»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Beitragvon Joschie » 03.08.2013 18:16

»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

In den letzten Jahren haben etliche Publikationen die Bedeutung einer Gemeindeanbindung relativiert (vgl. z.B. Wayne Jacobsen o. Dave Coleman). Die Botschaft lautet ungefähr so: Auf authentische Beziehungen kommt es an, die Gemeinde als Körperschaft spielt letztlich nur eine sehr untergeordnete Rolle. Manchmal steht die Gemeinde einem erfüllten Christenleben sogar im Weg. Nun weiß ich, dass einige Christen wirklich schmerzhafte Gemeindeerfahrungen gemacht haben und es nicht immer einfach ist, eine »gesunde Gemeinde« zu finden. Aber ist es wirklich eine Lösung, ohne Gemeinde zu leben? Ist es nicht eher Flucht oder Ausdruck einer postmodernen Ich-Orientierung?(1) Ich beobachte schon seit einiger Zeit das die Anzahl der Blogs zunimmt in den es eine gemeinsame Aussage als Klammer gibt wie brauchen keine örtliche Gemeinde oder Gemeindeanbindung. Was bei einigen dieser Blogs auffällt ist das es sich um einzelne Personen oder kleine Gruppen handelt. Diese haben oft kein genaues Glaubensbekenntnis oder eine präzise Glaubensdarstellung auf ihren Seiten. Was bedeute für euch der Begriff »eine gesunde Gemeinde« und was ist eine Heimatgemeinde? Wie sollte denn die Gemeinde Christi nach dem Vorgaben des N.T. in der heutigen Zeit aussehen? Dieses sind für mich persönlich Fragen, über die ich immer mal wieder neu nachdenke, besonders in der letzten Zeit.

zu.1 Quelle
Gruß Joschie
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Sonja
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»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Beitragvon Sonja » 05.09.2013 16:14

Genau dieses Thema hat mich lange Zeit beschäftigt.

Ich möchte kein Einzelchristentum leben. Die meisten NT Briefe sind an die Gemeinden gerichtet. Viele Anweisungen regeln das Leben in der Gemeinschaft der Gläubigen. Wir brauchen einander, um uns gegenseitig auf dem Weg in die ewige Heimat zu unterstützen.
Christsein ist kein Individualismus und kein Kollektivismus. Jeder Einzelne ist wichtig - und ein Teil eines Ganzen.

Seit einiger Zeit wohne ich in Lübeck. Leider habe ich dort keine Gemeinde gefunden, in der ich für mich eine Heimatgemeinde sehen würde.
Da ich schon so einige schmerzliche Erfahrungen im Gemeindedschungel machen musste, bin ich inzwischen sehr vorsichtig geworden.
Bei mancher Gemeinde musste ich mir die Frage stellen, ob es sich überhaupt noch um Gemeinde Jesu handelte oder ich es mit einer Fälschung zu tun hatte. Hier ging die Fragerei dann auch noch tiefer: Liegt ein Irrtum in der Lehre vor oder handelt es sich um eine Irrlehre, die in der Gemeinde vertreten wird? Was kann und soll ich hinnehmen und wogegen muss ich mich strikt verwehren?
Diese Fragen zu beantworten war eine sehr schwierige Aufgabe und es hat Jahre gedauert, bis ich mir darüber klar wurde, wie ich diese Dinge zu betrachten habe.

Heute sind mir ein paar Punkte sehr wichtig: Dabei steht die Lehre für mich an erster Stelle.
Es macht keinen Sinn, mir eine Gemeinde auszusuchen, die eine Lehre vertritt, die ich als Irrtum oder gar als Falschlehre betrachte. Auch Irrtümer stellen für mich eine Gefahr dar, da sie sich schnell in eine falsche Lehre verwandeln. Ich weiß mich dort einfach nicht ‚sicher‘.
Der nächste Punkt ist eine Gemeinde, in der Gemeinschaft wirklich eine Rolle spielt. Dabei geht es nicht darum, dass sich alle super sympathisch finden, sondern darum, dass man den anderen sieht, aufeinander achtet und sich gegenseitig unterstützt und dass man sich vergeben kann.
Ich bin bereits zwei Mal in eine Gemeinde geraten, die gerade zerbrach. Es braucht eine Weile, bis man hinter die Kulissen schauen kann. Darum ist es mir auch immer wichtig, bei der Gemeindesuche nicht ständig zu wechseln, sondern sich eine Weile nur auf eine Gemeinde zu konzentrieren, um diese wirklich kennen lernen zu können.
Eine wichtiger Punkt ist auch, dass die Gemeinde eine Gemeinschaft von Gläubigen ist und kein Mischmasch mit Ungläubigen.
Auch die Gemeinschaft beim Mahl des Herrn und im Gebet haben für mich eine große Bedeutung.
Jesus Christus muss das Haupt der Gemeinde sein. Gottes Wort muss der Maßstab für die Lehre und das Leben der Gemeinde sein - und nur Gottes Wort.

Ich bezeichne mich heute ganz klar als reformatorisch gesinnt. Leider gibt es keine reformatorische Freikirche in Lübeck oder für mich erreichbarer Umgebung. Als ich vor zwei Jahren hierher zog, war ich in meiner Ausrichtung noch nicht fest.

Tja, was nun? Schließe ich mich einer Gemeinde an, die ich als Notlösung betrachte? Oder bleibe ich lieber ganz ohne?
Ich entschloss mich für eine ganz andere Möglichkeit: Ich werde umziehen!

Gemeinde ist mir sehr wichtig. Ich habe selbst erlebt, wie schnell ich wieder in der Welt landen kann, wenn ich mich aus dem Kontakt mit Gemeinde und Glaubensgeschwistern entferne. Ich habe aber auch erlebt, wie viel Verwirrung und Verzweiflung eine falsche Theologie in meinem Glaubensleben anrichten kann.
Ich brauche die Gemeinde, um im Glauben ausharren und ein Leben nach Gottes Wort führen zu können – aber nicht irgendeine Gemeinde, sondern eine solche, die ein Evangelium und einen Jesus predigt, wie von der Heiligen Schrift geoffenbart.

Da ich nicht dauerhaft ortsgebunden bin, habe ich das große Glück, mir nicht unbedingt eine Gemeinde an meinem Wohnort suchen zu müssen, sondern ich kann meinen Wohnort an der passenden Gemeinde ausrichten. Und das werde ich tun – ich ziehe von Schleswig Holstein nach Nordrhein Westfalen.

Diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht und es wird noch eine Weile dauern, bis es soweit ist. Es ist ein großer Schritt, doch für mich ist es die richtige Lösung in der Gemeindefrage.

Lieben Gruß
Sonja

Servant
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Beitragvon Servant » 07.09.2013 22:56

Also .... Wir brauchen Gemeinschaft untereinander als Geschwister im Herrn Jesus Christus und die ist auch dort möglich wo das Wort Gottes auf dem Leuchter steht - das Evangelium Jesu, sowie die Lehre der Apostel* (*des Neuen Testamentes) - ganz wichtig.

Für so manchen Christen ist es nicht leicht eine Versammlung von Gläubigen zu finden, da sich viele "Christen" dem Zeitgeist verschrieben haben.

Ein Gebäude aus Stein ist ein möglicher "Versammlungsort" nicht die Gemeinde selbst - die Gemeinde Jesu besteht aus Menschen die Jesus Christus gehören. Nicht die Mitgliedschaft zu einem Verein macht uns zu Kindern Gottes, sondern der Glaube an Jesus Christus - das Werk Jesu - die Gotteskindschaft, die Vergebung der Sünden und die Nachfolge :-)

Und wenn man ein Kind Gottes geworden ist hat man auch den Wunsch nach Gemeinschaft untereinander - nicht Gemeinschaft um der Gemeinschaft wegen, sondern weil sich hier Geschwister treffen, die den Herrn Jesus Christus lieben - doch was ist, wenn die Welt den Platz in den Herzen einiger Christen eines Versammlungsortes einnimmt - .. dann ist die Gemeinschaft gestört und droht zu Zerbrechen, wenn man nicht wieder auf den guten Hirten besinnt und sich an seinem Wort Orientiert.

Klar muss uns sein ohne Gemeinschaft gehts nicht ... man kann sich ja auf die Suche machen und dann eine vom Herrn Jesus zeigen lassen, sollte man aber keine finden - dann ist man dennoch nicht allein - der Herr Jesus ist bei uns :-)

Liebe Grüße
Arne
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Joschie
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Aufseherdienst

Beitragvon Joschie » 20.09.2013 18:16

Hallo Ihr!
In 1.Tim.3.1-7(Schlachter2000) steht folgender Text:
1 Glaubwürdig ist das Wort: Wer nach einem Aufseherdienst trachtet, der begehrt eine vortreffliche Tätigkeit. 2 Nun muß aber ein Aufseher untadelig2 sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren; 3 nicht der Trunkenheit ergeben, nicht gewalttätig, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig; 4 einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder in Unterordnung hält mit aller Ehrbarkeit 5 — wenn aber jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen? —, 6 kein Neubekehrter, damit er nicht aufgeblasen wird und in das Gericht des Teufels3 fällt. 7 Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen außerhalb [der Gemeinde], damit er nicht in üble Nachrede und in die Fallstricke des Teufels gerät.
Welche Aufgaben in der Gemeinde fallen unter dem Aufseherdienst und was ist genau mit dem danach trachten zu verstehen?
Gruß Joschie
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Schultheiss
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Gemeinschaft ist nicht Gemeinde

Beitragvon Schultheiss » 25.09.2013 20:21

@Servant
Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass "Gemeinschaft" nicht "Gemeinde" ist, genau das ist M.m.n. größtenteils das Problem: Man will "Gemeinschaft", das heißt dann oft, irgendwelche euphorischen Gemeinschaftserfahrungen machen, die den Gemeinschaftserfahrungen säkularer Events - wie beispielsweise Pop-Konzerten - sehr ähnlich sind, aber verbindlich in einer Gemeinde Glied sein, will man nicht.

Ich habe mal eben schnell bei Bibleserver nachgeschaut, "Gemeinschaft" taucht in der Schrift relativ selten auf, und wenn dann Interessanterweise in der Bibel häufig (aber nicht immer) in einem negativen Kontext , nicht selten mit einem Imperativ "Habe nicht Gemeinschaft mit xy..."

Ich weiß nicht, was im Urtext steht, aber ich denke auch dort ist "Gemeinschaft" nicht mit "Gemeinde" gleichzusetzen, d.h. "eklesia" ist bestimmt nicht mit "Gemeinschaft" zu übersetzen. "Gemeinschaft" bezieht sich eher immer auf einen bestimmten zeitlichen Vorgang" Gemeinschaft haben", während Gemeinde eher zeitlos ist. Natürlich hat man in der Gemeinde auch Gemeinschaft, aber Gemeinde ist mehr als bloß dies.

EIne Gemeinde zeichnet sich aus durch die Bundeszeichen Taufe und Abendmahl und Gemeindezucht (sie hat eine Schlüsselgewalt inne), verbindliche Mitgliedschaft (ich kann nur Mitglied in einer Gemeinde sein), und die rechte Lehre, die unter anderm auch durch die Zustimmung zu einem Bekenntnis zum Ausdruck kommt.

Das Verwerfen eines Bekentnisses oder gar eines Namens ist für mich in dieser Hinsicht Ausdruck eines Gnostizismus, denn "Kirche" ist nicht nur eine "Geistkirche", sondern sie kosntituiert sich auch sichtbar in den jeweiligen Ortsgemeinden.


@ Sonja
Respekt dafür, dass du unserem HErrn so ernsthaft nachfolgen willst

, Was meinst du mit reformatorische Gemeinde, "Was ist reformatorisch" die Problemnatik hatten wir ja schonnmal (vgl. Der Aufsatz von NEstvogel),
IMHO vertreten viele, die sich als "reformatorisch" begreifen, eine reformierte Soteriologie.
die wenigsten Gemeinden haben allerdings in ihrer Nomination den Bestandteil "reformatorisch", aber es gib reformierte, presbyterianische unabh. Baptistengem. etc. auch lutherische Gemeinden, ich hätte dir ja die SELK empfohlen, obgleich die dir vielleicht zu liberal wäre, es ist eine lutherische Kirche.

@ Joschie

Es geht hier ums Predigtamt, den Pastorendienst.

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Re: Gemeinschaft ist nicht Gemeinde

Beitragvon lutz » 25.09.2013 21:52

Schultheiss
... @ Sonja
Respekt dafür, dass du unserem HErrn so ernsthaft nachfolgen willst

, Was meinst du mit reformatorische Gemeinde, "Was ist reformatorisch" die Problemnatik hatten wir ja schonnmal (vgl. Der Aufsatz von NEstvogel),
IMHO vertreten viele, die sich als "reformatorisch" begreifen, eine reformierte Soteriologie.
die wenigsten Gemeinden haben allerdings in ihrer Nomination den Bestandteil "reformatorisch", aber es gib reformierte, presbyterianische unabh. Baptistengem. etc. auch lutherische Gemeinden, ich hätte dir ja die SELK empfohlen, obgleich die dir vielleicht zu liberal wäre, es ist eine lutherische Kirche. ...
Die SELK hat verbindliche Bekenntnisse (weiß ich selber, habe selbst damit "geliebäugelt")....
Bestimmte "Gläubige" mit bestimmten Ansichten sind hier nicht regulär zum Abendmahl zugelassen ...
Wenn ich nicht regulär zum Abendmahl zugelassen bin, dann erübrigt sich die Frage danach, ob dies "Gemeinde" für mich sein kann ...

In dem Fall hat die Gruppe mich bereits ausgeschlossen ...

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Beitragvon Joschie » 26.09.2013 17:45

Schultheiss hat geschrieben: @ Joschie
Es geht hier ums Predigtamt, den Pastorendienst.
Fallen unter diesen nicht auch das Hirten und Lehramt oder sind das anderes Ämter?
Gruß Joschie
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»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Beitragvon Sonja » 27.09.2013 09:53

@Schultheiss

Wie du schon schreibst: Das Thema ‚Was ist reformatorisch‘ gab es schon an anderen Stellen.

Ich suche eine Gemeinde, die weitgehend mit meinem Schriftverständnis übereinstimmt. Ich lehne den Arminianismus ab, ebenso den Dispensationalismus. Das ist zwar nicht alles, worum es mir geht, sollte aber einen ausreichenden Eindruck geben können. Andere Punkte erwähnte ich ja auch bereits.

Ich danke dir für deine Empfehlung der SELK. Habe mich mal im Netz umgesehen und bin auf eine Gemeinde in Bad Schwartau gestoßen (da bin ich mit dem Bus in 30 Minuten). Für eine verbindliche Mitgliedschaft wäre es wohl tatsächlich nichts für mich – aber vielleicht ist es eine Alternative für die Zeit bis zu meinem Umzug. Ich werde dort mal reinschauen.

Nach intensiver Suche habe ich zwei Gemeinden gefunden, denen ich mich anschließen würde (Was nicht heißen soll, dass ich der Meinung bin, dass es grundsätzlich die einzig annehmbaren Gemeinden wären – bitte nicht missverstehen!):
Die Biblisch-Evangelische Gemeinde Ostwestfalen-Lippe (BeG OWL) in Bielefeld und die Bekennende Evangelisch-Reformierte Gemeinde in Gießen (BERG Gießen) sind meine Favoriten.
Im November werde ich die Gemeinde in Bielefeld besuchen und dann werden ich schauen, wie es weitergeht.

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Re: Gemeinschaft ist nicht Gemeinde

Beitragvon Schultheiss » 29.09.2013 16:16

lutz hat geschrieben:


Die SELK hat verbindliche Bekenntnisse (weiß ich selber, habe selbst damit "geliebäugelt")....
Bestimmte "Gläubige" mit bestimmten Ansichten sind hier nicht regulär zum Abendmahl zugelassen ...
Wenn ich nicht regulär zum Abendmahl zugelassen bin, dann erübrigt sich die Frage danach, ob dies "Gemeinde" für mich sein kann ...

In dem Fall hat die Gruppe mich bereits ausgeschlossen ...
Nun, du musst das lutherische Abendmahlsverständnis teilen, wenn du in einer lutherischen Kirche am Abendmahl teilnimmst. Finde ich logisch.
Schultheiss hat Folgendes geschrieben:
@ Joschie
Es geht hier ums Predigtamt, den Pastorendienst.

Fallen unter diesen nicht auch das Hirten und Lehramt oder sind das anderes Ämter?
Gruß Joschie

Also der Begriff Predigtamt stammt aus den lutherischen Bekenntnisschriften. Bei den reformierten ist es anders, dort gibt es ja eher eine kollegiale Gemeindeleitung. Insofern kann es sein, dass du recht hast.
Ich suche eine Gemeinde, die weitgehend mit meinem Schriftverständnis übereinstimmt. Ich lehne den Arminianismus ab
Seltsamerweise ist das immer eher eine Fremdbezeichnung. Mir ist noch niemand begegnet der sich als Arminianer versteht. (Im englischsprachigen Raum ist dies in er Tat etwas anders).
Die Biblisch-Evangelische Gemeinde Ostwestfalen-Lippe (BeG OWL) in Bielefeld und die Bekennende Evangelisch-Reformierte Gemeinde in Gießen (BERG Gießen) sind meine Favoriten.
Erstere die BEG OWL ist meiner Meinung nach sehr gesetzlich - das ist meine Meinung, die ich mir nach dem Studium der Dokumente auf deren HP durchgelesen habe. Man versteht sich irgendwie als "reformatorisch", d.h. man bekennt sich zu den 5 "Solas" (Sola Scriptura etc.) betont besonders die Erwählungslehre. Das geht so weit, das man Leuten , die sagen, sie hätten sich für JEsus entschieden, den Glauben abspricht. ( http://www.begowl.de/wp-uploads/WelcherJesus.pdf )Anderseits hat man kein historisches reformatorisches Bekenntnis (wie Bapt. Bekentnis v. 1689, Heidelberger Katechismus, CA etc.) sondern ein eigenes BEkenntnis. Aber wenn jede Orts-gemeinde ihr eigenes Bekenntnis hätte, würde - meiner Meinung nach - der Zweck von Bekentnissen nicht erfüllt.

"die biblischen Zeiten darf man nicht einfach auf uns heute übertragen."

(steht in dem Dokument "welcher Jesus") So argumentieren auch liberale Theologen. Oder Dispensensationalisten.

Ich habe mir mal eine Predigt angehört. Es klang wie eine Vorlesung mit einem nicht besonders motivierten Dozenten, welcher lediglich den Inhalt des Bibeltextes paraphrasiert, Querverweise nennt, ohne besonders motiviert zu sein, und dazu noch unangenehm viele Füllwörter verwendet.

Das heißt nicht, dass diese Gemeinde eine falsche Lehre vertritt, doch verschiedene Akzentuierungen sind für mich ein Ausdruck einer gewissen Gesetzlichkeit.

Das ist meine Meinung.

Die Predigten der BERG Gießen gefallen mir übrigens.

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Beitragvon Sonja » 29.09.2013 17:02

@ Schultheiss

Was meinst du mit 'Gesetzlichkeit'? Und woran genau machst du das bei der BEG OWL fest? An welche Akzentuierungen denkst du?

Ich habe fast alle Predigten von der Internetseite angehört. Eine fehlende Motivation der pedigenden Brüder konne ich nicht feststellen - im Gegenteil!
Abgesehen davon, dass wir uns hier auf dem Boden der Spekulation bewegen und das finde ich nicht in Ordnung.

Ich kann in dem von dir genannten Text auch nicht entdecken, dass man jemandem den Glauben 'absprechen' möchte. Es geht hauptsächlich darum, dass diese Broschüre dazu anregen soll, den eigenen Glauben zu überprüfen.

Und bei der Diskussion um die Wichtigkeit der Erwählungslehre, sind wir dann wieder bei einem Thema, was meiner Meinung nach an anderer Stelle diskutiert worden ist, bzw. diskutiert werden sollte.

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Beitragvon lutz » 29.09.2013 19:25

Schultheiss:
Nun, du musst das lutherische Abendmahlsverständnis teilen, wenn du in einer lutherischen Kirche am Abendmahl teilnimmst. Finde ich logisch.
Nun, aus dieser speziellen lutherischen Sicht kann ich das sehr wohl nachvollziehen …. Deswegen habe ich mich ja mit samt meiner Familie zurückgezogen, als mir das bewusst wurde.

Aber ist das die Frage (wie Lutheraner ….), wenn es um Gemeinde geht?
Ist das nicht wie Selektion halten im Weinberg des Herrn – also die fetten Trauben hier rein, die mageren da hin, die fetten Schafe hier hin, die mageren dort hin …
Sobald ich einem Menschen das Vorrecht „Abendmahl“ entziehe, degradiere ich ihn zum Heiden, zum Gottlosen, zum Ungläubigen ….
Also ich denke schon, dass man sich dieser Konsequenz als „normales Gemeindeglied“ bewusst sein sollte, wenn eine Gemeinde gewählt wird, die besondere Ausschlusskriterien kennt.
Dann kann es nämlich sehr konkret werden, wenn man eine Familie hat …
Dann kann es sein, der Vater ist zugelassen, die Mutter nicht … der Bruder schon, die Schwester nicht … und und und …

Ich denke, was wir uns hier unbedingt entnehmen müssen:
Woran erkennt man ein Kind Gottes und wie wird das in der Gemeinde, die ich favorisiere, angewendet?
Deckt sich das mit der Maßgabe: „Gottes Wort“?

Die verlinkte Seite der Gemeinde (BEG OWL) soll für welche Anschuldigung herhalten?
Die, die der Meinung sind sich für Jesus entschieden zu haben, sind ungläubig?
Das ist doch übertrieben und verzerrt.
Es ist doch legitim und notwendig seelsorgerisch auf Folgendes zu verweisen :
http://www.begowl.de/wp-uploads/WelcherJesus.pdf
Denn nicht überall wo Jesus draufsteht, ist auch Jesus drin. Nur weil Menschen
christliche Begriffe oder Namen gebrauchen, bedeutet dies nicht, dass sie damit auch den
Jesus bzw. Gott der Bibel meinen. Eine Person wird nicht allein über den Namen definiert.
Stimmt das etwa nicht? Bereits Johannes verweist auf die Tatsache, dass es mehrere Christusse gibt, die sich den Menschen anbieten.
Ihren Eindruck von Gesetzlichkeit kann ich momentan nicht nachvollziehen, das liegt aber eher daran, dass dieser nicht genau genug beschrieben ist.

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Beitragvon Schultheiss » 29.09.2013 20:41

Wenn Sie oder Ihre Gemeinde Begriffe
wie "persönliche Entscheidung" verwenden, dann können Sie davon ausgehen, dass hier die Lehre der Gnade Gottes durch humanistische Werkgerechtigkeit eingetauscht wurde.
Wenn die Gnade Gottes durch humanistische Werkgerechtigkeit eingetauscht würde, wäre logischerweise die Folge davon, dass die Gemeinde häretisch ist.

Ich weiß nicht, was ich da falsch interpretiert habe.?
Denn Gott macht in
seinem Wort deutlich, dass er sich und sein Reden und Wirken allein an sein Wort gebunden hat
und die übernatürlichen Zeichen und Wunder in den biblischen Zeiten (auch die Phänomene und
Gaben in den ersten apostolischen Gemeinden) dieses Reden und Wirken bestätigen sollten
(Joh.20,30f; 2.Kor.12,12; Hebr.2,3f). Gott kann natürlich auch heute noch Wunder tun und auf
Gebet antworten, aber die biblischen Zeiten darf man nicht einfach auf uns heute übertragen.
Heißt das jetzt, dass ich nur noch Bibelverse beten darf? Oder aufgrund von Bibelversen?

Stimmt das etwa nicht? Bereits Johannes verweist auf die Tatsache, dass es mehrere Christusse gibt, die sich den Menschen anbieten
Natürlich stimmt dies, und vieles in diesem Dokument ist durchaus richtig (Ablehnung moderner Evangelisationsmethoden, Ablehnung des Wohlstandsevangeliums), aber dennoch in der Art und Weise einfach zu überzogen formuliert.

Und wenn ich in diesem und anderen Dokumenten der Gemeinde die Kampffloskel-Begriffe "Mystisch" "Schwärmerisch" etc. lese, dann hört es bei mir auf, zumal man sich einmal mit dem historischen Sinn der BEgriffe durchaus auseinandersetzen sollte: "Schwärmer" waren z.B. für Luther größtenteils Täuferalso diejenigen, die Säuglingstaufe und eine verfasste Kirche sowie Ämter und Dienste ablehnten. Viele, die den Begriff "schwärmer" zur Diffamierung benutzen sind nach historischem VErständnis des Begriffes selbst solche.(Das gilt mmN. besonders für Darbysten u.a.) Sie reden damit einem Rationalismus das Wort, der niemals im Sinne der Reformatoren war.

Das ganze verbunden mit dem Namen der Gemeinde ("evangelisch" ist im Sinne einer "Konfessions"bezeichnung äußerst schwammig, "biblisch" soll heißen "wir haben das wahre Bibelverständnis"), und der Ablehnung eines historischen Bekentnisses -bei paradoxerweise gleichzeitiger Behauptung einer Kontinuität zur Reformation (qua Erwähnung der 5 Solae), erweckt den Eindruck, dass sich die Gemeinde einer Einordnung verwehrt, sich aber gleichzeitig (bzw. genau damit) als Hüterin der "wahren Gemeinde" sieht.

Die Pneumatologie ist problematisch. Wort und Hl. Geist sind nicht dasselbe.
Die Bibel ist nicht Gott. Kommunikator mit Kommunikat zu verwechseln führt in die Irre.
Vgl. auch die Negativ-Rezension bei amazon.de über das Buch von R. Senk, die ich gerade gefunden habe...

http://www.amazon.de/review/R1UDPTJSK4U ... tore=books


Ich empfinde das als besserwisserisch, und es fällt mir einerseits schwer die Gemeinde ernst zu nehmen; anderseits macht es mir Angst, was dort gelehrt wird (und wie) , und ich könnte mir nicht vorstellen, die Gemeinde zu besuchen, geschweige denn einzutreten.

@Sonja
Es gibt doch soviele Gemeinden, die "reformatorisch" sind, z.B. die reformierten Baptisten in Wetzlar, BEG Osnabrück....

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Beitragvon lutz » 30.09.2013 15:59

Schultheiss:
Ich empfinde das als besserwisserisch, und es fällt mir einerseits schwer die Gemeinde ernst zu nehmen; anderseits macht es mir Angst, was dort gelehrt wird (und wie) , und ich könnte mir nicht vorstellen, die Gemeinde zu besuchen, geschweige denn einzutreten.
Der Vorwurf „besserwisserisch“ wird gar nicht so selten dann gemacht, wenn ein Christ eine Überzeugung hat, die andere Ansichten ausschließt. Luthers Abhandlung vom unfreien Willen enthält eine sehr gut formulierte Würdigung „fester Überzeugungen“.
Letztlich geht es darum, ob die Überzeugung schriftkonform ist. Nichts Anderes will die besagte PDF erreichen, so sehe ich das zumindest.

Das ist doch übertrieben und in der Zielsetzung daneben:
Wenn die Gnade Gottes durch humanistische Werkgerechtigkeit eingetauscht würde, wäre logischerweise die Folge davon, dass die Gemeinde häretisch ist.
Eigentlich geht es darum:
http://www.begowl.de/wp-uploads/WelcherJesus.pdf
„Wir möchten Sie herausfordern, dass Sie sich selbst prüfen und sich fragen, ob Sie an den Gott der Bibel glauben oder aber bereits einer christlichen Frömmigkeit auf den Leim gegangen sind, die von der biblischen Lehre abweicht.“
„Falsche theologische Überzeugungen und unbiblische Lehren führen zu Zweifel und Problemen im Glaubensleben.“

Ja, man kann sich streiten, ob die Sprache jetzt zu drastisch ist.
Andererseits kennt die Bibel einen Sprachstil um vermeintlich Sichere, aber Schlafende zu wecken. Im Vergleich dazu, wäre die Sprache in der PDF nun wieder eher „niedlich“.
Wenn verwendete historische Begriffe inhaltliche Übereinstimmung zu heute aufweisen, macht der Gebrauch derselben durchaus Sinn. Der Kritikpunkt an „Täufer“ und „Schwärmer“ war ja auch nicht lediglich die andere Taufauffassung oder die Verachtung einer Kirchenordnung.

Zum „Beten“ findet man auf der entsprechenden Gemeinde-Webseite eine Menge Predigten, einschließlich einer „Spezialreihe“ dazu.

Es gibt ganz verschiedene Ansichten darüber, welche Bedeutung historische Bekenntnisse haben.
„Lutherisch“ nennt sich auch die Landeskirche in Deutschland und dort kursieren auch historische Kirchenbekenntnisse… Kann man sie aufgrund dessen wirklich verlässlich einordnen? Kann man nicht.
Zu Zeiten der Reformatoren war es doch nicht anders. Das war doch keine „bekenntnisfreie“ Zone.
Bekenntnisse in Kombination mit Predigten oder anderen Publikationen bilden dann doch das bessere Standbein, um zu urteilen.
Ein selbst in Sprache reflektierter Glaube ist besonders aussagekräftig (auf die Person als auch auf die Gruppe bezogen). Er ist transparenter in dem, was wirklich verstanden wurde…
Historische Kirchenbekenntnisse sind nicht selten sehr detailliert und entsprechend umfangreich. Allein schon daraus ergeben sich einige Probleme für das Gemeindeleben.
Also ich sehe den pauschalen Vorzug einer Gemeinde nicht, der lediglich darauf fußt, dass dieselbe sich historisch „einordnet“.
Das ganze Thema „Bekenntnisse“ aber wäre ein gesondertes für sich.

Zu dem Buch und die Negativrezension:
Der Rezensent bezieht sich auf drei Seiten in dieser Zeitschrift:
http://www.betanien.de/kus/kus3.pdf
Und dort kann man gleich zu Beginn unmissverständlich lesen wo die Zielrichtung liegt:
„Gott wirkt durch sein Wort …“
Vielleicht ist es aber so, dass aufgrund der in Klammer stehenden Joh 1 – stelle das Missverständnis (Bibel ist gleich Gott …) zustande kommt.
Mit Sicherheit: der Vorwurf stimmt nicht!

Hier ist ein detaillierter, inhaltlicher Einblick:
http://www.betanien.de/Material/wortundgeist.pdf
Das Buch selbst ist noch umfangreicher und genauer und bereits in der dritten, verbesserten und ergänzten Ausgabe.
http://www.cbuch.de/Senk-Das-Schwert-des-Geistes-p2444/

Servant
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Beitragvon Servant » 05.10.2013 22:03

Schuldheiss hat geschrieben:Das Verwerfen eines Bekentnisses oder gar eines Namens ist für mich in dieser Hinsicht Ausdruck eines Gnostizismus, denn "Kirche" ist nicht nur eine "Geistkirche", sondern sie kosntituiert sich auch sichtbar in den jeweiligen Ortsgemeinden.
Ja, genau die Versammlung der Gläubigen ist eben, wie das Wort "Versammlung" auch ausdrücken sollte, eine Sichtbare Versammlung von Gläubigen ;) u. leider sind darunter auch Mitläufer, oder einfach nur religiöse Menschen (welche nicht zum Leib Christi gehören, da sie nicht wirklich zum Rettenden Glauben durch gedrungen sind) - der Leib Jesu (die ekklesia) besteht nur aus denen die Jesus Chrisus aus der Welt heraus gerettet hat - man wird also nicht Mitglied durch eine Unterschrift, oder Gemeinde zugehörigkeit, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus und dem was er an ihnen getan hat. Also es Besteht schon ein klarer Unterschied zu einer "Gemeinde" (Versammlungsort) und der "ekklesia" (alle die Jesus Christus gehören) - also zu sagen die EKD ist ekklesia wäre falsch, es können jedoch auch noch Gläubige Kinder Gottes dort sein, die sicher auch bald gehen werden, weil sie dort kein Biblisches Evangelium mehr hören und diese Kirche mit wehenden Fahnen dem Sumpf der Welt entgegenrennt und Gottes Wort verwirft - trotz ihres Bekenntnisses. Ist halt alles nicht so einfach zu erklären ....

Und natürlich haben die einzelnen Gläubigen auch ein Bekenntnis, welches sie Bekennen - und Hoffentlich nicht nur zur Schaustellen wie einen Art Tarnanstrich - naja - Lippenbekentnis. (Beispiel: ökumenisch Ev. - Allianz, EKD und andere Kirchen Konzerne (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (trager des Konziliaren Prozesses); darunter befindet sich auch die SELK)

Die SELK ist daher Vollmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und im Internationalen Lutherischen Rat (ILC)

Ich halte es für wichtig ein Bekenntnis zu haben - denn das Bezeugt man anderen ja auch persönlich. Und ein Verfasstes Bekenntnis ist auch nicht schlecht, so kann man sich daran erinnern was man da aufgeschrieben hatte.
Zuletzt geändert von Servant am 06.10.2013 11:12, insgesamt 3-mal geändert.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Beitragvon Servant » 06.10.2013 10:39

noch ein Nachtrag:
Zitat: Denn Gott macht in seinem Wort deutlich, dass er sich und sein Reden und Wirken allein an sein Wort gebunden hat und die übernatürlichen Zeichen und Wunder in den biblischen Zeiten (auch die Phänomene und
Gaben in den ersten apostolischen Gemeinden) dieses Reden und Wirken bestätigen sollten (Joh.20,30f; 2.Kor.12,12; Hebr.2,3f). Gott kann natürlich auch heute noch Wunder tun und auf Gebet antworten, aber die biblischen Zeiten darf man nicht einfach auf uns heute übertragen.
Schuldheiss hat geschrieben: Heißt das jetzt, dass ich nur noch Bibelverse beten darf? Oder aufgrund von Bibelversen?
Das Wort Gottes, einmal der Herr selbst, sowie sein niedergeschriebenes Wort - ist die Grundlage unseres Glaubens. An IHM Orienieren wir uns, durch ihn werden wir geleitet - ER ist der gute Hirte und aus diesem Herzen entspringen Gebete des Glaubens. Es ist also seltsam, wenn jemand für seinen Hund Betet, das er doch auch in den Himmel kommen möge, dafür das man ein Super Ferrari bekommt mit sechser im Lotto, das einem Jesus Christus sichtbar erscheint, man einen Blick ins Paradies tun darf, oder man möchte sogern mal übers Wasser gehen wie Jesus - natürlich wäre es ein Aufrichtiges gebet, aber nicht im Sinne unseres Herrn. Wir sollen Freimütig Bitten und auch Freimütig unsere Anliegen in das Gebet legen - doch wir müssen nicht meinen das Gott unser Gebet erhört, wenn es gegen sein Wort Steht - ich denke das dies gut zu Verstehen ist ...
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10


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