Zum Tod von Guido Westerwelle

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Jose
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Zum Tod von Guido Westerwelle

Beitragvon Jose » 19.03.2016 18:58

Der Politiker Guido Westerwelle ist gestern, dem 18.03.2016, im Alter von 54 Jahren gestorben.

Ich bin nicht homophob und auch mir tut es leid, dass Herr Guido Westerwelle seiner schweren Krankheit erlegen ist. Aber aus Mitleid darf nicht Akzeptanz für die Sünde der Homosexualität entstehen.

Mich erschreckt es und macht mich traurig, wie selbstverständlich in den Nachrichten gesagt wurde, dass „er seinen Ehemann hinterlassen hat“. Es ist nicht einmal mehr von „Lebensgefährte“ oder „Lebenspartner“ gesprochen worden, sondern von „Mann“ bzw. „Ehemann“. Homobeziehungen sind aber keine Ehe.

In einem vorherigen Beitrag hatte ich etwas mehr geschrieben, aber es wurde vom Administrator gelöscht. Ich hoffe, dass zumindest diese Form hier zulässig ist.

José

Servant
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Beitragvon Servant » 26.03.2016 18:02

Hallo Jose,

Jose hat geschrieben:Homobeziehungen sind aber keine Ehe


ich denke das auch so wie du, denn im Wort Gottes wird schon klar und deutlich davon geschrieben - so wie es IST.
Man kann sagen das "Homosexualität" eine ganz klare verirrung des Menschen ist und das Wort Gottes zeigt diesen verirrten Menschen wie es seit anbeginn des Menschen im Sinne Gottes ist - doch sie wollen, oder können es nicht glauben. Man kann "Homusexualität" nicht gleichstellen mit einer Ehe zuwischen Mann und Frau - genauso wenig kann man etwas "falsches" nicht zu etwas "wahrem" machen - es bleibt eine Lüge.
Er hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen, verschieden, füreinander und lebensstiftend - alles andere ist ein bruch mit der Ordnung, so wie sie Gott aufgestellt hat - und das hat natürlich auch Folgen.
Schade finde ich das man heute überall Zensiert wird - ok, ich weiß nicht was du geschrieben hast...
Jose, mich macht es immer wieder Froh das ich weiß das unser Herr Jesus Christus bald wieder kommen wird, dann wird ER, der Eckstein, der SOHN GOTTES, auf die Bauleute Fallen, die IHN verworfen haben und niemand kann es abwenden :) - NIEMAND!!! :)

Hoffen wir einfach mal das noch viele Menschen bei IHM, bei Jesus Christus Rettung finden vor dem zukünftigen Gericht - jetzt ist es nur noch eine kurze Zeit, sehr kurze Zeit...

Liebe Grüße
Arne
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Joschie
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Beitragvon Joschie » 17.05.2016 15:29

@Jose und Servant: Ihr habt euch ja schon öfter zu den Thema "Homosexualität" hier im Forum geäußert! Dazu würde mal es persönlich interessieren wie geht ihr in euren Gemeinden mit Geschwistern/Besuchern um die in Richtung "Homosexualität" tendieren??!
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Jose
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Re: Umgang mit der Sünde der Homosexualität

Beitragvon Jose » 19.05.2016 15:52

Hallo Joschie.
Es ist doch Schade, dass du den ursprünglichen Beitrag gelöscht hast, denn die Antwort auf deine Frage war darin enthalten. Der Weg heraus aus jeder Sünde ist Buße und Umkehr. Gott will dazu Gnade schenken.

Gruß, José

Jörg
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Re: Umgang mit der Sünde der Homosexualität

Beitragvon Jörg » 22.05.2016 08:23

Jose hat geschrieben:Hallo Joschie.
Es ist doch Schade, dass du den ursprünglichen Beitrag gelöscht hast, denn die Antwort auf deine Frage war darin enthalten. Der Weg heraus aus jeder Sünde ist Buße und Umkehr. Gott will dazu Gnade schenken.


Hallo Jose,

leider geht Deine Antwort an der Frage von Joschie vorbei. Er wollte wissen, wie Ihr in Eurer Gemeinde mit Geschwistern umgeht, die mit dieser Neigung zu kämpfen haben (z.B. Seelsorge). Oder ist es, wie bei den Themen Alkoholismus und psychische Erkrankungen, ein Tabuthema, über das nicht gesprochen werden darf, weil es nicht bei Christen nicht sein darf?

Beste Grüße

Jörg
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jose
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Re: Umgang mit der Sünde der Homosexualität

Beitragvon Jose » 22.05.2016 20:52

Hallo Jörg.
Homosexualität ist Sünde und von solcher will Jesus befreien. Ebenso verhält es sich mit der Alkoholsucht. Bezüglich psychischer Erkrankungen, die gibt es auch unter Gotteskindern und müssen oft Medikamentös behandelt werden.

Es gibt leider immer mehr Akzeptanz für die Homosexualität und vieles mehr, auch unter solchen die sich Christen nennen. Es hat mich schockiert, dass auf dem Evangelischen Kirchentag 2015 so offen von dem Kirchentagspräsident Andreas Barner zu Offenheit und Respekt gegenüber der Homosexualität aufgerufen wurde mit den Worten: „Gegen Liebe können wir Christen uns nicht stellen.“

Ich bin Christ und stelle mich dagegen, denn ich bin dem Wort Gottes und meinem Gewissen verantwortlich und will mich nicht dem Zeitgeist unterwerfen. Nicht weil ich die betroffenen Menschen verachten oder über sie richten würde. Es geht aber darum, wie bereits eingangs erwähnt, diesen Menschen zu helfen von der Sünde der Homosexualität befreit zu werden. Dazu will Gott ihnen helfen und natürlich auch wir als Gemeinde.

Mit freundlichen Grüßen,
José
Zuletzt geändert von Jose am 25.05.2016 18:57, insgesamt 1-mal geändert.

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albra-hdh
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Beitragvon albra-hdh » 23.05.2016 17:28

Römer 1 spricht ganz klar, wie Gott über diese Verhaltensweise denkt und hat dementsprechend auch darauf reagiert.

Aber jeder Mensch, der sich von der Homosexualität lösen will, ist willkommen und Gott hilft ihn aus diesem Teufelskreis.
Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm. 1. Chronik 29,17

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Beitragvon Servant » 11.06.2016 17:25

Hallo Joschie,

wie gehen wir mit ihnen um? Wie mit jedem anderen Menschen auch, man ist freundlich und weißt sie darauf hin was der Schöpfer des Himmel und der Erde darüber gesagt hat - also es wird nicht bagatelisiert oder mit der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt, so wie es leider einige Kirchen tun - und natürlich irgentwann kommt es immer zu dieser klarstellung - Homosexualität ist SÜNDE (gegen Gottes Schöpfungsordnung) - schließlich ist es ja Gottes Ordnung, also das was ER will sollen wir vor Augen haben. Darüber müßen sie sich Gedanken machen - Akzeptieren kann man ihre neigung nicht - zwar in dem Sinne das sie für sich selbst entscheiden und leben können wie sie wollen, jedoch dann ohne uns und ohne Gottes Segen - denn Gott sagt kein "JA" dazu und macht deutlich das ER Homosexualität ablehnt.
Wie sollen sie auch umkehren, wenn man ihnen nicht erklärt das ihre Haltung rebellion gegen Gott bedeutet. Es gibt einen Weg aus dieser Neigung und den will man schon klar aufzeigen, wenn sie das nicht wollen dann sollen sie auch Akzeptieren das sich hier die Wege trennen.
Mehr gibt es da aus meiner Sicht hier nicht darüber zu schreiben.

Wie schon erwähnt kann man auch mal Römer 1 nachlesen, also für jene die gern Wissen wollen was das Wort Gottes sagt (Die Bibel)
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Jose
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Re: Umgang mit der Sünde der Homosexualität

Beitragvon Jose » 06.07.2016 21:09

Auf dem CLV-Server fand ich zum Download: GERRIT ALBERTS - Häufig gestellte Fragen zur HOMOSEXUALITÄT.

Darin ist u.a. zu lesen:

Auszug am Anfang:
Vor einiger Zeit sprach ich mit einem älteren Herrn, der über 40 Jahre in einer diakonischen Einrichtung gearbeitet hatte und jetzt sein Rentenalter erreichte. Er berichtete mir: „Wenn vor 40 Jahren in der Einrichtung bekannt geworden wäre, dass ein Mitarbeiter homo-sexuell ist, wäre dieser entlassen worden, weil diese sexuelle Orientierung nicht zu einer christlichen Einrichtung passt: Wenn ich heute fordern würde, dass ein homosexueller Mitarbeiter entlassen wird, würde ich sofort die Kündigung bekommen wegen Intoleranz“, fuhr er fort. „So haben sich die Zeiten geändert.“

In der Tat ist es den Homosexuellen und ihren Fürsprechern in erstaunlich kurzer Zeit gelungen, das gesellschaftliche Klima so zu verändern, dass aus einem Makel in mancher Hinsicht eine Eigenschaft wurde, auf die man stolz ist.


Auszug ab Ende von Seite 11:
Die Gemeinde der Gläubigen wird in der Heiligen Schrift als „Gemeinde des lebendigen Gottes“ bezeichnet (1Tim 3,15), d. h., sie sollte widerspiegeln, dass sie einen lebendigen Gott hat, der sich als Heiland-Gott offenbart. Als ein „königliches Priestertum“ sollen wir

„die Tugenden dessen zu verkündigen, der uns berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht“ (1Petr 2,9).

Als zentrale Tugend Gottes wird hier hervorgehoben, dass er uns gesucht, geliebt und gerufen hat, als wir in der Finsternis der Sünde waren. Wir machen uns deshalb schuldig vor Gott, wenn wir homosexuellen Menschen mit Verachtung, Geringschätzung, Überheblichkeit, Abscheu oder Furcht begegnen. Vielmehr ist es unser Auftrag, sie zu lieben, uns aktiv um sie zu bemühen und ihnen das Evangelium von dem Heil Gottes in Jesus Christus zu sagen. Dabei sollten wir die göttliche Verurteilung der Homosexualität als Sünde ebenso wenig verschweigen wie seine unfassbare Liebe, Vergebungsbereitschaft und befreiende Kraft. Zwischen diesen beiden Eckwerten wird sich der christliche Umgang mit Homosexualität bewegen müssen. Menschen, die vorgeben, Christen zu sein und Homosexualität als eine normale und gottgewollte Variante menschlicher Sexualität gutheißen und/oder praktizieren, dürfen in einer bibeltreuen Gemeinde keinen Platz haben.

Quelle


Das sind klare Worte und denen kann ich mich nur anschließen, wie auch den letzten beiden Beiträgen. Vielen Dank für die Ermunterung.

José


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