Sind der Gott des AT und der der Vater Jesu unterschiedlich?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Jose
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Re: Uns mangelt es an Erkenntnis

Beitragvon Jose » 02.04.2011 13:18

Silvester hat geschrieben:Uns mangelt es an Erkenntinis? Die Beröer werden ausdrüclich dafür gelobt ihren Verstand an die Schrift angelegt zu haben. Die Schrift will VERSTANDEN werden. Sonst kann man ja nie Irrlehre enttarnen, denn es könnte immer heißen "es mangelt an Erkenntnis".
Wenn du dich dem Lob über die Beröer anschließt, und es heißt ja in der Schrift: "Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte" Apg 17,11, hast du auch folgendes beachtet:

- Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf.
- Sie untersuchten täglich die Schriften, ob es sich auch so verhielte.

Mit Schriften sind hier die alttestamentlichen Schriften gemeint, in denen forschten sie, ob es sich so verhält, wie es ihnen verkündigt wurde. Der neue Bund ist nämlich im alten Bund verheißen. Denke dabei bitte auch an die Frage des Kämmerers: "Der Kämmerer aber antwortete dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen? Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus" Apg 8,34-35. Der Kämmerer hatte Jesaja 53 gelesen.
Silvester hat geschrieben:Der Juden-JHWH des AT ist ein grausamer und ungerechter Gott. Von dem willst Du Dich zurechtbringen lassen? Was soll den aus Dir werden?
Wenn du Apostelgeschichte 7 liest, wo Stephanus den Juden Gotteshandeln im AT erklärt, findest du es nicht so bestätigt. Gott hatte auch im AT bereits Liebesgedanken, die wir sehr deutlich an Seinem Weg mit Israel erkennen.

Mit Verstand an die Schrift heranzugehen ist nötig, aber erst durch den Glauben verstehen wir z.B., "dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist" Hebr 11,3. Mit unserem Verstand und Vernunft kommen wir nicht weit. Aber mit Gottes Hilfe dürfen wir mehr und mehr erkennen. Das wünsche ich dir auch.

José
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)

Gast

Beitragvon Gast » 02.04.2011 15:15

@Silvester: Der Gedanke dass der Gott des AT ein grausamer und der des NT ein guter Gott ist und das beide voneinander verschieden sind ist nichts neues.

Diese Irrlehre verbreitete bereits Markion.

Wiederlegungen findest du genügend, u.a. vom Irenäus in seinem Wälzer Contra Haereses ab Buch III Kapitel 9
oder auch Buch IV Kapitel 1 und 2
http://www.unifr.ch/bkv/rtf/bkv62.rtf


Sei mir nicht Böse wenn ich es direkt ausspreche, aber jemand der so einer Irrlehre anhängt und damit indirekt den Vater des Herrn Jesus Christus als Böse bezeichnet kann kein Christ sein.
Du hast das komplette AT einfach nicht begriffen, anderst kann ich es nicht sagen.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 02.04.2011 15:36

Hallo Benny!
Irgendwie geht der Link bei mir nicht ??! Meinst du diesen http://www.unifr.ch/bkv/kapitel675.htm
Gruß und Segen von Joschie
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Gast

Beitragvon Gast » 02.04.2011 17:37

Der Gott des Neuen Testamentes kann aber auch manchmal ganz anders als ständig nur längmütig mit Sünden umgehen. Siehe Ananias und Saphira

"Als aber Hananias diese Worte hörte, fiel er hin und verschied. Und es kam große Furcht über alle, die es hörten." Apg 5,5

"Sie fiel aber sofort zu seinen Füßen nieder und verschied. Und als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot; und sie trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann." Apg 5,10


Und von den Korinthern wird berichtet, dass einige schwach und krank wurden und einige sogar starben, weil sie ohne Selbstprüfung und in Sünde lebend das Herrenmahl zu sich genommen haben.

"Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen." 1 Kor 11,30

Wie Gott mit Sünde umgeht ist sehr unterschiedlich, manchmal straft er sofort, manchmal wartet er noch sehr lange und gibt Raum zur Buße.

Aber das der Jesus im Neuen Testament mit dem Jahwe im Altes Testament gleichzusetzen ist, sollte schon anerkannt werden beziehungsweise dass der dreieinige Gott im Neuen Bund der gleiche Gott ist, wie der sich offenbarende Gott im Alten Bund.

Es gibt nur einen Gott und den gilt es zu erkennen, denn das ist das ewige Leben (Joh 17,3).

Gott segne dich Silvester bei deiner Suche
Samuel

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Beitragvon Joschie » 02.04.2011 17:38

Silvester hat geschrieben:Kannst Du Schwachkopf außer hohlen Phrasen nachplappern auch selber denken? Wäre hilfreich.
Dafür gibt es die gelbe Karte, Silvester! Hier im Forum wird die persönliche Beleidigung anderer Nutzer nicht geduldet! Sollte so etwas sich wiederholen, trägst du die Konsequenzen.
Joschie Mod.
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Gast

Beitragvon Gast » 02.04.2011 19:53

Joschie hat geschrieben:Hallo Benny!
Irgendwie geht der Link bei mir nicht ??! Meinst du diesen http://www.unifr.ch/bkv/kapitel675.htm
Gruß und Segen von Joschie
Also bei mit funktioniert der Link einwandfrei ... villeicht ist bei dir kein Word installiert?

LG Benny

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Beitragvon Joschie » 02.04.2011 19:56

Benny hat geschrieben:
Joschie hat geschrieben:Hallo Benny!
Irgendwie geht der Link bei mir nicht ??! Meinst du diesen http://www.unifr.ch/bkv/kapitel675.htm
Gruß und Segen von Joschie
Also bei mit funktioniert der Link einwandfrei ... villeicht ist bei dir kein Word installiert?

LG Benny
Irgendwie scheint bei mir der Wurm drinne zu sein ??!
Gruß Joschie
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Gast

Beitragvon Gast » 11.04.2011 09:36

Silvester du findest sowohl im AT als auch im NT Eigenschaften Gottes, sowohl seine Liebe als auch seinen Zorn, so dass ich nicht einen anderen Gott, oder einen liebenderen Gott im NT finde.

Der Gott des NT ist eben nicht nur liebevoll und geduldig, sondern auch gerecht und heilig.

Im AT bspw. opferten die Menschen für ihre Sünden mit Böcken und Stieren, im NT opfert Gott seinen eigenen Sohn. Ist das ein liebender Gott, der seinen eigenen Sohn opfert? Ist dieser Gott nicht brutal? Für widerwärtige Sünder, lässt er seinen Zorn über seinen eigenen Sohn ergehen! Tat er das im AT? Nein, im NT.

Was ich sagen möchte ist, dass Gott sowohl im AT heilig und gerecht und auch zornig ist, als auch im Neuen. Doch das NT enthüllt das AT und das AT weist auf das NT hin. Beides gehört zusammen. Und das Gott sich der Menschheit nach dem Sündenfall weiter offenbart und sich noch mehr diesem Geschlecht mehr zu erkennen gibt, ist doch großartig, egal auf welcher Art und Weise er das nun getan hat.

Gruß und Segen
Samuel

Gast

Beitragvon Gast » 11.04.2011 10:35

Hallo Silvester,

ich habe auch ein paar Fragen an dich:

1. wie weit interessieren dich selbst denn überhaupt die Antworten auf deine Fragen? Ich frage, weil von dir keine Reaktion kommt auf das was bereits an Antworten gibt.

2. Es sollte als Antwort reichen, dass Jesus Christus selbst sich mit dem Gott des Alten Testamentes identifiziert, sich auf Ihn bezieht und Ihn vertritt. Wenn du das NT gelesen hast (was ich voraussetzen will), musst du es selbst gemerkt haben.

Wenn du es nicht sehen willst, nicht anerkennen willst, bzw. dem willentlich widerstehst, werden dir keine Antworten von uns helfen.

Jedoch es wird eine Antwort auf alle deine Fragen geben, Silvester. Das kann dir jeder hier im Forum versichern. Du bekommst diese Antwort, spätestens, wenn du den Herrn Angesicht zu Angesicht sehen wirst.


Ich wünsche dir viel Gnade und Barmherzigkeit Gottes.
Peter

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 11.04.2011 12:49

Silvester hat geschrieben:Beantworte meine Fragen anhand der Bibel oder nimm Deinen überheblichen Kommentar zurück!
Silvester, du hast hier keine Forderungen zu stellen, was ein anderer Nutzer zu tun oder zu lassen hat. Dafür gibt es die zweite gelbe Karte.
Joschie Mod.
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Gast

Beitragvon Gast » 11.04.2011 18:57

Ich suche echte Antworten, keine Standardsprüche.
Doch, ich bin Dir böse. Beantworte meine Fragen anhand der Bibel oder nimm Deinen überheblichen Kommentar zurück!
Nun, ich habe dir eine echte Antwort gegeben. Und ich muss dieses Rad, dass seid 2000 Jahren existiert nicht neu erfinden sondern kann und werde darauf verweisen.
Nur zur Info: Du möchtest, dass ich deine Frage anhand der Bibel wiederlegen soll ... daraus kann ich nur schließen, dass du dir nichteinmal die Mühe gemacht hast den von mir eingestellten Link anzuklicken.
Denn Irenäus benutzt um seine Aussagen zu belegen Bibelzitate.


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