Hilfestellung im Gespräch mit Zeugen Jehovas

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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eugen
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Ev. Theologe: Zeugen Jehovas bauen auf Angst

Beitragvon eugen » 10.09.2008 14:11

Ein aktueller Artikel bei christwiki:
http://www.ekklesia-nachrichten.com/Ev. ... +auf+Angst
Lich (epd). Anfang Juli war im Licher Krankenhaus eine 29-jährige Zeugin Jehovas gestorben, die in einer Patientenverfügung eine Bluttransfusion abgelehnt hatte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Wie am Dienstag Kai Funkschmidt, Beauftragter für Weltanschauungsfragen im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), in Gießen im Gespräch mit dem »Evangelischen Pressedienst« (epd) betonte, beruhe die Ablehnung einer Transfusion auf der Vorstellung, dass im Blut eine »individuelle Lebenskraft« stecke, dass also Blut mit dem eigenen Leben verknüpft sei. »Für mich ist das aus der Bibel nicht ableitbar«, erklärte der Theologe.
Die Evangelische Kirche teile eine solche Interpretation der Bibel nicht. »Wir halten sie nicht für lebensförderlich.«

Die Ablehnung einer Transfusion sei für Zeugen Jehovas »typisch«, doch gebe es nur selten Fälle, die tödlich ausgingen.

Die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft würden zwar nicht gezwungen, eine Erklärung zu unterschreiben, in der die Gabe von Blut abgelehnt werde. »Es gibt aber einen starken Konformitätsdruck.« Allerdings werde kein gewaltsamer Druck ausgeübt; die Mitglieder gehörten freiwillig zu der Gruppierung. Die Glaubensgemeinschaft biete Geborgenheit, sei aber auch von Disziplin geprägt. Das soziale und private Leben sei auf die Gruppe zugeschnitten. Die Kinder besuchten öffentliche Schulen, erhielten jedoch »zusätzliche Belehrungen«.

Nach Einschätzung des Theologen Funkschmidt leben die Zeugen Jehovas eine Glaubensform, die »stark auf Angst aufgebaut ist«. »Sie sind in starker Naherwartung, dass der Jüngste Tag kommt und Gottes Gericht ansteht.« Die Zeugen Jehovas gehörten mit bundesweit rund 165 000 Mitgliedern zu den größeren Gemeinschaften unter den freien religiösen Gruppen. Zur evangelischen Kirche bestünden keine Beziehungen.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 10.09.2008 15:12

Wolfgang schreibt
Allerdings wurden in letzter Zeit immer mehr Zugeständnisse gemacht, so dass inzwischen vile Blutbestandteile erlaubt sind.
Mich würde es interesieren wie sie diese Praxis begründen.
Gruß und Segen von Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 15.09.2008 08:34

Lieber Wolfgang
Ich habe folgende Seite gefunden kennst du sie.
Gruß Joschie
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Joschie
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Beitragvon Joschie » 25.09.2008 18:19

Lieber Wolfgang
Ich hatte heute Besuch von Z.J. zwei ältere Damen.Ich hatte leider wenig Zeit wir kamen auf das Reich Gottes,sie sagten das Jesus 1914 wiedergekommen ist.Wie kommen sie darauf und was antwortet man am besten darauf?
Gruß und Segen von Joschie
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Wolfgang Kühne
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Beitragvon Wolfgang Kühne » 30.09.2008 11:24

Lieber Joschi,
Jehovas Zeugen haben eine abstruse Berechnung, die sie auf die Aussage gründen, im Jahre 607 vor unserer Zeit, als Jerusalem und der Tempel zerstört wurden, begannen 2520 Jahre zu zählen und die enden 1914 und dann beginnt Jesus "inmitten seiner Feinde" zu regieren. In Wahrheit wurde nach aller weltlichen Geschichtsschreibung Jerusalem 587 v.Chr. zerrstört. Aber das ignoriert die WTG seit fast 1oo Jahren.
Es gibt immer wieder nur eine Frage, die man ZJ`s stellen muß: zeigen sie mir, wo steht das in der Bibel???
Ich fand im Moment nicht einmal die Bibelstelle, wo die 2520 Jahren erwähnt werden. Die aber sowieso einen anderen Zusammenhang haben.
Gruß Wolfgang

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 01.11.2008 12:59

Lieber Wolfgang,
Gibt es bei den ZJ. eine Heilsgewissheit oder müssen sie sich jeden Tag ihr Heil neu verdienen?
Gruß und Segen von Joschie
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sternchen
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Beitragvon sternchen » 01.10.2009 23:32

Hier kommen Wolfgang Kühne und seine Frau selbst zu Wort.

Sie gingen von Haus zu Haus, standen viele Stunden pro Monat in Fußgängerzonen und
verteilten Zeitschriften wie den „Wachtturm“ oder „Erwachet“ – Edeltraud und Wolfgang Heinz Kühne.
Fast 40 Jahre lang war das Ehepaar Mitglied bei den Zeugen Jehovas. Sie als Pionierin, er als Ältester. Das Vertrauen in die Organisation und ihren Gott „Jehova“ war groß. Trotzdem regten sich mit der Zeit Zweifel und sie fragen sich immer häufiger: Ist das, was wir glauben, wirklich die Wahrheit? Davon erzählt das Ehepaar in diesem Interview.

Bild

Hier erfährt man noch mehr über ihn und seine Frau und über ihren Ausstieg bei den Zeugen Jehovas:
http://www.bei-elke.at/content/view/159/63/
Jesus: Ihr sollt einander lieben, so wie ich euch geliebt habe.
An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid.
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Enrico
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Beitragvon Enrico » 02.10.2009 11:19

Hallo ihr Lieben,

auch ich hatte vor einiger Zeit etliche Erfahrungen mit den "Zeugen Jehovas - ZJ" machen dürfen.
Zum einen lernte ich einen ehemahligen ZJ kennen, der sich zu Jesus bekehrt hatte.
Wir führten viele Gespräche zusammen sodass er mir helfen konnte Einblick in einem Gespräch mit den ZJ zu bekommen und auch ihre "Denkweise" zu verstehen.

Zum anderen bekam ich Kontakt zu einem anderen "Aussteiger" welcher mit noch anderen Aussteigern der Sekte nun einen Auftrag sehen wiederum das Evangelium an den ZJ selbst zu bringen, sie schlossen sich zu einer missionarischen Gruppe zusammen, diese Aufklärung betreiben und aktiv Hilfe für die Betroffenen und Mission.

Dieser Bruder "klärte" mich so dermassen am Telefon auf, dass ich kurze Zeit später ein erfolgreiches Gespräch mit einem Ältesten ZJ auf der Strasse selbst führen konnte.

Diese Gruppe der ehemahligen ZJ die sich zu Jesus bekehrten nennen sich "Exodus-Info".
Es empfiehlt sich also für weiterführende Informationen sich direkt mit den Brüdern dieser Gruppe in Verbindung zu setzen.
Auch gibt es Download-Informationen wie Flyer und Buchlisten auf ihrer Webseite:

http://www.exodus-info.de/


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