Weltweite Allianz führt Lehrgespräche mit Rom

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Weltweite Allianz führt Lehrgespräche mit Rom

Beitragvon Servant » 15.10.2011 23:25

Weltweite Allianz führt Lehrgespräche mit Rom

In einer Meldung des Nachrichtenmagazins ideaSpektrum heißt es: „Vertreter des evangelikalen Dachverbandes – der Weltweiten Evangelischen Allianz – und des Vatikans haben theologische Lehrgespräche geführt. Sie trafen sich vom 12. bis 17. September in Rom zur zweiten von drei Konsultationen. Eingeladen hatte der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen. Im Zentrum der Gespräche stand das Thema ‚Heilige Schrift im Leben und der Mission der Kirche’. Der Schwerpunkt lag auf dem Verhältnis von Schrift und Tradition. Die erste Gesprächsrunde hatte sich 2009 in Sao Paulo mit dogmatischen und ethischen Fragen befasst. Die jetzige habe in einer Atmosphäre stattgefunden, die von ‚wachsendem Vertrauen und geistlicher Gemeinschaft’ bestimmt gewesen sei, heißt es in einer gemeinsamen Verlautbarung. (…) Leiter der Delegationen waren der Direktor für ökumenische Angelegenheiten der Weltweiten Evangelischen Allianz, Rolf Hille (Heilbronn), und der Kolumbianer Monsignore Juan Usma Gómez (Vatikanstadt).“

Weltweit arbeitet die Allianz schon seit vielen Jahren auf eine engere Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche hin. Umgekehrt versucht die römische Kirche geduldig, die Evangelikalen zu umgarnen und näher an sich zu binden – mit großem Erfolg, wie auch das kürzlich erschienene Buch mit evangelischen Briefen an den Papst zeigt (vgl. unsere entsprechende Meldung). 2012 wird die nächste Konsultation stattfinden, zu der dann die Allianz einladen wird. Um der Einheit willen wird die Wahrheit der Heiligen Schrift bei solchen Dialogen geopfert und verleugnet. Doch der Herr wird solche Bemäntelung der Irrlehren einmal richten: „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ (Jesaja 5,20).

[Quelle: ideaSpektrum 38/2011, S. 10-11]

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 17.10.2011 19:12

Arne hat geschrieben:Weltweit arbeitet die Allianz schon seit vielen Jahren auf eine engere Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche hin. Umgekehrt versucht die römische Kirche geduldig, die Evangelikalen zu umgarnen und näher an sich zu binden – mit großem Erfolg, wie auch das kürzlich erschienene Buch mit evangelischen Briefen an den Papst zeigt (vgl. unsere entsprechende Meldung). 2012 wird die nächste Konsultation stattfinden, zu der dann die Allianz einladen wird. Um der Einheit willen wird die Wahrheit der Heiligen Schrift bei solchen Dialogen geopfert und verleugnet.

Arne, es wird bei Gesprächen und einen sehr allgemein gehaltenen Abschlusspapier in der letzten Konsequenz bleiben, es sei denn die Weltweite Evangelische Allianz wird katholisch.Es gibt im römisch-katholischen Kirchenverständnis nur die eine wahre richtige Kirche und das ist die römisch-katholische Kirche.Außerhalb der römisch katholischen Kirche gibt es kein Heil, diese Aussage ist bis heute bei der römisch-katholischen Kirche ein Dogma.Die reformatorischen Kirchen werden heute zwar nicht mehr offiziell als Ketzer bezeichnet, sie sind aber immer noch in dem Verständnis der katholischen Kirche, irrende und getrennte Brüder, die wieder zu der einzig wahren katholischen Kirche zurückfinden müssen. Was heute von vielen nicht beachtet wird ist, das der Papst besonders an diese Dogmen gebunden ist:
:arrow: 1215 Transsubstantiation (Eucharistie-Verständnis)
:arrow: 4. Dezember 1563: Schluss-Sitzung des Konzil von Trient (gegen die Reformation) das 1564 päpstlich bestätigt wurde.
:arrow: Papst Pius IX.: 8. Dezember 1854 Unbefleckte Empfängnis Mariens
:arrow: I. Vatikanum 1870: Unfehlbarkeit des Papstes
:arrow: Papst Pius XII.: 1. November 1950 Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, das erste und zugleich bislang letzte Mal seit 1870, dass ein Papst vom Unfehlbarkeitsdogma Gebrauch machte.Würde der Papst nur einen kleinen Teil von diesen Dogmen als nicht gültig erklären,würden die anderen Dogmen wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Dieses ist dem Papst und der Kurie durchaus bewußt und darum wird es für sie keine Änderung geben, es gilt eben immer noch „ex cathedra“.
:arrow: Das I. Vatikanum 1870 "Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes" hatte auch als Folge und dieses wird oft übersehen, das es zu Abspaltungen und zur Bildung derDer Altkatholischen Kirche.
:arrow: Das Zweite Vatikanische Konzil (Vaticanum II), führte auch zu einer Abspaltung und zur Bildung derPiusbruderschaft
Die Auseinandersetzungen haben in den letzten Jahren in der römisch-katholischen Kirche zugenommen, wie Reformer gegen Traditionalisten und das die meisten Katholiken außerhalb der westlichen Welt leben birgt viel Zündstoff.Die römisch-katholische Kirche wird heute durch eine große Klammer zusammengehalten, diese besteht aus dem Papst, Dogmen, Glaubenskongregation(früher Inquisition)und das Kanonische Recht Die weltweite Evangelische Allianz hat sich sehr weit von ihrem eignen Bekenntnis entfernt. Hier kann man mit Recht sagen, gewogen und zu leicht empfunden. Woher nimmt die weltweite Evangelische Allianz die Legimitation, diese Gespräche mit der der römisch-katholischen Kirche zu führen?
Gruß Joschie
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Beitragvon Servant » 17.10.2011 19:45

Hallo Joschie,

Joschie hat geschrieben:Arne, es wird bei Gesprächen und einen sehr allgemein gehaltenen Abschlusspapier in der letzten Konsequenz bleiben,


wieso sagst du das mir ? Ich Teile nicht deine Einschätzung, auch wenn mir die Haltung Roms bekannt ist - sich als die einzig wahre Seeligmachende Kiche zu sehen. Jedoch diese Einheits, oder vereinamungsbestrebungen, sind ja das Offizielle gebaren und Markenzeichen der "Hure Babylons" und wir sehen ja die Marschrichtung so mancher Kirchen, Gruppen und Bewegungen, darunter auch die Ev. Allianz... und die weist in Richtung Rom.

Du kannst das gerne für dich so sehen, also aus Kirchen geschichtlicher Sicht, doch denke ich das du dich da sehr gewaltig Irrst. Das was sie da tun Joschie hat Folgen ...

Die Ev. Allianz hat kein Profil mehr - sie wird sich der Kirche Roms letztlich eingliedern. Rom - Zweigstelle "Ev. Allianz"
Man sieht das die Ev. Allianz sich nach vielen Seiten Hin geöffnet hat und somit den Weg des Herrn verlassen hat.

Das was sie da Hinter den Rücken vieler Besprechen und häppchenweise der Religiösen Christenheit Präsentieren verfolgt ein Ziel und dieses Ziel ist doch Offenkundig. Ebenso der "Verhaltenscodex für Bekehrung" dient nur zur Zersetzung der Biblischen Lehre von Evangelisation und Mission.
Letztlich ist es ein Läugnen der Kraft Gottes und seines Evangeliums - den der Glaube kommt durch die Verkündigung der Botschaft des Evangeliums, der Worte Gottes.

Man muss das alles aus biblischer Sicht bewerten, nicht aus Kirchengeschichtlicher Sicht - den die Kirchengeschichte wurde von Menschen geprägt und Geschrieben (die leider in vielen Punkten von dem abweicht was der Herr Jesus Christus über seine Gemeinde, seinem Leib, sagt) - das Wort Gottes steht fest und dient uns hier als Maßstab um zu einer Bewertung der Momentanen Situation zu gelangen - es wird deutlich was für ein Ziel von ihnen angestrebt wird und das ist nicht im Sinne unsres Herrn Jesus Christus.

Liebe Güße,
Arne

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Beitragvon Joschie » 20.10.2011 20:54

Servant hat geschrieben:
Joschie hat geschrieben:Arne, es wird bei Gesprächen und einen sehr allgemein gehaltenen Abschlusspapier in der letzten Konsequenz bleiben,

wieso sagst du das mir ?

Ganz einfach Arne, weil du ja den Beitrag "Weltweite Allianz führt, Lehrgespräche mit Rom" ins Forum gestellt hast.

Ich Teile nicht deine Einschätzung, auch wenn mir die Haltung Roms bekannt ist - sich als die einzig wahre Seeligmachende Kiche zu sehen.

Was genau an meiner Einschätzung ist falsch?

Jedoch diese Einheits, oder vereinamungsbestrebungen, sind ja das Offizielle gebaren und Markenzeichen der "Hure Babylons" und wir sehen ja die Marschrichtung so mancher Kirchen, Gruppen und Bewegungen, darunter auch die Ev. Allianz... und die weist in Richtung Rom.

Wo genau steht das dieses "Einheits" und wie du es bezeichnest "vereinamungsbestrebungen", und das "Offizielle gebaren" ein Markenzeichen der "Hure Babylons" ist?

Du kannst das gerne für dich so sehen, also aus Kirchen geschichtlicher Sicht, doch denke ich das du dich da sehr gewaltig Irrst. Das was sie da tun Joschie hat Folgen ...


Ich habe in meinem Beitrag ganz nüchtern Daten und Fakten aus der Kirchengeschichte gebracht die jeder auf ihre Richtigkeit überprüfen kan.Sollten im Beitrag falsche Informationen stehen bitte ich darum mich zu korrigieren! Arne schreibe doch bitte mal, an was für Folgen du denkst und worauf du deine Aussagen stützt.

Man muss das alles aus biblischer Sicht bewerten, nicht aus Kirchengeschichtlicher Sicht - den die Kirchengeschichte wurde von Menschen geprägt und Geschrieben (die leider in vielen Punkten von dem abweicht was der Herr Jesus Christus über seine Gemeinde, seinem Leib, sagt)

Arne "Kirchengeschichte ist die Chronik von Gottes Wirken in dieser Welt; sie ist auch freilich auch eine Chronik menschlichen Versagens".Das die Kirchengeschichte über das Handeln von Menschen bericht sagt ja schon der Name Geschichte aus, aufgeschrieben wurden sie natürlich von Menschen wer sonst hätte sie auch schreiben sollen.Du versuchst hier die Bibel gegen die Kirchengeschichte auszuspielen und dieses ist mehr als unredlich.Arne "Kirchengeschichte ist die Chronik von Gottes Wirken in dieser Welt; sie ist auch freilich auch eine Chronik menschlichen Versagens".Das die Kirchengeschichte über das Handeln von Menschen bericht sagt ja schon der Name Geschichte aus, aufgeschrieben wurden sie natürlich von Menschen wer sonst hätte sie auch schreiben sollen.Du versuchst hier die Bibel gegen die Kirchengeschichte auszuspielen und dieses ist mehr als unredlich.Das "sola scriptura" steht für mich außerhalb jeder Diskussion, ich stampfe aber deswegen nicht alle andern Bücher wie Kommentare, Lexikons, Biografien und Kirchen/Dogmengeschichte ein.Viele Gläubige vor uns wie Calvin, Spurgeon, die Puritaner usw. benutzen die Kirchengeschichte in ihren Predigten und Schriften zur Ermahnung und Erbauung. In der römisch katholischen Kirche gibt es die Gleichsetzung von Bibel und Tradition dieses wäre für die genannten Brüder undenkbar.In der römisch katholischen Kirche gibt es die Gleichsetzung von Bibel und Tradition dieses wäre für die genannten Brüder undenkbar.Arne es gibt im Neuen Testament keine systematische Abhandlung, was die Gemeinde Christi ist.Woher bist du dir sicher das Du das richtige Verständnis darüber hast.

das Wort Gottes steht fest und dient uns hier als Maßstab um zu einer Bewertung der Momentanen Situation zu gelangen - es wird deutlich was für ein Ziel von ihnen angestrebt wird und das ist nicht im Sinne unsres Herrn Jesus Christus.

Das Zeitgeschehen anhand der Schrift zu Bewerten ist so alt wie das Christentum.Es gab unzählige Deutungen wer der Antichrist ist genau so oft wurde gesagt es ist 5.Minuten vor zwölf. Mit diesen ganzen Beurteilungen, die bestimmt ernst gemeint waren, lag viele Christen schlichtweg falsch.Es gab Ereignisse wie der Zusammenbruch des Ostblocks, der viele Deutungen über dem Haufen geworfen hat.Bei diesen ganzen Deutungen sollte man auch auf Offb 5,5 "Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen" achten.

:arrow: Es kommen bestimmte Nachrichten über die Ökumene oder die römisch-katholische Kirche und die damit verbundene Aufgeregtheit mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Einige Entwicklungen von heute verwundern mich nicht wirklich.Die Begründung für diese Entwicklung finde man nicht nur in der römisch-katholischen Kirche oder in der ökumenischen Bewegung, sondern diese Entwicklungen haben auch ihre Wurzeln in vielen Gemeinden.Ich meine Gemeinden, die man den reformatorischen Bereich zu ordnet, die genaue Bezeichnung der Gemeinde ist dabei zweitrangig.In vielen Gemeinden spielen die reformatorischen Lehraussagen kaum noch eine Rolle und in der Folge davon wird nicht in den Gemeinden gelehrt. Ich meine zuerst an Lehraussagen zur Trinität Gottes, dass Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott war und die 5.Solas.Das Abweichen von diesen Lehraussagen und selbst das Leugnen dieser Aussagen wird in vielen Gemeinden mit einer erschreckenden Gelassenheit hingenommen.Ich habe gerade in diesen Tagen den Blog von Gregor Dalliard mach ein bekannt durch sein Buch "Ich durfte kein Priester sein" entdeckt.Dort wird die Trinität und die Göttlichkeit Jesu geleugnet.(Ich möchte nicht diesen Blog hier reinsetzten, sende bei Nachfrage den Link per P.N. zu) Bei dieser Entwicklung braucht man sich nicht wundern das die Gemeinde für jede falsche Lehre anfällig sind und bei jedem Gegenwind einknicken.Es kan auf dauer nicht gut gehen, wenn jemand nur gelernt hat, mit dem Wind zu Segeln auf einmal gegen den Sturm segeln muss.

Bernhard Kaiser schreibt in "Konsens oder Differenz"? Eine kritische Bewertung der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre.
4.2. Die Alternative
Die bei der Besprechung der einzelnen Diskussionsgegenstände gemachten Aussagen führen letztendlich zu der Frage, wo der vor Gott gerechte Mensch ist. Die reformatorische Position weist hier unzweideutig auf Christus, der im Glauben empfangen wird, und sieht mit der Bibel den Christen durch den Glauben „in Christus“. Christus ist der Gerechte, und wer an ihn glaubt, hat an seiner Gerechtigkeit teil und ist damit gerechtfertigt, obwohl er nach wie vor im Licht des Gesetzes Gottes als Sünder bezeichnet werden muß. Die römische Position weist dagegen auf den individuellen Menschen in seiner sakramental vermittelten Neuheit. In dieser zentralen Frage besteht kein Konsens. Die Blickrichtung der jeweiligen Gläubigen kann nicht unterschiedlicher sein. Man kann die Alternative auch unter dem Gesichtspunkt sehen, wie man Christus hat. Der Protestant hat ihn im Glauben, der Katholik in seinshafter Wirklichkeit bei sich. Es dürfte nun keine Frage mehr sein, wer den biblischen Christus hat.Wenn der Protestantismus an dieser Stelle keine Klarheit hat und selber eine seinshafte Neuheit des Christen annimmt, hat er kein Recht, sich wirklich vom Katholizismus abzugrenzen, denn dann ist er im Zentrum seines Denkens römisch. Dann kann er in der Tat bedenkenlos der GE zustimmen, selbst wenn er in anderen Punkten (Heilsgewißheit, Sakramentenlehre,Amt; Papstanspruch, Marien- und Heiligenverehrung usw.) noch Unterschiede zum Katholizismus wahrnimmt.

Hier der ganze Beitrag von Bernhard Kaiser.
Gruß Joschie
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Beitragvon Servant » 29.10.2011 10:18

Joschie hat geschrieben:Arne es gibt im Neuen Testament keine systematische Abhandlung, was die Gemeinde Christi ist.Woher bist du dir sicher das Du das richtige Verständnis darüber hast.


Natürlich gibt das Wort Gottes darüber Aufschluss was die Gemeinde Christi ist. Die Gemeinde Christi besteht aus jenen die ER aus dieser Welt heraus erkauft hat, erkauft durch sein Vergossenes Blut, sein Stellvertretendes Sühneopfer - das ist dir doch auch bekannt, oder ?

Deshalb bin ich mir auch sicher, weil ich es aus dem Wort Gottes Ableite und nicht aus einem Katechismus.

Nur ist die Gemeinde Jesu Christi "kein Kirchen System", sondern lebendiger Organismus - die Grundlage ist das Wort Gottes, im Neuen Testament lesen wir vieles über die Zusammenkünfte der Gläubigen, dort wurden sie im Wort Gottes unterwiesen, dort traten sie gemeinsam im Gebet vor Gott. Dort lesen wir wie die Zusammenkünfte gestaltetet wurden. (Die Lehrbriefe des Paulus - auch die Gemeinde Gottes hat feste richtlinien)

Die Gemeinde Christi sollte sich Bewahren in diesen Worten und daran festhalten - dort wo man diese Worte verlassen hat - gingen die wahren Gläubigen hinaus und Trafen sich wieder untereinander und Bewahrten die die Worte des Herrn in ihrem Herzen und folgten ihm.

Die Gemeinde Christi ist nicht wo Menschen sie in Satzungen erbaut haben und durch eine Mitgliedschaft zu dieser "Kirchengemeinde" gehören, sondern dort wo Menschen, die Jesus Christus gehören, sich Versammeln, und zum Leib Christi gehören. (Johannes Kapitel drei wäre da auch gut zu lesen)

Joschie darf ich dich mal Fragen wie du darauf kommst das das Wort Gottes darüber nichts aussagt ?
Zur Vereinnahmung - das Prinzip des katholischen ...

Es ist vielen Bekannt das die römisch katholische Kirche sich darauf versteht - Heidnisches Glaubensgut, mit christlicher Religiosität zu vermischen. Zum Beispiel in den Philippinen - dort ist es durchaus möglich seinen Voodokult Beizubehalten, oder Elemente daraus zu Praktizieren - und gleichzeitig katholisch zu sein. (katholisch zu sein bedeutet nicht Gläubig an Jesus Christus und seines Evangeliums zu sein) Sie sind Weltmeister im vermischen und sich alles einzuverleiben. (Das wird Weltweit so Praktiziert)
Man kann also durchaus "Protestantisch" Praktizieren und gleichzeitig dem Papst und der Kirche Roms zu gehören. Das zeigte ja auch schon Prof. Beyerhaus, der gleichzeitig Evangelisch und katholisch war ... natürlich ist er aber dem Papst verpflichtet.

1215 Transsubstantiation (Eucharistie-Verständnis)

In diesem Bereich wird ja der Kirche Roms sehr stark von Seiten der Evangelischen, und vieler Freikirchen zu gearbeitet - so das es sicher auch hier bald zu einer Einigung kommen wird - Vorreiter gibt es ja schon genug die aus Evangelikalen Bereich kommen ... ja, sie gehen vor und die Böcke folgen ... ihren Brückenbauern.

Wie sieht so ein zuarbeiten aus ?

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... artet.html
(Dieser Link dient Anschauungszwecken - ist inhaltlich jedoch verwerflich; Rob Bell)

Anliche Aktionen gibt es auch von der Evangelischen Allianz - (siehe katholischer Mystizismus)

Code: Alles auswählen

[i]Joschie hat Folgendes geschrieben:[/i]
Arne, es wird bei Gesprächen und einen sehr allgemein gehaltenen Abschlusspapier in der letzten Konsequenz bleiben,


Der Irrtum deiner Aussage sollte hiermit geklärt sein - es sei denn es ist dir immer noch nicht klar ... es wird nicht bei diesem Papier bleiben, sondern es wird auch konkrete Schritte auf dieses ziel hin geben - in der Praxis sind die Evangelischen (sie haben den Reformator Luther schon an Rom verscherbelt) schon viel weiter als irgendein Papier (Papier ist geduldig, oder auch belanglos).

Die ganzen Aktionen der Evangelischen Allianz und Initiativen werden ihr weiteres dazu tun das die Kirchen sich unter den Schirm Roms begeben werden - da sie die Trenneden Unterschiede zerquatschen, unter den Teppich schieben, oder halt verharmlosen.

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Beitragvon Joschie » 01.11.2011 19:28

Servant hat geschrieben:
Joschie hat geschrieben:Arne es gibt im Neuen Testament keine systematische Abhandlung, was die Gemeinde Christi ist.Woher bist du dir sicher das Du das richtige Verständnis darüber hast.

Natürlich gibt das Wort Gottes darüber Aufschluss was die Gemeinde Christi ist. Die Gemeinde Christi besteht aus jenen die ER aus dieser Welt heraus erkauft hat, erkauft durch sein Vergossenes Blut, sein Stellvertretendes Sühneopfer - das ist dir doch auch bekannt, oder ?

Arne ich habe nicht bestritten das im Neuen Testament steht, was Gemeinde ist und was sie bedeutet.Meine Aussage war, dass es im Neuen Testament keine systematische Abhandlung gibt, was Gemeinde ist und was sie bedeutet.Es gibt im Neuen Testament sehr viele Bilder und Gleichnisse für die Gemeinde und mehre Aussagen, was sie bedeutet.
So Math.13.24-30
Gleichnis vom Unkraut des Ackers
24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit dem Reich8 der Himmel ist es wie9 mit einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut10 mitten unter den Weizen und ging weg. 26 Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Es kamen aber die Knechte11 des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? 28 Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sagen zu ihm: Willst du denn, dass wir hingehen und es zusammenlesen? 29 Er aber spricht: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts gleichzeitig mit ihm den Weizen ausreißt. 30 Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!

Arne ja die Gemeinde (Ecclesia) hier auf Erden besteht, wie du geschrieben hast "aus jenen, die ER aus dieser Welt heraus erkauft hat, erkauft durch sein vergossenes Blut, sein stellvertretendes Sühneopfer".Sie sind aber nicht allein in der Gemeinde, es gibt aber auch andere in der Gemeinde, worüber es im Neuen Testament mehren Stellen berichtet, wie Böcke und Schafe,törichten und fklugen Jungfrauen usw.

Deshalb bin ich mir auch sicher, weil ich es aus dem Wort Gottes Ableite und nicht aus einem Katechismus.

Wo habe ich was über Kateismus geschrieben und welchen meinst du genau?
Arne, da du ja das Thema Katechismus erwähnt hast, hier die 54. Frage des Heidelberger Katechismus:
:arrow: Was glaubst du von der heiligen, allgemeinen, christlichen Kirche?
Daß der Sohn Gottes(147) aus dem ganzen menschlichen Geschlecht(148) sich eine auserwählte Gemeinde zum ewigen Leben(149) durch seinen Geist und Wort(150) in Einigkeit des wahren Glaubens(151) von Anbeginn der Welt bis ans Ende(152) versammle, schütze und erhalte(153) und daß ich derselben ein lebendiges Glied bin(154) und ewig bleiben werde(155).
147) Joh 10, 11
148) Gen 26, 4
149) Rom 8, 29; Rom 8, 30; Eph 1, 10-13
150) Jes 59, 21; Rom 1, 16; Rom 10, 14-17; Eph 5, 26
151) Apg 2, 46; Eph 4, 3-6
152) Ps 71, 18; 1.Kor 11, 26
153) Mt 16, 18; Joh 10, 28-30; 1.Kor 1, 8; 1.Kor 1, 9
154) 1.Joh 3, 21
155) 1.Joh 1


:arrow: Das baptisten Glaubensbekenntnis von 1689
KAPITEL 26: Über die Gemeinde
1. Die allgemeine oder weltweite Gemeinde kann unsichtbar genannt werden,(1) da der Heilige Geist und die Wahrheit der Gnade am inneren Menschen wirken. Sie besteht aus allen Erwählten, die unter Christus, ihrem Haupt, zu einer Einheit versammelt wurden oder versammelt werden. Sie ist die Braut, der Leib und die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.(2)
1. Mt 16,18; Heb 12,23.
2. Eph 1,10.22-23; 4,11-15; 5,23-25.27.29.32; Offb 21,9-14.

2. Wo jedoch diese weltweite Gemeinde und Versammlung der Jünger Christi die sichtbare Gemeinschaft derer ist, die von ihrer Sünde erlöst sind(3) — auch wenn sie im Blick auf das innere Wirken des Heiligen Geistes und der Wahrheit der Gnade unsichtbar genannt werden kann — sollten nur solche, die wahrhaftig von ihren Sünden gerechtfertigt und durch errettenden Glauben mit Christus vereinigt sind, in die Gemeinde aufgenommen und in der Gliedschaft behalten werden. Nur aus solchen sollten sich die einzelnen Ortsgemeinden zusammensetzen.(4) Trotzdem kann es durch Fehler in der Lehre oder falsche Beurteilung geschehen, dass Personen, die den Herrn nicht kennen, irrtümlicherweise in die Gemeinde aufgenommen werden,(5) und dass andere irrtümlicherweise nicht aufgenommen oder ausgeschlossen werden.(6) Diese Unregelmäßigkeit rechtfertigt jedoch nicht die Gleichgültigkeit, mit der manche Menschen unbekehrte Glieder in ihren Gemeinden entschuldigen und dulden.(7) Sie rechtfertigt auch nicht den Stolz, in dem manche Menschen Regeln für die Gliedschaft erfinden und geltend machen, die strenger als Gottes Maßstäbe sind.(8) Vielmehr befiehlt Christus seiner Gemeinde in diesem Zeitalter, Unterscheidung und Disziplin mit Sorgfalt, Gebet, Liebe und gutem Gewissen zu praktizieren,(9) um Frieden und Reinheit im Haus Gottes zu bewahren,(10) bis er selbst bei seiner Wiederkunft alles Falsche, Unreine und Böse aus seiner Gemeinde für immer entfernt.(11)
3. Apg 2,47; 5,11-12.14; 11,24-26; 14,23; 20,28; 1Kor 1,2; 6,11.
4. Apg 2,41.47; 9,26-28; 10,47.
5. Apg 8,13.21-23; Hebr 6,4-6; 10,28-29.39; 1Kor 5,11-13; 1Joh 2,19.
6. 3Joh 10.
7. Offb 2,18-20.
8. 3Joh 10; Röm 14,1-2; 15,7-9.
9. 1Kor 5,1-5; 2Kor 2,5-11; 1Tim 1,19; 5,20-21.
10. 1Kor 5,6-7; 1Tim 3,15.
11. Eph 5,27.

3. Die reinsten Gemeinden unter dem Himmel sind Vermischung und Irrtum unterworfen.(12) Manche Versammlungen sind so entartet, dass sie nicht einmal mehr Gemeinden Christi sind, sondern Synagogen des Satans.(13) Aus ihnen ist der Geist Christi gewichen, und die Verkündigung des Evangeliums und die Ausübung von jeglicher Gemeindezucht haben aufgehört. Dennoch hat Christus immer ein Reich in der Welt gehabt, und er wird es auch bis zu ihrem Ende für die haben, die an ihn glauben und seinen Namen bekennen.(14) So erfüllt er seine Verheißung, dass er die Gemeinde bewahrt, schützt und ewig erhält, bis er bei seiner Wiederkunft alle Feinde unter seinen Füßen zertreten wird, sei es die noch vorhandene Sünde, Verfolgung, Verrat, Irrlehre, Abfall, der Antichrist oder Satan, bis hin zu dem letzten Feind, welches der Tod ist.(15)
12. 1Kor 5; Offb 2-3.
13. Offb 2,5 verglichen mit 1,20; Offb 18,2. Ursprünglich (1689) verstand man unter der Hure Babylon die römisch-katholische Kirche. Darüber hinaus gehört aber auch jede andere gefallene Kirche zur Hure Babylon.
14. Ps 72,17; 102,29; Jes 9,6; Mt 16,18; Offb 12,17.
15. 2Thess 2,7-9; 1Kor 15,23-26.

4. Die weltweite Gemeinde wird fortwährend von Jesus, dem Herrn, durch seinen Heiligen Geist und seine Apostel regiert. Der Herr Jesus Christus allein ist das Haupt der Gemeinde. Ihm allein ist durch die Anordnung des Vaters in höchster und souveräner Weise alle Macht zur Berufung, Einsetzung, Ordnung (Ordination?) und Leitung der Gemeinde übertragen worden.(16) Aber da Christus im Himmel zur Rechten Gottes sitzt und seine Gemeinde sich im Kampf auf der Erde befindet, hat er seine Gemeinde nicht ohne Tröster gelassen. Er hat seinen Heiligen Geist als seinen Stellvertreter auf die Erde gesandt, um bei seiner Gemeinde zu sein,(17) um in ihr zu wohnen und sie zu beleben,(18) sie zu leiten und zu lehren,(19) sie zu beherrschen und zu regieren,(20) zu überführen und zu heiligen,(21) um seine Braut zu schützen und zu trösten(22) durch dieses Zeitalter hindurch, bis er bei seiner Wiederkunft wieder mit ihr vereinigt ist. Darüber hinaus hat Christus in Liebe und Gnade seine Apostel beauftragt, dass sie die weltweite Gemeinde aufbauen, ordnen, beaufsichtigen und als Hirten leiten.(23) Dies sollten sie zu Lebzeiten durch ihr Zeugnis tun.(24) Nach ihrem Tod sollten ihre Nachfolger nur ihre in der Heiligen Schrift erhaltenen Schriften sein.(25) Christus hat auch niemand anderem als allein diesen Aposteln irgendwelche Vollmacht gegeben, seine weltweite Gemeinde zu leiten.(26) Daher kann kein römischer Papst in irgendeiner Weise Haupt der Gemeinde, Stellvertreter Christi oder Nachfolger von Petrus und den anderen Aposteln sein. Im Gegenteil: solche gotteslästerlichen Ansprüche in Verbindung mit ihren dämonischen Lehren(27) und blutigen Verfolgungen(28) beweisen überdeutlich, dass die römischen Päpste falsche Apostel sind, Söhne des Verderbens und Diener des Teufels, die sich als Diener der Gerechtigkeit ausgeben, und dass die römische Kirche, über die sie herrschen, abgefallen ist.(29) Deshalb ist auch die Einheit aller wahren Gemeinden geistlich und schriftgemäß, denn Christus regiert sie durch sein Wort und seinen Geist, wohnt in ihnen, belebt sie und vereint sie alle.(30) Diese Einheit darf auch nicht in angeblichen charismatischen Gaben des Geistes gesucht werden(31) oder in einer ökumenischen Bewegung, die von Menschen konstruiert wurde, um Organisationen von Gemeinden oder Denominationen zu schaffen und sie zu beherrschen.(32)
16. Kol 1,18; Eph 4,11-16; 1,20-23; 5,23-32; 1Kor 12,27-28; Joh 17,1-3; Mt 28,18-20; Apg 5,31; Joh 10,14-16.
17. Joh 14,16.25-26; 16,7.
18. Apg 2,4; Röm 8,2.8-9; 1Kor 3,16; Eph 2,22.
19. Joh 14,26; 16,13; 1Joh 2,26-27; Offb 2,7.
20. Apg 13,2-4; 16,6-7; 20,28; 1Kor 12,11.
21. Joh 16,8-10; 2Thess 2,13.
22. Joh 14,16-18; Apg 9,31; Röm 14,17.
23. Apg 16,4; 1Kor 7,17; 14,33-34; 16,1; 2Kor 11,28.
24. Apg 1,22-25; 10,40-43; 2Thess 2,15.
25. 1Kor 15,7-8; 2Thess 2,2; 3,17; 2Petr 3,16; 1Joh 4,6, Offb 22,18-19.
26. 1Kor 15,7-8; 2Kor 11,13-15; 12,12.
27. Gal 1,6-9; 3,11; 1Tim 4,1-3.
28. Offb 17,6.
29. 2Kor 11,13-15; 2Thess 2,3-5.9.
30. Offb 1,13; 2,7.23; 3,13.
31. 1Kor 13,8.
32. Offb 2,7.

Das 26.Kapitel hat 12.Abschnitte diese sind hier nachzulesen.

Arne hat geschrieben:Der Irrtum deiner Aussage sollte hiermit geklärt sein - es sei denn es ist dir immer noch nicht klar ... es wird nicht bei diesem Papier bleiben, sondern es wird auch konkrete Schritte auf dieses ziel hin geben - in der Praxis sind die Evangelischen (sie haben den Reformator Luther schon an Rom verscherbelt) schon viel weiter als irgendein Papier (Papier ist geduldig, oder auch belanglos).

Die ganzen Aktionen der Evangelischen Allianz und Initiativen werden ihr weiteres dazu tun das die Kirchen sich unter den Schirm Roms begeben werden - da sie die Trenneden Unterschiede zerquatschen, unter den Teppich schieben, oder halt verharmlosen.

Arne die Evangelischen Allianz kann Gespräche führen, und Papiere mit oder ohne Theologische Inhalt verabschieden so viel sie will.Sie kann aber keine lehrmäßigen Änderungen in den Kirchen/Gemeinden gegen deren Willen durchsetzen.Genau hier liegt das Problem, haben die Kirchen oder Gemeinden noch ein klares lehrmäßiges Profil man kan es auch Bekenntnis nennen.Schuld an diesen heutigen Problemen in den Gemeinden, sind nicht die katholische Kirche oder die weltweite Evangelische Allianz, sondern sie sind absolut hausgemacht.Es fehlt an vielen Orten die klare lehrmäßige Unterweisung der Gemeinde und damit auch des einzelnen Gläubigen.Die Gemeinde die nicht ganz klar die 5.Solas lehrt wird auch nicht in der Lage sein falsche Lehren zu widerlegen.Die Gemeinde die nicht ganz klar die 5.Solas lehrt wird auch nicht in der Lage sein, die falschen Lehren zu widerlegen.Für mich ganz persönlicher ist das Gebot der Stunde, das die Gemeinden/Gläubigen fest in der Lehre und im Glauben werden, damit sie für ihre apologetische Aufgabe gerüstet sind.
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Servant » 01.11.2011 20:58

Hallo Joschie,

sicher hast du nicht vom "Katechismus" gesprochen - nur beim lesen vermisse ich das lebensnahe, Praktische umsetzen ...

Also, es gibt im Wort Gottes genügend Informationen darüber "Was Gemeinde Christi" ist - nur eben nicht in der Art eines Aufsatzes mit Ober.- und Unterpunkten. Also - es gibt im Wort Gottes eine Antwort darüber was "Gemeinde Jesu ist" ... zum Glück :) und das sollte ja auch deutlich werden.

Schau mal - es ging um das Beurteilen ... und zwar um das was man sieht und hört. Dazu muss ich natürlich Wissen was das Wort Gottes, über gewisse Dinge aussagt. Wenn ich den Artikel oben lese, dann kann ich ihn verstehen und Nachvollziehen - nicht weil ich Kirchengeschichte Studiert habe - sondern weil ich weiß das Jesus Christus, Gottes Wort die Grundlage für mich, und jeden anderen Christen dieser Welt sein muss.

Warum ist die römisch katholische Kirche keine Gemeinde Jesu Christi ?

Weil sie nicht Glaubt das Jesus Christus wirklich das Lamm Gottes ist, das unsere Sünden trug und Sühnte, das den Zorn des Vaters trug, weil sie nicht Glaubt das ER allein Rechtfertigt ein für alle mal - allein aus Glauben, nicht durch Werke ... Es ist Vollbracht.
Sie Lehrt ein anderes Evangelium ... (Galaterbrief)

RICHTIG ist ...

Allein aus Glauben ...

Das ist keine Erfindung Luthers - darum steht mein Glaube nicht auf Luther, sondern auf Jesus Christus ... Luther war jemand den der Herr gebrauchen konnte, so das jeder das Wort Gottes endlich in seiner Sprache lesen konnte. In Frankreich waren es andere "Levefre"

Stelle wir Luther auf den Thron der allein Jesus Christus gebührt, sind wir nicht besser als die Katholiken - es gibt solche dicken Schwarten, alles dreht sich um Luther, Luther hat gesagt, Luther hat geschrieben ... und wer dann in dieser Kirche zum Glauben kommt - ist wohl an Luther Gläubig geworden und getauft. Paulus hat auf diesen Umstand, schon sehr früh hingewiesen, das man sich nicht an Menschen Binden soll, sondern an Jesus Christus und sein Wort.

Ich weiß ja, das du Kirchen geschichtlich richtig Fit bist und da kann ich dir sicher nicht im geringsten das Wasser reichen - nur mir Reicht das Wort Gottes zur Beurteilung.

Also das wäre jetzt sowieso Zeitverschwendung und im Blick auf den obigen Artikel sowieso kaum hilfreich.

Es geht ja auch darum das man das was man Liest, im Wort Gottes, auch Praktisch auslebt, umsetzt ...

Zum Beispiel: Jemand sagt mir ich soll mit Angehörigen anderer Religionen zusammenarbeiten um ein gewisses Ziel zu erreichen.

Lese ich das Wort Gottes, dann kann man zum Beispiel hören:

2. Korinther 6,14 Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

Die Konsequenz die ich dann daraus ziehe ist - Ja, Herr - ich werde es nicht tun, denn dein Wort ist die Wahrheit.

Was ist jedoch von jenen zu halten die genau das von den Christen heute verlangen und einfordern ?

Die Antwort ist die selbe wie im Vers aus 2. Kor. 6, 14

Wichtig finde ich jedoch auch sie auf ihren Irrtum Hinweisen und sie zu Bitten dem Wort des Herrn zu Glauben und diesem Wort gehorsam zu sein.

Das ist ein wirklich Zeugnis dafür das man an Jesus Christus Glaubt ... nicht nur Theoretisch.

Ich halte nichts von Allianzlern, auch nichts von denen die einem Rick Warren Bibeltreue Bescheinigen ... die noch am Tisch der ACK, dem ÖRK sitzen - allesamt Heuchler ...

Sie führen doch in die Irre durch ihre Schwammigen Worte ...

Wie soll man diesem Leuten Vertrauen können, wenn sie sich nicht Konsequent zum Herrn Jesus Christus stellen ?

Joschie hat geschrieben:es sei denn die Weltweite Evangelische Allianz wird katholisch.


Ist sie es nicht schon ?

Liebe Grüße
Arne

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Beitragvon Servant » 02.11.2011 19:57

Hallo Joschie,

Joschie hat geschrieben:Wo genau steht das dieses "Einheits" und wie du es bezeichnest "vereinamungsbestrebungen", und das "Offizielle gebaren" ein Markenzeichen der "Hure Babylons" ist?


Offenbarung Kapitel 17 (siehe auch Jesaja 47)

Liebe Grüße,
Arne


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