Johannes 3,5

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Anton
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Beitragvon Anton » 09.06.2008 23:03

Hallo Georg,

Man muss unbedingt lernen zu unterscheiden, was die vordergründigen Aspekte einer göttlichen Handlung sind und was die zweitrangigen!
Die Taufe ist unter anderem auch so etwas, wie ein Gehorsamsschritt o. ein persönliches öffentliches Bekenntnis. Aber niemals an erster Stelle!!

In erster Linie ist es eine Handlung Gottes, die an dem Gläubigen vollzogen wird :!:
Dem gläubigen Christen wird auf diese Weise durch eine öffentliche und einmalige Handlung bezeugt, dass er durch die Wiedergeburt zu einem neuen Leben auferweckt wurde und ein Kind Gottes ist!
Diese Handlung trägt äußerst bedeutenden symbolischen Charakter, der uns besonders im Römerbrief ausführlich erläutert wird.

Achte bitte darauf, wer, wem, was bezeugt!
Bitte lerne dies zu unterscheiden - ich musste es auch!

Liebe Grüße,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
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Georg
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Beitragvon Georg » 09.06.2008 23:20

Ja, ich meinte es auch nicht vordergründig. Kleines Missverständniss.

Gottes Segen
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

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Anton
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Beitragvon Anton » 09.06.2008 23:46

Lieber Georg,

ich wollte Dir damit wirklich nicht auf die Füße treten!
Ich komme allerdings selbst aus einem Hintergrund, wo die Taufe nicht nur vordergründig, sondern fast ausschließlich, als Gehorsamsschritt und öffentliches Bekenntnis herabgewertet wird!:roll:
Deshalb reagiere ich mittlerweile etwas empfindlich darauf, weil ich es für äußerst unbiblisch und unangemessen dieser bedeutenden Handlung gegenüber halte.

Liebe Grüße,
Anton
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albra-hdh
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Beitragvon albra-hdh » 02.07.2008 19:56

Die Taufe ist für mich eher ein Dankbarkeitsschritt. Damit will ich ausdrücken, was Jesus für mich getan hat ---> Sein Kreuzestod und Errettung von den Sünden. Die Taufe sollte an sich eigentlich selbstverständlich sein, also ein Ausdruck der Liebe zu Jesus, was aber nicht heißen soll, dass die Taufe zum Heil dient oder die 100% Heilsgewissheit mit sich bringt, denn sonst wäre Markus 16,16 hier ja fehl am Platze.

Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Markus 16,16

Hier geht eindeutig hervor, dass der Glaube Heilsentscheidend ist und nicht die Taufe. Sie ist nur der Folgeschritt, der nach dem Glauben folgen sollte. Ich definiere dies mit Dankbarkeitsschritt.

Gruß Alex

Gast

Beitragvon Gast » 03.07.2008 07:57

albra-hdh hat geschrieben:Die Taufe ist für mich eher ein Dankbarkeitsschritt. Damit will ich ausdrücken, was Jesus für mich getan hat ---> Sein Kreuzestod und Errettung von den Sünden. Die Taufe sollte an sich eigentlich selbstverständlich sein, also ein Ausdruck der Liebe zu Jesus, was aber nicht heißen soll, dass die Taufe zum Heil dient oder die 100% Heilsgewissheit mit sich bringt, denn sonst wäre Markus 16,16 hier ja fehl am Platze.

Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Markus 16,16

Hier geht eindeutig hervor, dass der Glaube Heilsentscheidend ist und nicht die Taufe. Sie ist nur der Folgeschritt, der nach dem Glauben folgen sollte. Ich definiere dies mit Dankbarkeitsschritt.

Gruß Alex
Das ist ja schoen, dass die Taufe das alles fuer dich ist. Allerdings glaube ich nicht, dass das die Idee des Erfinders - Christus! - war und ist.

Erklaere mir doch mal bitte - und am besten auch noch biblisch argumentierend - inwiefern es ein Ausdruck von Liebe des Taeuflings ist, sich unter Wasser tauchen zu lassen.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 03.07.2008 20:34

Till
Ich denke über die Taufe sind genug Argumente gewechselt,eine neue Diskusion bringt nichts.Ich würde mich freuen über deine Antwort beim Abendmahl.
L.G.Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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albra-hdh
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Beitragvon albra-hdh » 05.07.2008 22:42

Das ist ja schoen, dass die Taufe das alles fuer dich ist. Allerdings glaube ich nicht, dass das die Idee des Erfinders - Christus! - war und ist.

Erklaere mir doch mal bitte - und am besten auch noch biblisch argumentierend - inwiefern es ein Ausdruck von Liebe des Taeuflings ist, sich unter Wasser tauchen zu lassen.
Biblisiche Argumente, die für eine Taufe sprechen und die von Gott angeordnet ist

Es ist schön zu lesen, was der Kämmerer zu Philippus sprach: "Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse?"

Dieser Schritt kam von ganzem Herzen und aus lauter Dankbarkeit, weil er erkannt hat, was Jesus für ihn getan hat. So auch in den beiden anderen Episoden der Bibel.

Gottes Anordnung:
- Missionsbefehl Jesu Matthäus 28,19
- Ein Herr, Ein Glaube, eine Taufe Epheser 4,5

Folgeschritte "Dankbarkeitsschritte" nach dem Glaubensschritt:
- Kämmerer von Athiopien Apostelgeschichte 8,26-40
- Jünger des Johannes Apostelgeschichte 19, 1-5
- Bekehrung des Saulus Apostelgeschichte 9,18

Gruß Alex

Leo_Sibbing
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Beitragvon Leo_Sibbing » 16.11.2008 22:01

Hallo ihr,

ich möchte diese Diskussion nicht neu entfachen, da der Moderator ja schon gesagt hat, dass "jetzt genug Argumente gewechselt worden sind" und "eine neue Diskussion nichts bringt".

Ich möchte euch nur den Gedanken mitteilen, den ich vor kurzem zu Johannes 3,5 gehört habe, damit ihr ihn für euer persönliches Bibelstudium erwägen und anhand der Schrift prüfen könnt.

Dort wurde das "Wasser" aus V.5 mit der natürlichen Geburt gleichgesetzt. Jesus habe mit "aus Wasser und Geist" gemeint, dass man "aus Geist" geboren werden müsse, wie zuvor bei der natürlichen Geburt "aus Wasser". Der Herr habe Nikodemus mit dieser Antwort zu verstehen gegeben, dass er nicht "zum zweitenmal in seiner Mutter Schoß gehen" sollte, sondern dass er, nachdem er "aus Wasser" geboren wurde, jetzt mit der gleichstarken Wirkung wie bei der natürlichen Geburt, aber in einer anderen Art und Weise, "aus Geist" "von neuem" (noch einmal) geboren werden müsse(V.3).

Diesen Gedanken hatte ich zuvor noch nicht gehört und daher dachte ich, ich sag ihn euch mal weiter. Wie gesagt, ist nur ein Gedanke.
Prüft alles, das Gute behaltet!

Viel Freude beim Nachsinnen darüber.
Leo
Ich freue mich sehr in dem HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, ... Jesaja 61,10


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