Nachtrag zu "Jesus liebt mich" Blasphemie im Kino

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Jose
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Nachtrag zu "Jesus liebt mich" Blasphemie im Kino

Beitragvon Jose » 09.05.2016 21:21

Das Thema: "Jesus liebt mich" Blasphemie im Kino ist schon etwas älter, aber ich habe es erst vorhin gesehen. Da es gesperrt ist, möchte ich meine Gedanken und Meinung dazu hier kurz wiedergeben. Dieses und ähnliche Themen bleiben übrigens aktuell, denn auf diesem Gebiet gibt es viel Verführung.

Solche Filme schaue ich mir nicht an und ganz schon zweimal nicht. Warum: Weil darin auf Gestalten und Begebenheiten der Bibel Bezug genommen wird aber ins absolut verkehrte gedreht. An so etwas hat nur der Teufel gefallen, weil nach meiner Überzeugung die Gläubigen dadurch immer weniger in der Lage sind, ein feines Gewissen für die Wahrheit zu entfalten.

Es ist auch nicht nötig, alles gesehen zu haben, um sich eine objektive und zutreffende Meinung zu bilden. Die Inhaltsangabe eines Buches oder die Beschreibung der Handlung ist i.d.R ausreichend, um etwas beurteilen zu können und sich ein Bild zu machen. Wenn ich beispielsweise auf Wikipedia einen Ausschnitt aus der Handlung lese, dann denke ich daran, dass der sündige Mensch doch gerne selber der Planer wäre was Gottes Ratschluss anbetrifft, aber das ist der Mensch nicht. Auch Mitplanen tut der Mensch nicht, lesen wir doch im Römerbrief: "Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?" Röm 11,34.

Wieviel Lüge ist doch in den nachfolgenden Auszügen aus Wikipedia zu lesen:
Satan plant, den Ausgang der bevorstehenden Apokalypse für sich zu entscheiden und erkennt in Marie eine mögliche Schwäche Jeshuas. Nachdem Marie und Jeshua eine Nacht am See verbracht haben, versucht Satan, sie auf seine Seite zu ziehen. Er bietet ihr an, für immer mit Jeshua vereint bleiben zu können, wenn sie sich für ihn entscheidet. Auch Gabriel lockt Satan zum Verrat, da dieser unglücklich in Maries Mutter verliebt ist.
Letztlich treffen sich Jeshua, Marie und Satan auf einer Burg und die Apokalypse setzt ein. Gabriel nennt Satan als seinen Herrn, auch Marie kann nicht verzichten und wählt Satans Angebot. Da schreitet Gott ein, dem Marie eine menschliche Erscheinungsform auswählt. Marie kann Gott bei einer Tasse Tee davon überzeugen, dass die Menschheit sich noch entwickeln könne und erreicht, da Gott in Marie vertraut, eine Verschiebung der Apokalypse auf einen späteren Zeitpunkt.

Mich erschreckt sehr, dass sogar Gläubige, die sich Christen nennen, an solchen Erzählungen Gefallen finden. Es ist wie beim Buch und später dem Film: „Die Hütte“.

Gottes Wort sagt: "Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob [gibt], das erwägt!" Phil 4,8. Wenn wir daran alles messen dann wird schnell deutlich, dass dort wo die Heiligkeit und Reinheit Gottes sowie Seine unverbrüchliche Wahrheit in Frage gestellt wird, kein Platz für Gotteskinder ist. Habe ich zu viel gesagt? Glückselig der Mann, der seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über Sein Gesetz sinnt Tag und Nacht (Psalm 1,2).

Mit freundlichen Grüßen,
José

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