FTA Gießen soll sich für Bibelkritik öffnen

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Joschie
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FTA Gießen soll sich für Bibelkritik öffnen

Beitragvon Joschie » 18.07.2008 08:31

Hallo Ihr
Hier der Artikel :arrow: http://christliche-hauskreisgemeinde.ho ... 8.html#FTA
Beim durchlesen kam mir die Frage ob der Preis für die institutionelle Akkreditierung als Hochschule nicht zu hoch ist.Ich bin gespannt wie sie in Zukunft mit den drei Chicagoerklährungen umgehen :?:Gerade weil ich die Bücher von Dr. Stephan Holthaus sehr schätze bin ich betroffen über die Entwicklung der FTA Giesen.
Gruß und Segen von Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 18.07.2008 09:32

Hallo,
TOPIC-Lektüre kann schon zu Kopfschmerzen führen.
Willst Du wirklich auf diese Informationen Deine Beurteilung aufbauen?
M

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 18.07.2008 09:56

Hallo Mephiboscheth
Ich kenne TOPIC nicht weiter nur diesen Artikel lese liebers Bücher.Hier noch ein Artikel zu Ergänzung
FTA Gießen vom Wissenschaftsrat anerkannt

Die Freie Theologische Akademie Gießen (FTA) wird für fünf Jahre vom Wissenschaftsrat anerkannt, wissenschaftlichen Maßstäben zu entsprechen. Das hat der Wissenschaftsrat am Freitag bekannt gegeben. Damit ist die Voraussetzung für die staatliche Genehmigung der ersten evangelikalen Hochschule in Deutschland gegeben.

Bei den Frühjahrssitzungen vom 7. und 8. Mai des Wissenschaftsrates in Rostock wurde die theologische Ausbildungsstätte in Gießen mit zwei weiteren nicht-staatlichen Hochschulen vom Wissenschaftsrat anerkannt. Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland. 2005 hatte die FTA einen Antrag auf "institutionelle Akkreditierung" beim Wissenschaftsrat gestellt.

FTA Gießen erfüllt Mindestanforderungen

In dem Entscheidungsprozess des Wissenschaftsrates ging es vor allem um die Frage des Verhältnisses von Wissenschaft und Bekenntnis. Dass sich wissenschaftliche Forschung und Lehre und eine bibeltreue Bekenntnisgrundlage nicht ausschließen, war für die FTA nach eigenen Angaben eine unverzichtbare Voraussetzung. "Durch die Akkreditierung wird nicht nur die theologische Hochschullandschaft bereichert, sondern es ergeben sich auch neue Perspektiven für Studierende der Theologie aus dem gesamten evangelikalen Spektrum", so die FTA-Leitung.

Im Rahmen der institutionellen Akkreditierung hat der Wissenschaftsrat neben der Gießener FTA zwei weitere Einrichtungen akkreditiert: Die Bucerius Law School in Hamburg und die Business and Information Technology School (BiTS) in Iserlohn.

Bei dem vom Wissenschaftsrat durchgeführten Akkreditierungsverfahren handelt es sich um eine institutionelle Akkreditierung. Dieses Verfahren zur Qualitätssicherung soll die Frage klären, ob eine Hochschuleinrichtung in der Lage ist, Leistungen in Lehre und Forschung zu erbringen, die anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen.

Die FTA wurde 1974 mit dem Ziel gegründet, einen achtsemestrigen theologischen Ausbildungsgang für Bewerber aus evangelikalen Gemeinschaften, Freikirchen und unabhängigen Gemeinden anzubieten. Rund 625 Absolventen haben diese Ausbildung bisher abgeschlossen. "In den zurückliegenden Jahren hat die FTA ihre Praxis und im Laufe des Akkreditierungsverfahrens auch ihre formalen Bekenntnisgrundlagen geändert. Damit erfüllt sie die Mindestanforderungen, die an eine theologische Ausbildungs- und Forschungsstätte zu stellen sind. Die Akkreditierung wird für fünf Jahre ausgesprochen", heißt es in der Pressemitteilung.

Auf dem Weg zur staatlichen Anerkennung

"Die FTA, bislang keine Hochschule, strebt nun eine staatliche Anerkennung an und beabsichtigt, nach erfolgter Hochschulgenehmigung einen Bachelor-Studiengang 'Evangelikale Theologie' und einen gleichnamigen Master-Studiengang anzubieten", meldet der "Informationsdienst Wissenschaft" (idw).

Der Wissenschaftsrat erwarte, dass die Freiheit von Wissenschaft und Forschung durch dauerhafte und institutionelle Absicherung gewährleistet sei und dass die FTA sich von dem Institut für Israelogie und dem Institut für Ethik und Werte institutionell trenne, da es sich bei diesen beiden Teilbereichen der FTA nicht um wissenschaftlich anerkannte Einrichtungen handelt. Unter Berücksichtigung dieser Auflagen wird die Akkreditierung für fünf Jahre ausgesprochen.

Wie bei fast allen Akkreditierungsverfahren, so hat auch diesmal der Wissenschaftsrat eine Reihe von Empfehlungen und Auflagen ausgesprochen, die die FTA in nächster Zeit umsetzen will. Sie betreffen die weitere Verbesserung der wissenschaftlichen Qualifikation, berühren aber nicht die Bekenntnisgrundlage, betonte die FTA. (PRO)


Von: D. Höly
Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/index.p ... 8b468a4ef7
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eugen
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FTA-Akkreditierung

Beitragvon eugen » 18.07.2008 11:35

Vor einiger Zeit gab es im Betanien-Newsletter (6/08) einen Bericht darüber:
Welchen Weg geht die FTA? Bibeltreu und/oder wissenschaftlich?
Von Joachim Schmitsdorf

Am 8. Mai wurde die Freie Theologische Akademie in Gießen (FTA) nach langen Verhandlungen vom deutschen Wissenschaftsrat (WR) als Hochschule akkreditiert, zunächst vorläufig für fünf Jahre. Dies sei ihr gegönnt; denn dass sie eine Ausbildung auf hohem Niveau bietet, ist unbestritten. Liest man aber die Stellungnahme des WR zur Akkreditierung der FTA (StnWR), so fragt sich, was der Preis dafür ist.

1. Was ist “wissenschaftlich”?
Zuerst muss klar sein, was der WR unter “wissenschaftlich” versteht. Die StnWR ist zwar recht verklausuliert, aber ein Zitat aus dem Bewertungsbericht der Zentralen Evaluierungs- und Akkreditierungsagentur Hannover vom 26. Oktober 2004 (damals wurde die Akkreditierung der FTA abgelehnt) bringt es auf den Punkt:

“Hinsichtlich der gebotenen Wissenschaftlichkeit der Studiengänge sind die Gutachter zudem der Meinung, dass wegen der besonders rigiden Bekenntnisbindung an die Chicago-Erklärung, welche die gesamte theologische Ausbildung durchzieht, den Studienprogrammen ‘Evangelische Theologie’ Wissenschaftlichkeit nicht, bzw. nur unzureichend attestiert werden kann” (StnWR, S. 16, Fußnote 7).

Im Klartext: Wer bibeltreu ist, ist nicht “wissenschaftlich”. Insbesondere die Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Schrift (CE) ist ein rotes Tuch für historisch-kritische Theologen. Genau die sitzen aber im WR — und ausgerechnet sie sollten eine bibeltreue Akademie als “wissenschaftlich” anerkennen? Die etablierte Hochschultheologie in Deutschland zeichnet sich durch ein Monopol der Bibelkritik aus, das jede bibeltreue Theologie massiv bekämpft. Eben deshalb scheiterte auch 2004 der Akkreditierungsantrag der FTA, und darum änderte sie 2007 ihre Glaubensgrundlage.

2. Was ist “bibeltreu”?
“Die FTA bekennt sich in ihrer Glaubensbasis zwar unverändert ‘zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung’ und unterstreicht ihre Ehrfurcht vor und Liebe zur Bibel als Voraussetzung evangelikaler Theologie” (StnWR, S. 50).

Das mag beruhigend klingen – aber: “Ein unbedingtes Festhalten an der Irrtumsfreiheit der Heiligen Schrift, wie sie in der sog. Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel (siehe Anhang 3) behauptet ist, wird von der FTA inzwischen nicht mehr als exklusiver Maßstab der Schriftauslegung verstanden” (ebd.). Das ist kein Missverständnis; eine Fußnote hierzu verdeutlicht: “Die Abteilungsleiter der FTA haben dies in ihrer Stellungnahme vom 14. September 2007 zum Verhältnis von Wissenschaftlichkeit und Bekenntnisbindung zum Ausdruck gebracht” (ebd.). So stellt der WR denn auch klar: “Die FTA hat damit notwendige Voraussetzungen für ein wissenschaftliches Arbeiten und eine wissenschaftliche Auslegung der Bibel an der FTA geschaffen” (ebd.).

Nun ist die CE selbst nicht das Maß aller Dinge, aber sie bringt auf den Punkt, was die Bibel unter Inspiration und Unfehlbarkeit versteht. Die Frage ist somit nicht, ob sich das neue FTA-Bekenntnis ausdrücklich auf die CE bezieht, sondern ob es inhaltlich mit ihr übereinstimmt. Auf den ersten Blick sind die Unterschiede so gering, dass sie Nichttheologen kaum auffallen, doch hier ist es zu bedeutenden Akzentverschiebungen gekommen: Es wird nur noch gesagt, die Bibel sei “zuverlässig und ohne Irrtum das wahre Wort Gottes, das verlässliche Zeugnis seiner Offenbarung und das zu unserer Erlösung gegebene Heilswort” (Nr. 4, Punkt 1 [Gotteswort], Abs. 3). Ist die Bibel denn nun voll und ganz Gottes Wort, die reine Wahrheit ohne Irrtum? Oder irrt man sich lediglich nicht, wenn man sie allgemein für Gottes wahres Wort hält, ihr aber dennoch hier und da mögliche Irrtümer zugesteht? Weiter: der Ausdruck “das verlässliche Zeugnis seiner Offenbarung” ist verallgemeinernd, subjektiv — und falsch. Es ist ein bedeutender Unterschied, ob die Bibel bloß von Gottes Offenbarung berichten und dessen Wort nur enthalten würde (was wäre dann darin Gottes Wort und was nicht?), oder ob sie selbst Gottes offenbartes Wort ist, ohne Fehler oder Irrtum in allen ihren Aussagen. Das ist keine Erbsenzählerei; hier geht es um die Grundlagen des christlichen Glaubens. Haben wir dasselbe Bibelverständnis wie Christus selbst? Man kann nicht an Jesus glauben und zugleich meinen, er habe ein falsches Schriftverständnis gehabt.

3. Wer bestimmt künftig den Kurs der FTA?
Der WR verlangt noch mehr: “Die Akkreditierung ist an die Gewährleistung der Freiheit von Wissenschaft und Forschung gebunden” (StNWR, S. 11). Das heißt im Klartext: Entweder werden auch bibelkritische Theologen in den Lehrkörper der FTA aufgenommen, oder sie wird ihre Akkreditierung wieder verlieren. Weiter: “Professorenstellen müssen öffentlich ausgeschrieben werden; die wissenschaftliche Qualifikation und pädagogische Eignung der Bewerber müssen durch ein Berufungsverfahren nachgewiesen sein” (S. 12). Es dürfen also nicht einfach bibeltreue Dozenten an die FTA berufen werden; jeder habilitierte Theologe kann sich bewerben, und sollte er wegen bibelkritischer Lehren abgelehnt werden, dürfte das Ärger mit dem WR geben. So weit soll es aber gar nicht erst kommen: “Ergänzend zu dem neu eingeführten Berufungsverfahren muss sichergestellt werden, dass externe Hochschulprofessoren nicht nur fakultativ, sondern obligatorisch Mitglieder der Berufungskommission sind und über ein Stimmrecht in dieser verfügen” (ebd.). Der WR verpflichtet die FTA dadurch, Theologieprofessoren anderer — in Deutschland stets bibelkritischer! — Hochschulen als stimmberechtigte Mitglieder in die Berufungskommission aufzunehmen. Sollen also künftig Bibelkritiker die Zusammensetzung des Lehrkörpers der FTA und ihre Ausrichtung mitbestimmen?

Fazit
Die FTA nennt sich weiterhin “bibeltreu”; doch wie lange ist sie es noch? Es fragt sich, wann sie auch in Sachen Bibelkritik “wissenschaftliches” Niveau erreichen wird. Die Kirchengeschichte lehrt uns, dass so etwas sehr schnell gehen kann.

Links zu den Ressourcen (als pdf):
Stellungnahme des Wissenschaftsrates
Chicago-Erklärung
Im letzten Freudensbrief von der FTA gab es eine Antwort. Ich hab sie mal eingescannt )

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Ich finde es traurig, dass Stadelmann so polemisch reagiert --> "gescheiterte Ex-Theologe", "irreführender Boulevardjournalismus" und der "Judas". :oops: Eigentlich kenne ich nicht so.

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Gast

Re: FTA-Akkreditierung

Beitragvon Gast » 18.07.2008 11:47

eugen hat geschrieben:Vor einiger Zeit gab es im Betanien-Newsletter (6/08) einen Bericht darüber:
Sorry fuer die Abweichung vom Thema aber (6/08) bedeutet Juni 2008, ja?

Wo findet man eigentlich diese neuen Newsletter. Ich habe mich schon seit einer Weile gewundert, dass keine mehr auf der Website sind.

Gast

Beitragvon Gast » 18.07.2008 12:20

Hi eugen,
war Stadelmann der Autor des von Dir zitierten Freundesbriefes?
M.

maxb
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Beitragvon maxb » 18.07.2008 12:31

Ja, wie soll man das verstehen? Der Wissenschaftsrat und die FTA sagen zwei unterschiedliche Dinge. Hat der Wissenschaftsrat nur keine Ahnung und denkt, blos, weil die FTA die Chicagoerklärung rausgenommen und durch ein selbstformuliertes Bekenntnis getauscht hat, hätte sie sich verändert? Das wäre irgendwie lustig. Oder hat sich die FTA tatsächlich verändert? Aber dann müsste man denken, die Stellungnahmen wären gelogen.

EDIT: und was ist mit "gescheiterter Theologiedozent" gemeint? Gassmann hat ja an der FTA gelehrt...gab es da irgendwelche Zwischenfälle?

eugen
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Re: FTA-Akkreditierung

Beitragvon eugen » 18.07.2008 12:49

tschilli hat geschrieben: Sorry fuer die Abweichung vom Thema aber (6/08) bedeutet Juni 2008, ja?

Wo findet man eigentlich diese neuen Newsletter. Ich habe mich schon seit einer Weile gewundert, dass keine mehr auf der Website sind.
Auf der Homepage http://betanien.de/verlag/newsletter/ kannst du dich rechts für einen Newsletter eintragen.
Mephiboscheth hat geschrieben:Hi eugen,
war Stadelmann der Autor des von Dir zitierten Freundesbriefes?
M.
Ja. Meines Wissens sind sie alle von ihm. Zumindest die Unterschrift und der Gruß :-)

Gast

Beitragvon Gast » 20.07.2008 15:59

Hallo,

dieses Thema wird auch gerade im Forum Hauszellengemeinde Diskutiert, und es wird dort mehr auf die Inhalte dieser "Akkreditierung als Hochschule" eingegangen und Einzelpunkte daraus besprochen.

Wer möchte kann ja mal reinschauen...

http://www.hauszellengemeinde.de/portal ... opic=991.0

eugen
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Beitragvon eugen » 21.07.2008 13:05

Vielen Dank für den Link Arne.
Die Unterhaltung zu dem Thema dort ist wirklich interessant und sehr empfehlenswert.
Eugen

maxb
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Beitragvon maxb » 21.07.2008 18:17

Ja, ist sehr interessant das alles...aber auch verwirrend...da weiß ich grad gar nicht was ich von halten soll...mal sehen, wie sich das so entwickelt.

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Roland
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Freundesbrief der FTA

Beitragvon Roland » 23.07.2008 22:25

Hallo Eugen,

habe gerade gesehen, dass die FTA-Akkreditierung auch in diesem Forum besprochen wird.

Im Hauszellengemeinde-Forum haben wir uns bereits kurz über den Freudensbrief der FTA ausgetauscht. Meine Frage an Dich: Darf ich den von Dir eingescannten FTA-Freundesbrief ins Hauszellengemeinde-Forum kopieren?

Shalom
Roland
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eugen
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Re: Freundesbrief der FTA

Beitragvon eugen » 25.07.2008 19:34

Roland hat geschrieben:Meine Frage an Dich: Darf ich den von Dir eingescannten FTA-Freundesbrief ins Hauszellengemeinde-Forum kopieren?
Natürlich :-)
Wenn du willst, kann ich dir die eingescannten JPGs zuschicken. Einfach ne kurze PM. )
Lieben Gruß
Eugen

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Roland
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Vielen Dank!

Beitragvon Roland » 25.07.2008 20:26

Hallo Eugen,

vielen Dank! Ich habe Dir eine PN geschickt $:D

Herzliche Grüße

Roland
Wer JESUS nicht kennt, der hat sein Leben verpennt!

joasch
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Beitragvon joasch » 26.07.2008 22:05

Hallo zusammen,

um dem allgemeinen Rätselraten abzuhelfen, möchte ich ein paar Dinge klarstellen.

1. Mein oben zitierter Kommentar erschien nicht in den regulären Betanien-Nachrichten, sondern quasi "außer der Reihe" in der neuen "Betanien-Bücherinfo", die nicht im Archiv der BN gespeichert ist. Im letzten halben Jahr fehlte schlicht die Zeit, um weitere Ausgaben der BN zu erstellen (andere wichtigere Projekte gingen vor; Betanien ist ein kleiner Verlag, und ich bin als freiberuflicher Übersetzer auch für andere Auftraggeber tätig). Soviel also zu der Behauptung, "einige" der "Bedenkenträger" würden mit dem Diskreditieren anderer ihr Geld verdienen.

2. Die achtpunktige Entgegnung der FTA vom 10.06.08 bezieht sich nicht auf meinen Kommentar, sondern auf den Artikel von Ulrich Skambraks in TOPIC 6/08, der fast zeitgleich damit erschien. In TOPIC sind tatsächlich ein paar Dinge nicht ganz richtig dargestellt. In aller Kürze: Die Punkte 2-4 und 8 in der Entgegnung der FTA treffen zu, die anderen hingegen nicht. Dazu vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

3. Zu dem, was ich geschrieben habe, muß ich (leider!) nach wie vor stehen. Eine sachliche Entgegnung der FTA auf meine konkreten kritischen Anfragen hat es bis heute nicht gegeben. Ich wünschte, mein Kommentar wäre nicht nötig gewesen, aber wer mit dem Markenzeichen "bibeltreu" Reklame macht, muß sich auch Kritik gefallen lassen, wenn die Werbung nicht hält, was sie verspricht. (Immerhin geht es um die große Verantwortung, Menschen für den Dienst des Herrn zuzurüsten!) Die FTA von heute ist leider nicht mehr dieselbe wie zu der Zeit, als ich dort studiert habe (1990-1995) oder als Cleon Rogers jun. sie 1974 gründete. :cry:

Man könnte noch mehr aus der Stellungnahme des Wissenschaftsrates zu nennen, das meine Kritik bestätigt, aber wie gesagt fehlt mir momentan die Zeit, darauf näher einzugehen. So Gott will werde ich das in Zukunft tun.
maxb hat geschrieben:Der Wissenschaftsrat und die FTA sagen zwei unterschiedliche Dinge.
Tja, Max, wie heißt es? "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil." Über diese Widersprüche bin ich auch gestolpert. Aber wenn man sagt: "Das paßt doch nicht zusammen!", dann ist man ein Verleumder oder Judas? ??!
maxb hat geschrieben:und was ist mit "gescheiterter Theologiedozent" gemeint? ... gab es da irgendwelche Zwischenfälle?
Dr. G. beendete seine Dozententätigkeit an der FTA auf eigenen Wunsch. Dr. S. hingegen scheint den Eindruck erwecken zu wollen, als hätten moralische Verfehlungen von Dr. G. zu dessen Entlassung geführt. Solche Anschuldigungen entbehren m.W. jedoch jeglicher Grundlage.

Traurige Grüße
Joachim
Solus Christus - Sola Gratia - Sola Fide - Sola Scriptura - Tota Scriptura


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