Eine Wolke von Zeugen und wir!

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Joschie
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Eine Wolke von Zeugen und wir!

Beitragvon Joschie » 04.10.2012 18:43

Hallo Ihr!
InHebräer12.1(Schlachter2000) steht:
Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt,

Der Hebräerbrief berichtet hier von einer Wolke von Zeugen, die uns im Glauben vorran gegangen sind. Sie haben uns neben das Zeugnis ihres Lebens einen sehr reichen geistlichen Schatz hinterlassen. Es ist sehr lohnenswert diesen Schatz zu heben.An diesem Bibelvers mußte ich denken, als ich jetzt für einige Tage in meinem Heimatort war. Dort war auch meine erste Gemeinde, in der ich nach meiner Bekehrung für lange Zeit Mitglied gewesen bin. Erst viel später habe ich gemerkt, wie sehr mich Geschwister von dieser Gemeinde in meinem Glaubensleben geprägt haben. Ich würde die Wolke von Zeugen etwas weiter fassen. Ich würde die Wolke von Zeugen etwas weiter fassen. Für mich sind es Geschwister, von denen auch noch einige leben, die für mich Vorbilder im Glauben gewesen sind und für mich prägende waren/sind.
Gruß Joschie
P.S.Es ist sehr lohnenswert diesen reichen geistlichen Schatz, den sie uns hinterlassen haben zu heben. :idea:
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 08.10.2012 20:53

Wem sagst Du das?

Als ich jünger war, habe ich mal bei jemandem, der nicht die Bibel, sondern Spurgeon zitierte, gesagt, dass für mich nur die Bibel gelte - nicht das, was irgendwelche anderen Menschen sagen. Unter anderem dieser Vers hat mich dazu gebracht, anders darüber zu denken - und das war der Anfang der Glaubensstimme.

Ach ja, was sagt man manchmal für Dummheiten, wenn man jung ist....

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Joschie
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Was meinen Glauben prägt

Beitragvon Joschie » 14.11.2012 19:35

Andreas, diesen Satz: "Für mich zählt allein die Bibel", kenne ich aus meinen jungen Jahren im Glauben auch und wenn ich daran denke, was ich so manch einem älteren Bruder gesagt habe, kann ich nur :oops: :oops: :oops: sagen. Mich persönlich haben die Kontakte und die Fahrten bis 1990, in das damalige noch sozialistische Rumänien geprägt. Von den Geschwistern dort, habe ich sehr viel gelernt. In geistlichen Dingen, wie auch für das ganz reale Leben. Sie mussten dort, bei diesem starken Druck einer Diktatur, ganz schlicht und einfach als Brüder in Christo gemeinsam zuarbeiten.Durch diese Sicht habe ich gelernt, über den eigenen Tellerrand zu sehen. Besonders verdanke ich meinem Bruder und Freund Holger Hesse, der jetzt schon beim Herrn ist, die Schätze die uns unsere Väter im Glauben hinterlassen haben, zu bergen. Ich verdanke diesen allen meinen Geschwistern mehr, als ich es in Worte je fassen kann.
Gruß und Segen von Joschie
P.S. Besonders habe ich gelernt, dass ich nicht meine subjektive Sicht der Schrift zum Maßstab aller Dinge mache.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55


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