Islam versus Christentum?!

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Servant
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Beitragvon Servant » 19.06.2012 16:15

Hallo Simon,

danke für den Hinweis.

Der Islam stützt sich jedoch auf etwas, worauf er sich gar nicht Berufen kann, auf die Bücher des Alte Testaments, den sie sind nicht für sie geschrieben worden, sondern für das Volk Israel das Volk der Verheißungen Gottes Was das Evangelium Jesu Christi angeht - Auch die Juden werden Jesus Christus erkennen, als ihren Messias - sie werden wehklagen um ihn den sie durchstochen haben, wenn ER, Jesus Christus, wiederkommen wird um seine Verheißungen im AT, die ihnen gelten, zu erfüllen.

- der Gott der Bibel u. Allah sind nicht identisch, auch wenn man hier den Eindruck erwecken will.

Ich sage das nicht weil ich das jetzt Wissenschaftlich Begründen kann, sondern weil ich Jesus Christus vertraue u. seinem Wort Glaube.

Ersteinmal ist Ismael nicht einmal der Sohn der Verheißung, das war ISAAK, auch wenn Gott dem Ismael verheißen hat das sein Geschlecht sich mehren wir und er ein großes Volk wird, doch hat er kein Anrecht auf die Verheißungen die Gott Isaak gemacht hat.

Der "Islam" ist lediglich eine um 570 n. (610 n. Ch. schriftliche Fixierung des Korans) Christus erdachte neue Religion.

Die Araber als nachkommen Ismaels, als Volk und der Islam sind zwei verschieden Paar Schuhe.

Der Araber kann zu recht sagen ich bin ein nachkomme Ismaels - der "Islam" jedoch kann sich nicht auf das Wort Gottes Berufen, da er nichts anderes ist wie eine weitere nicht Biblische "Religion" neben vielen anderen u. alles was nicht auf dem Wort Gottes Fußt ist und bleibt "Götzendienst". Gottes Zorn darüber musste Israel immer wieder erfahren, da sie sich mit den Heidnischen Götzen verunreinigt hatten.

Es ist nichts weiter als der versuch die Abrahamitische Ökumene unter Juden, Christen u. Moslems Einzupflegen.

Nein, sie Glauben nicht an den "Gott der Bibel" und wie wir sehen hat der Islam nicht mal Biblische Wurzeln. Darum ist es besser das man dieses Wort "Allah" nicht dem Biblischen Gottesbegriff gleichsetzt - eben um sich abzugrenzen.

Jah·we = "Ich bin der ich bin"

ebenso freundliche Grüße
Arne

zwei Links eingefügt - 1. Isaak 2. Ismael
Zuletzt geändert von Servant am 22.06.2012 20:06, insgesamt 4-mal geändert.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

lutz
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Beitragvon lutz » 19.06.2012 20:35

Snubnose hat geschrieben:Zum Schluß beteten Christen und Moslems noch zusammen. Dabei war u.a. folgende Gebete zu hören: "Gib das wir uns aus Enge und Rechthaberei befreien. Hilf uns das wir eine Menschheitsfamilie werden. "
Was meint ihr zu so einem christlich-moslemischen Gottesdienst?


Also ich würde es an den Inhalten des Begriffs „Gottesdienst“ festmachen wollen.
Der besagt doch nichts Anderes als: „Diene einem Gott“. Das bedeutet nun wieder zweierlei: Wer ist dieser Gott, dem man dienen soll? Wie diene ich diesem Gott, hat ER was dazu verfügt?

Wer ist der Gott der Moslems? Wer der Gott der Christen? Wem dienen Moslems? Wem dienen Christen?
Hier scheiden sich dann schon mal die Geister, bevor man die Frage: Wie dient man denn nun? überhaupt erreicht hat.
Neben den bereits von „bibelfundi“ (Manfred) eingestellten Versen, die „Servant“ (Arne) unterstützt hat, möchte ich noch ein Zitat von Spurgeon aus seiner Betrachtung zu Psalm 86, 10 (Menge): denn du bist groß, und Wunder tust du: ja du, nur du bist Gott. anfügen (habe ich im Forum hier und da immer mal wieder zitiert, jetzt aufs Neue):

…Verträglichkeit gegen die Lüge ist Verrat an der Wahrheit. Unser Gott lässt sich nicht anbeten als einer unter vielen Guten und Wahren, sondern nur als der alleinige Gott; und sein Evangelium darf nicht als eine Heilslehre neben vielen, sondern als die alleinige Wahrheit, die allein dem Menschen helfen kann, verkündigt werden.
Der Lügen mögen sich viele unter einem Dach vertragen; aber in dem Tempel der Wahrheit gibt es nur eine unteilbare Gottesverehrung. (Spurgeon zu Ps. 86, 10)


Lutz

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 19.06.2012 21:21

Servant hat geschrieben:Ismalel ist nicht der Sohn der Verheißung, auch wenn ihm gesagt wurde das er ein großes Volk wird, doch das war es auch schon. Sie, der Islam, gehört im geistlichen Sinne nicht mehr zu den Nachkommen Abrahams und zu dem irdischen Volk Gottes. Die Araba, als Volk und der Islam sind zwei verschieden Paar Schuhe - der Islam ist nichts anderes, wie jede andere von Menschen erdachte Erfindung. Wenn sie sich auf Abraham stützen, warum haben sie denn ihr Herz für die Wahrheit verstopft, Abraham tat das nicht, denn er Glaubte den Verheißungen Jahwes.
Es ist nichts weiter als der versuch die Abrahamitische Ökumene unter Juden, Christen u. Moslems Einzupflegen.

Nein, sie Glauben nicht an den "Gott der Bibel" und wie wir sehen hat der Islam nicht mal Biblische Wurzeln.

Diese Theologen wollen uns wohl wieder mal verschaukeln ... wer will ihnen noch Glauben ?



Arne, wie immer kommst du in deinem Beitrag und dieses ist bei dir schon reflexartig, auf deine speziellen Themen Ökumene, Einheitsreligion und nur der Antichrist fehlt noch. Wen genau meinst du mit diesen Theologen oder steht bei dir alle Theologie erst mal unter einem Generalverdacht? Ich hatte persönlich gehofft, als ich diesen Thread hier eröffnete, dass wir uns hier gemeinsam auf einer sachlichen apologetischen Ebene, mit den Lehren des Islam befassen. Ich gebe gerne zu, dass diese Herangehensweise zum Teil sehr zeitintensiv und auch sehr mühsam sein kann. Für mich persönlich gibt es zu dieser Herangehensweise keine wirkliche Alternative. Wenn man Aussagen macht und das gilt nicht nur bei dem Thema Islam, muss man diese auch anhand von nachprüfbaren Quellen belegen können. Es ist wirklich Niemandem, mit reinen spekulativen/ polemischem Aussagen, egal auf welchen Gebiet und wer auch immer sie sagt, gedient. Was mir bei vielen Gesprächen in Gemeinden bei immer mehr Geschwister auffällt, dass sie sich kaum noch in den Fundamentalen Lehre des christlichen Glaubens auskennen, geschweige diese persönlich biblisch Belegen können. :motz:
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Servant » 19.06.2012 22:05

Hallo Joschie,

meine Reflexe Funktionieren also noch recht gut, bei anderen sind sie schon Arg eingerostet :)

Joschie hat geschrieben:Ich gebe gerne zu, dass diese Herangehensweise zum Teil sehr zeitintensiv und auch sehr mühsam sein kann.


Ich werde die Verse noch Nachreichen - Abraham - Isaac u. Ishmael

Die Nachkommen Ismaels

→ 1Chr 1,29-31; 1Mo 17,20; 1Mo 21,17-18

12 Dies ist die Geschichte Ismaels, des Sohnes Abrahams, den Hagar, Sarahs ägyptische Magd, dem Abraham gebar.
13 Und dies sind die Namen der Söhne Ismaels, nach denen ihre Geschlechter genannt sind: Der Erstgeborene Ismaels: Nebajoth, dann Kedar und Adbeel und Mibsam, 14 Mischma, Duma, Massa, 15 Hadad, Tema, Jetur, Naphisch und Kedma. 16 Das sind die Söhne Ismaels mit ihren Namen, in ihren Höfen[2] und Zeltlagern, zwölf Fürsten nach ihren Geschlechtern.

Ismael ist nicht in der Linie des Bundes, den Gott (einseitig) mit Abraham Schloss - die Linie der Verheißung wird fortgeführt mit Isaak ...

Erst um ca. 570 n. Chr. entsteht der Islam

Joschie, das ist keine Polemik, das Denke ich wirklich - der Islam ist eine Erfindung von Menschen und hat mit der Bibel rein gar nichts gemeinsam.
Es gibt eine menge guter Literatur zu dem Thema - ein kleines Buch hat ja mal Benedikt Peters Verfasst.. über die Weltreligionen.

Es muss doch möglich sein, das man auch Punktuelle Kommentare schreiben kann - ohne gleich eine Dissertation über den Islam zu verfassen, oder sich den Vorwurf gefallen zu lassen man sei Polemisch.
Ich bin leider kein "klinischer" Schreiber - Ärgere dich nicht, Joschie ...

Die Verse die angeführt worden (von Bibelfundi), im Blick auf das Leugnen des Sohnes Gottes, sind doch sehr gut zu verstehen und sie zeigen schon sehr deutlichen einen Unterschied zwischen den Islam und dem Christentum auf, findest du nicht ? Außerdem zeigt uns das Wort Gottes gleich wie es einzuordnen ist, da bleibt keine Frage mehr offen, oder ?

1Jo.2/18 Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.

1Jo.2/22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

Mein vertrauen in "Theologen" ist erschüttert worden - es gibt jedoch auch Ausnahmen. Die "Abrahamitische Ökumene" Befasst sich mit den Verbinden Elementen der jeweiligen Religionen (Judentum, Christentum u. Islam.) Ist natürlich nur wieder Einheitsbrei und klar abzulehnen.

Gruß
Arne
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Servant
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Beitragvon Servant » 22.06.2012 16:44

Frau Schirrmacher hat geschrieben:2.JESUS CHRISTUS
Sowohl der Koran als auch die Bibel sprechen von Jesus, den Gott zu Israel gesandt hat. Koran und Bibel nennen ihn 'Christus'. Er wurde von einer Jungfrau Maria geboren und hat in Israel Wunder gewirkt. Er ist in den Himmel aufgefahren und wird am Ende der Tage noch einmal auf die Erde zurückkehren. Ihm werden einige der höchsten Ehrentitel unter allen Gesandten Gottes beigelegt.

Christen und Muslime glauben an Gott, den Muslime "Allah" ("der Gott") nennen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und den Schöpfer jedes einzelnen Menschen. Er allein ist allmächtig und hat seine Geschichte mit den Menschen, sowie seinen Willen in seinem Buch niedergelegt. Am Ende der Zeiten wird er alle Menschen im Gericht zur Verantwortung ziehen.


Der Koran spricht von Jesu als Propheten, leugnet jedoch das ER der "Christus" Gottes, ER der Sohn Gottes u. Messias (im Biblischen Sinne) ist - im Koran wird von einem anderen "Christus" gesprochen, ihr Mahdi ist nicht der "Christus", der Sohn Gottes, Jesus Christus der Bibel. Der Islam leugnen das "Jesus Christus" am Kreuz als Sühneopfer Gottes den Zorn seines Vaters über die Sünde getragen hat, gestorben, begraben und am dritten Tage von den Toten auferstanden ist.

Jesus ist der "Christus" - Johannes Evangelium Kapitel 3, 16-18

Man muss sich einfach mal klar machen das der Koran kein Inspiriertes Buch ist, es ist ein Buch das seinen Anfang mit Mohammed hatte.

Die Aussagen im Punkt 2 von Frau Schirmmacher ist irreführend - da hier alles irgendwie in einen Topf geworfen wird - Koran und Bibel nennen ihn 'Christus'.
Zuletzt geändert von Servant am 23.06.2012 20:16, insgesamt 2-mal geändert.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Beitragvon Servant » 23.06.2012 13:57

Mir hat dieser Beitrag am Besten gefallen, da er sich geradlinig am Wort Gottes Bewegt, soweit ich das Beurteilen kann u. ich darf hier noch eine menge dazu lernen - man kann das gelesene auch sehr gut verstehen :) - eine schöne Apologetische Antwort auf den Islam von Bruder Benedikt Peters.

Der Islam im Licht der Bibel

Nachstehend aufgeführte Punkte sollen streiflichtartig besprochen werden:

• Das vorislamische Arabien
• Leben und Wirken Mohammeds
• Die Glaubenslehre Mohammeds
• Die Pflichtenlehre Mohammeds
• Die Lehre Mohammeds aus biblischer Sicht
Das vorislamische Arabien

Steinfetischismus

Das vorislamische Arabien war teils animistisch. Man glaubte, Geister wohnten in auffällig geformten Steinen. Ein wichtiges Ritual war das Umkreisen des Stei nes, um dessen Kraft zu bannen; ferner Betasten und Küssen des Steines, um von dessen Kraft zu empfangen.
Sternenkult Al-’Uzza, eine Tochter des arabischen Hochgottes Al-lah, entspricht der römischen Venus und damit der ba-bylonischen Ischtar. Astrologie und Wahrsagerei ist in jedem islamischen Land bis heute sehr verbreitet.

Lest euch den Kompletten Beitrag ...

Quelle: 11. Sept. der Islam und das Christentum; ab Seite 20
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Manfred01
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Christus im Koran

Beitragvon Manfred01 » 23.06.2012 20:16

Hallo servant,

In Sure 5 Vers 79 steht:
Der Messias, der Sohn Marias......

Natürlich weiß Frau Schirrmacher den Unterschied zwischen dem biblischen Messias und dem, den der Koran nennt.

Oder habe ich was falsch verstanden?
Manfred
1.Kor.14. 26: Lasset alles geschehen zur Auferbauung.

Servant
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Beitragvon Servant » 23.06.2012 20:25

In Sure 5 Vers 79 steht:
Der Messias, der Sohn Marias.....

Es ist klar das im Islam ein ganz anderes Verständnis vorliegt, was man unter "Messias" zu verstehen hat, das wird ja auch dadurch deutlich das sie sagen das Jesus Christus nur ein Prophet, ein Mensch war und nicht "Wahrer Mensch und wahrer Gott" - eben der von Gott verheißene Messias, der Christus, der Sohn Gottes, der Menschensohn, das Lamm Gottes, dem König aller Könige dem Herrn aller Herren, dem Herrn der Heerscharen. Jesus IST der Christus - und sie, der Islam, Glauben IHM nicht.

Es ist bei diesem Thema schon wichtig nicht den Eindruck zu vermitteln als spräche der Islam vom Jesus Christus, so wie ihn uns die Bibel bezeugt - sie haben ihr eigenes Bild zusammen gezimmert, so wie auch die Mormonen, oder die Zeugen Jehovas ...

Ich möchte das alles ganz hübsch voneinander getrennt sehen ... damit eben auch genau das deutlich wird ... der Koran spricht nicht vom Christus der Bibel.

Frau Schirrmacher hat geschrieben:2.JESUS CHRISTUS
Sowohl der Koran als auch die Bibel sprechen von Jesus, den Gott zu Israel gesandt hat. Koran und Bibel nennen ihn 'Christus'. Er wurde von einer Jungfrau Maria geboren und hat in Israel Wunder gewirkt. Er ist in den Himmel aufgefahren und wird am Ende der Tage noch einmal auf die Erde zurückkehren. Ihm werden einige der höchsten Ehrentitel unter allen Gesandten Gottes beigelegt.


Das was Frau S. hier schreibt ist aber irreführend ...

Christen und Muslime glauben an Gott, den Muslime "Allah" ("der Gott") nennen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und den Schöpfer jedes einzelnen Menschen. Er allein ist allmächtig und hat seine Geschichte mit den Menschen, sowie seinen Willen in seinem Buch niedergelegt. Am Ende der Zeiten wird er alle Menschen im Gericht zur Verantwortung ziehen.


Der Gott der Bibel ist nicht "Allah" - es ist sehr schön im Beitrag von Benedikt Peters herausgestellt worden.

Natürlich weiß Frau Schirrmacher den Unterschied zwischen dem biblischen Messias und dem, den der Koran nennt.


Das wird am ende des Textes deutlich - aber Punkt zwei ist Kritisch, da ändert das ende im Beitrag auch nix dran.

Gruß,
Arne
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Beitragvon Joschie » 26.06.2012 10:38

Servant hat geschrieben:Der Islam stützt sich jedoch auf etwas, worauf er sich gar nicht Berufen kann, auf die Bücher des Alte Testaments, den sie sind nicht für sie geschrieben worden, sondern für das Volk Israel das Volk der Verheißungen Gottes Was das Evangelium Jesu Christi angeht - Auch die Juden werden Jesus Christus erkennen, als ihren Messias - sie werden wehklagen um ihn den sie durchstochen haben, wenn ER, Jesus Christus, wiederkommen wird um seine Verheißungen im AT, die ihnen gelten, zu erfüllen.

Der Islam benutzt die Bücher des Alten Testamentes nicht als Ganzes, sondern er benutzt nur einzelne Personen und Geschichten für sich und diese interpretiert er ganz in seinem Sinne und genau in dieser Art und Weise geht der Islam auch mit den Texten der vier Evangelien um.

:arrow: Die Glaubensgrundsätze des Islams bestehen aus 6 Punkten.
(Diese 6 Dinge hat Mohammed ausnahmslos in veränderter Form von den Juden und Christen übernommen.)

Es sind der Glaube an:
1.Allah, den einen Gott
2.Seine Engel
3.Seine Bücher
4.Seine Gesandten
5.Das jüngste Gericht
6.Das Schicksal, ob gut oder schlecht, daß es von Allah alleinbestimmt ist.
Nach islamischem Verständnis bilden diese 6 Punkte eine unzertrennliche Einheit; akzeptiert man einen Punkt nicht, leugnet man dadurch zugleich auch die anderen.

Sehen wir uns mal den 3.Punkt in aller Ruhe an.
3.Der Glaube an die Bücher
Allah hat den Menschen verschiedene Bücher geschickt, um die Menschen zu leiten.
Am bekanntesten sind:
1.Die Thora, die Mose geben wurde.
2.Die Psalmen, die David anvertraut wurden.
3.Das Evangelium, das Jesus geoffenbart wurde.
4.Der Koran, der an Mohammed erging.
Diese Bücher dürfen von Menschen nicht verändert werden.
Diese Bücher können auch nicht verändert werden, das sie Allahs Wort sind. Niemand darf die Echheit und die Ernsthaftigkeit dieser Bücher in Frage stellen.

Dazu Sure 2,136 "Sprecht: «Wir glauben an Allah und was zu uns herabgesandt worden, und was herabgesandt ward Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seinen) Kindern, und was gegeben ward Moses und Jesus, und was gegeben ward (allen andern) Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen; und Ihm ergeben wir uns.»"

Später korrigiert Muhammad im Koran seine frühere uneingeschränkt positive Auffassung von den jüdischen und christlichen Schriften. Sure 5,13-14 urteilt nun schon viel schärfer: „Weil sie (= die Israeliten) aber ihren Bund brachen, haben wir sie verflucht und ihre Herzen verhärtet. Sie entstellten die Worte. Und sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren ...Und mit denjenigen, die sagen: ‚Wir sind Christen‘ schlossen wir einen Bund. Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten wir unter ihnen Feindschaft und Haß; dies wird bis zum Tag der Auferstehung andauern“ (5,13-14). Und Sure 2,74+75 unterstellt den Israeliten nach eine Auseinandersetzung mit dem Propheten Mose die absichtliche Verfälschung des Wortes Gottes: „Hierauf, nachdem sich das ereignet hatte, verhärteten sich eure Herzen, so daß sie wie Steine wurden, oder sogar noch härter ... Erhofft ihr (= die Muslime) etwa, daß sie (= die Juden) mit euch glauben, wo doch ein Teil von ihnen das Wort Gottes hörte, es dann aber wissentlich entstellte, nachdem er es verstanden hatte?“ (2,75)

Hier stellen sich für mich schon zum Anfang die Fragen, welche Bedeutung hat der Koran im Islam? Seit wann gibt es den Koran in der Form, wie er heute allgemein bekannt ist, und gibt es so etwas wie einen Urkoran?



Servant hat geschrieben:Erst um ca. 570 n. Chr. entsteht der Islam

Mohammed ‏ wurde um 570 n.Chr als Sohn eines Kaufmanns aus dem Stamme der Quraisch in Mekka im heutigen Saudi-Arabien geboren und starb um 632n Chr., so konnte der Islam noch gar nicht um 570 n.Chr entstehen.

Servant hat geschrieben: Joschie, das ist keine Polemik, das Denke ich wirklich - der Islam ist eine Erfindung von Menschen und hat mit der Bibel rein gar nichts gemeinsam.

Arne, ich behaupte ja nicht das deine Ansichten alle falsch sind, was mich aber sehr stört, ist deine Herangehensweise in deinen Beiträgen.
Sernant hat geschrieben:Es muss doch möglich sein, das man auch Punktuelle Kommentare schreiben kann - ohne gleich eine Dissertation über den Islam zu verfassen, oder sich den Vorwurf gefallen zu lassen man sei Polemisch.Ich bin leider kein "klinischer" Schreiber - Ärgere dich nicht, Joschie ...

Natürlich kann man auch punktuell Kommentare schreiben, dabei sollte man schon nachprüfbare Quellenangaben machen. Das macht es transparenter für den Leser, worum es dem Schreiber konkret geht. Dieses hat alles nichts aber auch gar nichts mit einem klinischen Schreiben zu tun. Bei der Verteidigung des christlichen Glaubens (Apologetik), bleibt immer Gründlichkeit und Nachprüfbarkeit der Argumente als ein Grundgebot.

Servant hat geschrieben:Hallo Joschie,
meine Reflexe Funktionieren also noch recht gut, bei anderen sind sie schon Arg eingerostet :)]

Arne, ich hatte folgenden Satz geschrieben:" Arne, wie immer kommst du in deinem Beitrag und dieses ist bei dir schon reflexartig, auf deine speziellen Themen Ökumene, Einheitsreligion und nur der Antichrist fehlt noch". wie es auch dieser Satz von Dir zeigt"
Servant hat geschrieben:Die "Abrahamitische Ökumene" Befasst sich mit den Verbinden Elementen der jeweiligen Religionen (Judentum, Christentum u. Islam.) Ist natürlich nur wieder Einheitsbrei und klar abzulehnen.


Ich habe im Beitrag am 17.06.2012 geschrieben warum mir persönlich Apologetik so sehr wichtig ist.
Gruß Joschie

P.S.
Servant hat geschrieben:Mein vertrauen in "Theologen" ist erschüttert worden - es gibt jedoch auch Ausnahmen.

Arne, nenne hier doch mal konkrete Namen und welche Theologie du genau meinst!
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Beitragvon Servant » 26.06.2012 19:33

Hallo Joschie,

Mohammed ‏ wurde um 570 n.Chr als Sohn eines Kaufmanns aus dem Stamme der Quraisch in Mekka im heutigen Saudi-Arabien geboren und starb um 632n Chr., so konnte der Islam noch gar nicht um 570 n.Chr entstehen.


Ja, das stimmt, Mohammed wurde 570 n. Chr. geboren, 610 n. Chr. wurde der Koran niedergeschrieben. Mit ihm ist der "Islam" erst geboren worden. Ohne Mohammed gäbe es keinen "Islam".

Ismael, der Sohn der Hagar, ist kein Bundesgenosse und kein Miterbe der Verheißungen Gottes an Abraham. Der Sohn der Ägyptischen Magd wurde verstoßen (1. Mose 17, 18 und folgende). 1. Mose 16; 17

Sie können sich somit nicht auf Gott Berufen.

Arne
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Beitragvon Joschie » 30.06.2012 19:27

Servant hat geschrieben:Ja, das stimmt, Mohammed wurde 570 n. Chr. geboren, 610 n. Chr. wurde der Koran niedergeschrieben. Mit ihm ist der "Islam" erst geboren worden. Ohne Mohammed gäbe es keinen "Islam".

Wie kommst du darauf, dass der Koran 610 n.Chr niedergeschrieben wurde und wer hat ihn niedergeschrieben?

Ismael, der Sohn der Hagar, ist kein Bundesgenosse und kein Miterbe der Verheißungen Gottes an Abraham. Der Sohn der Ägyptischen Magd wurde verstoßen (1. Mose 17, 18 und folgende). 1. Mose 16; 17

Ich verstehe deinen Beitrag nicht, worauf beziehen sich deine Zeilen konkret?
Gruß Joschie
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Beitragvon Joschie » 03.07.2012 18:52

Hallo Ihr!
Das folgende Video Jesus und Mohammed Bibel und Koran ist sehr gut gemacht und es enthält eine Reihe von Argumenten, die für mich sehr nachdenkenswert sind.Wie ist eure persönliche Meinung zu diesem Video?
Gruß Joschie
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Beitragvon Servant » 08.07.2012 23:35

610 n. Chr. Empfang Mohamed eine Vision von Erz Engel Gabriel, hier begann auch die niedr schrift des Korans.

wikipedia.org/wiki/Koran
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