Die ökumenischen Konzilien und Dogmen !

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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Die ökumenischen Konzilien und Dogmen !

Beitragvon Joschie » 09.10.2016 18:27

Hallo Ihr!
Da ich jetzt wieder in Hamburg bin klinke ich mich mal ins Thema mit ein! Das Thema " Konzile und Dogmen" ist aus diesen Thread Hier abgeleitet worden.
Jose hat geschrieben:Wenn ich mir aber die Liste der ökumenischen Konzilien anschaue, dann wird mir bewusst, dass in dem Ringen viel menschliches eingeflossen ist. Bei dem Konzil in Ephesus im Jahre 431 ging es z.B. auch um Maria als Gottesgebärerin. Das öffnete die Tür dazu, dass Maria auch als Mutter Gottes verehrt wurde, m.E. als Vermischung mit der früheren und vielleicht noch vorhandenen Verehrung der Artemis, die in Ephesus als Göttin galt, siehe Apg. 19.
Ich finde es als sehr hilfreich wenn wir die ökumenischen Konzilien der Reihe nach gemeinsam betrachten und dabei ihre Entstehungsgeschichte und die entstandenen Texte in aller Ruhe mal von verschiedenen Seiten beleuchten.
Gruß Joschie
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Jose
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Re: Die ökumenischen Konzilien und Dogmen !

Beitragvon Jose » 09.10.2016 20:50

Hallo Joschie.
Das wird m.E. sehr schwierig, detailliert darauf einzugehen, aber es können Quellen dazu referenziert werden.

Das Ergebnis erscheint mir besonders wichtig, um die Abweichungen von der biblischen Lehre darzustellen. Es liegt ein System dahinter, nämlich weg von der Wahrheit. Das wird in den Dogmen ersichtlich.

So eine Auflistung finde ich sinnvoll:

LISTE KATHOLISCHER IRRLEHREN UND MENSCHLICHER TRADITIONEN
ANGENOMMEN und BEIBEHALTEN von der RÖMISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE IM VERLAUF VON 1600 JAHREN

Siehe: www.eaec-de.org

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Joschie
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Re: Die ökumenischen Konzilien und Dogmen !

Beitragvon Joschie » 10.10.2016 18:34

Jose hat geschrieben: Das wird sicherlich schwierig, detailliert darauf einzugehen. Es können Quellen dazu referenziert werden, aber das Ergebnis erscheint mir besonders wichtig, um die Abweichungen von der biblischen Lehre darzustellen. Es liegt ein System dahinter, nämlich weg von der Wahrheit. Das wird in den Dogmen ersichtlich.
Jose, es ist nicht sicherlich schwierig, detailliert darauf einzugehen. Es ist mit Sicherheit zeitaufwendig und gründlich vorzugehen bei der Betrachtung der verschiedenen Quellen.
Jose hat geschrieben: aber das Ergebnis erscheint mir besonders wichtig, um die Abweichungen von der biblischen Lehre darzustellen. Es liegt ein System dahinter, nämlich weg von der Wahrheit. Das wird in den Dogmen ersichtlich.
Jose, du fällst hier schon ein Urteil über alle ökumenischen Konzilien und Dogmen ohne die Texte, ihre Geschichte und weitere Grundlagen behaupt zu betrachten. Ich hätte folgende Frage an dich was verstehst Du unter den Begriff Konzil und was unter den Begriff Dogma? Ich stelle dir dir die Fragen Jose, damit wir nicht in der Sachen aneinander vorbeireden :idea:
Gruß und Segen Joschie
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Beitragvon Joschie » 10.10.2016 19:39

Jose hat geschrieben:So eine Auflistung finde ich sinnvoll:

LISTE KATHOLISCHER IRRLEHREN UND MENSCHLICHER TRADITIONEN
ANGENOMMEN und BEIBEHALTEN von der RÖMISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE IM VERLAUF VON 1600 JAHREN

Siehe: xxxxxxxxxxx
Es geht in diesen Thread um das Thema "Die ökumenischen Konzilien und Dogmen" und nicht um 1600 Jahre der RÖMISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE. Ich bitte dich bitte bei den Thema, also dann mal Butter bei den Fischen "Jose" :!:
Hast Du dir mal die Beiträge auf den dir genannten Link in aller Ruhe durchgelesen?
Gruß Joschie
Zuletzt geändert von Joschie am 17.10.2016 08:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die ökumenischen Konzilien und Dogmen !

Beitragvon Jose » 10.10.2016 20:02

Hallo Joschie.
Es ist mit Sicherheit zeitaufwendig und gründlich vorzugehen bei der Betrachtung der verschiedenen Quellen.
Der Aufwand ist nicht das Problem, wenn es Sinn macht. Aber ich würde mich freuen, wenn von vorneherein klargestellt werden würde, dass bei der katholischen Kirche es sich um eine weltliche Kirche handelt, die sich nicht nach dem Wort Gottes richtet. Das würde den Austausch erleichtern. Ein Konzil ist prinzipiell nichts Verkehrtes, wenn es auf der Grundlage des Wortes Gottes und unter der Leitung des Heiligen Geistes geschieht, so wie das sogenannte Apostelkonzil in Apg. 15. Das war damals ein einmaliges Konzil und entscheidend für die Gemeinde.

Zu Konzil habe ich im BROCKHAUS gelesen und es hat mir wieder etwas mehr die Augen geöffnet über die menschliche Verkehrtheit:
Konzil [lateinisch »Zusammenkunft«, »Versammlung«] das, -s/-e und ... li|en, christliche Kirchen: Synode, die Versammlung von kirchlichen Repräsentanten (v.a. von Bischöfen) zur Beratung und Entscheidung (gesamt-)kirchlicher Angelegenheiten. Eine besondere Bedeutung in der Kirchengeschichte haben die ersten sieben ökumenischen Konzile, deren Teilnehmer die noch ungeteilte Gesamtkirche repräsentierten und deren Beschlüsse auch heute von allen großen christlichen Kirchen anerkannt werden. Seit dem Morgenländischen Schisma wurden die Konzile mehr und mehr zu »innerkatholischen Versammlungen«. An den Unionskonzilen von Lyon (1274) und Ferrara-Florenz (1438-43) nahmen zwar auch Vertreter der orthodoxen Kirche teil, die Beschlüsse wurden von dieser in der Folgezeit jedoch nicht anerkannt. Einberufen und geleitet wurden die Konzile im ersten Jahrtausend im Allgemeinen vom Kaiser, später vom Papst. Die Frage, welche Kompetenz und Autorität dem Konzil gegenüber dem Papst zukomme, führte zur Auseinandersetzung um den Konziliarismus.

Nach katholischem Kirchenrecht (1983) hat ausschließlich der Papst das Recht, ein Konzil einzuberufen, zu leiten und aufzulösen sowie die Tagesordnung aufzustellen. Ebenso bedürfen die Beschlüsse eines Konzils seiner Billigung. Teilnahme- und Stimmrecht besitzen die Bischöfe, sonstige Teilnehmer muss der Papst berufen (cc. 338-341 CIC). Von den ökumenischen Konzilen (in der Neuzeit nach katholischem Verständnis bisher das Konzil von Trient sowie das 1. und 2. Vatikanische Konzil), deren Lehräußerungen Unfehlbarkeit zukommt, werden als legislative Organe der Teilkirche die Partikularkonzile unterschieden: das Provinzialkonzil der Bischöfe einer Kirchenprovinz und das Plenarkonzil von Bischöfen mehrerer Kirchenprovinzen (zunehmend durch die Bischofskonferenz ersetzt). Die seit 1965 stattfindenden Bischofssynoden haben nur beratende Funktion.

(c) wissenmedia GmbH, 2010
Zu Dogmen und die Römisch-katholische Kirche:
Das Dogma kommt zustande durch die verbindliche Lehre der Kirche. Diese kann durch das ordentliche, allgemeine Lehramt erfolgen, also durch das einhellige Zeugnis aller Bischöfe, oder durch einen außerordentlichen Akt seitens des Bischofskollegiums, des Papstes (»Ex-cathedra-Entscheidung«) beziehungsweise eines Konzils (Definition eines Dogmas beziehungsweise Dogmatisierung). Die katholische Kirche ist der Überzeugung, dass ihr bei der Verkündung der Dogmen der von Jesus verheißene Heilige Geist beisteht und ein im Wesentlichen irrtumsloses Zeugnis ermöglicht (Unfehlbarkeit). Am Werden eines ausdrücklichen Dogmas sind in der Regel viele Faktoren beteiligt: Mit dem grundlegenden Offenbarungsgeschehen verbinden sich Leben und Lehre der gesamten Kirche; dazu zählen neue (theoretische) Probleme und (praktische) Frage- und Aufgabenstellungen, die öffentliche Liturgie und das persönliche Gebet, die Verkündigung und das wissenschaftliche Bemühen der Theologie und anderer Disziplinen.

(c) wissenmedia GmbH, 2010
Dogmen sind Ergänzungen zur Bibel, somit unbiblisch. Das letzte Dogma, welches 1950 verkündigt wurde, ist „Maria Himmelfahrt“.


Was die Frage betrifft:
Hast Du dir mal die Beiträge auf den dir genannten Link in aller Ruhe durchgelesen?
Die meisten Beiträge sind wohl von mir im Austausch mit Stefan. Deine Frage überrascht mich sehr. Mir ist beim Austausch noch mehr bewusst geworden, wie wichtig es ist, sich ganz nach der Bibel zu richten. Wie schnell wird Gottes Wort sonst mit menschliche Tradition vermischt.

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Beitragvon Joschie » 11.10.2016 18:13

Hallo Jose!
Ich meine mit meiner Frage, ob Du dir schon mal in aller Ruhe die Beiträge auf dieser vo Dir genannten Seite xxxxxxxx durchgelesen hast?
Gruß Joschie
Zuletzt geändert von Joschie am 17.10.2016 08:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die ökumenischen Konzilien und Dogmen !

Beitragvon Jose » 13.10.2016 18:49

Hallo Joschie.
Die LISTE KATHOLISCHER IRRLEHREN UND MENSCHLICHER TRADITIONEN finde ich sehr gut und aufklärend. Ich habe aber nicht alles auf der Webseite gelesen, bezog mich nur auf den verlinkten Artikel.

Als Jesus auf der Welt war, gab es schon das Alte Testament und Jesus musste die Pharisäer zurechtweisen, weil sie ihre Überlieferungen höher hielten als Gottes Wort. Nun haben wir das Neue Testament und somit ist die Botschaft Gottes an die Menschen vollständig.

Jesus sagt auch heute:
6 Er aber sprach zu ihnen: Treffend hat Jesaja über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben steht: "Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren." 8 Ihr gebt das Gebot Gottes preis und haltet die Überlieferung der Menschen fest. Mk 7,6-8

Der religiöse Mensch hat sich leider nicht geändert, siehe auch: Katholische Irrlehre: Seligsprechung – Heiligsprechung. Es ließe sich vieles ergänzen.

Vergeblich ist es, so Gott dienen zu wollen. Darauf muss hingewiesen werden.


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