Entrückung

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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MANU
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Entrückung

Beitragvon MANU » 11.03.2009 16:02

Hallo an an alle.

Als ich von der Verax Konferenz nach Hause gefahren bin und über Gott nachgedacht habe - ??! ich hatte ja 650 km Zeit - ist mir eine Frage gekommen.
Leider bin ich zu keinen Ergebnis gekommen, deshalb würde ich sie euch stellen: Gibt es eine Entrückung? Wenn ja wann ist sie?
Ich würde mich über eine Antwort freuen, die an Hand der Bibel begründet ist. Wenn es dazu schon einmal ein Thema gab, dann verweist bitte darauf und ignoriert die Frage von mir.

Schon einmal vielen Dank und euch Gottes Segen.
Manuel
Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht. Psalm 46,2-3

Gast

Beitragvon Gast » 11.03.2009 16:21

Die Entrückung, die Wiederkunft Jesu ist eine der zentralen Lichtblicke meines Christseins. Christus ist bei Himmelfahrt von uns gegangen, hat uns zwar den Hl. Geist als Tröster und Gegenwart des Herrn gegeben, jedoch wird Christus persönlich zum Ende dieser Zeit kommen und uns auf ewig zu ihm nehmen, egal, ob wir bereits verstorben oder noch lebend sind. Konkret nachzulesen bei:
Joh 14,2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.
Joh 14,3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich bin.
Apg 1,9 Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und vor ihren Augen weg.
Apg 1,10 Und als sie unverwandt gen Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die sprachen:
Apg 1,11 Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in gleicher Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

1Thes 4,13 Wir wollen euch aber, ihr Brüder, nicht in Unwissenheit lassen in betreff der Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.
1Thes 4,14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.
1Thes 4,15 Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden;
1Thes 4,16 denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.
1Thes 4,17 Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
1Thes 4,18 So tröstet nun einander mit diesen Worten!

1Kor 15,51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
1Kor 15,52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
1Kor 15,53 Denn dieses Verwesliche muß anziehen Unverweslichkeit, und dieses Sterbliche muß anziehen Unsterblichkeit.
1Kor 15,54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht:
1Kor 15,55 «Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?»
1Kor 15,56 Aber der Stachel des Todes ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.
1Kor 15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

Gast

Beitragvon Gast » 12.03.2009 17:27

Hallo
ich werde sdHwuwl am Sonntag über den Thessalonichertext predigen. Ich arbeite gerade am letzten Punkt in Vers 18: dem Segen dieser Lehre. Er ist nicht dazu da, geistliche Wasserköpfe zu füllen oder den Intellekt zu befriedigen, zumindest nicht primär. Es ist ein Trosttext. Der Trost soll nicht abstrakt bleiben sondern "untereinander", also von Christ zu Christ geschehen.
Leider hat man oft den Eindruck, der Text werde zweckentfremdet und dazu benutzt, Diskussionen über Zeitpunkte u.a. zu führen. Der Trost gerät dabei nur zu oft in den Hintergrund.
Wir dürfen mit gutem Grund wissen: ER kommt und wir werden dabei sein, egal ob "entschlafen" oder noch lebend. Die Entschlafenen sogar zuerst (sie haben einen längeren Weg :lol: )
Gruß
M.

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Klaus Pehlke
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Re: Entrückung

Beitragvon Klaus Pehlke » 13.03.2009 22:01

MANU hat geschrieben:Hallo an an alle.

Als ich von der Verax Konferenz nach Hause gefahren bin und über Gott nachgedacht habe - ??! ich hatte ja 650 km Zeit - ist mir eine Frage gekommen.
Leider bin ich zu keinen Ergebnis gekommen, deshalb würde ich sie euch stellen: Gibt es eine Entrückung? Wenn ja wann ist sie?
Ich würde mich über eine Antwort freuen, die an Hand der Bibel begründet ist. Wenn es dazu schon einmal ein Thema gab, dann verweist bitte darauf und ignoriert die Frage von mir.

Schon einmal vielen Dank und euch Gottes Segen.
Manuel
Lieber Bruder, auf Bifo ist "Die Entrückung" eigentlicvh sehr ausgiebig behandelt, siehe z.B. hier:
http://www.betanien.de/forum/viewtopic. ... tr%FCckung

Ich bin davon fest überzeugt dass es sie gibt und Gottes Wort lehrt diese auch, doch nach vielen Jahren "Scofield-Bibel-Leser" kann ich der sogenannten dispensationalistischen "Lehre" einer "Vorentrückung" nicht mehr vertrauen...
Lieber Gruß! Klaus P.
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

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H.W.Deppe
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Beitragvon H.W.Deppe » 17.03.2009 20:42

*Dass* es eine Entrückung gibt, steht ja außer Frage. Die Gläubigen werden dem Herrn entgegen gerückt in die Wolken. Aber allein diese Formulierung macht deutlich, dass nicht der Herr uns entgegenkommt (wir danach also mit ihm in den Himmel auffahren, wie es der Dispensationalismus lehrt), sondern dass wir dem Herrn entgegen gerückt werden bei seinem Wiederkommen auf die Erde. (Vgl. die Verwendung des Wortes apantesis ("entgegen" oder "zur Begegnung") im NT in Mt 25,1.6 und Apg 28,15)..

Ja, tatsächlich wurde auf bifo schon viel darüber geschrieben, siehe Suchfunktion wie von Klaus angegeben.

In unserer Gemeinde wurde auch gerade eine Predigt über 1Thes 4 gehalten, siehe http://www.begowl.de/index.php?option=c ... &Itemid=31 , übrigens von einem Bruder, der vor kurzem selber noch die Vorentrückung vertrat.

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!

Gast

Beitragvon Gast » 17.03.2009 22:02

Wir werden es schon mitbekommen, wenn es soweit ist... keiner wird zurückbleiben nur weil er hier noch nicht alles Verstanden hat !

Kein Kind Gottes bleibt zurück :)

Wir werden aber sicher in schwere Weltweite Verfolgen hineinkommen, und ich denke das wir auch den Anfang des Malzeichens mitbekommen werden...

Und es wird eine Zeit sein die Verkürzt werden muss, würde das nicht geschehen, würde keiner mehr Seeligwerden !

Tun wir Buße... und gehen vor IHM auf die Knie und lassen die Welt hinter uns (das sage ich mir selbst auch, denn ich weiß wer ich bin), aber ohne Furcht vor dem was kommt, den Jesus Christus ist Sieger - es kommt, wie es kommen muss und ER wird uns hindurch führen !

Die Zornesschalen werden wir aber sicher nicht mit nehmen ...

Liebe Grüsse
Arne
Zuletzt geändert von Gast am 17.03.2009 22:14, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitragvon Gast » 17.03.2009 22:13

Ich hab jetzt auch mal nachgeschaut auf wiki: "das Phänomen, dass eine Person leibhaftig aus der irdisch-konkreten Erscheinungswelt in eine himmlische Sphäre versetzt wird."
Hört sich ziemlich abstrakt an, oder? Fast philosophisch...
Vorentrückung, Nachentrückung, das sind ja Fragen... ??!

Gast

Beitragvon Gast » 17.03.2009 22:22

... als einstig kann ich dir das Johannes Evangelium empfehlen und sich dann den Rest der Bibel vor zunehmen... $:D

Gast

Beitragvon Gast » 18.03.2009 13:03

Hallo,
ich höre gerade die mp3-Vorträge von John MacArthur zu 1. Thess. 5. Er vertritt die Vorentrückung in 1. Thess. 4,13-18 und sieht in Kap. 5 ein neues Thema: "the day of the lord", d.i. ein Tag des Gerichts für die Ungläubigen. Sehr komplex. Ich werde die beiden Vorträge nochmals anhören müssen und Notizen machen, Querverweise notieren etc.
John ist m.E. ein gründlich arbeitender Mann, es lohnt sich immer, ihm zuzuhören.
Gruß
M.

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Enrico
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Beitragvon Enrico » 18.03.2009 15:13

Alleine beim "normalen" Bibellesen kann man nicht an den Gedanken kommen einer sogenannten Vorentrückung.
Zu deutlich ist es im 1. Thess beschrieben als dass man dies anders auslegen könnte als da steht...es sei denn man drücke beide Augen zu und glaube einfach was ein anderer "Unverständiger" da in einem Buch oder Vortrag sage.

der MArtin hat mal einen guten Artikel online gestellt wie diese komische Lehre überhaupt zustande kam:

http://www.bibel-info.net/Themen/lehrfr ... Irrtum.htm


Ich bin dann beim Lesen der Schrift selbst auf ein interessantes Wort gestossen welches mich aufhorchen lies :"die letzte Posaune"

Im alten Testament lesen wir vom Tag des Gerichtes wo Jesus wiederkommen wird in Sacharja 9 ab vers 14:

Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und sein Pfeil wird ausfahren wie ein Blitz; und Gott, der HERR, wird in die Posaune blasen und einherfahren in den Stürmen des Südens. 15Der HERR der Heerscharen wird sie beschirmen, daß sie essen und Schleudersteine zertreten, daß sie trinken und lärmen werden wie von Wein und voll werden wie das Sprengbecken, wie die Ecken am Altar. 16Und der HERR, ihr Gott, wird an jenem Tage die Herde seines Volkes retten, daß sie wie Edelsteine am Diadem sein werden, funkelnd auf seinem Lande.
Im neuen Testament lesen wir in den Briefen in 1. Thess. 4 ab vers 15:

Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden; 16denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. 17Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 18So tröstet nun einander mit diesen Worten!

Sowie in 1. Korinther 15 ab vers 51:

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53Denn dieses Verwesliche muß anziehen Unverweslichkeit, und dieses Sterbliche muß anziehen Unsterblichkeit.

Wir sehen also die Zeit der letzten Posaune wo diese erschalt ist sowohl die Entrückung als auch Wiederkunft des Herrn.

(achtet bitte in allen drei Zitaten auf den Schall der letzten Posaune)


Mit Martin habe ich dies mal durchgesprochen und er hat mir auch einen interessanten Artikel zum Thema Entrückung zeigen können, den ich durchaus sehr empfehlen kann:

http://www.bibel-info.net/Themen/entrue ... tseite.htm

Gast

Beitragvon Gast » 18.03.2009 19:13

Hallo Mephiboseth,
ohne jetzt die Predigt von JMA zu kennen, es gibt hier ein grundsätzliches Problem: Warum soll der Tag Christi nicht der Tag des Herrn sein? Diese Trennung haben Darby und Co eingeführt, jedoch ist dieser bei genauer Betrachtung nicht zwingend. Die Kardinalstelle 2. Thess. 2,2, an der vornehmlich diese Trennung fest gemacht wird, heißt nämlich in dem einen Grundtext Tag Christi, in der anderen Tag des Herrn (kurio).
Wenn also in 1. Thess. 5 von Tag des Herrn steht, der wie ein Dieb kommt, ist zu fragen, ob das nicht mit dem Dieb aus Mt. 24 zu vergleichen ist:
Mt 24,43 Das aber merket: wenn der Hausvater wüßte, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
Mt 24,44 Darum seid auch ihr bereit! Denn des Menschen Sohn kommt zu der Stunde, da ihr es nicht meinet.
Offb 16,15 Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! -



Dieser Dieb ist in Off. nochmals erwähnt:
Offb 3,3 So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht merken, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
und der Herr kommt selbst in dieser Weise in:
Offb 16,15 Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! -
Die Linie, die Enrico mit der Posaune zieht, ist analog und ebenso deutlich.

LG

Martin

Gast

Beitragvon Gast » 19.03.2009 08:55

Hi Martin,
JMA begründet im ersten Vortrag (V.1-3) erst einmal vom AT her, indem er aufzeigt, daß der Tag des HErrn ein Gerichtstag ist, vor dem gewarnt wird, der überaus schrecklich beschrieben wird. Er sagt, daß Paulus die thessal. von seinen Kenntnissen des AT her unterwiesen hat, daß ein Tag des Zornes Gottes kommen wird. Als die Thessal. nun Verfolgung erlebten, dachten sie, der Tag des Herrn sei da. Hier will Paulus aufklären.
Den zweiten Vortrag mit wahrscheinlich näheren Details habe ich noch nicht angehört. Auf 2. Thess. 2 ist JMA bislang nicht eingegangen.
ich habe die Vorträge als mp3 vor längerer Zeit bei grace-to-you erworben. Sonst würde ich Euch den link geben und ihr könntet es selbst anhören.
Meine zweite Quelle, John Stott, unterscheidet keine zwei Wiederkünfte (für die Gemeinde und mit der Gemeinde). Mal sehen, was der Walvoord und William MacDonald noch so schreiben. Benedikt Peters werde ich auch noch zu Rate ziehen.
Gruß
M.

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H.W.Deppe
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Beitragvon H.W.Deppe » 19.03.2009 09:08

Mephiboscheth hat geschrieben:Mal sehen, was der Walvoord und William MacDonald noch so schreiben. Benedikt Peters werde ich auch noch zu Rate ziehen.
Eine ziemlich einseitige Auswahl ...
Wie mal ein Gemeindeältester zu uns sagte: "Ich habe mein Wohnzimmerregal angeschaut und kein Buch gesehen, dass eure Sicht vertritt, also ist eure Sicht falsch" ??!

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!

Gast

Beitragvon Gast » 19.03.2009 09:17

Hallo Mephiboseth,
Er sagt, daß Paulus die thessal. von seinen Kenntnissen des AT her unterwiesen hat, daß ein Tag des Zornes Gottes kommen wird. Als die Thessal. nun Verfolgung erlebten, dachten sie, der Tag des Herrn sei da. Hier will Paulus aufklären.
Ist das nicht wie in einer Märchenstunde. Von diesen Behauptungen steht nichts im Wort. Es ist hier vielmehr so, dass den Thessalonikern vieles in den Mund gelegt wird, tatsächlich sind es aber reine Mutmaßungen.
Der 2. Punkt ist, dass eben JMA vom AT aus kommt. In dem von Enrico zitiertem Aufsatz von mir über Darby Irrtum ist der gleiche Irrtum vorhanden. Der Tag des Herrn im AT sagt zur Gemeinde nichts aus, weil das AT generell zur Gemeinde nichts sagt. Zur Frage, ob die Gemeinde an diesem Tag dabei ist oder nicht, hilft uns kein Text aus dem AT, weil dieser keine Aussage liefert.

Martin

Gast

Beitragvon Gast » 19.03.2009 09:39

Hallo alle,
danke für "Märchenstunde" und "einseitige Auswahl" $:D . (Ironiemodus ein) Der Betanienverlag ist ja das Vorzeigebeispiel für nicht-einseitige Bücher. Sich bei ihm zu bedienen heißt, sich am Maß der Dinge zu orientieren (Ironiemodus off).
Spaß beiseite: Bitte seid so gut und laßt mich erst einmal meine Quellen lesen und hören. Es sind gute Leute. Was sie zu sagen haben, will ich wissen. Dann gehts weiter.
Gruß
M.


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