"Jesus liebt mich" Blasphemie im Kino

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Snubnose
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"Jesus liebt mich" Blasphemie im Kino

Beitragvon Snubnose » 05.12.2012 23:24

Am 20. Dezember kommt in die Deutsche Kinos der Film "Jesus liebt mich"

Was passiert in Jesus liebt mich?
Marie (Jessica Schwarz) verliebt sich wieder einmal in den Falschen. Jeshua (Florian David Fitz) ist einfach zu perfekt. Er ist endlich ein Mann, der zuhören kann, kein Egoist ist und auch noch gut aussieht. Zugegeben, ein bisschen seltsam ist er schon. Er kommt aus Palästina, hat einen schlechten Frisör, weiß nicht, was eine Tomate ist und wäscht wildfremden Menschen die Füße. Aber egal, die Liebe fällt eben dort hin, wo sie hinfällt und Marie braucht wirklich eine Schulter zum Anlehnen. Wird es ein Happy End geben? Nicht ganz…! Denn dieser Jeshua hat eine Mission. Er soll den Weltuntergang vorbereiten. Zwar nicht sofort, aber nächsten Dienstag. So langsam geht Marie ein Licht auf …

Zu dem Film gab es von christlicher Seite schon die ersten Proteste:
Kurz vor Weihnachten (ab 20.12.2013) soll der gotteslästerliche Film "Jesus liebt mich" in die Kinos kommen, in dem ein verfälschter Jesus als lächerliche Figur und "Frauenheld" dargestellt wird. Hierzu möchte ich zwei Anregungen weitergeben, wie Christen darauf reagieren könnten:
1. Sprechen Sie mit Ihren lokalen Kinobesitzern und bitten Sie sie, diesen blasphemischen Film NICHT zu zeigen, da er die religiösen Gefühle aller Christen verletzt.
2. Sollte der Film trotz aller Bitten und Argumente dennoch in dem Kino Ihres Ortes gezeigt werden, dann verteilen Sie gemeinsam mit anderen Christen Traktate in der Nähe des Kinos, in welchen evangelistisch beschrieben wird, wer JESUS CHRISTUS wirklich ist: der heilige und sündlose Sohn Gottes, unser einziger Erlöser.
Ein weiterer Vorschlag: Wer sieht sich in der Lage, im Internet eine Aktion BLASPHEMIEFREIES KINO zu starten? Hier sollte ein Positiv-Liste aller Kinos erstellt werden, die den gotteslästerlichen Film NICHT zeigen. Nach dem großen Erfolg der Internet-Petition von cxflyer gegen die ZDF-Blasphemie-Serie "Götter wie wir" sollte diese Aktion durchaus machbar sein. Man könnte damit Kinobesitzer quasi "belohnen", die auf unsere Bitte, den Film NICHT zu zeigen, eingehen.
Lothar Gassmann

Gast

Beitragvon Gast » 06.12.2012 08:38

Nur eine Frage: Du hast den Film schon gesehen, oder?

Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 06.12.2012 09:14

Zu dem Film kann man schon einen Trailer ansehen.
Er wird demnächst in den Kinovorschauen kommen.

Servant
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Beitragvon Servant » 07.12.2012 23:36

Einfach nur Abstossend dieser Film - ich hätte lieber gefragt - Ob diese menschen sich im klaren darüber sind, was für Folgen dieser Film haben wird (im Blick auf das was der Herr darüber sagt) ...
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Beitragvon Joschie » 08.12.2012 09:48

Servant hat geschrieben:Einfach nur Abstossend dieser Film - ich hätte lieber gefragt - Ob diese menschen sich im klaren darüber sind, was für Folgen dieser Film haben wird (im Blick auf das was der Herr darüber sagt) ...

Hier genau die gleiche Frage an dich hast Du diesen Film behaupt schon ganz gesehen ??!
Gruß Joschie
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Gast

Beitragvon Gast » 08.12.2012 15:33

Irgendwie erschließt sich mir der Sinn dieser ganzen Aktion noch nicht. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich zu viel in die Vergangenheit sehe. Ich stelle mir vor, wie Paulus, der ja die antiken Mysterienspiele wohl sehr gut kannte (immerhin zitiert er mehrfach daraus) vor irgendeinem Theater demonstriert, statt das Evangelium zu verkündigen. Oder Petrus, der einem Cirkusinhaber dafür ein Bestechungsgeld zahlt, dass er keine blasphemischen Filme bringt, sondern nur solche, die Ehebruch, Mord, Vergewaltigung oder ähnliches verherrlichen - und der das dann als Erfolg anpreist, dass nicht die eine Sünde, sondern die andere, nicht ganz so schlimme, öffentlich angeboten wird.

Hinzu kommt, dass die ganze Mache aufgrund maximal eines "Trailers" geschieht. Niemand, der hier postet, kann den Film schon gesehen haben, wenn er ab dem 20.12. ins Kino kommt - aber es gab schon die ersten "christlichen" Proteste, prophylaktisch eben.

Leute, wacht bitte auf. Unsere Aufgabe sind nicht Proteste, Demonstrationen und Bestechung von Kinobesitzern. Jede Sünde ist Blasphämie, daher spielt es keine Rolle. Und was die "religiösen Gefühle" angeht - ich finde diesen Begriff nicht in meiner Bibel. Hat ihn jemand daraus gestrichen?

Seht bitte auf Paulus: Ihm waren die Geschehnisse außerhalb der Gemeinde unwichtig - Sünde innerhalb der Gemeinde nicht. Macht Euch doch bewußt, dass jede Lieblosigkeit, die wir begehen, vor Gott schwerwiegender ist, als Blasphämie von denen, die nicht erlöst sind.

Ein Vorletztes: Ich finde es lächerlich und überzogen, wenn Mohammedaner auf die Straße gehen, weil in einem Film Mohammed gelästert wird. Genauso lächerlich finde ich allerdings Aktionen wie die hier angekündigte.

Und ein Allerletztes: Ein dickes Grinsen würde sich meinen Lippen entlocken lassen, wenn das Ganze ein Fake von irgendwelchen Atheisten wäre, es den Film gar nicht gäbe und es nur darum ging, zu sehen, wie die Christen auf so etwas reagieren.

So, das wars. Ihr dürft jetzt die Steine einsammeln und loslegen: "Er hat Jehova gesagt!"

Andreas

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Beitragvon Servant » 08.12.2012 15:59

Hallo Joschie,

ich habe den Clip gesehen, dieser reicht vollkomen aus um zu einer realistischen Beurteilung zu gelangen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Muss ich den Film ganz ansehen, sicher nicht ...

@Andreas,

Leere rede, oder Ohrenbläserei ist auch nicht unser Auftrag Andreas, oder ?
Es ist eine wohltat zu sehen das es hier in Deutschland noch Christen gibt bei denen es noch ein Anzeichen von Leben gibt. Als Christ kann ich sagen das auch solche Filme nur das wiederspiegeln, was in den Herzen der Menschen ist.
Zuletzt geändert von Servant am 08.12.2012 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast

Beitragvon Gast » 08.12.2012 16:13

Hi Servant,

Seichtes nicht - Weltverbesserung oder Verpassen einer christlichen Tünche für ein unchristliches Land aber auch nicht. Wir sollen das Evangelium predigen - gehören Deiner Meinung nach solche Aktionen zu diesem Auftrag?

Servant
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Beitragvon Servant » 08.12.2012 16:29

@ Andreas,

Wir sollen das Evangelium predigen - gehören Deiner Meinung nach solche Aktionen zu diesem Auftrag?


1. Dann Predige das Evangelium! Es ist sicher auch nicht unser Auftrag, andere daran zu hindern zu sagen was sie über diesen wirklich Gott verachtenden Film denken, oder ?

2. Nein! Aber wenn ich meine Einstellung dazu weitergeben kann, dann mache ich das einfach :) und ich werde auch eine Petition Unterschreiben, wenn ich die möglichkeit dazu hätte.
Ich sage dir auch warum - damals haben die Christen auch zugesehen (Nationalismus) und geschwiegen, und mitgemacht - ich möchte nicht später sagen müssen ich habe mich in ein Loch verkrochen und zugesehen ...
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Gast

Beitragvon Gast » 08.12.2012 17:10

Hallo Servant,

ich hindere niemanden, seine Meinung zu sagen - ich spreche (denke ich zum Mindesten) mit Geschwistern darüber.

Dein zweiter Grund in allen Ehren - allerdings haben die meisten Christen zur Zeit des Nationalsozialismus nicht geschwiegen, sondern sogar mitgemacht, eben weil sie meinten, irgendwas tun zu müssen gegen die böse rote und jüdische Gefahr.

Nur ist "irgendwas machen" oft eher ein Zeichen für blinden Aktionismus als für gottgefälliges Handeln. Wie gesagt: Die Schrift gibt uns nirgendwo einen Befehl für Petitionen, Unterschriften, Belohnung von minder blasphämischen Handeln etc. Die Waffe der Christen sollte das Gebet sein - nicht Aktionismus.

Servant
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Beitragvon Servant » 08.12.2012 18:52

@Andreas,

ja, Aktionismus ohne Glauben (u. gottesfurcht) ist nutzlos, genauso Diskutieren um des Diskutierens Willen. Ich mag scheinchristlichen Aktionismus auch nicht.

Nur würde ich hier diesen nicht sehen, da es kein "Aktionismus", nach deinem Verständnis ist, sondern eine Reaktion die aus der Betroffenheit heraus geboren wurde, das Jesus Christus verlästert wurde. Auserdem kann eine Raktion auf diesen Film auch ein schönes Zeugnis für andere sein - eben das uns Jesus Christus wirklich etwas bedeutet und wir nicht nur Sontags im Gottesdienst so tun als ob.

Es ist schön wenn man sieht das sich da Geschwister auf den Weg machen und nicht einfach nur Ohrenbläser sind, schönredner die einen einschläfern mit ihrer gleichgültigen Haltung, oder sogar noch aufmuntern es ihnen gleich zu tun.

Vielleicht wäre die Kirche heute noch ein Haus für Gläubige, wenn sie auch mal Aufgestanden wären und sich dran gemacht hätten - etwas zu sagen und nicht zu dulden, was man nicht dulden kann, wenn man Jesus chrisus liebt.

Die Art und Weise heutiger Diskusionen erinnert mich eher an "Friede, Friede, es hat keine gefahr"

Es ist so Herzerfrischend, wenn mal ein Bruder sagt - lasst uns doch mal diesen ganzen lug und trug im christlichen Gewant den man uns Auftischt aus den Gemeinden herausfegen :) natürlich auch gleich jene die ihn verbreiten (im biblischen Sinne - Türen zu).

Ja, leider haben die Volkskirchen diesen Irrsinn damals mitgetragen - und dafür gesorgt das ihr Kirchenvolk ruhig bleibt.

Weißt du, es geht mir persönlich nicht darum hier andere zu ermunern Aktionen zu Starten, es ist ist wohl eher der Wunsch das sie nicht in ihrem Loch stecken bleiben und mal herauskommen und wirklich zeigen das es ihnen nicht egal ist was man ihnen vorsetzt.

Du meinst also es ist besser sich nach aussen passiv zu verhalten, also genau so wie es ja schon die Regel ist ?
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Beitragvon Joschie » 09.12.2012 10:49

Ich bitte darum, bei dem eigentlichen Thema zu bleiben. Für persönliche Dinge zwischen den Nutzern gibt ja den Bereich "Über dieses Forum" oder die P.N. Funktion.
Joschie Mod.
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Gast

Beitragvon Gast » 09.12.2012 11:40

Servant hat geschrieben:@Andreas,

ja, Aktionismus ohne Glauben (u. gottesfurcht) ist nutzlos, genauso Diskutieren um des Diskutierens Willen. Ich mag scheinchristlichen Aktionismus auch nicht.

Nur würde ich hier diesen nicht sehen, da es kein "Aktionismus", nach deinem Verständnis ist, sondern eine Reaktion die aus der Betroffenheit heraus geboren wurde, das Jesus Christus verlästert wurde. Auserdem kann eine Raktion auf diesen Film auch ein schönes Zeugnis für andere sein - eben das uns Jesus Christus wirklich etwas bedeutet und wir nicht nur Sontags im Gottesdienst so tun als ob.


Entschuldige, aber für mich macht es keinen Unterschied, ob Aktionismus mit oder ohne Glauben geschieht. Viele Irrtümer, die in den Kirchen Einzug gehalten haben, sind aufgrund eines gut gemeinten, christlichen Aktionismus entstanden.

...

Vielleicht wäre die Kirche heute noch ein Haus für Gläubige, wenn sie auch mal Aufgestanden wären und sich dran gemacht hätten - etwas zu sagen und nicht zu dulden, was man nicht dulden kann, wenn man Jesus chrisus liebt.

Die Art und Weise heutiger Diskusionen erinnert mich eher an "Friede, Friede, es hat keine gefahr"

Es ist so Herzerfrischend, wenn mal ein Bruder sagt - lasst uns doch mal diesen ganzen lug und trug im christlichen Gewant den man uns Auftischt aus den Gemeinden herausfegen :) natürlich auch gleich jene die ihn verbreiten (im biblischen Sinne - Türen zu).


Natürlich wäre es schön, wenn man mal in den Gemeinden so weit käme - in allen Gemeinden. Vergiß dabei aber bitte auch nicht:

1. Es waren die aus frommen Kreisen Ausgestoßenen, zu denen Jesus kam.
2. Es waren die Frommen, denen Jesus sagte: "Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!"
3. Es waren diese Gesunden, die Jesus kreuzigten.

Die christliche Gemeinde war immer eine Gemeinde von Geheiligten auf dem Weg zum Heiligen - sie waren nie perfekt, sie hatten immer Fehler, und sie hatten Mitleid mit schwächeren Brüdern und Schwestern. Lies, was Paulus alles in der Schrift kritisiert - und wie selten er den Ausschluß fordert.

Ja, leider haben die Volkskirchen diesen Irrsinn damals mitgetragen - und dafür gesorgt das ihr Kirchenvolk ruhig bleibt.


Nicht nur die Volkskirchen - sämtliche Freikirchen haben da ebenso beigetragen.


Weißt du, es geht mir persönlich nicht darum hier andere zu ermunern Aktionen zu Starten, es ist ist wohl eher der Wunsch das sie nicht in ihrem Loch stecken bleiben und mal herauskommen und wirklich zeigen das es ihnen nicht egal ist was man ihnen vorsetzt.

Du meinst also es ist besser sich nach aussen passiv zu verhalten, also genau so wie es ja schon die Regel ist ?


Warum nicht? Ist unsere Waffe nicht das Gebet? Bewegen wir damit nicht Gottes Vaterherz? Ist des Herrn Hand zu kurz, dass er nicht helfen könnte?

Aktionen wie diese sind nicht wesentlich besser als der inszenierte gewalttätige Protest der Mohammedaner gegen den Mohammed-Film. Nun gut, wahrscheinlich werden die Christen (jedenfalls die in Europa, für die USA lege ich da meine Hände nicht ins Feuer) keine Kinobesitzer steinigen oder verbrennen - die Wahrnehmung bleibt jedoch dieselbe.

Ich bin mittlerweile 48 Jahre alt. Ich habe viele dieser angeblich oder tatsächlich blasphemischen Filme kommen und gehen sehen. Der Film, gegen den es die größten Proteste gab, war "Das Leben des Brian" - und er ist heute noch bekannt. Der Film, gegen den es die wenigsten Proteste gab, war "Die letzte Versuchung Christi" - und den kennt heute kaum noch jemand. Könnte es sein, dass wir da durch Proteste so einen Müll noch aufwerten? Dass unser Protest dazu führt, dass Leute darauf aufmerksam werden?

Ich glaube, vertraue und weiß um die Kraft des Gebets. Daher schlage ich vor, die ganze Sache im Vertrauen Gott zu bringen und ihn machen zu lassen. Wenn das für Dich passiv verhalten lassen - ja, dann bin ich gerne passiv.

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Beitragvon Joschie » 09.12.2012 11:42

Andreas hat geschrieben:So, das wars. Ihr dürft jetzt die Steine einsammeln und loslegen: "Er hat Jehova gesagt!"

Andreas ich kan nicht loslegen, da ich keinen Bart habe :lolxxl:
Gruß Joschie
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Beitragvon Servant » 09.12.2012 12:53

@ Andreas,

Entschuldige, aber für mich macht es keinen Unterschied, ob Aktionismus mit oder ohne Glauben geschieht. Viele Irrtümer, die in den Kirchen Einzug gehalten haben, sind aufgrund eines gut gemeinten, christlichen Aktionismus entstanden.


So verstehe ich deine "Aktion" (Diskutieren um des Diskutierens willen) auch. Gehst du gegen eine Sache an die du als Pharisäherhaft Ansiehst? Wenn ja, ist sie das ? Ich kenne deine Haltung ja noch von früher ...

1. Es waren die aus frommen Kreisen Ausgestoßenen, zu denen Jesus kam.
2. Es waren die Frommen, denen Jesus sagte: "Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!"
3. Es waren diese Gesunden, die Jesus kreuzigten.


Ich kann nicht verstehen wie du jetzt indirek, im Blick auf den Film und Reaktionen darauf, dazu kommst, das man meint man sei um so vieles besser als sie - und das nur weil man seinem Herrn Jesus Christus treu sein will und seinem unmut zu derart Film äussert - verachtest du die Gottesfurcht ? Frömmigkeit und Gesetzlichkeit sind zwei Paar Schuhe.

Also mir wird Warm ums Herz, wenn ich sehe wie ein Bruder alles stehen und liegen lässt nur um das Banner des Lammes oben zu halten und seinen Brüder zuruft - nicht zu Resignieren u. sich klar zu machen - wir sind Salz und Licht, also lassen wir es Leuchten. Und ich Hoffe das noch viele den Mut haben ihren Glauben zu Bezeugen, und auch vielleicht darin sich zu diesem Film zu Äusseren :)

Und ich weiß das viele von IHNEN Beten und das sogar auf den Knien

Und sicher können sich daraus auch sehr gute Gespräche ergeben, wenn man seine Haltung solchen Filmen gegenüber mal öffentlich macht :) - das macht man ja übrigens auch dann, wenn man von seiner Hoffnung redet die man durch den Glauben hat - weil Jesus eben ganz anderes ist, als wie er in diesem Film dagestellt wird.

Ist unser Herr nicht ganz anderes wie im Film dagestellt ? Kann man hier nicht wunderbar Evangelium verkündigen ? Du erwähntest Paulus, er hat hier angeknüpft und den Menschen gesagt wer Jesus christus ist und auch Paulus geriet aussersich als er all das Greul sah - und er Predigte ihnen Chrisus den gekreuzigten, das tat er doch ...

Wir machen es oft ungeschickt, sicher ... kann sicher in vielen Fällen stimmen - jedoch Glaube ich das es sein Ziel nicht verfehlt :)

Es ist Interessant wie Christen darauf Reagieren - im Grunde tun es die meisten eh nicht, naja ist halt die Regel... so wie immer :)

Ich Bete viel für meine Geschwister im Herrn - das sie nicht Aufgeben und sich dem Zeitgeist beugen, sich nicht Anpassen. Frömmigkeit ist heute Verachtet und warum - weil es unser Gewissen in Aufruhe bring.


Andreas ich gebe dir jedoch umbedingt Recht in deiner Aussage aus einem anderen Themenkreis - man kann auch vom anderen Seite vom Pferd Fallen. Es stimmt wirklich, da muss sich jeder Prüfen.

Gesetzlichkeit kann keinen Menschen Retten, egal wie sehr man auch meint besser zu sein, weil man ja nicht so ist wie die anderen ... doch darf es auch nicht in gegenteil verkehrt werden - denn die Gottesfurcht ist und bleibt eine Kraft, was ja eben auch jenes Fromme Wesen ist - es ist jedoch falsch sich darauf etwas einzubilden - denn auch das ist letztlich aus Gnade - wo wären wir denn ohne seine Hilfe und SEin Erbarmen ?

Ich habe viele dieser angeblich oder tatsächlich blasphemischen Filme kommen und gehen sehen. Der Film, gegen den es die größten Proteste gab, war "Das Leben des Brian" - und er ist heute noch bekannt.


Und das wird Sicher auch immer so bleiben ...

Aktionismus ist für mich - Gesellschaftstransformation, Moderner Gemeindebau, Soziale Aktionen bei denen es nicht mehr um den das Seelenheil des Menschen geht, die Welt zu Retten und besser zu machen, du nanntest es übertünchen oder einfach alles was aus dem Wunsch geboren wurde selbst ewas zu sein, seine Visionen zu Verwirklichen, sich den Himmel zu Verdienen und sich einen Namen zu machen.

Der Film vermittelt einen Jesus der so wie er sich gibt auf den Menschen sehr Sympatisch wirkt - doch der Jesus Christus der Bibel, so wir ER wirklich war, war verhasst und verachtet und nur wenige Menschen sahen seine Herrlichkeit - sahen wer ER wirklich war und erkannten sein kommen und seine Boschaft. Ich denke hier kann man doch wunderbar weiter machen, oder ?
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10


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