Begegnung mit Satanisten

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Silke
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Beitragvon Silke » 01.04.2009 19:49

Hallo Alex,

dass es sowas gibt, glaub ich auf der Stelle. Hab mich jetzt auch mal ein wenig mit dem Thema beschäftigt, und es ist einfach nur krass.

Warum die Herrschaften allerdings die Frau nicht dafür gelobt haben, dass sie keine zwei verschiedenen Stoffe trägt, wundert mich doch ein wenig (das folgt 6 Verse nach der Anweisung, dass Frauen kein Mannszeug tragen sollen...). Die Begründungen hören sich für mich schon etwas merkwürdig an ehrlichgesagt. Aber vielleicht kann mir das ja jemand plausibel erklären?

Herzliche Grüße
Silke
so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! (2Kor 5,20)

ewigesleben
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Beitragvon ewigesleben » 01.04.2009 20:34

Hi,

habe den Artikel jetzt auch mal gelesen, das ist wirklich krass, man möchte es kaum glauben. Aber ich denke doch, dass das stimmt. Interessant ist auch das, was sie über Kleidung und Musik schreibt.

VG Maria
»Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«
(1.Kor.15,54-55)

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Anton
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Beitragvon Anton » 01.04.2009 23:42

Ich habe den Bericht gelesen und bin mir auch nicht sicher, was ich davon halten soll ??!

Einen Gedanken möchte ich aber kurz weitergeben:
Bei allen unseren Entscheidungen, was wir anziehen, wie wir uns frisieren, welche Elektrogeräte wir verwenden, ob und was wir uns im Fernsehen oder Internet anschauen, sind wir vor Gott verantwortlich :!:
Das bedeutet, dass ich weder Schwester Warkentin, noch einen Satanisten um Aufklärung bitten muss, was ich darf und was ich nicht darf, sondern mich in allen meinen Entscheidungen von der Bibel, Gottes Wort leiten lasse.
Da müssen wir aufpassen, damit wir nicht plötzlich etwas als Gottes Willen ausgeben, wovon wir es aber überhaupt nicht wissen können, und somit unseren eigenen Geschmack für göttlich halten.

Selbst wenn die geschilderten Ereignisse sich wirklich so ereignet haben sollten - was ich durchaus für möglich halte - dann haben wir es hier aber dennoch mit subjektiven Auffassungen der jeweiligen Personen zu tun und nicht mit göttlicher Offenbarung!
Das müssen wir sorgfältig auseinanderhalten.

Viele Grüße,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

eddi
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Beitragvon eddi » 02.04.2009 12:07

Vielen Dank, Anton!
So sehe ich das auch. Viele neigen dazu, solche Geschichten oder ihre Träume als (beinahe) göttliche Offenbarung anzusehen und auch so weiterzugeben. Das wäre wieder etwas, was dem Teufel gut passen würde...


gruß
eddi

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H.W.Deppe
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Beitragvon H.W.Deppe » 04.04.2009 10:06

Nur kurz vorab (wir verfassen gerade einen Beitrag dazu für den nächsten Newsletter):

Es stimmt natürlich, dass wir uns nicht sexuell aufreizend kleiden sollen, dass das Fernsehen viel Übel verbreitet usw. Aber das wissen wir *aus der Schrift!* Gegen diesen Erfahrungsbericht habe ich größte Bedenken:

- Reinste Erfahrungstheologie, wie bei Charismatikern, Katholiken (Wunderglaube ...)

- Warum hört man anstatt auf Gottes Wort hier auf "Dämonengeister"? Siehe dazu die Warnungen in Jes 8,19; 1Tim 4 etc. Ist es nicht ein Schlag ins Gesicht der Hl. Schrift, wenn man ihr ungehorsam ist, sich dann aber durch eine "Botschaft von Dämonen" zur ethischen Umkehr bewegen lässt?

- Der Teufel ist der "Vater der Lüge" - warum soll das Vertrauenswürdig und nicht eine weitere Irreführung sein?

- Diese Elli W. scheint schon vorher für okkulte Erfahrungen sensibilisiert gewesen zu sein - siehe ihre Erfahrung mit der "Heilerin"

- Seltsam, dass diese „Satanistin“ nur quasi alle Dinge nannte, die in bestimmten christlichen Kreisen besonders „verteufelt“ werden – aber nicht Dinge wie Streit unter Christen, Stolz, Geldliebe, Werkgerechtigkeit, Heuchelei, Missachtung der Hl. Schrift etc ...

- Irgendwie hat dieser Erfahrungsbericht auch etwas Selbstverehrendes: Was für eine Auszeichnung, als wahrhaft echter Christ offenbart zu werden, während die anderen Zuggäste dieser Ehre nicht teilhaftig werden ...

- Mich erschüttert es, wie insbesonders junge, ungefestigte Christen mit solchen Dämonenbotschaften verrückt gemacht werden, damit sie keine spitzen Schuhe mehr tragen, anstatt zur Schrift und damit zu Christus geführt zu werden.

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!

joasch
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Beitragvon joasch » 04.04.2009 11:04

April, April?!?

Bei dieser Geschichte muß ich an den Witz von den zwei Busfahrern denken:
Zwei Busfahrer treffen sich. Sagt der eine:
— "Du, ich hab neulich 'ne Gruppe Christen gefahren."
— "Und was glauben die?"
— "Alles, was ich ihnen erzähle."
Traurig, aber wahr. Und auch das "Zeugnis" von Elli W. ist doch in so manchem recht seltsam. Man frage sich bitte folgendes:
  1. Wurde überhaupt nachgeprüft, ob diese Geschichte stimmt? Gibt es unabhängige Zeugen, die sie bestätigen können?
  2. Versucht diese Dame vielleicht, ihre Person wichtig zu machen (Frauen dürfen ja nicht in der Gemeinde lehren, aber wenn man dies "Zeugnis geben" nennt, dürfen sie's)?
  3. Oder wurde die Frau, die dies erzählt, selbst Opfer einer Täuschung?
Da dies hier am 1. April gepostet wurde, hätte man ja zuerst an einen Aprilscherz denken können. Ich habe dieses "Zeugnis" aber schon vorher per E-Mail bekommen. Es ergab sich daraufhin ein kurzer E-Mail-Wechsel mit der Dame, die dies verbreitete. Sie schwört Stein und Bein, daß die Frau, die ihr dies aus erster Hand berichtet habe, glaubwürdig sei.

Wenn wir also zugunsten der Urheberin dieses "Zeugnisses" davon ausgehen wollen, daß sich diese Dinge wirklich so ereignet haben (obwohl man angesichts Römer 3,4 grundsätzlich skeptisch sein sollte), muß man doch folgendes bedenken:
  1. Am Anfang der Geschichte ist die Rede davon, daß die Erzählerin Heilung bei einer Frau fand, die dies "mit ihren Händen" bewerkstelligte. Unklar bleibt: Handelt es sich um eine chiropraktische Anwendung (ein Verfahren, bei dem Muskeln und Gelenke durch gezielte "Be-Hand-lung" im wahrsten Sinne des Wortes wieder eingerenkt werden; dies hat nichts mit Okkultismus zu tun)? Oder ist sie eine "Gesundbeterin" — undiplomatisch gesagt: eine "christliche" Geistheilerin? Sollte das Zweite der Fall sein, müßten bei jedem bibelfesten Christen die Alarmglocken schrillen.
  2. Im Verlauf dieses "Zeugnisses" offenbart sich immer wieder die schwarmgeistige Haltung der Erzählerin. Man zähle nur, wie oft der Ausdruck "ich fühlte" darin vorkommt. Einmal "fühlt" sie sogar die Gegenwart Gottes oder seines Engels. Nirgends jedoch lehrt die Bibel, daß wir Gott "fühlen" könnten! Ganz im Gegenteil: er offenbart sich allein durch sein Wort, die Heilige Schrift. Und die ist bitteschön mit dem Verstand und nicht mit dem Bauch zu erfassen.
  3. Es ist die reinste "Erfahrungstheologie". D.h. aus persönlichen Erfahrungen werden Lehren abgeleitet oder vorhandene Lehrmeinungen scheinbar bestätigt. Doch wenn uns Erfahrungen eins lehren, dann daß wir aus Erfahrungen keine Theologie ableiten können und dürfen. Dazu ein paar Beispiele:
    1. Vor etwa 25 Jahren sahen sich Dispensationalisten in ihrer unbiblischen Vorentrückungslehre durch eine "Prophezeiung" von Esoterikern (!) bestätigt: Diejenigen, die den Fortschritt der Menschheit ins "Neue Zeitalter" hemmten (d.h. die "bösen" fundamentalistischen Christen), würden in Kürze von UFOs auf andere Planeten gebracht. Nun, wir sind immer noch hier...
    2. Ein katholischer Priester bezeugte, seine Exorzismen seien besonders wirksam, wenn er dabei Weihwasser benutze sowie den Erzengel Michael und die "Muttergottes" anrufe.
    3. Pfr. Johann Christoph Blumhardt (1805-1880) baute schließlich eine ganze Theologie auf dem auf, was ihm die Dämonen bei seinen Exorzismen "gestanden". Das führte u.a. dazu, daß er nachts in seiner Kirche vor leeren Reihen predigte — zu den (wie er meinte) dort anwesenden Geistern unselig Verstorbener, die dadurch noch nachträglich erlöst werden sollten!
  4. Sicher ist vieles, was heute "modisch" ist, für Christen nicht angemessen; aber mir scheint, daß manche Fromme denken: Wenn etwas die Satanisten auf die Palme bringt, dann muß es ja richtig sein. Nirgends wird jedoch die Frage gestellt, ob das Erlebte mit der Schrift übereinstimmt.
  5. Vielmehr geht das, was hier gelehrt wird, eindeutig über die Schrift hinaus. Die Bibel lehrt, daß wir uns anständig kleiden sollen, aber nicht, wie spitz die Schuhe sein dürfen (ich bin nicht gerade für solche Schuhe, weil sie ungesund sind, aber ich mache daraus keinen Maßstab für Geistlichkeit). Und wenn man meint, daß ein sichtbarer Nacken unanständig oder gar sexuell aufreizend sein soll, fehlt mir dafür ehrlich gesagt jedes Verständnis (vermutlich, weil ich kein Vampir bin). Die Bibel lehrt so etwas jedenfalls nicht. [Nachtrag von 21:42 h: Inzwischen schrieb mir die Frau, die diese Geschichte verbreitet hat, daß es sich hier vielleicht um ein Verständigungsproblem handele; womöglich habe Elli W. ein tief ausgeschnittenes Dekolleté gemeint.]
  6. Menschliche Kleidung ist dem zeitlichen und kulturellen Wandel unterworfen. Z.B. ist der Wind, den manche um die Frage "Rock oder Hose" machen, gehörig übertrieben. Zu biblischen Zeiten trugen in Israel auch die Männer keine Hosen, sondern beide Geschlechter fußlange Gewänder; der Mann gürtete sich zum Laufen oder Arbeiten das Obergewand um die Hüften oder zog es wie Petrus zum Fischen ganz aus. Dazu nur kurz folgendes
    "Dass die Hose ... zum Statussymbol für den Mann und der Rock für Männer unüblich, ja geradezu tabuisiert wurde, ist eine europäische Entwicklung seit dem ausgehenden Mittelalter, mit Ausnahme des Kilts in Schottland. ... Die Verdrängung des Männerrockes ging gegen den heftigen Widerstand konservativer [!] Kreise vonstatten. Seit dem 17. Jahrhundert tragen bis auf wenige Ausnahmen europäische Männer nur noch Hosen und breiteten diese Sitte im Zuge des Kolonialismus weltweit aus. Es entstand die Redewendung 'die Hosen anhaben' als Synonym für 'die Befehlsgewalt haben'." (http://de.wikipedia.org/wiki/Hose)
  7. Nicht daß der rußlanddeutsche Kleidungsstil an sich falsch oder gar sündig wäre (wer sich so kleiden will, möge dies tun), aber hier wird er regelrecht zu etwas Heilsentscheidendem erhoben. Doch nicht in der Hose liegt das Heil (oder im Rock die Rettung), sondern allein in unserem Herrn Jesus Christus. Natürlich sollen Christen sich anständig kleiden. Aber das kann man auch ohne die (pardon) mennonitische Einheitsuniform. (Selbst die war übrigens vor rund 300 Jahren den Amischen zu "weltlich", weshalb sie sich von den Mennoniten abspalteten.)
Fazit:
Ob diese Geschichte sich wirklich so ereignet hat oder nicht, lasse ich vorerst dahingestellt. Selbst wenn, kann man sie aus biblischer Sicht nur ablehnen, denn hier werden Ansichten als heilsentscheidend propagiert, die es — sofern die Bibel sie überhaupt erwähnt — nicht sind. Und damit ist die Grenze zur Irrlehre eindeutig überschritten. Wozu brauchen wir solche Erfahrungen oder vermeintlichen Offenbarungen? Sie sind bestenfalls unnütz, oft genug aber verderblich, weil Menschen dadurch unter ein Joch unbiblischer Gebote gezwängt werden. Es sind — schlimm genug — Menschengebote (Mt 15,7ff) oder gar — noch schlimmer — Lehren von Dämonen (1Tim 4,1ff). Für uns hingegen gilt:
Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche dich weise machen können zum Heil durch den Glauben in Christus Jesus. Jede Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke ausgerüstet.
(2Tim 3,14-17, Schlachter 1951)
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H.W.Deppe
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Beitragvon H.W.Deppe » 08.04.2009 22:31

Ich erhielt folgende Stellungnahme der Verfasserin, die mich um Veröffentlichung bat:
Antwort:

Liebe Geschwister, ich hab mir Euren Kommentar zu den Begegnungen von Schw. Elli W. mit den Satanisten durchgelesen und denke, daß Eure Argumente ernst zu nehmen und nicht aus der Luft gegriffen sind. Und doch hab ich den Eindruck, daß Ihr es Euch zu leicht macht bei Eurer Kritik, und daß Ihr dabei ziemlich weit über’s Ziel hinausgeschossen seid. Eure Kritik wimmelt nur so von lieblosen Unterstellungen.

– Zu: „Der Bericht … scheint zu bestätigen, daß der Teufel die Gemeinde dadurch angreift, dass er moderne Kleidung, Fernsehen, Computer usw. unter Christen verbreitet“: Ist es nicht offensichtlich und notvoll, daß der Feind seit Jahrzehnten die Gemeinden mehr und mehr verweltlicht hat, daß sich die Gläubigen i. allg. der Welt angepaßt haben in Mode, Musik, Mediengebrauch usw.? Gerade seit der 68er Kulturrevolution, wo unsere Kultur durchweg dämonisiert ist, hat die Anpassung der Gläubigen an diese Kultur katastrophale Folgen: der Feind gewinnt immer mehr Macht über die Gemeinden; die Geschwister können Gottes Wort nicht mehr recht aufnehmen, den Willen des Herrn bezüglich eines gottwohlgefälligen Lebensstils kaum noch aus Seinem Wort erkennen, sind nur noch selten bereit, geistliche Kritik anzunehmen und sich hinterfragen zu lassen, – ihre Zeit ist so von den Medien in Beschlag genommen, daß das Bibelstudium zu kurz kommt und der Herr kaum noch durch Sein Wort zu ihnen reden kann. – Wie kann man diesen Zustand der Gemeinden bagatellisieren und sich über Geschwister erheben, die biblische Anweisungen bezüglich unseres Lebensstils noch ernst nehmen und in wahrer Gottesfurcht versuchen, sie umzusetzen? Sagt der Herr nicht: „Paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch in eurem Wesen verändern durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist!“?

– Zu: „Auch wenn viele Bibeltreue diesen Bericht für bare Münze nehmen“: Was meint Ihr damit, daß man diesen Bericht nicht für „bare Münze nehmen“ könnte? Soll das heißen, er sei erlogen? Wollt Ihr dieser lieben, arglosen, kindlich einfältigen Schwester etwa unterstellen, sie habe das alles erfunden, was sie da erzählt hat? – Ich hatte mir schon vorher gedacht, daß es wohl viele geben könnte, die so reagieren würden, weil das, was nicht sein darf, auch nicht sein kann. Deshalb habe ich lange Telefonate mit ihr geführt und mir ihre ganze Lebensgeschichte erzählen lassen, die übrigens sehr bewegend ist. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr sie haben. Aber nicht um Schnüffelei in ihrem Leben zu betreiben, um möglichst irgendwas zum Kritisieren zu finden. Dann behalte ich es lieber alles für mich.

– Gewiß sollen wir keine „ethischen Ermahnungen“ von Satanisten her annehmen. Das hat dieser Bericht auch nicht bezwecken wollen. Es sollte nur gezeigt werden, inwieweit die Gemeinde schon auf die Strategie des Teufels hereingefallen ist (wie oben erläutert). – Weil die Gläubigen sich i. allg. nicht mehr vom Worte Gottes her bezüglich ihres postmodernen Lebensstils ermahnen lassen, hat es – meine ich – der Herr zugelassen, daß die beiden Satanisten ihre Wut gegen diese Schwester, die sich noch nicht in den Abfall hineinziehen ließ, zum Ausdruck bringen durften und dabei ungewollt ihre Strategie verraten haben.

– Zu: „Der Bericht ist reinste Erfahrungstheologie, die auf Gefühlen und spektakulären Erlebnissen beruht“: Was heißt denn in diesem Zusammenhang „Erfahrungstheologie“? Die Schwester hat ja nur einfach erzählt, was sie erlebte, und wollte damit nur zeigen, wie der Feind immer mehr gegen die Gotteskinder wütet, wie aber gleichzeitig der Herr sie schützen und bewahren kann (wenn sie Sein Wort bewahren – Off. 3,10)), daß sie sich auch in solchen Situationen nicht zu fürchten brauchen.

– Ihr schreibt, der Bericht beruhe „auf Gefühlen und spektakulären Erlebnissen“. Was soll das?! Sie erzählt doch einfach nur, was sie erlebte. Was unterschiebt Ihr dieser Schwester nicht alles?! Sie würde – wie die Charismatiker und Katholiken – „falsche Auffassungen“ durch Wunder und Erfahrungen bestätigen?! Hat sie hier irgendein Wunder getan? Hat sie irgendwie falsche Auffassungen gelehrt? – Oder habt Ihr einfach Aversionen dagegen, daß die Rußlanddeutschen sich noch scham- und zuchtvoll kleiden, weil diesbezüglich bei Euch vielleicht ein Mangel besteht? Und nennt Ihr diese biblische, schamhafte Kleiderordnung etwa „falsche Auffassungen“? Bitte hinterfragt Euch mal diesbezüglich, was Eure Motive dazu sind!

– Gewiß gründen sich der christliche Glaube und eine christliche Weltanschauung allein auf die Schrift. Etwas anderes sollte hier auch nicht zum Ausdruck gebracht werden. – Aber die Frage ist, inwieweit heute noch in dieser Beziehung auf die Schrift gehört wird. Sind wir nicht vielfach schwerhörig geworden? – Ich spreche ja gar nicht von alttestamentlichen Geboten (wie z.B. jemand in seinem Kommentar meinte, hier sei ein Hinweis auf die Stelle 5. Mose 22,5), sondern einfach von den neutestamentlichen Anweisungen, wie z.B. 1.Tim. 2,9: „Desgleichen daß die Weiber in zierlichem Kleide (oder: in ehrbarer Kleidung) mit Scham und Zucht sich schmücken…“ Im griechischen Grundtext steht hier für „in ehrbarer Kleidung“ katastolä = d.h. in lang herabfallender Kleidung, die die Blöße und die typisch weiblichen Formen bedeckt, damit sie nicht den Männern ein Anstoß zur Sünde wird.

– Weder wir noch diese Schwester W. bauen eine Theologie auf das auf, was hier die Satanisten sagten, sondern wir weisen nur auf die Anweisungen der Heiligen Schrift hin, die so vieles sagt, was heute einfach nicht mehr beachtet wird. Sie warnt z.B. in der Offenbarung so ernst vor dem sprechenden Bild. Doch wenn das heute jemand mit dem Fernsehen in Zusammenhang zu bringen wagt, bekommt er meist heftigen Widerspruch. Dabei ist es offensichtlich, daß durch den Fernseher der antichristliche Geist in die Häuser und Herzen der Gläubigen gelangt.

– Gewiß sollen wir keine Botschaft von Dämonen anhören. Doch stehen nicht sogar in der Bibel – wenn man dieses hier so bezeichnen will – „Botschaften von Dämonen“, z.B. da, wo die Magd mit dem Wahrsagegeist viele Tage lang hinter Paulus herläuft und schreit: „Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes, die uns den Weg des Heils verkündigen!“? Paulus wurde dann unwillig und gebot dem Geist auszufahren. Aber was er sagte, steht sogar in der Bibel. Ist Paulus dadurch verführt worden, daß er sich das anhörte? Hat er damit eine „Erfahrungstheologie“ gelehrt? Warum verurteilt Ihr dann diese Schwester, daß sie nur das erzählt, was sie erlebt hat, und nur das wiederholte, was auch die Bibel uns zeigt? - Die „spitzen Schuhe“ habt Ihr natürlich hervorgehoben, um die ganze Geschichte lächerlich zu machen. – Solche Schuhe sind doch nur ein Zeichen für Eitelkeit. Wie müssen dabei die Füße schmerzen! Und bei den hohen Absätzen leiden die Wirbelsäule und die Bandscheiben; sie sind wirklich gesundheitsschädlich. Kann so etwas dem Herrn gefallen?

– Zu: „Diese Berichterstatterin scheint schon vorher für fragwürdige Erfahrungen sensibilisiert gewesen zu sein, man beachte ihre Erfahrung mit der ‚Heilerin’“: Sicher, aus ihrem Bericht über die Art ihrer körperlichen Behandlung geht nicht klar hervor, was dies für eine Behandlung war. Ich hab sie gefragt: Sie wurde einfach immer wieder massiert. Sie war also nicht bei irgendeiner „Heilerin“. – Dies ist wieder eine Unterstellung von Eurer Seite her.

– Zum zweitletzten Punkt: Wieso die Satanistin nur die Dinge aufzählt, die „in bestimmten christlichen Kreisen besonders „verteufelt“ werden – aber nicht Dinge wie Streit unter Christen, Stolz, Geldliebe, Werkgerechtigkeit, Heuchelei, Vernachlässigung der Heiligen Schrift usw.“: Der Feind weiß doch, daß die anderen Sünden schon immer in den Gemeinden Eingang fanden; wenn aber unser Herr oder auch Paulus von der Endzeit und vom Abfall reden, dann ist ganz deutlich zu sehen, daß der Abfall besonders von der Gesetzlosigkeit (Abwendung von den lieblichen Ordnungen Gottes) gezeichnet ist: Matth. 24,12: „Weil die Gesetzlosigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten“; 2. Thess. 2,3: „Denn er (der Tag Christi) kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Gesetzlosigkeit, das Kind des Verderbens“. – Die Satanistin ist ja keine Theologin; sie brüllt nur das heraus, was sie äußerlich an den Gläubigen wahrnimmt, nämlich die äußerliche Gleichstellung mit der Welt. – Mit Stolz und Hochmut haben nur Gläubige zu tun; Ungläubige sehen diese Eigenschaften sogar teilweise als Qualitäten an. Wer die größte Klappe hat, ist bei den meisten angesehen.

– Was heißt hier „verteufelt werden“ – und „gewisse Kreise“? Kommen diese schon genannten traurigen Zustände in den Gemeinden, die von der Anpassung an den Zeitgeist herrühren, etwa nicht vom Teufel?! Wir wissen doch, wer hinter dem Zeitgeist steckt: niemand anders als der Teufel! (Eph. 2,2-3) – Wenn die Kleiderordnung des postmodernen Zeitalters, die in die Gemeinde Jesu eingedrungen ist, angesprochen wird, dann nennt Ihr das „Verteufeln“? – Meint Ihr mit „gewisse Kreise“ etwa all jene Kreise, die die Anweisungen unseres Herrn bezüglich der Kleiderfrage noch ernst nehmen? Meint Ihr besonders die Rußlanddeutschen? Die anderen Kreise machen sich leider kaum noch Gedanken über die biblische Kleiderordnung. – Diese Ausdrucksweise läßt tief blicken. Ich kann nur sagen, daß ich sehr froh wurde, als die vielen Rußlanddeutschen mit ihrem gottesfürchtigen Wandel hierher kamen. Seitdem bin ich nicht mehr so einsam und sehe in meinem Rock nicht mehr wie ein Exot von einem anderen Stern aus. – Warum verurteilt Ihr diejenigen, die das Wort Gottes noch ernst nehmen – auch in Bezug auf die Äußerlichkeiten? – Ist die Kleiderfrage für Euch eine völlig gleichgültige Sache? Bekommt Ihr keine sündigen Empfindungen, wenn Ihr in der Gemeinde Schwestern mit hautengen T-Shirts und Hosen seht? Bedenkt doch, daß solcherlei Empfindungen schon Ehebruch in den Augen Gottes sind! – Was versteht Ihr eigentlich unter „nicht sexuell aufreizende Kleider“? Dazu gehören doch sowohl die Miniröcke als auch die Hosen. Sie zeigen die Form von dem Bereich, der die Männer besonders zur Sünde reizt. – Eigentlich ist die komplette heutige Kleidung „sexi“. Ich weiß noch so gut, als wenn es gestern gewesen wäre, wie das war, als die jungen Mädchen anfingen, T-Shirts zu tragen. Da sagte eines dieser Mädchen zum anderen bei der Begrüßung – indem sie auf ihr T-Shirt wies –: „Oh, wie sexy!“ Genau das wollen die Modeschöpfer, damit die Männer ständig sündige Gedanken haben sollen. Alles, was so körperbetont und eng anliegend ist, reizt zur Sünde.

– Gewiß beginnt eine Erneuerung der Gemeinden nicht bei den Äußerlichkeiten, sondern sie muß im Herzen beginnen. Die Erneuerung muß von innen nach außen geschehen, sonst zäumen wir das Pferd von hinten auf. – Aber ich frage mich oft: Wenn all diejenigen, die sich „wiedergeboren“ nennen, ihren Lebensstil immer weiter nach der Welt ausrichten und die Erneuerung nie von außen zu sehen ist, muß ich da nicht ernste Fragezeichen hinter die angeblich geschehene Erneuerung setzen? – Sollte es Gott gefallen, wenn die meisten Gläubigen ihren Lebensstil nach dem Geist dieser Welt ausrichten? – Es ist einfach beschämend für die Gläubigen, daß sie sich nicht beim Bibellesen dazu bewegen lassen, ihren postmodernen Lebensstil zu hinterfragen, und daß sie statt dessen nach dem Mainstream des heutigen Zeitgeistes leben, hinter dem doch nach Eph. 2,2 der Fürst dieser Welt steckt, der sein Werk hat in den Söhnen des Ungehorsams.

– Gewiß könnte man die Liste der in die Gemeinden eingedrungenen Abwegigkeiten noch unendlich erweitern – z.B. mit: Charismatik, Emerging Church, Volxbibel, postmodernes Denken, usw. Und es geht auch aus dem Bericht hervor, daß noch viel mehr gesagt wurde; doch die Schwester hat nicht alles behalten; mit manchen Begriffen konnte sie wohl auch nichts anfangen, weil sie sie einfach nicht kannte. Sie ist eine ganz schlichte, einfache Schwester, nicht besonders gebildet.

– Zu: „…eine weitere Täuschung, Irreführung und Bestätigung falscher Annahmen“: Inwiefern sollen hier falsche Annahmen bestätigt worden sein? Könnt Ihr mir mal eine einzige falsche Annahme nennen, die hiermit bestätigt wurde?

– Wir lehnen auch die charismatischen Zeichen und Wunder ab und warnen davor, denn die Bibel zeigt uns, daß die Endzeit von falschen Zeichen und Wundern geprägt ist. Gewiß muß man von daher auch diese Erlebnisse der Schwester W. hinterfragen. Darum habe ich auch lange gezögert, den Bericht weiterzuleiten. Doch ich kam bei meinem Fragen und Beten zu dem Schluß, daß der Herr hier – wie schon oben dargelegt – den Feind dazu gebracht hat, seine Strategie zu offenbaren, die uns sowieso schon seit Jahrzehnten vom Worte Gottes her klar ist. Vielleicht hat der Herr die Strategie des Feindes gerade für geistlich schwerhörige Gläubige so aufdecken lassen? „Wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien!“ kündigte unser Herr in Luk. 19,40 an.

– Im Übrigen sind dieses Erlebnis und die Äußerlichkeiten nicht unser Verkündigungsthema. Unser Thema, mit dem wir uns seit einiger Zeit besonders beschäftigen, ist die Bedeutung des biblischen Evangeliums, freier oder unfreier Wille, reformatorische Literatur, Abweichungen der Urgemeinde vom biblischen Weg – hin zur katholischen Kirche, usw. – Wir wollen auf keinen Fall, daß der Teufel im Mittelpunkt steht, sondern Christus und das Wort Gottes.

– Noch einmal: All Eure Warnungen sind berechtigt. Wir wollen keine Diskussion führen, in der der Teufel im Mittelpunkt steht. Wenn das der Fall ist, dann wollen wir sie lieber abbrechen. Wir wollen kein Forum für den Teufel bieten, sondern wollen Christus verkündigen, den Gekreuzigten.


Gruß
Christa Widmer
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
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Gast

Beitragvon Gast » 09.04.2009 08:24

Hallo Hans Werner,
das war wohl ein Stich ins Wespennest...
M.

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Beitragvon sola-fide » 13.04.2009 06:52

Also ich halte den Bericht für unglaubwürdig. Der Bericht scheint eher eine Art Neo-Orthodoxie verbreiten zu wollen. So sehr ich wohl einige Rußlanddeutsche mag, vor allem in deren Lehren (die ich unter den sog. Freikirchen noch für die besten (mit Abstand halte)) so sehr bin ich eher betrübt über die menschengebotsartige Orthodoxie in Bezug auf Rock und Kopftuch etc, die einer falschen Auslegung der Bibel entspringen. Auch das kann nur reine Fleischlichkeit sein - getarnt als Demut.

Fakt ist nun mal, daß jedwede Äußerung durch Satanisten deren Lügengeister entstammen. So mögen auch diese Äußerungen nur dazu dienen, falsche orthodoxe Praktiken wie Rock etc als Wahrheit zu verkaufen. Der Satan ist klug und lügt wo er nur kann! So gibt es auch hier wieder ein übliches Mischmasch (Durcheinanderbringer) aus Wahrheiten und Lügen aus dem Mund der Satanisten.

Zum Abfall:
Naja, also ich glaube, die meisten Theologen tragen dem Abfall viel mehr bei, als es 1000 Satanisten tun könnten. Zudem wird der Abfall vom Glauben in den pseudo-reformierten "Kirchen" per se geleugnet.

Zudem scheint mir, daß man hier dem Satanismus eine zu große Macht einräumt. Als hätten die Satanisten den Christen etwas anzuhaben. Wenn man als Christ in Glaube und Lehre beim HERRN Jesus ist und bleibt, wird der Teufel immer fliehen müssen. Wo Lehre und Glaube falsch sind wird der Teufel mit oder ohne Satanisten Erfolg haben.

Die größte Gefahr scheint mir sind weder Satanisten oder der Teufel selbst, sondern eine teuflische Theologie (die freilich auch wieder den dämonischen Lügengeister entspringt) die vor allem leugnet, daß Wiedergeborene das Heil verlieren können und mit dem Teufel in der Hölle enden können.

Die größte Lüge Satans (die Leugnung des Abfalls *) wird doch heute in 99,x % der sog. "Gemeinden" gepredigt, somit werden diese doch selbst schon als Synagogen des Satans offenbar. Der Satan muß also gar nicht besonders in die "Gemeinden" eindringen, dieser müßte zuerst einmal von dort ausgetrieben werden.


* 1. Mo 3,4;Hebr 10,26-27;Judas;2. Joh 1,9;2 Pet 2,21-22;Hebr 6,4-6;1 Kor 10,5-9;1 Tim 5,15;Jer 7,9-11;1 Tim 4,1;1 Kor 3,17;Hebr 12,16-17;Offb 3,11;Offb 3,16-19;Offb 2,4-5;Hebr 10,29-31;1 Joh 5,16;Hebr 3,12;Phil 3,18-19;Joh 15,6;Mat 25,12

Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden 1 Tim 4,1

Jörg
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Beitragvon Jörg » 13.04.2009 08:50

sola-fide hat geschrieben: Die größte Gefahr scheint mir sind weder Satanisten oder der Teufel selbst, sondern eine teuflische Theologie (die freilich auch wieder den dämonischen Lügengeister entspringt) die vor allem leugnet, daß Wiedergeborene das Heil verlieren können und mit dem Teufel in der Hölle enden können.
Dann muß Spurgeon ja ein großer Irrlehrer gewesen sein!?

Ich glaube vielmehr, dass er die Heilige Schrift auf seiner Seite hatte, die sagt "ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. (Joh. 10,28).

Wilhelm Busch schrieb einmal: "Heilsgewißheit - die Krone evangelischen Glaubens. So ist es! In der katholischen Kirche gibt es das nicht. Ja, es wird ausdrücklich jeder verdammt, welcher lehrt, daß er seines Heils gewiß sei. Da gibt es dann lauter Angst, Unruhe, Werkerei und Abhängigkeit von den Priestern. Die Bibel aber lehrt es anders. Soll das in der evangelischen Kirche verlorengehen? Das wäre ein guter Schritt auf dem Wege nach Rom." (aus W. Busch, Was bremst denn da?, Aussat-Verlag, S. 62)

Jörg
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

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Beitragvon sola-fide » 13.04.2009 10:49

Du solltest auch zuerst an Gottes Wort denken und nicht an irgendwelche zu Heiligen stilisierten Menschen. Klar war Spurgeon ein calvinistischer Irrlehrer.
Ich glaube vielmehr, dass er die Heilige Schrift auf seiner Seite hatte, die sagt "ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. (Joh. 10,28).
Das ist leider eine typische sektiererische Art, mit Gottes Wort umzugehen, indem man es zerreißt.

Gottes Wort lautet diesb. im Kontext

"Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue im Namen meines Vaters, diese geben Zeugnis von mir;aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen". Joh. 10,25-28

Folglich sind nur die, die wahren Schafe, die die Stimme Jesu hören UND Jesus nachfolgen. Und auch nur für diese, die IN Jesus sind und BLEIBEN gilt, daß sie nicht mehr verloren gehen können. Glaube ohne Werke ist tot und ein toter Glaube rettet nicht.
Wilhelm Busch schrieb einmal: "Heilsgewißheit - die Krone evangelischen Glaubens
Meine Krone des Glaubens ist Jesus Christus und nicht die Heilsgewißheit, diese bekomme ich direkt und unmittelbar durch den Heiligen Geist selbst in mir bezeugt und muß diese mir nicht durch eine "ewige Sicherheit" dogmatisch einreden.

Lese und glaube lieber die Bibel, statt Spurgeon, Busch & Co.

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Anton
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Beitragvon Anton » 13.04.2009 11:20

sola-fide hat geschrieben:"Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue im Namen meines Vaters, diese geben Zeugnis von mir;aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen". Joh. 10,25-28

Folglich sind nur die, die wahren Schafe, die die Stimme Jesu hören UND Jesus nachfolgen. Und auch nur für diese, die IN Jesus sind und BLEIBEN gilt, daß sie nicht mehr verloren gehen können. Glaube ohne Werke ist tot und ein toter Glaube rettet nicht.
Charles Haddon Spurgeon (nur als Beispiel!) hat aber auch nichts anderes gesagt, ich verstehe nicht, worauf du hinaus möchtest ??!

Viele Grüße,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

Jörg
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Beitragvon Jörg » 13.04.2009 18:04

sola-fide hat geschrieben: Klar war Spurgeon ein calvinistischer Irrlehrer.
Welch eine Überheblichkeit einem großen Mann Gottes gegenüber!
Mir fehlen die Worte.
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

maxb
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Beitragvon maxb » 13.04.2009 20:18

Irgendwie klingt das wie in einem gewissen Schweizer Forum...

Bibel lover
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Beitragvon Bibel lover » 13.04.2009 20:18

Was eine Gemeinde Kaputt machen kann, ist das Diskutieren und VERURTEILEN, von anderen Christen wegen einer Auslegung über die man sich endlos streiten kann (weder Vertreter noch Gegner der Verlierbarkeitstheorie, sind deswegen Irrlehr!!!), es ist traurig wie manche Versuchen den Leib Christi(die Gemeinde), dazu zu bringen sich selbst zu zerfleischen, DAS ist das Werk des Teufels und der freut sich wenn Christen ander Christen verurteilen/verteufeln-> mal dadrauf achten!!!!
Echte Christen erkennt man an den Früchten->Spurgeon als Irrlehrer zu bezeichnen ist Satanisch, wie kann man es wagen andere zu richten, an desen Frucht man gesehen hat das er von Gott ist-> ich bezweifle das du, sola-finde dich so von Gott gebrauchen lassen hast wie er- ich richte dich nicht aber ich weiße dich dadrauf hin wie gefährlich es ist andere zu verurteielen, nach dem Maß nach dem du andere Richtest wirst du gerichtet werden (steht in der Bibel!), die Pharisäer waren auch Leute die andere Verurteilt haben, Jesu Urteil über sie kennen wir......

Grüß Johannes


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