Pehlke hat geschrieben:
Joschie hat geschrieben:Hallo Klaus
Weche sind eigendlich die grundlegenden Dogmen der katholischen Kirche,die im Gegensatz zur evang/refor. Lehre stehen :?:
Gruß Joschie

Lieber Joschie, liebe Brüder.
Dein Frage verstehe ich und lasse die beantworten durch gleich folgende (wenn ich editiere) Verlinkung vermittels einer "Abteilung" der Homepage vom uns bekannten Betanien Verlag.

http://www.betanien.de/verlag/material/ ... tholisches

Das Buch, welches auf dem Link zitiert wird ist keine Darstellung der evangelischen/reformatorischen Lehre. Viele Punkte, die dort am Katholizismus kritisert werden, sind sehr wohl evangelisch.

maxb
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Beitragvon maxb » 30.08.2008 09:59

tschilli hat geschrieben:
maxb hat geschrieben:Wo soll man da anfangen?
Heiligenverehrung, die Dogmen über Marias Sündlosigkeit und Himmelfahrt, Schuldvergebung durch Ablass, Pilgerfahrten, Beichte, Abendmahl, etc., Fegefeuer
Mit dem was Du ansprichst meiner Meinung nach nicht bzw. teilweise nicht. Zum Beispiel weiss ich schon einmal nciht was es an der Beichte auszusetzen gibt und die freikrichliche, zwinglianische Abendmahlslehre ist IMHO genauso unbiblisch wie die katholische. Und auf dem Jakobsweg wollte ich auch schon lange mal wandern.
Die Erwähnung von Pilgerfahrt, Beichte, etc. meinte ich noch im Bezug auf das "Schuldvergebung durch..." Am Wandern und am Beichten ist nichts schlechtes, aber wenn man sich daraus Sündenvergebung erhofft, dann wird es schlecht.

Gast

Beitragvon Gast » 30.08.2008 12:45

maxb hat geschrieben: Die Erwähnung von Pilgerfahrt, Beichte, etc. meinte ich noch im Bezug auf das "Schuldvergebung durch..." Am Wandern und am Beichten ist nichts schlechtes, aber wenn man sich daraus Sündenvergebung erhofft, dann wird es schlecht.
Aber natuerlich kann man sich vom Beichten Sündenvergebung erhoffen:
1Jn 1:9 wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.
Das Problem ist, wenn zur Sündenvergebung noch Auflagen gemacht werden oder wenn behauptet wird, ohne Beichten ist Sündenvergebung nicht moeglich.

Beichte als Ohrenbeichte gab es auch in den Kirchen der Reformation noch lange und gibt es als Teil der Liturgie noch heute. Was die Ohrenbeichte angelangt, waeren wir IMHO gut beraten sie wieder einzufuehren. Dann koennte man sich viele "Seelsorge" sparen.

maxb
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Beitragvon maxb » 30.08.2008 13:13

Wenn ich also vor der Beichte sterbe, muss ich dann in die Hölle?

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 30.08.2008 19:54

Till schreibt
Beichte als Ohrenbeichte gab es auch in den Kirchen der Reformation noch lange und gibt es als Teil der Liturgie noch heute. Was die Ohrenbeichte angelangt, waeren wir IMHO gut beraten sie wieder einzufuehren. Dann koennte man sich viele "Seelsorge" sparen.
:arrow: Was verstehst du unter Ohrbeichte genau?
:arrow: Wo gibt es sie noch als Teil der Liturgie?
:arrow: Sind Ohrenbeichte und Seelsorge deckungsgleich?
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Klaus Pehlke
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Re: Umgang mit anderen Lehrmeinungen!!

Beitragvon Klaus Pehlke » 31.08.2008 13:46

Joschie hat geschrieben:Hallo Ihr
Wie gehe ich mit anderen Lehrmeinungen um?Bei uns in der Gemeinde gibt es ja ganz verschiedene Lehrmeinungen z.B.Taufe ,Abendmahl und die Erwählung wie hier im Forum.Wie geht ihr damir um deckt die Liebe alles zu oder beharrt ihr auf eure Meinung.Wie mit den Dogmen der Kath.Kirche oder Sondergemeinschaften umgehen.
Gruß und Segen von Joschie


HALLO JOSCHI und liebe Brüder,

soeben erhalte ich Kenntnis, dass sich ein ehemaliger Katholik mit dem unten folgenden Beitrag in ein Forum eingeschrieben hat, vom demDu, lieber Joschi und andere wissen, wie es dort etwas "gekracht" hat.
Um der Bruderliebe willen nenne ich aber das Forum nicht, der Beitrag aber tangiert "Anstössiges" von mir und tangiert sicher auch Deine Frage hier, lieber Joschi!
Den Bruder könnte man doch mal gewinnen um hier als Moderator speziell zum Thema "Katholizismus" zu wirken ?

Ich bin über den nun folgenden Beitrag (ZITAT!) sehr erfreut!

Gruß! Klaus

Achtung, kopiert vom anderem Forum!

Hallo zusammen,

da am Anfang dieses Threads u.a. auch auf meine HP - http://www.come2life.at verlinkt wurde, möchte ich zum Thema dieses Threads auch noch einige persönliche Gedanken beitragen ....

Da hier schon sehr viele verschiedene Dinge angesprochen wurden, möchte ich nur auf einem einzelnen Aspekt eingehen, welcher von Janand wir folgt auf den Punkt gebracht wurde: Zitat
das Problem in dieser Diskussion war ja, dass katholischen Christen das Christsein abgesprochen wurde




Da meine Bekehrung noch nicht allzulange zurück liegt (ca. 4,5 Jahre), kann ich mich aus jener Zeit vor meiner Bekehrung noch gut erinnern an eine Begegnung in einem Internetforum, wo jemand sich dezietiert nicht als vor Gott zur selben Familie verstanden wissen wollte, nachdem ich mich ihm als damals noch Katholik "outete". Von daher weiss ich aus persönlicher Erfahrung nur zu gut, dass solche Dinge für religiöse Menschen (wie auch ich damals einer war) auch sehr verletzend sein können - vor allem dann, wenn man als religiöser Mensch eben kein wirkliches Fundament hat. Ich hatte in jener Zeit nicht die Gewissheit der Errettung und des Angenommenseins von Gott, da ich entsprechend katholischer Lehre durch eigene Werke sowie durch die Mittlerschaft der Kirche (Sakramente) jene Anerkennung bzw. Rechtfertiung vor Gott suchte. Da ich diese darin jedoch nicht fand (und aus heutiger Sicht und Überzeugung auch nicht finden konnte) hatte ich auch bezüglich meinem Stand vor Gott keinen festen Boden unter den Füßen - und so traf es mich auch sehr, wenn jemand hier an jenem damals ohnehin sehr wackeligen und ungewissen Unterbau nun auch noch zusätzlich rüttelte.

Heute ist es mir kein Problem mehr, wenn jemand mir mein Christsein unter Hochkomma setzen- bzw. dieses anzweifeln oder gar in Abrede stellen würde, da ich WEISS, dass JESUS CHRISTUS auch meine Sünden mit ans Kreuz genommen hat - ER dort meine ganze Strafe bezahlt bzw. gesühnt hat und ich daher volle Gewissheit habe, dass Gott mich durch dieses Werk seines Sohnes wirklich angenommen hat!

Ich weiss um die Anathemen der katholischen Kirche (deren Mitglied ich lange Zeit meines Leben wa) - jene konziliaren Beschlüsse, welche nicht nur mich und alle anderen wirklick wiedergeborenen Geschwister verdammen, sondern welche im Tridentinum auch das Evangelium von der Gnade verwirft und verdammt - auf dessen Grundlage ich nun aber seit meiner Bekehrung fest stehe! Sie beunruhigen mich aber nicht, weil Gottes Wort in der Bibel mir bezeugt, dass dieses Evangelium von der Gnade durch den Glauben Gottes rettende Hand ist ich heute dank Gottes Gnade und Barmherzigkei Kind Gottes bin!

Auch meine sehr katholsichen Eltern meinten in einem meiner ersten Gespräche, in denen ich ihnen erzählte, was Gott mir in seiner Gnade ganz unerwartet geschenkt hatte, das ich mich in meiner Sicht irren würde, da ihnen ja bezeugte - dass ich nun WEISS, dass ich nach meinem Tod sofort beim HERRN sein werde und mir diese freudige Gewissheit nun niemand mehr wegnehmen kann - weder sie(meine Eltern), noch der Pfarrer, der Bischof oder Papst!

Die eigentliche Frage nun - ob man Katholiken das Christsein absprechen darf/soll !?!?
Diese Frage - und entsprechend entrüstete und emotional geladene Stellungnahmen dazu hört und liest man ja immer wieder....

Ich möchte diese zunächst so beantworten, dass ich für mich selbst spreche und allen hier bezeuge, dass ich in der Zeit meines festhaltens am katholischen Glauben NICHT mit Gott versöhnt war und ich im Falle des damaligen Todes entsprechend jenes bekommen hätte, was ich verdient hätte - ewige Verdammnis in der Hölle!

Ich frage euch nun - was hätte es mir in dieser Zeit genützt, wenn mir hier jemand das "Christsein" nicht abgesprochen - sondern mir dieses vielmehr ZUGESPROCHEN hätte ??
Ich sah mich damals wie jeder andere Katholik natürlich als Christ - aber was nützt mit dieses "Label" wenn es mich nicht errettet ?? Was nützt es mir, wenn ich etwas zuerkannt bekomme, was in Wirklickeit (d.h. dass ich wirklich Kind Gottes wurde und mit Gott tatsächlich versohnt bin) gar nicht da war ??

Natürlich ist es nun eine andere Frage, wie ich im Wissen um diese Dinge letztlich umgehe. Ich kann die Wahrheit nicht nur dazu gebrauchen, um anderne eine Hilfe auf ihrem Weg zu sein - ich kann sie auch verwenden, um jemanden damit zu "verprügeln" indem ich ihm in liebloser Weise mit etwas konfrontiere, was er in seiner jeweiligen Situation noch nicht erfassen kann und womit er momentan vielleicht auch noch völlíg überfordert ist.
Dies soll aber auf der anderen Seite nun nicht heissen, dass es deshalb gut ist - jemanden etwas zuzuerkennt, dessen Wirklichkeit aus biblischer Sicht sehr in Zweifel zu ziehen ist!

Es wird unter Christen fast immer argumentiert, dass es lieblos wäre, jemanden sein Christsein aufgrund der von seiner Konfessionszugehörigkeit geprägten Glaubens anzuzweifeln oder in Abrede zu stellen. Ich habe es aber fast noch nie gehört oder gelesen, dass es lieblos wäre, dies in GEEINGETER FORM (oft vielleicht indirekt) dennoch zu tun, wenn man begründete Zweifel hat, ob der kirchliche Glaube des anderen aus biblischer Sicht ihn tatsächlich ans Ziel bringen wird!

Es ist aus meiner persönlichen Sicht sehr liebelos, Gottes Gnade in der Wiedergeburt selbst erlebt zu haben, die Wahrheit durch die Hilfe des Heiligen Geistes in der Bibel erkannt zu haben, und dennoch andere - in Religiösität gefangenen Mitmenschen weiterhin in die Irre gehen zu lassen, indem man sie einfach so "anerkennt" wie sie eben aus ihrer kirchlich geprägten Sicht glauben - ohne ihnen den Weg zum Heil durch den Glauben an das Evangelium und durch das völlige Vertrauen an den HERRN JESUS zu weisen und zu bezeugen! Hier im übertragenen Sinn jemanden einfach auf die Schulter zu klopfen und in religiösen Systemen gefangene Menschen brüderlich zu umarmen ist aus meiner Sicht kein guter Dienst am Nächsten, da damit religiösen Menschen nicht geholfen wird, in die Freiheit der Gotteskinder zu gelangen.

Mein Fazit: CHRIST SEIN kann nicht ab- oder zugesprochen werden! Es ist vielmehr eine Wirklichkeit, welche vom Menschen durch Busse und Glaube - und von Gott durch die Wiedergeburt Realität wurde - oder eben nicht!
Wer in dieser Realität lebt, wird sich kaum getroffen zeigen, wenn jemand ihm sein CHristsein anzweifelt oder dieses in Abrede stellt - weiss er doch um die Wirklickeit seines neuen Lebens im HERRN!
Wer nicht in dieser neuen Wirklichkeit des ewigen Lebens steht, dem hilft es auch nicht, wenn man ihm dennoch das Christsein zuerkennt - es schadet ihm sogar vielmehr, da dieses "Christsein" ihn in falscher Sicherheit wiegt!

(Zitat Ende)
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
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Phil3,17
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Re: Umgang mit anderen Lehrmeinungen!!

Beitragvon Phil3,17 » 01.09.2008 16:17

[
quote="tschilli]Die Antwort der Schrift ist eindeutig:
(Act 2:42) Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
Die Frage ist: Was ist die Lehre der Apostel? :lol: :lol:
[/quote]
Hallo,
jedenfalls gibt Gott klare Hinweise dazu, was von denjenigen und ihrer Lehre zu halten ist bzw. wie man mit ihnen umgehen soll, sofern sie der Lehre der Apostel (= der gesamten Schrift, denn die A. kannten das AT ebenso wie sie bis Johannes zur Offenbarung das NT niedergeschrieben haben) NICHT folgen und etwas anderes lehren:

Galater 1, 6-9

oder auch

2. Johannes 9-11

sowie

Offb 22, 18-19

Mehr ist dazu, denke ich, nicht zu sagen. LehrMEINUNGEN von Menschen sind deshalb nicht haltbar, sofern sie mit der Schrift nicht übereinstimmen, siehe auch Apg 17, 11 das Vorbild der Beröer. Und wer sollte jemand anderen als den HERRN seinen Lehrer nennen (Mt 23,8), Der uns doch durch den Geist "in alle Wahrheit leitet" (Joh 16,13)?

Prüft alles, das Gute behaltet! (1. Thess 5, 21)

Herzliche Grüße, Phil3,17

Robert
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Beitragvon Robert » 03.09.2008 12:24

Lieber Klaus, was bitte ist an der kath.Kirche noch christlich?

Dann laß doch bitte Zeugen Jehovas und Mormonen auch mit rein.
Und die Moslems haben doch auch einen Gott, zwar nicht unseren, aber immerhin!

Mit der kath.Kirche haben wir falsche Religionen mit am Tisch.So bitte nicht.

Sind Katholiken Christen geworden, soll man sie SOFORT aus dieser Kirche herausretten.
Da ich noch heute ins Ausland fahre, bin ich für einige Zeit nicht erreichbar und kann mich leider am Thema nicht beteiligen.

Aber steht nicht geschrieben, wir können nicht am Kelch Christ und dem Kelch der Dämonen gleichzeitig teilnehmen?

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Allversöhnung

Beitragvon Joschie » 04.09.2008 12:35

Ich treffe in der letzten Zeit auf Geschwister die zu meinen erstaunen Allversöhnugslehre vertreten.Was genau lehrt sie und wie soll man am besten damit umgehen?
Gruß Joschie
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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 05.09.2008 07:31

Robert hat geschrieben:Lieber Klaus, was bitte ist an der kath.Kirche noch christlich?
Aber steht nicht geschrieben, wir können nicht am Kelch Christ und dem Kelch der Dämonen gleichzeitig teilnehmen?
Hallo, lieber Robert - ist da irgendwo ein Mißverständis passiert oder hast Du einen falschen Namen eingesetzt!
Ich stimme nämlich Deiner Aussagen zu, auch wenn sie hart ist:

"Mit der kath.Kirche haben wir falsche Religionen mit am Tisch.So bitte nicht."

Ich wünsche Dir weiterhin Freimut!
Lieber Gruß! Klaus
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jeremia
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Der ist mir Bruder und Schwester... Matthäus 12,50.

Beitragvon jeremia » 31.10.2008 14:48

Das ist nicht so einfach wie man denkt,aber die Bibel gibt zahlreiche beispiele, wie in Matth.12,50. Zugehörigkeit unter Gläubigen wird dadurch gekenntzeichnet. "Wer den Wille Gottes tut..." Also wer danach lebt!
Hier geht es nicht um"Herabschauen" oder"Jemand verdammen",sondern
um differenz im leben. "Echt oder nicht Echt","Nachfolger oder nicht Nachfolger". Hier macht Jesus kein missverständnis,wie die gesamte Kirche,bzw.Christliche Religions Gemeintschaft heute tut! Alles in einem topf zu werfen was Christlich heißt,kommt von das"nicht mehr halten am Wort Gottes". So ähnlich verfahrte das Volk Israel,der größte teil hatten sich von Gott abgewandt. Die Menschen riefen sie sich nicht mehr zum "Umkehr",sondern sie stärkten sich untereinander,um Götzen Bilder zu machen. Das heißt sich eine gemeinsame Gott zu schaffen.
Heute gilt die Bibel,als das Prophetische Wort und wie damals die Propheten für Gott riefen,so ruft sie jeden einzelnen "heute" zur "Umkehr".

Denn wenn das vorandern ist,wird lehrmeinung kein hindernis sein. Natürlich wird es immer ein Kampf geben,weil es auch ein Feinde gibt!
Wenn alle das wollen,was Gott will,könnten wir schon einig werden,und zwar auf Grund der Bibel. Weil es aber nicht der falle ist,müßen wir konsequenz daraus ziehen. Und ich meine,keine wird festhalten können
wenn wir uns nicht gegenseitig "ermahnen",bzw.um "Umkehr"rufen.
Denn wenn wir nicht das tun,ist eine der wichtigste lehre schon vergeudet...

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Beitragvon Joschie » 31.10.2008 17:40

Tum besseren Verständnis Matthäus12,50 im Kontext
46 Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen. 47 Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen. 48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder; 50 denn wer irgend den Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist, derselbe ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Was hat diese Bibelabschnitt mit unterschiedlichen Lehrmeinungen zu tun?Ist dazu nicht eher das Apostelkonzil geeigneit?
Gruß Joschie
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Enrico
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Beitragvon Enrico » 21.11.2008 12:25

Schaut euch mal dieses Bild hier an:
Bild
In Ägypten wurde Isis als eine der höchsten Göttinnen verehrt. Sie wurde gewöhnlich auf einem Thron sitzend dargestellt und „hielt das Kind Horus ... sowohl offizielle Theologie wie auch der Volksglaube erklärten ... Isis und Horus zu vollkommenen Mutter und Sohn" (Encyclopaedia Britannica, 15. Ausgabe). Von Ägypten aus verbreitete sich die Verehrung der Isis bis nach Griechenland und Rom, wo sie schließlich Stella Maris [Stern des Meeres] genannt wurde und zur Schutzpatronin der Seefahrer und zur „Himmelskönigin" wurde (The Gods of the Egyptians [Die Götter der Ägypter], Budge, Seite 218). Ein Schrein der Isis stand einst „auf dem Vatikanhügel, wo nun der Petersdom steht" (The Paganism in Our Christianity [Das Heidnische in unserem Christentum], Weigall, Seiten 128-129). Zahlreiche Gelehrte kommentieren: „Der Isiskult beeinflusste die Darstellung der christlichen Jungfrau Maria" (Jordan, Seite 137). Und weiter: „Es ist klar, dass die frühen Christen einige ihrer [Isis’] Eigenschaften auf die Jungfrau Maria übertrugen ... Bilder und Skulpturen, auf denen sie dargestellt wird, wie sie ihr Kind Horus säugt, bildeten die Grundlage für die christlichen Darstellungen und Figuren der Madonna mit Kind" (Budge, Seite 220).
Dieser Autor fährt fort: „Viele der Irrlehren der frühen christlichen Kirche in Ägypten wurden durch das Überleben von Ideen und Glaubensvorstellungen verursacht, die mit den traditionellen Göttern verbunden waren und die die zum Christentum Bekehrten in ihren neuen Glauben mit einbeziehen wollten" (ebenda).
In Teilen Ägyptens hatten um 400 n.Chr. „die Jungfrau Maria und das Jesuskind die Plätze von Isis und Horus eingenommen und die Gottesmutter oder Mutter Gottes war nun nicht länger Isis, sondern Maria" (ebenda, Seite 221). So wurde die Marienverehrung zum Bestandteil des so genannten Christentums. Sie drang durch den Zustrom von lediglich dem Namen nach Bekehrten in die frühe Kirche ein, durch Leute, die ihre Anbetung einer Gottesmutter – und deren Titel – mit sich brachten!

Quelle:
http://www.weltvonmorgen.org/artikel/hbm.htm

Interessant ist auch woher der Name "Himmelskönigin" herkommt.
Der ist nämlich durchaus biblisch.
Aber interessant ist in welchem Zusammenhang die Bezeichnis "Himmelskönigin" in der Bibel steht.

Die Kinder lesen Holz zusammen, und die Väter zünden das Feuer an, die Frauen aber kneten Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen; und fremden Göttern gießen sie Trankopfer aus, um mich zu ärgern. 19Indes, sollten sie mich damit ärgern? spricht der HERR; nicht vielmehr sich selbst, auf daß sie zuschanden werden? 20Darum spricht Gott, der HERR, also: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh, über die Bäume des Feldes und über die Früchte der Erde, und er wird unauslöschlich brennen!
(Jeremia 7 vers 18)

und der ganze Kapitel 44 von Jeremia spricht wie das Volk trotzig dem HERRN antwortet dass sie nicht IHM gehorchen WOLLEN, sondern der Himmelskönigin und dann spricht Gott ein schweres Strafgericht.

http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/44.html

Es ist verwunderlich dass Menschen ausgerechnet auch noch die röm.kath. Kirche den Titel "Himmelskönigin" heute noch frönen.

Haben sie die Worte in Jeremia nicht gelesen wie Gott über Himmelskönigin denkt ?????????????????????


P.S.
@Klaus : Sehr guter Beitrag und sehr schönes Zeugnis ...Danke $:D


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