Krisen,Endzeit und das Apfelbäumchen !!!

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Joschie
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Krisen,Endzeit und das Apfelbäumchen !!!

Beitragvon Joschie » 14.10.2011 18:33

Hallo Ihr!
Wenn man so die Nachrichten hört ,jagt eine Krise die andere Krise, Finanzkrise, Bankenkrise, Eurokrise, Staatskrisen, politische Krisen, Parteikrise und nicht zu vergessen die Krise der Demokratie.Diese Krisen kommen ja zurzeit in jeder Nachrichtensendung vor und alle Medien haben auf einmal zu jeder Krise auch die passenden Experten oder die man dafür hält.Bis zu diesem Punkt kann man sagen "Das, was war, ist das, was wieder sein wird.Und das, was getan wurde, ist das, was wieder getan wird. Und es gibt gar nichts Neues unter der Sonne" Pred 1,9

Es gibt in der letzten Zeit eine für mich neue Entwicklung, es tauchen auf verschiedenen christlichen Seiten, meistens als Links (sogenannte) Experten für Euro-, Finanz- und Bankenkrise auf, diese geben Ratschläge, von: wie man das am besten Geld in Silber und Gold anlegt um es sicher vor der Inflation zu machen, bis wie man sich am besten selbstständig mit Lebensmitteln versorgt und sich Vorräte mit allen Lebensnotwendigen anlegt.Um die Sache abzurunden, tauchten auch noch verschiedene Verschwörungstheorien auf und auch einige Endzeitszenarien dürfen nicht fehlen.Der Hufschlag der apokalyptischen Reiter kommt danach immer näher und auch das wiehern der Pferde ist anscheinend nicht mehr zu überhören. (Achtung Ironie).

Die anderen Ereignisse, wie die größte Hungerkatastrophe, die Afrika in seiner Geschichte erlebt hat und von der weltweiten zunehmenden Christenverfolgung, wird gerade so am Rande wahr genommen. Beim Lesen dieser christlichen Seiten fällt auf, wie sehr sie alle Ereignisse durch ihren westlichen Fokus betrachten.Solche Veränderungen, wie diese Sachverhalte "Die größte Veränderung in der 2000-jährigen Geschichte der Christenheit hat sich in den vergangenen 100 Jahren ereignet. Ihr Schwerpunkt hat sich in dieser Zeit vom Norden der Erdhalbkugel in den Süden verlagert. Heute befinden sich fast drei Viertel aller Christen in Afrika, Lateinamerika und Asien. 1910 lebten ungefähr 66 Prozent aller Christen in Europa; ein Jahrhundert später sind es noch 26 Prozent", spielen bei diesen Leuten einfach keine Rolle.Die Geschichte der Menschheit war immer auch eine Geschichte mit Krisen, ob man sie als Realität erlebt oder nicht, dieses ist hier total zweitrangig.Die Welt um uns her ist von der Sünde verseucht und zerstört, da ist die Bibel total eindeutig.Die Gemeinde Christi lebt nun mal in dieser Welt und ist von den Problemen und Krisen dieser Welt auch betroffen.Die entscheidene Frage ist, wie geht sie mit Problemen und Krisen um, jammert sie nur oder vertraut sie auf den Herrn? Sollte es eine Zeit ohne Krisen geben, ist diese Zeit allein der Gnade Gottes zu verdanken.Ich setze zum Abschluss noch einige Zitate zum Nachdenken rein.

:arrow: Phil 4,12 Sowohl erniedrigt zu sein, weiß ich, als auch Überfluss zu haben, weiß ich; in jedes und in alles bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als auch Mangel zu leiden
:arrow: Als die römische Welt zusammenfiel und mit ihr die gesamte damalige westliche Zivilisation zusammenbrach, stand den Menschen vor Angst das Herz still.In dieser Situation sprach Cyprian für sich und die anderen Christen das Wort: „Wir wollen inmitten der Ruinen der Welt aufrecht stehen und nicht auf dem Boden liegen wie die, die die keine Hoffnung haben“ (Cyprian)
:arrow: Wenn ich wüsste, dass die Welt morgen untergeht, würde ich dennoch heute einen Apfelbaum pflanzen.
Martin Luther
:arrow: Paul Gerhardt "Gib dich zufrieden und sei stille"
6. Laß dich dein Elend nicht bezwingen,
Halt an Gott, so wirst du siegen;
Ob alle Fluten einher gingen,
Dennoch mußt du oben liegen.
Denn wann du wirst zu hoch beschweret,
Hat Gott, dein Fürst, dich schon erhöret.
Gib dich zufrieden.

7. Was sorgst du für dein armes Leben,
Wie du's halten wollst und nähren?
Der dir das Leben hat gegeben,
Wird auch Unterhalt bescheren.
Er hat ein Hand voll aller Gaben,
Da See und Land sich muß von laben.
Gib dich zufrieden.

8. Der allen Vöglein in den Wäldern
Ihr bescheidnes Körnlein weiset,
Der Schaf und Rinder in den Feldern
Alle Tage tränkt und speiset,
Der wird ja auch dich ein'gen füllen
Und deinen Bauch zur Notdurft stillen.
Gib dich zufrieden.

Das ganze Lied
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Servant » 29.10.2011 10:53

Hallo,

zum Thema möchte ich auch ein sehr gutes und hilfreiches Buch empfehlen.


Auslegung der Offenbarung

Benedikt Peters

Dieses Buch bietet einen leicht verständlichen und zugleich lehrmäßig solide begründeten Einstieg ins Studium des letzten Bibelbuches. Die Erklärungen zu allen 22 Kapiteln der Offenbarung zeichnen in knappen Zügen die Hauptlinien des Planes nach, den Gott für seinen künftigen Triumph entworfen hat. Dabei verzichtete der Autor auf alle Spekulationen, die gewöhnlich mehr auf dem politischen Tagesgeschehen beruhen als auf dem Wort Gottes selbst. Stattdessen ist er umso entschiedener bestrebt, hinter allem Handeln Gottes in den letzten Tagen der Menschheit die Majestät und Schönheit des großen Gottes und Retters Jesus Christus zu sehen, dessen Offenbarung es schließlich ist.

Biblische Lehre über das Buch der Offenbarung des Johannes


geöffnete Siegel - als PDF zum downloaden

Lest auch mal Phil. 3 - das Ziel vor Augen behalten und diesem Ziel nachjagen

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Beitragvon Servant » 29.10.2011 13:55

Hallo Joschie,

Joschie hat geschrieben:Die anderen Ereignisse, wie die größte Hungerkatastrophe, die Afrika in seiner Geschichte erlebt hat und von der weltweiten zunehmenden Christenverfolgung, wird gerade so am Rande wahr genommen.


Man muss vielleicht erwähnen das in bibeltreuen Kreisen auf diesen Umstand schon immer hingewiesen wurde - und leider von Evangelischer Seite stets verharmlost und abgewiegelt wurde (es gab auch ausnahmen - Landeskirchliche Gemeinden, sie sind sehr Missionarisch ausgerichtet)

Es ist sicher auch wichtig, um es mal deutlich zu sagen, darauf Hinzuweisen das in naher Zukunft "Christenverfolgung" auch vor Europa keinen halt machen wird.

Von den Gold und Silberseiten kann man leider sagen das deine Behauptung in manchen Punkten sicher Berechtigt und zutreffend sind und ich Teile deine Ablehnung gegenüber jene Seiten - die den Eindruck erwecken ein Geschäft aus der Krise zu machen und leider auch so manches neues an Irrtum anbieten (Eine Hole Erde, Nibriu und Elenin)

Ich neige nur nicht dazu das Kind mit dem Bade aus zuschütten und damit das Prophetische Wort Gottes zu verleugnen.

Joschie hat geschrieben:.Um die Sache abzurunden, tauchten auch noch verschiedene Verschwörungstheorien auf und auch einige Endzeitszenarien dürfen nicht fehlen.Der Hufschlag der apokalyptischen Reiter kommt danach immer näher und auch das wiehern der Pferde ist anscheinend nicht mehr zu überhören. (Achtung Ironie).


Das Wort Gottes gibt sehr wohl Aufschluss über die Letzten Tage und nicht alles ist eine "Verschwörungstheorie"

Es ist Berechtigt darauf Hinzuweisen das vieles was unserer Tage geschieht auch Zusammenhang steht mit dem Prophetischen Wort der Bibel (Offenbarung des Johannes und Prophetisches Wort aus dem AT) - von daher kann ich deine Polemik über das Prophetische Wort der Bibel nicht ganz nachvollziehen.

Liebe Grüße,
Arne

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Beitragvon Servant » 19.11.2011 16:49

Joschie hat geschrieben:Als die römische Welt zusammenfiel und mit ihr die gesamte damalige westliche Zivilisation zusammenbrach, stand den Menschen vor Angst das Herz still.In dieser Situation sprach Cyprian für sich und die anderen Christen das Wort: „Wir wollen inmitten der Ruinen der Welt aufrecht stehen und nicht auf dem Boden liegen wie die, die die keine Hoffnung haben“ (Cyprian)


Dieser Satz ist mir noch mal so in den Blick gerückt worden ...

Genau das dürfen wir - Wir dürfen eine Hoffnung haben die über das Sichtbare hinausgeht, unsere Hoffnung steht nicht auf einem von Menschen gemachten Werk, und auch nicht auf dem Fundament dieser Welt - sondern auf Jesus Christus, auf Gottes zusage an uns (diese Hoffnung gilt nicht der Welt, denn sie geht auf das Gericht Gottes zu)

Unsere Hoffnung geht über dieses Leben und sichtbare hinaus, denn sie ist nicht auf Leere Versprechungen gebaut, denn auf was sollte man denn auch Hoffen, als auf das was Ewigkeits Wert hat, alles andere wäre kein Grund zum Hoffen. Denn wie kann ich Hoffnung haben, wenn ich nicht weiß, ob das was ich Hoffe eintrifft - es erzeugt Zweifel, ungewissheit und Furcht - denn wer Garantiert mir das meine Hoffnung berechtigt ist ?

Jesus Christus ist Garant ... und ER ist Treu und Felsenfest

Kriesen, Krieg, Hungersnot, Pestilenz, Erdbeben, falsche Propheten, falsche Christuse und Lehrer ...

Es hilft uns nicht in Furcht zu geraten, wenn wir daran denken, das alles hat der Herr uns in seinem Wort schon vorausgesagt - und wir dürfen, sollen uns freuen, denn mit jedem Tag kommen wir unserem Herrn einen Tag näher - ob wir leben, oder sterben - sind wir des Herrn ...

Das Leben ist ein Kampf, aber kein vergeblicher ... am Ende steht sein Sieg, den ER am Kreuz vollbracht hat - der Triumph über Tod und Teufel - ER hat diese Welt überwunden.

Und der Herr hat gesagt das SEINE Gemeinde (das sind jene die IHM gehören) nicht überwunden werden von den Pforten der Hölle ...

Nein, SEINE Gemeinde wird NIEMALS untergehen ... sie haben bis heute überlebt, sie haben Rom und die römische Kirche bis heute Überlebt, sie haben Diktaturen überlebt, den Kommunismus überlebt, sie werden auch den Ökumenischen Irrwahrn Überleben und dem Lügengeistern im Glauben widerstehen - weil Jesus Christus über seine Gemeinde Wacht, weil ER sie Behütet und weil ER alle seine erkauften mit ihrem Namen kennt und sie kennen IHN. (Johannes 10)

Ist das nicht eine wundervolle Gnade ? Herrliche Gnade ....

Wo wären wir ohne Ihn, woher käme uns hilfe ... Er hat Worte des Ewigen Lebens ... DU, Jesus Christus hast Worte des Ewigen Lebens!

Der druck auf die Kinder Gottes (also jene die Jesus Christus gehören) wird in den kommenden Jahren wachsen ... denken wir alle daran - der Druck macht einen herrlichen edelstein, wenn wir ihn ertragen lernen im Blick auf den Beginner und Vollender unseres Glaubens - Herrn Jesus Christus.


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