»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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asderrix
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Beitragvon asderrix » 08.12.2014 17:28

Jörg hat geschrieben: Und es ist schon ein harter Vorwurf, einer Gemeinde Gesetzlichkeit zu unterstellen!
Hallo Jörg,
vielleicht solltest Du das Ganze noch einmal in Ruhe lesen, nicht ich habe Gesetzlichkeit unterstellt, sondern ich schrieb, dass ich nachvollziehen kann, wie jemand zu diesem Urteil kommt an Hand der Predigten die online gehört werden können.

Gesetzlichkeit ist meiner Meinung nach aber die grösste Falle für uns evangelikalen und ja, ich bin sehr sensibel an dieser Stelle, wenn ich Anzeichen von Gesetzlichkeit ahne, spreche ich das an, freue mich aber wenn ich mich da täusche.

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Sonja
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Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde

Beitragvon Sonja » 08.12.2014 18:52

Hallo asderrix,

bitte definiere doch 1. mal 'Gesetzlichkeit'.
Und 2. welche Predigt genau, bringt dich zu deinem Verständnis? Was wurde dort gesagt, dass man es als Gesetzlichkeit auslegen könnte?

Lieben Gruß
Sonja

arena
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Beitragvon arena » 16.02.2015 00:24

nach der Bekehrung ist es aös Christ PFLICHT dem gesetz folge zu leisten

Paulus: Ich habe mein Ziel erreicht...Christus nachzulaufen im Glauben d.h. in dem wie er es uns vorgelebt hat

Servant
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Beitragvon Servant » 06.06.2015 12:11

Als Christen brauchen wir Gemeinschaft mit Geschwistern, Ja (Hebr.10,23-25) - wir brauchen jedoch keine Gemeinden die der "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen" angeschlossen sind und demnach Bewußt, oder unbewußt Aktiv am Ökumenischen transformationsprozess mitwirken (siehe Konziliarer Prozeß, oder auch Transformation der Gesellschaft).

Ich z.B. werde und kann nie einer Gemeinde angehören die in irgenteinerweise diese entwicklungen fördert, oder vielleicht auch noch gut heißt. Genauso werde ich auch immer wieder darauf Hinweisen das man sich solch einer Gemeinden nicht anschließen kann - Man wäre ja Verraten und verkauft. Das sind natürlich nicht die einzigen Kriterien ...

Wer sich also nach einer Gemeinde umschaut der sollte sich Folgende Frage stellen: Worauf kommt es bei der Wahl einer Gemeinde an? (Link von GemeindeAktiv)
Liebe Grüße,

Arne

P.s - Vielleich sollten die Verantwortlichen Gemeinde Leiter endlich mal auch das tun wozu sie berufen wurden .... (im Blick auf oben angesprochens Problem) eine Gemeinde im Sinne des Herrn Jesus Christus zu führen - anstatt sie in die Irre zu führen und an die Welt zu verkaufen und hört auf euch immer wieder herauszureden... (siehe Moderne gemeindebauprogramme, Soziales Evangelium, Wohlfühlevangelium, Erlebnisgemeinden (ähnlich wie eine Freizeitpark) etc. - welch ein Christ würde hier nicht eingehen wie eine Primel?
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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asderrix
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Beitragvon asderrix » 08.06.2015 16:01

Servant hat geschrieben: welch ein Christ würde hier nicht eingehen wie eine Primel?
Jeder Christ!
Das zeigt ja die Entwicklung dass Gemeinden die in der Abhängigkeit vob Christus, die Möglichkeiten der Zeit nutzend, den Auftrag Gottes für die Gemeinde, geht hin und macht zu Jüngern, umsetzen wachsen und Frucht bringen.
Die Gemeinden die in Ihrer "Exklusivität" so super fromm sind und hochmütig auf "die anderen" herabschauen zu 98 % stagnieren oder zugemacht werden, wei sie den Zugang zum liebenden Vaterherz Gottes versperren.

Ich bin gegen die Ökumenisierung, genau so wie auch viele meiner römisch katholischen Geschwister, wenn auch aus anderen Grund, Ökumene ist ein Papiertiger der als Entschuldigung dafür benutzt wird, sich mit der Andersgläubigkeit von Geschwistern nicht auseinandersetzen zu müssen. Wie war gleich die Jahreslosung?

Servant
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Beitragvon Servant » 04.08.2015 17:40

Hallo Asterix,

in einer Gemeinde die sich dem Gedanken der ACK (ökumene, Konziliaren Prozess) öffnet wird unweigerlich geistlos, arm blind und nackt - sie verkaufen die Wahrheit der Worte Gottes an die Welt.
Gemeinden die sich jedoch am Wort Gottes, an Jesus Christus orentieren werden sich diesem geistlichen zerfall natürlich nicht ausliefern - es ist letztlich so ... seine Schafe hören auf die Stimme des guten Hirten.

Mir ist halt nur wichtig das wir als Christen nicht den fehler begehen die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.

Das wünsche ich auch dir Asterix... mach endlich die Augen auf...
Asterix hat geschrieben:Die Gemeinden die in Ihrer "Exklusivität" so super fromm sind und hochmütig auf "die anderen" herabschauen zu 98 % stagnieren oder zugemacht werden, wei sie den Zugang zum liebenden Vaterherz Gottes versperren.
Ja, das darf es auch nicht geben, auf andere herabsehen.
Genauso falsche ist es aber auch zugugen und andere anfeuern noch mal richtig dampf im Kessel zu machen (dieser ganze Modere kirmis) um das Boot schneller an die Wand zu klatschen... nee Asterix... das ist lieblosigkeit pur.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Servant
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Beitragvon Servant » 04.08.2015 22:49

Die katholische Kirche war und ist ein ganzer Irrtum, auch hier wünschte ich mir das noch viele aus dieser täuschung herrausfinden und zum lebendigen glauben an den Herrn Jesus finden und dieseKirche verlassen.
Es wird dort soviel falsches gelehrt, soviel irrtum, sie laufen in die irre.
Vielleicht finden sie herraus, das wünsche ich jedem.
Die letzte Zeile wurde gelöscht! Joschie Mod.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Joschie
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Der Gottesdienst-Konsumenten-Test

Beitragvon Joschie » 12.09.2015 20:30

Hallo Ihr
Ich stelle hier mal den Beitag von Hanniel Strebel "Der Gottesdienst-Konsumenten-Test"aus der Zeitschrift Bekennende Kirche rein!Wie ist eure Meinung zu diesen Beitag?
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

UriKulm
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Re: »Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Beitragvon UriKulm » 11.12.2017 23:47

Hallo Zusammen

Ich lass das hier mal aufleben.
Dreh die Überschrift aber um:
> Die Gemeinde braucht Christen
Und noch besser: Du bist Gemeinde! Die anderen auch. Aber du bist gemeint und gefordert und ein Teil des Ganzen.

Dazu nehme ich meine Bibel zur Hand.

> Was ist Gemeinde oder Kirche oder Versammlung oder ekklesia oder die Herausgerufene nach Gottes Gedanken?

"ekklesia" kommt 103 mal im NT vor. Damit wird an diesen Stellen deutlich, was Gemeinde in den Augen Gottes ist.

Und das wird in verschiedenen Bildern verdeutlicht
- der Leib Christi, ER das Haupt, wir die Glieder, eine organische, lebendige Einheit; Gott hat jeden einzelnen Gläubigen nach seinen Willen zur Selbstauferbauung des Leibes in Liebe als Glied des einen Leibes an seinen Platz gesetzt; ein Brot, ein Leib, wir die Vielen; zu einem Leib getauft
- das Haus Gottes, eine Behausung Gottes im Geiste, bestehend aus lebendigen Steinen, in dem Jesus Christus Eckstein ist, aufgebaut auf IHM, dem Felsen
- der Tempel des Heiligen Geistes
- eine Herde, ein Hirte
- die Braut Christi, seine Frau, mit IHM verlobt
- ein Leuchter
- ein Stern
- eine Stadt, das himmlische Jerusalem
- eine sehr kostbare Perle
- ein Schatz im Acker
- ein Eigentumsvolk, um die Tugenden dessen zu verkünden der dieses sich erworben hat
- Himmelsbürger

Gott hat vor aller Zeit in seinem weisen Ratschluß die Versammlung erworben durch das Blut seines Eigenen, eingeborenen, einzigartigen Sohnes und sein Werk auf Golgatha.

Und dann wird noch die Heiligkeit Gottes in der Versammlung, wenn sie an einem Ort versammelt ist sichtbar:
- damit jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung kundgetan werde die vielfältige Weisheit Gottes

Jetzt geht es in Glaubensgehorsam darum, diese wunderbare Einheit aller Gläubigen im versammelt sein allein zum Namen des Herrn Jesus hin in Praxis zu verwirklichen und dort wo der HERR ist zusammenzukommen zu Seiner Ehre.
Die ersten Christen taten Folgendes gemeinsam Apg 2,42
Sie verharrten
- in der Lehre der Apostel und
- in der Gemeinschaft,
- im Brechen des Brotes und
- in den Gebeten.

Diese vier Stücke sind das Herzensbedürfnis jedes wahren Christen in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zur Ehre Gottes, des Vaters und des Herrn Jesus öffentlich gemeinschaftlich auszuleben. Aus Wiederliebe zu dem, der zuerst geliebt und sich selbst für mich, für uns, für die Versammlung hingegeben hat Gott zu einem duften Wohlgeruch als Darbringung und Schlachtopfer.

Es wundert mich, dass da jemand nach einer ihm "genehmen" Gemeinschaft von Gläubigen ohne nach dem Willen Gottes zu fragen sucht. Natürlich ist 2. Timotheus 2,19 ff zu beachten in dieser Zeit der Zerrissenheit und vielfältigen Winde der Lehre und unbiblischer Praxis. Wenn da eine Gemeinschaft Böses duldet muß die Frage nach weggehen ernsthaft vor dem Herrn in Erwägung gezogen werden. Aber nicht um ins Kloster zu gehen oder Eremit zu werden, sondern Gemeinschaft auf Grundlage der Schrift zu suchen. Der Herr wird dich leiten.

Als Glieder am Leib Christi haben wir für einander Verantwortung. Jeder hat eine Gabe in Gnade und soll damit allen dienen
- Lehrer, Hirten, Evangelisten
- Aufseher, Älteste
- Hilfeleistungen
- Fusswaschungen
- Liebesdienste aller Art
- auf einander Achthaben zum Segen
- Fürbitten, Flehen, Gebete gemeinsam
- priesterlich dienend im Heiligtum

Niemand lebt sich selbst. Selbstsucht ist dem Christ fremd.

Und da hast du deinen Platz in der Versammlung, deine Berufung, deine Aufgabe noch nicht gefunden? Bete zum Herrn um Weisung seines Willens und Kraft diesen zu tun!

Uri Kulm

Hebr 10,24 lasst uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, jemehr ihr den Tag herannahen seht.


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