Lebensgeschichte und Glaube

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon Joschie » 03.05.2018 16:30

Hallo Ihr!
In Apostelgeschichte 22.1-22 steht ja etwas von den Biographischen Hintergrund von Paulus. Ich habe mir schon sehr oft die Frage gestellt inwieweit die persönliche Biographie eines jeden einzelnen Christen sein persönlich Bibel und Glaubensverständnis beeinflußt :hm:
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

PEDRO
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Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon PEDRO » 24.05.2018 05:47

Die persönliche Biographie eines jeden einzelnen Gläubigen hat nicht den geringsten Einfluss auf sein persönliches Bibel- und Glaubensverständnis.

Wie bei Paulus hat jeder echter Gläubige seinen Glauben an den „wahren“ Jesus Christus aus einer Gottesoffenbarung – ohne Gottesoffenbarung kein echter Glaube an den wahren Jesus Christus! Jeder echte Gläubige hat somit dasselbe „Glaubensverständnis“ (was immer das auch sein soll) – nämlich den Glauben an den wahren Jesus Christus und zwar in demselben Geist des Glaubens:

2COR4:13 Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben ...

Ein Katholik glaubt an einen anderen Jesus Christus als ein Baptist ... und ein Baptist an einen anderen Jesus Christus als ein „reformierter“ Christ ... und ein Zeuge Jehova wieder an einen anderen Jesus Christus als ein Mormone ... usw. – alle nennen sich „Christen“ – aber da sie alle an einen „anderen“ Jesus Christus glauben, können sie im Umkehrschluss nicht alle echte „Christen“ sein.

Das Glaubensverständnis eines echten Gläubigen, das heisst eines wahren Kind Gottes kommt natürlich vom Geist der Wahrheit (Joh15:26, der der Heilige Geist ist), der das Kind Gottes persönlich lehrt (wie mehrere Zeugen bestätigen):

Johannes 14,26 „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

1. Johannes 2,27 „Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibt in ihm.”

Johannes 6:45 "Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir."

Johannes 16:13 "Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen."


Alle Kinder Gottes haben daher natürlich das exakt gleiche „Glaubensverständnis“, da sie ja alle vom Heiligen Geist persönlich gelehrt werden und folgen Jesus Christus und keinen Menschen und ihren Lehren wie zum Beispiel Luther, Päpste, Darby, Russel, Smith usw.

Am Beispiel Paulus kann man übrigens die Heilsnotwendigkeit der Taufe sehr gut erkennen: Paulus wurden laut Apg22:16 drei Tage nach seiner Begegnung mit dem HERRN JESUS CHRISTUS seine Sünden wie in Apg2:38 auch beschrieben abgewaschen. Das heisst, die Sünden wurden Paulus nicht am Glaubensanfang „Allein durch den Glauben“ vergeben! Darüber solltest du mal nachdenken lieber Joschie! Man kann also von Paulus seiner persönlichen Geschichte sehr viel lernen!

Und wer wirklich glaubt, befolgt alle Gebote Christi:

Joh. 3,36: "Wer an den SOHN glaubt hat ewiges Leben; wer aber dem SOHN *nicht gehorcht*, wird Leben nicht sehen, sondern der Zorn GOTTES bleibt auf ihm".

Beachte den Gegensatz lieber Joschie: "wer glaubt" einerseits und "Wer aber dem SOHN nicht gehorcht" andererseits. Wirklich an IHN glauben tut also nur der, der IHM auch gehorcht (= SEINE Gebote hält). Deshalb kann IHN auch niemand erkennen (= ewiges Leben haben, Joh. 17,3), der SEINE Gebote nicht hält (1.Joh. 2,4). Und so werden am Ende (und nicht am Glaubensbeginn), wie Paulus folgerichtig lehrt, auch nur die gerechtfertigt, die ALLE Gebote Christi einhalten:

Röm2:13 - es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.

Und daher kann man den Glauben eines wahren Kindes Gottes unter anderem daran erkennen, dass es ALLE Gebote Christi gemäss der Bergpredigt IM GLAUBEN in der Kraft der Gnade (als Glaubenswerk gemäss Jak2 und nicht als Gesetzeswerk) befolgt. Und da das Kind Gottes eine "neue Schöpfung" ist fällt es einem wahren Kind Gottes nicht schwer, die Gebote Christi zu befolgen, wie Johannes lehrt:

1Jo 5:3 Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Das wahre Kind Gottes bleibt in der Liebe Gottes, indem es seine Gebote befolgt! Und wer nicht liebt, bleibt im Tod:

1joh3:14 Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

Um es nochmals kurz zu machen: Jedes wahre Kind Gottes hat dasselbe Glaubens - und Bibelverständnis!
Was ist der Glaube wert, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird? - Mahatma Gandhi

UweDroth

Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon UweDroth » 25.05.2018 09:19

"Ein Katholik glaubt an einen anderen Jesus Christus als ein Baptist ... und ein Baptist an einen anderen Jesus Christus als ein „reformierter“ Christ ... und ein Zeuge Jehova wieder an einen anderen Jesus Christus als ein Mormone ... usw. – alle nennen sich „Christen“ – aber da sie alle an einen „anderen“ Jesus Christus glauben, können sie im Umkehrschluss nicht alle echte „Christen“ sein."

Hallo Pedro😀,

ich bin neu hier im Forum und auch noch nicht so Bibelfest. Wie meinst Du das oben geschriebene?


Gruß Uwe

PEDRO
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Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon PEDRO » 25.05.2018 14:51

Uwe

Ein reformierter Christ glaubt zum Beispiel an einen Jesus Christus, für den man sich NICHT entscheiden kann – Gott, bzw. Jesus Christus entscheidet sich für diesen (sündigen) Menschen - ein reformierter Christ glaubt an die sogenannte Lehre der Erwählung, auch Prädestination genannt..

Ein Katholik und soweit ich weiss die überwiegende Anzahl von „Christen“ glauben z.B. dass man sich für Jesus Christus entscheiden kann.

Ein Zeuge Jehova glaubt zum Beispiel, dass Jesus Christus nicht Gott ist, sondern nur ein Mensch und der Heilige Geist nur eine Kraft.

Und so weiter und so weiter ...

Paulus hat geschrieben:

2Co 11:4 Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gut.

Welcher ist nun der richtige Jesus Christus?

Alle Christendenominationen haben einen UNTERSCHIEDLICHEN Geist des Glaubens:

2COR4:13 Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben ...

Alle insgesamt 30.000 verschiedenen Christendenominationen haben insgesamt einen sehr unterschiedlichen Glauben und Theologie.

Aber alle Katholiken sind fest davon überzeugt, wiedergeboren zu sein. Genauso verhält es sich mit Zeugen Jehovas, Baptisten, Lutheranern usw. ... alle sind davon überzeugt wiedergeboren sein ... alle!!!

Ein Kind Gottes hat allerdings den Heiligen Geist als Lehrer:

1.Johannes 2,27 „Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibt in ihm.”

Johannes 14,26 „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“


Alle echten wiedergeborenen Kinder Gottes haben daher „denselben Geist des Glaubens“ und logischerweise somit auch genau dasselbe Glaubens- und Bibelverständnis, dasselbe Verständnis bei der Auslegung der Bibel usw. – denn sie haben alle denselben Lehrer, nämlich den Heiligen Geist. Ja, ein wahres Kind Gottes wird vom Heiligen Geist gelehrt!



Ein echtes Kind Gottes folgt KEINEM Menschen oder einer menschlichen Lehre, sondern es wird eben höchstpersönlich vom Heiligen Geist gelehrt.

Durch die Wiedergeburt wird man zum Christ, bzw. zum Kind Gottes. Wer ist also in Wirklichkeit ein wahres Kind Gottes, bzw. Christ? Ein Katholik? Ein Lutheraner? Ein reformierter Christ? Ein Zeuge Jehova? Oder alle, obwohl sie alle einen unterschiedlichen Geist des Glaubens haben?

Wer ist ein wahres Kind Gottes und hat den wahren GOTT und seinen Gesandten JESUS CHRISTUS erkannt und damit ewiges Leben:

Joh17:3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

JESUS CHRISTUS hat gesagt:

Mt 7:14 Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und WENIGE sind, die ihn finden.

Von den 600.000 aus Ägypten ausgezogenen über 20 Jahre alten Männern haben WENIGE, genau zwei, nämlich Joshua und Kaleb, am Ende das gelobte Land erreicht - ein Beispiel, auf das uns der Schreiber des Hebräerbriefes aufmerksam macht - sie sind alle wegen ihres Ungehorsams, bzw. Unglaubens umgekommen:

Heb 4:11 Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle!
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Teile dieses Beitrages wurden wegen Beleidigung und ihrer Wortwahl gelöscht!
Joschie Adm.
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UweDroth

Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon UweDroth » 25.05.2018 19:51

Guten Abend Pedro,

danke für Deine ausführliche Erklärung. Das hat mir sehr geholfen. Ich persönlich möchte mich nur an die Heilige Schrift halten. Hier finde ich alles, was ich für mein geistliches Wachstum brauche.

Was die katholische Kirche anbelangt, so habe ich gelesen, das der Vatikan sich sehr stark für UFOs & Aliens interessiert. Also eher nicht für das Evangelium von Jesus Christus.

Für jene gilt: "Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!" Mt 25,41.

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Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon PEDRO » 26.05.2018 01:13

--> UWE

du hast geschrieben:

Ich persönlich möchte mich nur an die Heilige Schrift halten. Hier finde ich alles, was ich für mein geistliches Wachstum brauche.

Hierzu solltest du bedenken:

Jeder der sich "Christ" nennt, egal ob Katholik, evangelikaler Christ, Baptist, siebente Tag Adventist, Zeuge Jehova, Lutheraner usw. glauben und sind davon überzeugt, dass sie sich nur an die Heilige Schrift halten.

Möge der HERR JESUS CHRISTUS dich auf deinem Glaubensweg reichlich segnen UWE, so dass du das ENDZIEL des Glaubens erreichst, die Errettung deiner Seele:

1 Pet 1:9 wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen!
Was ist der Glaube wert, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird? - Mahatma Gandhi

UweDroth

Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon UweDroth » 26.05.2018 07:45

Guten Morgen Pedro,

danke für Deine Wünsche, das wünsche ich Dir selbstverständlich auch.
Ich persönlich bin in keiner Gemeinde Mitglied, ich studiere die Heilige Schrift
als Autodidakt und bleibe sozusagen Gemeindefrei um nicht auf falsche Wege
zu geraten.


Gruß Uwe

PEDRO
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Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon PEDRO » 26.05.2018 11:47

Hallo Uwe,

Vielen Dank auch für deine Wünsche.

Leider bin ich dumm wie Stroh und musste erst mal nachgoogeln, was ein Autodidakt ist. Ein Autodidakt ist jemand, dessen Bildung auf autodidaktischer Aneignung (d. h. Selbststudium) beruht. Da bist mir gleich endsympathisch. So gerätst du erst einmal tatsächlich nicht in ein „theologisches Gefängnis“. Die Bibel ist ja zum grössten Teil sehr leicht verständlich geschrieben (Ausnahme: Offenbarung) und wurde NICHT für studierte Theologen des 20Jhd geschrieben.

Ich kann dir soweit raten, mehrere verschiedene Bibelübersetzungen parallel zu lesen und als „Steckenpferd“ die unrevidierte Eberfelder Übersetzung herzunehmen. Bibelübersetzer sind ja immer geschulte Theologen, die natürlich glauben, dass die Theologie, die sie selbst vertreten, genau diese ist, die in der Bibel stehen und dementsprechend auch in einer guten Bibelübersetzung klar nachweisbar sein sollte. d.h. Bibelübersetzungen haben auch immer eine theologische Einfärbung, die an einigen Stellen den Text allerdings eher verdunkelt anstatt ihn leicht, einfach und verständlich wiederzugeben (z.B. Zeugen Jehovas).

Dann gibt es noch regelrechte Bibelfälscher, die in ihrer Übersetzung bestimmte Bibelübersetzungen verändern, indem sie bewusst sinnverändernde Wörter einfügen oder sinnverändernde Wörter im Bibeltext einfach unterschlagen, um ihre Lehre nachzuweisen (z.B. Luther).

Was du allerdings zum richtigen Bibelverständnis benötigst, ist eben der HEILIGE GEIST. Dieser „weht, wo er will“ (Joh3:8). Gott sagt, man soll auf ihn vertrauen und sich nicht auf seinen Verstand verlassen:

Sprüche3:5 Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

Paulus hat Menschen die Hände aufgelegt und dann haben Gläubige den HEILIGEN GEIST empfangen:

Apg19:6 und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, ...

Das ist eh, was mir fehlt: Ein Mensch, dem man wie Paulus vertrauen kann und der nicht nur mit Worten, sondern in der Kraft des Geistes kommt:

1Co 2:4 und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,

1Th 1:5 denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit;

Röm15:18-19 Denn ich werde nicht wagen, etwas von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes, so dass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe.


Also ich wünsche dir gutes Gelingen und dass der HERR JESUS CHRISTUS dir das rechte Bibelverständnis gibt.
Was ist der Glaube wert, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird? - Mahatma Gandhi

UweDroth

Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon UweDroth » 26.05.2018 14:04

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Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon PEDRO » 27.05.2018 05:14

Hallo Uwe,

Vielen Dank für dein Video und deine Botschaft für ALLE Menschen. Vielen Dank dafür.

Mich verwundert es sehr, dass dir dieser Joschie hier im Forum noch nicht die gelbe Karte gegeben hat.

Paulus hat folgendes gesagt:

2Co 11:14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;

Die Verführung in deinem Video funktioniert folgendermassen:

1
Die Entwicklung beginnt hier von dem normalen Individualismus ausgehend durch welchen sich das Ego nach aussen abgrenzt und gewissermassen isoliert erscheint.

2
Der spirituelle Weg beginnt dann mit einer Öffnung des Ego nach oben, indem es sich zu Gott hinwenden will, sprich mit einer Suche nach GOTT.

3
Unter GOTT wird aber nicht der persönliche Schöpfer alles Seiende verstanden, sondern das höhere Selbst, dass über den Weg der Intuition mehr Einfluss gewinne. Der eigendliche Clou ist hier, dass der Begriff „GOTT“ mit einem höheren Selbst gleichgesetzt wird, da ja die letztendliche Erleuchtung in der Erkenntnis des eigenen Gottseins besteht.

4
Nun ist also der Kontakt mit dem höheren Selbst hergestellt, dessen Erwachen sich zum Beispiel in Visionen, kosmischen Zuständen und in dem Erwachen der Kundalini Kraft zeige. In Wahrheit befinden sich hinter dem höheren Selbst aber Dämonen, die dem Menschen alle möglichen religiösen Erlebnisse vermitteln können, die man nicht nur aus der Esoterikszene und dem Heidentum kennt, sondern die man ebenso in katholischen und pfingstlich-charismatischen Kreisen finden kann.

5
Zu guter Letzt glaubt der Mensch dann kosmisches Bewusstsein zu haben, dass auch göttliches Bewusstsein, bei den freimaurerischen Rosenkreuzern auch „Christusbewusstsein“ genannt wird und in pfingstlich-charismatischen Kreisen für den HEILIGEN GEIST gehalten wird.

Während der Mensch dabei glaubt, frei von Egoismus und völlig von dem höheren Selbst durchdrungen, bzw. vom HEILIGEN GEIST geleitet zu sein, hat er in Wahrheit sein Ego nur potenziert indem es sich nun sogar für GOTT hält, womit er zwangsläufig nur den Widerspruch zu dem anfänglich behaupteten unpersönlichen Verständnis von GOTT vergrössert.

Wie man zum Beispiel an dem Gebrauch des Hexagramms für die seelische Entwicklung sieht, handelt es sich zum Beispiel auch bei dem esoterischen Reinkarnations- und Karmaglauben um eine kabbalistische Lehre, die sich am Ende immer mit den Interessen des Judentums und der NWO deckt. Hier sei dran erinnert, dass es die Hure Babylon laut Offenbarung ist, die alle Nationen mit ihrer Zauberei verführt (Off18:23).


Bei mir verhält es sich so Uwe:

Seit etwas über 3,5 Jahren weiss ich, ohne den geringsten Zweifel, dass JESUS CHRISTUS DER SCHÖPFERGOTT ist und die Bibel (sowohl das AT als auch das NT) in ihrer Urfassung DAS WORT GOTTES sind – wiegesagt ohne den geringsten Zweifel (und glaube mir: ich war und bin immer noch sehr erstaunt darüber – ich hätte als allerletztes auf JESUS getippt und habe ihn für eine Märchenfigur gehalten). Leider kann weder ich noch sonst irgendein Mensch dir den echten Glauben an den wahren Gott vermitteln. Nur GOTT selber kann dir den Glauben schenken – das tut er, indem er sich einem Menschen offenbart (wie zum Beispiel Paulus auf den Weg nach Damaskus). Solange Gott sich einem Menschen nicht selber offenbart, befindet man sich auf Irrwegen – egal ob man an ein höheres Selbst glaubt, an Allah glaubt, an Reinkarnation glaubt, Karma, Maya oder sich selbst als „Christ“ bezeichnet, sich für Jesus entschieden hat und glaubt, dass man an den wahren GOTT der Bibel glaubt und in einer Gemeinde ist (dieser Mensch glaubt an einen „anderen“ JESUS) usw.. Und JESUS CHRISTUS offenbart sich wem er will:

Lu 10:22 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater, und wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem der Sohn ihn offenbaren will.

Du hast mir folgendes geschrieben:

„Wir sehen uns später Pedro....in den Astralen Welten....“

Es tut mir wirklich leid dir das mitzuteilen Uwe, aber wir werden uns definitiv NICHT später in den Astralen Welten (so gut sich das auch für einen Menschen anhört) treffen. Definitiv nicht.

Wer sucht der findet Uwe, aber er findet nicht dort, WO er sucht, aber er findet, WEIL er sucht. JESUS hat folgendes gesagt:

Mat7:8 Denn wer bittet, der bekommt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.

JESUS hat Menschen wie dich als „Verirrte Schafe“ bezeichnet Uwe. Ich werde für dich beten. Und ich habe gute Hoffnung, denn:

Die Wege des HERRN JESUS CHRISTUS, Uwe, sind unergründlich:

Röm11:33-36 O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! ... Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.

Eine häufige Art der Verführung besteht in der Lüge, dass der zweite Tod geleugnet wird (z.B. Atheisten, Esoteriker). Buddhisten und Hinduisten glauben beispielsweise, dass sie wiedergeboren werden und leugnen somit auch den Zweiten Tod usw. ... Sie werden alle miteinander wie Eva im Garten Eden belogen:

1mo3:3-4 Gott hat gesagt: ›Esst nicht davon, berührt sie nicht, sonst müsst ihr sterben!‹« 4 »Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet bestimmt nicht sterben!

Daher steht im Prediger:

Pred1:9 Doch im Grunde gibt es überhaupt nichts Neues unter der Sonne. Was gewesen ist, das wird wieder sein; was getan wurde, das wird wieder getan.

Hebräer 11:1 „Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert.“

„Gott, Uwe, hat dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt. Es ist unruhig, bis es Ruhe findet in Gott und er gibt demjenigen Menschen, den er erwählt hat, dann die Überzeugung, dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht. Und der lebendige Glaube, durch welchen ein Mensch gerechtfertigt wird (Zukunft!) führt zur Erfüllung des Gesetzes.“
Was ist der Glaube wert, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird? - Mahatma Gandhi

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Re: Lebensgeschichte und Glaube

Beitragvon Joschie » 27.05.2018 19:36

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