Das Zentrum des Evangelium=Lehrfragen?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 22.02.2016 19:30

Jose hat geschrieben:Im vorherigen Beitrag fiel mir die Erwähnung des Begriffes „Adoption“ auf. In dem verlinkten Schaubild steht unter Adoption:
»Gott verleiht dem Gerechtfertigten das Recht, ein Kind Gottes zu sein und nimmt ihn als Mitglied in seine Familie auf.«
In finde, dass die Verwendung des Begriffes „Adoption“ und das leugnen der biblischen „Wiedergeburt„ falsch ist, da die Bibel von Wiedergeburt bzw. von einer neuen Geburt spricht, durch die wir zu Gotteskindern werden.

Nur weil der Begriff „Adoption“ nicht direkt als Begriff in der Bibel steht muss
wer nicht Automatisch falsch sein oder gar unbiblisch! Bedeuten die Begriffe Adoption und Wiedergeburt das gleiche oder gibt es bei diesen Begriffe?
Unterschiede? @.Jose, bei den von dir genannten Bibelstellen kommt nicht einmal das Wort Wiedergeburt vor. Ist die Wiedergeburt ein singuläres Ereignis oder ein fortlaufender Prozess?
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Jose
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Wir müssen von neuem geboren werden

Beitragvon Jose » 22.02.2016 21:39

Unter Adoption wird ein Eltern-Kind-Verhältnis verstanden, welches nicht auf natürliche Abstammung zurückzuführen ist (Quelle). Als Gotteskinder sind wir aber aus dem Geist von neuem geboren, siehe meine letzten Beiträge. Diese Neugeburt wird z.T. auch als Wiedergeburt bezeichnet. So heißt es z.B. im Petrusbrief: "Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes" 1.Petr 1,23.

Die Wiedergeburt ist ein einmaliges Ereignis und kein fortlaufender Prozess. Erklären lässt es sich aber nicht, siehe auch: "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist" Joh 3,8.

Dass wir durch die Wiedergeburt Gotteskinder werden ist ein Wunder und das will ich durch nichts gering machen, auch nicht durch Verwendung des Wortes Adoption. Im Hebräerbrief lesen wir: "Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen" Hebr 2,11. Es ist etwas wunderbares, aus dem Geist Gottes von neuem geboren zu sein und ein Kind Gottes zu sein. Das geschieht nicht in einem Prozess, sondern dann, wenn Gottes Geist Wohnung in uns macht.

Gottes Segen,
José

PeterG
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Beitragvon PeterG » 25.02.2016 22:10

Adoption oder Wiedergeburt?
Sowohl als auch. Nach Joh 3 sollen wir von Neuem bzw. von oben geboren werden, nach Galater 4:5 empfangen wir die Sohnschaft. Letzteres klingt nach Adoption. Ich würde die Begriffe nicht gegeneinander ausspielen, weil sie verschiedene Wahrheiten zum Ausdruck bringen. Die Bibel ist da nicht eindeutig in der Formulierung. Wenn man nach diesen und verwandten Begriffen sucht, wird man immer beide Aspekte finden. Hinzunehmen sollten man dann aber auch z. B. Mt 19:28, wo die Wiedergeburt als zukünftig beschrieben wird (Jesus auf dem Thron, Jünger richten).
Röm 1:16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben."

Jose
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Gotteskinder sind von neuem geboren

Beitragvon Jose » 27.02.2016 13:05

Am 20.02.2016 10:38 hat PeterG geschrieben:
Daher würde ich Wiedergeburt auch als den Prozess der Erneuerung, Bekehrung und Rechtfertigung incl Adoption verstehen. Kurz: ich habe ein eher prozessorientierte Auffassung der Heilsordnung.

Am 25.02.2016 22:10 hat PeterG geschrieben:
Adoption oder Wiedergeburt?
Sowohl als auch. Nach Joh 3 sollen wir von Neuem bzw. von oben geboren werden, nach Galater 4:5 empfangen wir die Sohnschaft. Letzteres klingt nach Adoption. Ich würde die Begriffe nicht gegeneinander ausspielen, weil sie verschiedene Wahrheiten zum Ausdruck bringen. Die Bibel ist da nicht eindeutig in der Formulierung. Wenn man nach diesen und verwandten Begriffen sucht, wird man immer beide Aspekte finden.

Von gegeneinander ausspielen kann keine Rede sein, allerdings habe ich große Sorge davor, zu versuchen die eigene Auffassung in die Bibel hineinzulesen, anstatt das eigene Verständnis aus der Bibel zu entnehmen. Mit Aussagen wie „Letzteres klingt nach Adoption“ und „Die Bibel ist da nicht eindeutig in der Formulierung“ weicht man sehr schnell von der Wahrheit ab.

Aufgefallen ist mir z.B. das PeterG schreibt:
Nach Joh 3 sollen wir von Neuem bzw. von oben geboren werden.

Das ist aber nicht die Aussage in Johannes 3, sondern Jesus sagte: "Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen" Joh 3,3. Damit ist die vorherige Behauptung: »Adoption oder Wiedergeburt? Sowohl als auch«, nach meinem Verständnis falsch, denn von Adoption ist in der Bibel keine Rede und die Wiedergeburt ist nach den Worten Jesu ein Muss, um gerettet zu werden. Auch in 1. Petrus 1,3.23 wird eindeutig von der Wiedergeburt gesprochen, durch die wir eine lebendige Hoffnung haben.


Bezüglich Mt 19:28:
In den „Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung)“ ist zu lesen:
Erstmals beschreibt Jesus in herrlichen Bildern, was seine Jünger bei seiner ->Wiederkunft erwartet. Wiedergeburt ist ein messianisches Bild für die Erneuerung der Schöpfung am Ende der Zeit.

Nach meinen Verständnis lässt sich auf jeden Fall nicht behaupten, dass mit „Wiedergeburt“ in Mt 19,28 das gleiche gemeint ist wie in Joh. 3; und persönlich konzentriere ich mich auf das, was eindeutig ist.

Aber eine Frage habe ich:
Bist du von neuem geboren, kannst du mit Gewissheit und freudig bezeugen, dass du ein Gotteskind bist?

Gottes Segen,
José

PeterG
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Beitragvon PeterG » 27.02.2016 14:51

allerdings habe ich große Sorge davor, zu versuchen die eigene Auffassung in die Bibel hineinzulesen

Guter Ansatz, gilt aber für jede Auffassung $:)
Zitat:
Nach Joh 3 sollen wir von Neuem bzw. von oben geboren werden.

Das ist aber nicht die Aussage in Johannes 3

???

Nach meinen Verständnis lässt sich auf jeden Fall nicht behaupten, dass mit „Wiedergeburt“ in Mt 19,28 das gleiche gemeint ist wie in Joh. 3

Das habe ich ja auch nicht behauptet.

und persönlich konzentriere ich mich auf das, was eindeutig ist.

Bleiben wir beim Eindeutigen:

Wiedergeburt
Mt 19:28 paliggenesia
Tit 3:5 paliggenesia (Errettung durch das Bad der Wiedergeburt)

wiedergeboren
1. Pt 1:3 anagennao (=wieder gezeugt)
1. Pt 1:23 anagennao (=wieder gezeugt)


Joh 3:3 gennao anothen (zeugen/gebären/hervorbringen + lokales Adverb: von oben)
Joh 3:7 gennao anothen (zeugen/gebären/hervorbringen + lokales Adverb: von oben)

Wenn ich mir die Stellen im Kontext anschaue, finde ich keine Wiedergeburt bei der Bekehrung, aber ein Von-oben-gezeugt werden. Das finde ich eindeutig.

So, wie in der evangelikalen Welt der Begriff 'Wiedergeburt' verwendet wird, kennt ihn die Bibel m. E. nicht. Auch das halte ich von meinem Verständnis der Schrift her für eindeutig.

Adoption ist genauso wenig ein biblischer Begriff [1]. Er bringt aber zum Ausdruck, dass nur Jesus der Sohn Gottes ist und wir angenommene Kinder sind.

Die Vulgata übersetzt hier auch 'renatus', also eher neugeboren als wiedergeboren.

Wie auch immer. Bei solchen Fragen ...
Bist du von neuem geboren, kannst du mit Gewissheit und freudig bezeugen, dass du ein Gotteskind bist?

... sind wir ganz schnell bei einem Argumentum ad hominem. Oder was bezweckst du damit? Ich vermute mal, du erwartest, dass ich dir jetzt erkläre, warum ich nicht wiedergeboren bin, damit du dann feststellen kannst, ich bin ja kein Christ.

Aber ich halte dir noch deine eigene Formulierung vor:
Dass wir durch die Wiedergeburt Gotteskinder werden ...

Eigentlich hättest du schreiben müssen: Dass wir durch Wiedergeburt Gotteskinder sind. Zwischen 'sind' und 'werden' liegt ein wesentlicher Unterschied. Du hast hier (Freud'sche Fehlleistung?) ebenfalls wie ich einen Prozess zugrundegelegt.
Übrigens: Ich finde keine Abwertung darin, wenn Gott mich adoptiert. Damit bin ich genauso Erbe wie sein eigener Sohn Jesus Christus.

sdg
Peter

[1] Diese Aussage ist nicht ganz korrekt, da die Vulgata den Begriff Sohnschaft (z. B. in Röm 8:15.23; 9:4 oder Gal 4:5) mit adoptionem filiorum übersetzt. Von daher gibt es den Begriff Adoption.
Röm 1:16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben."

Jose
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Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes

Beitragvon Jose » 27.02.2016 19:00

Über den Hinweis habe ich mich sehr gefreut:
"Eigentlich hättest du schreiben müssen: Dass wir durch Wiedergeburt Gotteskinder sind. Zwischen 'sind' und 'werden' liegt ein wesentlicher Unterschied."
Ja, in der Tat, wir sind es!

Im Römerbrief lesen wir: "Der Geist selbst bezeugt [zusammen] mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden" Röm 8,16-17. Diese Ermunterung und Zusicherung unserer Gotteskindschaft finde ich sehr wichtig.

Aus dem Jakobusbrief möchte ich noch erwähnen: "Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir eine Art Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien" Jak 1,18. Ich denke daher, es geht nichts dran vorbei, dass wir als Gotteskinder von neuem geboren bzw. wiedergeboren sind und nur so in das Reich Gottes kommen.

Dass wir, als Gotteskinder von Gott geboren sind, wird auch im Johannesbrief gesagt: "Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist" 1.Joh 3,9.

Bezüglich „argumentum ad hominem“, so möchte ich dir zusichern, dass ich dich keineswegs persönlich angreifen oder in Misskredit bringen will. Zu behaupten, du seist kein Christ, liegt mir auch fern.

Zum Wort „Adoption“:
Es ist in der Tat interessant, dass in der Vulgata an manchen Stellen von Adoption die Rede ist, z.B. auch in Eph. 1,5. Offenbar kann man das griechische Wort dort auch so übersetzen. Aber gilt die Bedeutung insgesamt für unser Verhältnis zu Gott und hat es den gleichen Wert wie von neuem, d.h. aus Gott geboren zu sein?

Ich möchte dich ermuntern, die Darlegung auf diese Seite zu lesen: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes.

Gottes Segen,
José

UriKulm
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Re: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes

Beitragvon UriKulm » 08.06.2017 13:38

Das Zentrum des Evangeliums ist die Verherrlichung des Sohnes, Jesus Christus, in denen die geglaubt haben. 2. Thes 1,10

> Gott bietet im Evangelium (gute-frohmachende Botschaft) das Heil in Christo aus Gnade ausnahmslos allen Menschen an
> Gott gebietet jetzt jedem Menschen dieses Werk Gottes im Glaubensgehorsam durch Buße/Umkehr/Bekehrung in Anspruch zu nehmen
> Dieses Angebot, dieser Apell im Evangelium und auch das Wirken durch Lebensumstände Gottes an Menschen zur Umkehr sind ein Gnadenakt Gottes aus Liebe an Herz und Gewissen
> Niemand ist von vorneherein vom Evangelium ausgeschlossen, aber auch nicht aufgrund von eigenen Werken (gutes Tun, sich bekehren, sich taufen lassen, sich Bussübungen auferlegen oder durch Vorherbestimmung usw.) von Gott angenommen und gerettet vor dem kommenden Zorn
> Erst wenn der Mensch sich bekehrt und neues von Gott gewirktes ewiges Leben und den Heiligen Geist empfängt kann er, aufgrund des geschenkten Glaubens, erkennen, dass Gott ihn zuvorbestimmt und auserwählt hat vor Grundlegung der Welt in Christo und er nun für ewig ein Kind Gottes geworden ist

Es sind also zwei Seiten der Medaille
> Gott, der Vater, wirkt alles in und durch und für den Sohn, Herrn Jesus Christus: Menschen/Sünder werden durch Neugeburt geliebte Kinder Gottes und ein Eigentum des Herrn Jesus
> um diese Stellung vor Gott in Christo aus Gnade zu empfangen muss der Mensch sich bekehren, glauben und gehorchen oder wenn nicht, geht er ewig verloren (freie Willensendscheidung, die nimmt Gott keine Menschen ab)

Uri Kulm

Apg 3,19 So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden

1. Thes 1,9 wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat – Jesus, der uns errettet von dem kommenden Zorn.

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Joschie
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Re: Das Zentrum des Evangelium=Lehrfragen?

Beitragvon Joschie » 14.06.2017 17:43

Der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus ist das Zentrum des Neuen Testaments. Man könnte auch sagen das der der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus das Zentrum der Heilgeschichte ist und die Erfüllung der Heilsgeschichte ist der Wiedergekommene Jesus Christus.
In Eph 1,9f. lesen wir:
"Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss (oikonomia), den er zuvor in Christus gefasst hatte, um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist."

Um diesen gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus gruppieren sich alle anderen Lehraussagen des neuen Testaments!
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

UriKulm
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ReRe: Das Zentrum des Evangelium=Lehrfragen?

Beitragvon UriKulm » 18.11.2017 00:13

Das Zentrum des Evangeliums ist Jesus Christus

Das volle Evangelium detalierter?

Gottes ewiger Ratschluss
1. Zentrum des Evangeliums: der Sohn Gottes als verherrlichter Mensch im Himmel auf ewig und auch verherrlicht in denen die geglaubt haben, sein Eigentumsvolk
2. Verherrlichung Gottes des Vaters durch den Sohn

Was Gott dazu getan hat
1. seine Vorsehung, Vorkenntnis, Zuvorbestimmung, Erwählung im Herrn Jesus vor Grundlegung der Welt
2. er hat das stellvertretende Sünd- und Schuldopfer und Sühnopfer Christi am Kreuz in der Fülle der Zeit gegeben
3. er hat seinen Christus nach dessen Auferweckung verherrlicht und über alles erhöht als Haupt der Versammlung, Gemeinde gegeben
4. Ankündigung seiner Wiederkehr zur Entrückung und Aufrichtung des Friedensreiches
5. Ankündigung des ewigen Zustandes für die Glaubenden und die Ungläubigen

Was Gott heute an allen Menschen tut
1. Evangeliumsverkündigung über seinen Sohn durch die Predigt vom Kreuz
2. gnädige Einladung des Menschen mit seinen Sünden IHM zu kommen, um das Heil in Christo im Glaubensgehorsam anzunehmen
3. Ankündigung des Gerichts über eine gottlose Welt

Was der Mensch tun muß
1. Im Glaubensgehorsam Buße tun
1.1 Sünde erkennen
1.2 Sünde bereuen
1.3 zu Gott/dem Herrn Jesus umkehren
1.4 Sünde Bekennen
1.5 das Angebot Gottes im Glauben annehmen
2. im Glaubensleben der Buße würdige Frucht bringen

Was Gott an den Glaubenden aus Gnade und Liebe tut
1. Er hat ihnen den Glauben geschenkt und damit Heilsgewissheit, -sicherheit und -genuss
2. Wiedergeburt durch Wasser und Geist
3. Rechtfertigung aufgrund der Auferstehung Jesu
4. Absonderung aus der Welt (Heiligung der Stellung nach)
5. Frieden mit Gott und keine Verdammnis mehr
6. Annahme und Aufnahme in die Familie Gottes als Sohn und Kind
7. Wachstum in der Erkenntnis des Sohnes Gottes
8. Bewahrung bis zum herrlichen Ziel im Haus Gottes des Vaters, bei dem Herrn Jesus, durch die Sachwalterschaft des Heiligen Geistes und Jesus Christus und dessen Hohepriesertum
9. Pflege und Fürsorge in allen Lebensbelangen

Was der Glaubende tut
1. Glaubensstärkung und -wachstum durch Bibellesen, Gebet, Gesang, Gemeinschaft mit Gläubigen und mit Gott und dem Herrn Jesus
2. Jesus Christus aus den Himmeln erwarten zum ewigen Leben
3. Jesus Christus im Leben und im Evangelium verkündigen
4. Gott und den Menschen dienen mit Frömmigkeit und Furcht
5. Abgesondert für Gott leben (Heiligung praktisch)

Prädestination oder auch doppelte Prädestination, besagt "der Mensch könne nichts tun, Gott tut alles", ist eine Irrlehre.

Gruß zur Nacht

Uri Kulm

Jose
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Re: Das Zentrum des Evangeliums = Lehrfragen?

Beitragvon Jose » 30.11.2017 18:11

UriKulm hat geschrieben:Prädestination oder auch doppelte Prädestination, besagt "der Mensch könne nichts tun, Gott tut alles", ist eine Irrlehre.
Ein mutiger Satz! Meine Meinung dazu habe ich oft geäußert, aber nur Gott kann hier das rechte Verständnis schenken. Dennoch möchte ich festhalten, dass am Ende jeder Mensch in der Herrlichkeit bezeugen wird, dass Gott alles gewirkt hat, wie sehr wir hier auf Erden uns auch bemüht und uns nach IHM ausgestreckt haben. Ohne Seine Gnade und Hilfe können wir nicht einen Schritt im Glauben tun und keine Sekunde in Jesus bleiben.


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