Was tun?

Nur für Gläubige, die die fünf Punkte des Arminianismus ablehnen

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Gast

Beitragvon Gast » 28.12.2010 22:50

Ja also John Mac-Arthur und John Piper aus Amerika.
Sind aber keine extremen Calvinisten. Paul Washer ja auch nicht. Von den beiden, also Mac-Arthur und Piper, kriegst du sämtliche Predigten auf deren Homepage

Mac-Arthur: http://www.gty.org/Resources/Sermons/scripture
Piper: http://www.desiringgod.org/resource-lib ... ns/by-date

Dass beide keine extremen Verfechter des Calvinismus sind, ist meiner Meinung nach auch gut, denn wir sollten uns an der Bibel ausrichten und die 5 Punkte des Calvinismus stehen einfach so in der Bibel nicht drin.
Ich rate dir, vermeide Extreme. Lege dich auch nicht zu früh auf eine Position fest, zumindest solange nicht, wenn du nicht auch eine oder mehrere gute Auslegungen von der Gegenseite gelesen hast.

Ich habe schon öfters meine Ansichten widerrufen müssen, weil ich Ansichten und Auslegungen von einigen guten, aber dennoch einseitigen Auslegern und Theologen einfach so übernommen habe.

Die Schrift ist alleiniges Wort Gottes und Schrift muss mit Schrift ausgelegt werden und es darf nichts hinzugefügt oder weggenommen werden.

Im deutschsprachigen Raum ist wohl Dr.Wolfgang Nestvogel zu empfehlen. Stand vor kurzem in den christlichen Schlagzeilen, weil er die ART (Akademie für reformatorische Theologie) verlassen musste. Er ist zusätzlich zu seinem reformatorischem Denken Prämillennialist (Mac-Arthur und Piper auch), also glaubt an ein zukünftiges tausendjähriges Reich auf Erden. Doch die ART hat sich gegen diese eschatologische Sichtweise ausgesprochen und deswegen musste er gehen.

Nestvogel: http://www.wolfgang-nestvogel.de/materialien.html

Der Unterschied von John Mac-Arthur und Paul Washer ist, dass der erstere mehr ein Lehrer, der zweitere mehr ein Evangelist/Prophet ist. Beide sind wertvolle Diener im Reich Gottes, aber halt unterschiedlich begabt. Wenn du dir jedesmal einen Evangelisten/Propheten anhörst, ist klar, dass das nicht wirklich gesund ist. Ein Evangelist hat das Verlangen, dass Menschen sich bekehren, dass der Geist Gottes ein neues Werk anfängt. Paul Washer's zusätzlich prophetische Gabe hilft, das Herz des Gläubigen zu prüfen, ob es wirklich ungeteilt für JAHWE schlägt. Ein Lehrer hat das Verlangen, dass das bereits vom Geist angefangene Werk fortgeführt wird. Wenn du bereits Christ bist tut es zwar auch mal gut einen Evangelisten oder Propheten zu hören, doch die Wiedergeburt ist einmalig, der Heiligunsprozess hingegen fortlaufend und der Christ braucht deshalb ausgewogene Kost.


Es gibt einige Themen, die du im Laufe deines Pilgerlebens studieren solltest:

Vor allem immer wieder Christus und das Heil (Christologie und Soteriologie)
dann den Heiligen Geist (Pneumatologie)
auch Theologie im Allgemeinen (Lehre der Dreieinigkeit, Gottes Eigenschaften usw.)
Praktische Theologie (Ethik, sprich Rolle Mann/Frau, Familie, Arbeit etc.)
Lehre über die Zukunft (Eschatologie -> hier rate ich dir ganz besonders nicht vorschnell deine Meinung kundzugeben. Verschiedene Modelle für die Zukunft wurden entwickelt Amillennialismus, Postmillennialismus, Prämillennialismus, Dispensationalismus)

Also ich weiß nicht was du für ein Typ bist und wieviel Geld dir zur Verfügung steht. Wenn du mehr lesen magst kauf dir gute Bücher (Betanienverlag, Clv, 3l-verlag) oder wenn du mehr hören magst, dann hör dir gute Predigten an. Die zweite Variante ist günstiger. (Ich habe in den letzten Jahren viel Geld in gute Bücher gesteckt und wenige Predigten gehört, auch da mein Englisch nicht so gut ist)

Ich schreibe jetzt nicht weiter, weil ich weiß ich überfordere dich eh schon.
Bleib dicht an deinem guten Hirten dran, dann wird dir schon nichts passieren.
Gottes Gnade und sein Frieden sei mit dir.
Zuletzt geändert von Gast am 30.12.2010 13:58, insgesamt 2-mal geändert.

lutz
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Beitragvon lutz » 29.12.2010 09:07

Mir fällt noch ein, dass du Berlin angegeben hast - und in Berlin kannst du vielleicht Glaubensgeschwister persönlich treffen. Manchmal ist Vieles leichter in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht.

Schau dir mal diese Webseite an - die Bibelgemeinde Berlin unterhält auch einen separaten "Treffpunkt 180", der wohl erst Anfang Januar wieder öffnet.

http://web35.anna.webhoster.ag/cms/

Lutz

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Pilger Andreas
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Beitragvon Pilger Andreas » 29.12.2010 09:32

@Samuel A.:
Also meines Wisses vertritt Piper die "5 Punkte" und ist auch kein Prämillennialist. Bei letzterem bin ich mir nicht ganz sicher.

@tollelege:
Meine Empfehlungen, außer dem Lesen der Bibel, sind jedenfalls folgende:
  • Lies den Heidelberger Katechismus. Er ist auch mit Belegstellen im Bekenntnisbuch der Selbständig evangelisch-reformierten Kirche enthalten und kann bestellt werden.
  • Die Predigten bei der SERK sind konfessionell reformiert. Die aktuelle Predigtreihe legt den Epheserbrief aus.
  • Auch auf die Veröffentlichungen (Predigten, Aufsätze, Bücher) des Instituts für reformatorische Theologie möchte ich Dich hinweisen. Die Bücher können auch bei Betanien unter Eingabe des Suchbegriffs "Bernhard Kaiser" gefunden werden.
  • Schließlich möchte ich noch auf die Predigten von Hermann Friedrich Kohlbrügge auf Licht und Recht hinweisen. Die Sprache ist vielleicht etwas antiquiert, aber es gibt kaum bessere Predigten für heilsverlangende Sünder.
Tolle lege!

Jedoch bei allem Lesen ist es wichtig eine gute Gemeinde zu haben. Allerdings stellt das leider oft eine große Schwierigkeit dar.

Herzliche Grüße,
Andreas

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tollelege
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Beitragvon tollelege » 29.12.2010 11:18

@ Samuel A.

Danke! Macarthur und Piper kenne ich. Die sind ganz gut. Nestvogel kenne ich nicht. Ich werde mich über ihn informieren. Danke auch für die Studiertipps. Ich werde sie sie mir aufschreiben.


@ lutz

Ich war schon zwei mal in der Bibelgemeinde. Außerdem hat mir jemand der Mitglied in der BigeBe ist eine Nachricht geschickt und mich eingeladen wiederzukommen. Er hat auch gesehen dass ich in Berlin lebe und mir daraufhin die Nachricht geschrieben. ich werde wahrscheinlich nächsten Sonntag hingehen. Trotzdem danke für den Tipp.


@ Pilger Andreas

Danke für die Empfehlungen. Ein wenig habe ich schon im Heidelberger Katechismus gelesen. Allerdings war es mehr ein Durchsehen als Lesen. Wenn ich irgendwann die Gelegenheit habe werde ich genauer reinschauen. Was die Gemeinde betrifft, ich bin auf der Suche. Vielleicht bleibe ich in der BigeBe. (siehe Antwort von lutz)


Ich wünsche euch einen gesegneten Mittwoch.

tollelege

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 29.12.2010 12:29

tollelege hat geschrieben:Pilger Andreas

Danke für die Empfehlungen. Ein wenig habe ich schon im Heidelberger Katechismus gelesen. Allerdings war es mehr ein Durchsehen als Lesen. Wenn ich irgendwann die Gelegenheit habe werde ich genauer reinschauen. Was die Gemeinde betrifft, ich bin auf der Suche. Vielleicht bleibe ich in der BigeBe. (siehe Antwort von lutz)
zum Heidelberger Katechismus wenn dich altdeutsche Schrift nicht abschreckt
Thelemann: Handreichung zum Heidelberger Katechismus 24,50 EUR
Otto Thelemann
Handreichung zum Heidelberger Katechismus

Paperback, 558 Seiten, RVB 2001
_
Mit diesem Band wir die einst auf Deutsch, Englisch und Niederländisch weit verbreitete »Handreichung zum Heidelberger Katechismus« des reformierten Pfarrers und Kirchenhistorikers Otto Thelemann (geb. 1859 in Appenrode, gest. 1932 in Marburg) neu aufgelegt.
Der Heidelberger Katechismus besticht durch den geschlossenen Entwurf, die eingängigen Fragen und Antworten, von denen einige zum Auswendiglernen sicher zu lang, die meisten aber so eingängig sind, dass sie Menschen bis in hohe Alter nicht nur biblische Lehre vermittelten, sondern tiefen Trost – allen voran die erste Frage, die mit der Tür ins Haus fällt.
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 29.12.2010 15:13

Achso tollelege du kommst aus Berlin?

Ich bin vor kurzem nach Berlin Spandau umgezogen. Habe vorher in Schöneberg gewohnt und gehe immer noch in die Christliche Gemeinde Mariendorf Großbeerenstraße.
Keine reformatorische Gemeinde, aber evangelikal. Vereint calvinistisch und arminianisch denkende Christen, z.t. deshalb aber auch wegen vielen anderen Dingen einige Hindernisse für geistliches Wachstum in der Gemeinde.

Pilger Andreas
@Samuel A.:
Also meines Wisses vertritt Piper die "5 Punkte" und ist auch kein Prämillennialist. Bei letzterem bin ich mir nicht ganz sicher.
Ja Piper ist 5-Punkte Calvinist, aber plus die Bibel.
Z.B. folgendes Video zeigt, dass er glaubt das Jesus Christus für alle Menschen gestorben ist, auch für die Ungläubigen.
http://www.youtube.com/watch?v=X5bHa7XMfMc

Er ist keiner der sich strikt an die Lehren Calvins hält. Er tritt ja auch für die Gläubigentaufe ein und dass er Prämillennialist ist, ist eigentlich bekannt.
Auszug aus Wikipedia:
"Eschatology
Piper describes himself as an "optimistic premillennialist"and holds a post tribulation view of the second coming of Jesus. He maintains that Romans 11 teaches that a mass in-gathering of ethnic Israel will be saved when the hardening of their hearts is removed at Jesus' second coming. He advocates the importance of hoping in the resurrection of the dead at Christ's return."

Aus welcher Gemeinde kommst du tollelege? Die Bibelgemeinde ist streng 5 Punkte Calvinistisch, doch aber eine gute Wahl in Berlin. Gottes Segen.

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tollelege
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Beitragvon tollelege » 29.12.2010 17:12

@ Samuel A.

Ich war schon in zwei Gemeinden hier in Berlin. Meine erste war die ICF. Die zweite war die Calvary Chapel. In der CC habe ich mich ganz wohl gefühlt, aber ich mag es nicht so lange zu fahren. Ich wohne in Marzahn und die CC ist in Wedding. Oft fahre ich noch dahin, aber ich brauche eine Gemeinde bei mir in der Gegend. Zur BigeBe brauche ich ca. 20-30 Minuten.

Gottes Segen

tollelege

Gast

Beitragvon Gast » 29.12.2010 18:45

@tollelege
Ich bin vor 3 Jahren nach Berlin gekommen und habe mir diverse Gemeinden angeschaut. Ich war auch 3 Monate bei ICF und bei der Calvary Chapel in Wedding war ich einmal. Die lesen dort Vers für Vers die Bibel, finde ich eigentlich ganz gut und sie haben dort auch ein missionarisches Herz.
Meine Meinung zu ICF werde ich jetzt nicht kundgeben, aber kannst dir denken, dass ich nicht sehr positiv über sie denke (am Rande sei nur einmal die Frage aufgeworfen, wo bleibt die Gottesfurcht)
Eine Pfingstgemeinde und ein paar Brüdergemeinden habe ich mir auch angesehen.
Ich war damals sehr auf der Suche nach der besten Gemeinde. Die vollkommene Gemeinde gibt es sicherlich nicht, das ist mir inzwischen sehr klar (zumindest spätestens, wenn ich mit im Boot sein sollte, wird so eine Gemeinde nicht mehr vollkommen sein)

Aber eine gute Gemeinde sollte schon eine gewisse Grundstruktur besitzen, die das Potential für geistliches Wachstum hergibt. Ich denke die BigeBe ist für dich daher schon sehr gut. Der allmächtige Gott wird seinen Plan, den er mit dir hat, sicherlich ausführen. Im Vertrauen, dass Christus dich nicht fallen lässt, beste Segenswünsche.

Jörg
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Beitragvon Jörg » 29.12.2010 19:36

tollelege hat geschrieben:Hey Jörg.

Darf ich fragen Wie du es geschafft hast aus dem ganzen rauszukommen? Erzählst du was?
Hallo tollelege,

1989 bin ich nach zwei Wochen Bundeswehr in eine schwere Depression gefallen. Ich glaubte, die "Sünde wider den Heiligen Geist" begangen zu haben für die ich keine Vergebung bekommen konnte. Das waren wirkliche "Höllen-Ängste" die ich durchmacht habe. In meiner Verzweiflung ging ich zu einem Pastor, der für mich betete. Ich ging von ihm genauso verzweifelt weg wie ich gekommen bin. Aber - dem Herrn allein sei Ehre - am nächsten Morgen las ich das Psalm-Wort: "Ich sprach in meinem Zagen, ich bin vor deinen Augen verstoßen, doch du erhörtest die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie." In diesem Moment wusste ich mich wieder von Gott angenommen. Ja, es ist wahr, sein Wort ist wie ein Hammer, der Felsen zerschlägt. In meinem Fall war es ein "Depressions-Fels", den sein Wort zerschlug.

Das soll aber nicht heißen, daß ich seitdem nie mehr Depressionen hatte! Es gab immer noch so manche Schluchten zu durchschreiten. Jesus half mir auch dort hindurch - auch durch Ärzte und Medikamente!

Was mir geistlich weitergeholfen hat? Die Lieder von Paul Gerhardt und Philipp Friedrich Hiller - ich fühle mich durch sie sehr gestärkt und getröstet; Bücher von Martin Luther, Bücher von Martyn Lloyd-Jones, Predigten und Bücher von Wolfgang Wegert und Wilhelm Busch u. a.

Der Herr segne Dich

Jörg
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

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Beitragvon Jörg » 30.12.2010 05:51

Noch ein Nachtrag zu meinem Beitrag von gestern; dort erwähnte ich ja auch, daß mir Texte von Martin Luther halfen. Hier habe ich eine kleine Kostprobe:

Luther schrieb an einen Freund:

„Ehrbarer, günstiger, lieber Freund! Es ist mir durch euren lieben Bruder angezeigt, wie ihr solltet fast bekümmert sein und Anfechtung der Traurigkeit leiden. Was ich nun mit ihm geredet habe, wird er Euch wohl anzeigen. Aber, lieber Matthias, folget hierinnen nicht euren Gedanken, denn Gott hat‘s befohlen, dass ein Mensch den andern trösten soll, und will auch, dass der Betrübte soll glauben solchen Trost als Seiner eigenen Stimme. Denn also spricht Er durch Paulus: „Tröstet die Kleinmütigen!“ und durch Jesaja: „Tröstet, tröstet mein Volk!“ und anderswo: „Es ist mein Wille nicht, dass der Mensch traurig sei, sondern fröhlich sollt ihr mir danken und kein Opfer in Traurigkeit opfern!“, wie das alles Mose und die Propheten oft und viel predigten. Darum Er auch geboten hat, dass man nicht soll sorgen, sondern die Sorgen Ihm befehlen, weil Er für uns sorgen will. Weil denn Gott will, dass einer den andern tröste und jeder den Trost glauben soll, so lasset Eure Gedanken! Es sind nicht Eure Gedanken, sondern des leidigen Teufels Eingebungen, der nicht leiden kann, dass wir einen fröhlichen Gedanken haben sollten. So höret nun, was wir in Gottes Namen Euch sagen, nämlich: Ihr sollet fröhlich sein in Christus, als der euer gnädiger Herr und Erlöser ist, den lasst für Euch sorgen, wie Er denn gewisslich für Euch sorget, ob Ihr auch noch nicht habt, was Ihr gern hättet. Er lebet noch und versieht Euch das Beste zu geben. Das gefällt Ihm, wie die Schrift sagt, als das beste Opfer, denn kein lieblicher, angenehmer Opfer ist, denn ein fröhlich Herz, das sich im Herrn freut. Darum, wenn Ihr traurig seid und es will überhand nehmen, so sprecht: Auf, ich muss unserm Herrn Christus ein Lied schlagen auf meinem Regal (Hausorgel), denn die Schrift lehret mich, Er höre gern fröhlichen Gesang und Saitenspiel. Und greift frisch in die Klavis (Tasten) und singet drein, bis die Gedanken vergehen, wie David und Eleus taten. Also müsst ihr Euch wahrlich wider ihn setzen lernen und nicht gestatten, dass er Euch Gedanken mache; denn wo Ihr einen einlasset und ihm zuhöret, so treibt er zehn Gedanken hintennach, bis er Euch übermanne. Darum nichts besser, denn flugs den ersten auf die Schnauze geschlagen, wie einer jener Ehemänner tat, wenn seine Ehefrau anfing zu nagen, zu beißen, nahm er die Pfeife unter dem Gürtel hervor und pfiff getrost; da ward sie zuletzt so müde, dass sie ihn zufrieden ließ. Also greift auch Ihr ins Regal und nehmt gute Gesellen und singt dafür, bis Ihr lernt ihm spotten. Denn wo Ihr könntet glauben, dass solche Gedanken des Teufels wären, so hättet Ihr schon gewonnen.“

Und hier noch ein Lied von Luther: http://www.youtube.com/watch?v=n6anvv85OEg

Lieben Gruß

Jörg
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

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Beitragvon tollelege » 30.12.2010 15:37

@ Jörg

Schön zu hören wie Gott dir durch sein Wort geholfen hat. Was aber die Medikamente angeht bin ich anderer Meinung. Ich hatte auch Medikamente genommen und bin zum Psychiater gegangen. Das hat "mich" nur weiter von Gott gebracht, weil ich mehr Vertrauen in Menschen gesetzt habe als in Gott. Nach einigen Monaten habe ich sie von einem Tag auf den anderen abgesetzt, weil ich es echt satt hatte. Dann kamen erst heftige Absetzerscheinungen. Im Grunde genommen habe ich keine Probleme mit Medikamenten. Aber wie du bestimmt weißt, lösen sie ja nicht das eigentliche Problem sondern mindern nur die Symptome. Das Ergebnis ist du fühlst dich gesund, aber bist immer noch krank. Ich weiß dass es Menschen gibt die zu wenig von irgendwelchen Stoffen im Gehirn produzieren. Die müssen Medikamente nehmen. Oder Gott heilt sie. Aber die Leute die wegen schlimmen Erlebnissen usw. in Ängste und Depressionen fallen sollten die Sache mit Gott angehen.

Danke für dein Zeugnis und für den Text von Martin Luther. Der Text ist sehr gut!

Gott segne dich

tollelege


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