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Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 03.06.2014 19:48

Das Mail habe ich heute von Werner Tiki Küstenmacher bekommen. Was haltet ihr von den Tipps?

11 Punkte, die Sie aus der Bibel lernen können -

Der amerikanische Pfarrer und Unternehmensberater James S. Vuocolo hat mit etwas Augenzwinkern eine Liste von Einsichten zusammengestellt, die Sie im Berufs- wie im Privatleben vom alten Noah und seiner Rettungsaktion mit der Arche lernen können.

1. Denken Sie weit voraus
Als Noah begann, die Arche zu zimmern, gab es noch keinen Wetterbericht. Trotzdem hatte er die Zeichen der Zeit erkannt.

2. Hören Sie nicht auf Kritiker
Hören Sie lieber auf Ihr Herz und tun Sie, was zu tun ist. Die Nachbarn haben sich bestimmt an die Stirn getippt, als Noah mit dem Riesenschiff seine eigene Garageneinfahrt blockiert hatte. Aber als der Regen nicht mehr aufhörte, wurden sie nachdenklich.

3. Halten Sie sich körperlich und geistig fit
Sie können ja nie wissen: Vielleicht werden auch Sie 600 Jahre alt, und eine Stimme aus dem Himmel verlangt dann, daß Sie etwas wahrhaft Großes vollbringen sollen.

4. Suchen Sie Mitstreiter
Reisen Sie möglichst immer zu zweit (oder zu mehreren), denn zwei Köpfe begreifen mehr als einer.

5. Geschwindigkeit ist nicht immer ein Vorteil
An Bord der Arche waren Geparden und Schnecken. Sie erreichten genau gleichzeitig das rettende trockene Land.

6. Die einfachste Lösung ist die beste
Vielleicht gab es noch andere Ideen gegen die Sintflut: komplizierte Tauchgeräte, wasserdichte Hauskonstruktionen, raffinierte Wetterkanonen. Überlebt hat nur der simple Einfall mit dem Schiff.

7. Verpassen Sie das Schiff nicht!
Wir sitzen alle in einem Boot. Aber wer zu spät einsteigt, den bestraft das Leben.

8. Bleiben Sie flexibel
Die Arche wurde von Amateuren gebaut, während professionelle Spezialisten die Titanic konstruiert hatten.

9. Achten Sie auf Gegner in den eigenen Reihen
In der Arche waren Spechte und Holzwürmer während der Reise eine ebenso große Gefahr wie die schweren Stürme draußen.

10. Steuern Sie den höchsten Berg an
Wer zu kleine Ziele anpeilt, wird vom nächsten Sturm weggerissen.

11. Haben Sie Vertrauen
Ganz gleich, wie düster die Lage erscheint – hinter dem Sturm wartet auf Sie ein wunderbarer Regenbogen.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Servant
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Beitragvon Servant » 20.06.2014 17:56

Subnose hat geschrieben:Was haltet ihr von den Tipps?


Also davon halte ich Nichts ...

Aber was hälts du hiervon ? "Schafe weiden oder Böcke belustigen?"

Ich sah den Beitrag als eine gute Antwort auf deine Frage.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 22.10.2014 22:05

Werner Küstenmacher hat über sein neues Gottesbild am Montag einen Vortrag gehalten:

http://www.swp.de/bietigheim/lokales/bi ... 06,2858863

In seinem profunden Vortrag zu dem Thema "Gott 9.0 - Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird" entwarf der Referent eine positive Zukunftsvision mit neuen Inhalten für überkommene Werte und verband darin die Hoffnung auf eine gute Entwicklung bei gläubigen Menschen, wenn diese mutig nach vorne schauen, indem sie sich auf ihr eigenes inneres Bewusstsein konzentrieren.

Küstenmacher betonte, dass der Glaube stets ein Teil des einzelnen Menschen sei, der sich genau so im Lauf des Lebens verändere, wie die betreffende Person selbst. Glaube gehe nicht verloren, sonder entwickele sich ständig weiter.

Um seine Gedankengänge zu verdeutlichen, setzte er nicht nur immer wieder den Filzstift an, um spontan originelle, durchaus humorige Karikaturen auf das Papier zu werfen, die auf eine große Leinwand auf der Bühne projiziert wurden, sondern er folgte einer Studie aus der Neurowissenschaft, die besagt, dass der Schlüssel zu einem einfacheren, glücklicheren Leben in einer ganz besonderen Region des Gehirns liegt.

Alles beginnt mit der Phase "Gott 1.0" im Farbton "Beige", der archaischen Stufe des Überlebenswillens, der sich auch schon im Neugeborenen regt.

Die Weiteren Phasen bis hin zur gelben mit der Bezeichnung "Gott 6.0" beschreiben die epochalen Entwicklungen des Menschen über die Jahrtausende, verweisen aber auch gleichzeitig auf jene des Einzelnen im Lauf seines Lebens. Sie gipfelt in der Erkenntnis, dass alles irgendwie zusammengehört und dass mehrere Wahrheiten, mithin auch Religionen, nebeneinander existieren. Wie es in den Phasen sieben bis neun weitergehen könne, zeige sich in der aktuell ablaufenden globalen Vernetzung, aber eigentlich, so schlussfolgerte Werner Tiki Küstenmacher nach knapp eineinhalb Stunden, sei die Entwicklung des Bewusstseins der Menschheit und des einzelnen Menschen "nach oben offen".

Ich denke diese Gedanken muß aus biblischer Sicht ablehnen, oder?

Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 27.11.2014 21:57

Treffender kann man es wohn nicht mehr schreiben:

http://www.buchnews.com/autoren/limbi-v ... cher/17867

Früher predigten Pfarrer jedweder Konfession und Sekte, Jesus sei der Weg zum Glück, was immer das auch bedeutet haben mag. Heute schreibt Werner Tiki Küstenmacher: „Nach vielen Jahren glaube ich, endlich der Lösung nahe zu sein. Das verdanke ich den immer populärer werdenden Entdeckungen der Neurowissenschaften, der sogenannten Gehirnforschung. Es kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass der Schlüssel zu einem einfacheren, glücklicheren Leben in unserem Kopf verborgen ist, mitten im Gehirn.“ Atheisten und Agnostiker jubeln über die umfangreiche psychologische Fachliteratur, die er unterhaltsam, einprägsam und menschlich einfühlsam präsentiert. Keiner braucht mehr Kirchen zu besuchen, um den Weg zum Glück zu finden, seit der US-Präsident George W Bush im Juli 1990 die „Dekade des Gehirns“ ausrief. Auch der evangelische Theologe scheint auf die Gehirnforschung bei der Lösung menschlicher Probleme zu setzen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Hirnforschung nicht in ähnlichen Irrwegen verliert, wie der amerikanische Präsident, der den Krieg gegen den Terror ausrief und fast an einer Salzbrezel erstickt wäre.

Das Evangelium nach Küstenmacher lautet: Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn. Für dieses neue Evangelium reist der evangelische Missionar selbst zum Frauentag des Verbandes landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen in die Karl-Knaup-Halle Iphofen. Dort und in seinem Limbi-Buch fordert er auf, uns Limbi zum Freund zu machen und zeigt, wie das konkret geht. Ein limbi-freundliches Leben bringt uns zu uns selbst, denn: Wenn Limbi glücklich ist, freut sich auch der Mensch. Für eine solche frohe Botschaft hätte Werner Tiki Küstenmacher natürlich eher Gehirnforschung als Theologie in München, Tübingen und Neuendettelsau studieren sollen. Aber über die evangelische Theologie hat sich der kreative Tausendsassa schon seit Jahrzehnten hinweg entwickelt. Er schrieb und produzierte Kalender, Bildbände und Ratgeber, ja selbst eine MS-Dos-Fibel. Seine Produkte haben meist nur noch am Rand mit dem christlichen Glauben zu tun. Der Mann hatte schon früh den Riecher für das, was gerade „in“ ist oder die Menschen beschäftigt. „Simplify your life“ wurde das Leitmotiv einer übersättigten und von Werbung überschütteten Generation. Ob „Limbi“ den gleichen Erfolg haben wird? Ich bin skeptisch seiner These gegenüber, dass der Weg zu einem glücklichen Leben im vernünftigen Umgang mit dem limbischen System liegt.


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