C.S.Lewis - A Bridge to Rome

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

Moderatoren: Jörg, Der Pilgrim

rean
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C.S.Lewis - A Bridge to Rome

Beitragvon rean » 10.08.2009 11:43

Anbei ein Link über die Position von C.S. Lewis:

http://www.bereanbeacon.org/articles//C ... o_Rome.pdf

Grüße
rean

Morgenrot
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Beitragvon Morgenrot » 07.09.2009 13:32

Danke für den Link!

Gibt es auch eine deutsche Übersetzung?

Gruß
Morgenrot

rean
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Beitragvon rean » 23.09.2009 10:49

Nicht das ich wüsste, sorry.

Grüße
rean

Servant
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Beitragvon Servant » 12.03.2011 16:15

"There are people in other religions who are being led by God’s secret influence to concentrate on those parts of their religion which are in agreement with Christianity, and who thus belong to Christ without knowing it. For example, a Buddhist of good will may be led to concentrate more and more on the Buddhist teaching about mercy and to leave in the background (though he might still say he believed) the Buddhist teaching on certain other points. Many of the good Pagans long before Christ’s birth may have been in this position. And always, of course, there are a great many people who are just confused in mind and have a lot of inconsistent beliefs all jumbled up together. Consequently, it is not much use trying to make judgments about Christians and non-Christians in the mass." [Ch. 10, 209]

Beyond personality: the Christian idea of God


(Habe mir das mit dem google Übersetzer Übersetzt)


Hört sich fasst wie das hier an, oder ? (Link; PDF)

Wahrscheinlich war er selbst etwas Wirr und durcheinander, als er diese Zeilen verfasst hat. Gibt es deutschsprachige Kritiken - von Geschwistern im Herrn, die seine Bücher mal wirklich am Wort Gottes geprüft haben?

Wenn es welche gibt - bitte sagt mal Bescheid.

Heute bekommt man derartigen Betrug in vielfältiger Art und weise aufs Brot geschmiert - mal offensichtlich, mal Theologisch verpackt - beides ist Täuschung !

In gewisser weise gehört er, C. S. Lewis, wohl auch zu einen von den vielen [i]Vordenkern[/i] unserer und vergangener Tage.
Vordenker die viele von den kleine auf den Breiten Weg ins Verderben führen, und einfältige abziehen von der einfallt gegenüber Jesus Christus unseres Herrn und Erlösers.

Ich würde mich freuen mal in Deutsch verfasste Kritiken zu lesen - aber hier in diesem Land ist man eher zurückhaltend und abwarteten - ist das Kind dann erst einmal in Brunnen gefallen ...

Servant
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Beitragvon Servant » 12.01.2013 14:43

Zum Thema C. S. Lewis einen Beitrag von Roland Odenwald

In Kapitel 1 von Beyond Personality steht: “Jeder liest und jeder hört Dinge, die diskutiert werden. Folglich gilt: auch wenn du keiner Theologie zuhörst heißt das nicht, dass du keine Gedanken über Gott hast. Es wird jedoch bedeuten, dass du eine Reihe falscher Vorstellungen hast — schlechte, verworrene, überholte Vorstellungen.” Nirgendwo in dem Buch wird erwähnt, dass man Gedanken über Gott dadurch bekommt, dass man sein Wort liest oder um Weisheit betet. Die einzigen vorgeschlagenen Quellen für eine solche Erkenntnis sind theologische Expertenkommissionen.


Was für ein Irrtum - ist C. S. Lewis da aufgesessen und viele sind ihm auf den Leim gegangen. Der Glaube an Jesus Christus und seiner Worte ist das was wir brauchen, alles andere ist Nichts.

Artikel lesen
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Gast

Beitragvon Gast » 08.02.2013 21:40

Servant hat geschrieben:Zum Thema C. S. Lewis einen Beitrag von Roland Odenwald

In Kapitel 1 von Beyond Personality steht: “Jeder liest und jeder hört Dinge, die diskutiert werden. Folglich gilt: auch wenn du keiner Theologie zuhörst heißt das nicht, dass du keine Gedanken über Gott hast. Es wird jedoch bedeuten, dass du eine Reihe falscher Vorstellungen hast — schlechte, verworrene, überholte Vorstellungen.” Nirgendwo in dem Buch wird erwähnt, dass man Gedanken über Gott dadurch bekommt, dass man sein Wort liest oder um Weisheit betet. Die einzigen vorgeschlagenen Quellen für eine solche Erkenntnis sind theologische Expertenkommissionen.


Was für ein Irrtum - ist C. S. Lewis da aufgesessen und viele sind ihm auf den Leim gegangen. Der Glaube an Jesus Christus und seiner Worte ist das was wir brauchen, alles andere ist Nichts.

Artikel lesen


Hast Du das Buch selber gelesen - oder übernimst Du mal wieder die Aussagen eines Anderen, weil der Dir glaubwürdig erscheint und er gegen eine Meinung ist, die Du auch vertrittst?

Ich empfehle als gegengewicht von Lewis das Buch "Was der Laie blökt".

Servant
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Beitragvon Servant » 09.02.2013 14:23

Als Kind Gottes würde ich dir die Bibel empfehlen - Laien gibt erst seit der römisch katholischen Kirche und ihrer scholastischen denkweise).

Wir haben die Bibel :-)

Ich habe einiges aus den Narnia Chroniken gelesen, das hat mir mehr über Lewis gesagt als irgenein Buch über ihn.

Kolosser 2, 8 Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.

Jesaja 5, 20 Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Gast

Beitragvon Gast » 14.02.2013 11:41

Nun, ich habe mehr Bücher von als über C.S. Lewis gelesen - nicht nur Narnia oder Perelandra, sondern auch andere.

Weißt Du, auf genau die Art, wie Du sie hier an den Tag liest, verurteilen viele die Bibel - ohne sie jemals gelesen zu haben. Das ist intellektuell unredlich, es ist unehrlich, es ist unchristlich - und es ist erbärmlich, weil Du nicht denkst, sondern denken lässt und die Meinung anderer unreflektiert übernimmst.

Und was die Bibel angeht - nun, die kenne ich nun wirklich gut. Einige Bibelverse aus dem Zusammenhang zu reißen, damit seine eigene obskure Meinung zu begründen - das ist keine Bibelkenntnis.

Du zitierst im Zusammenhang mit C.S. Lewis die Stelle Jesaja 5,20. Nun, dann beweise, wo Lewis Böses gut und Gutes böse nennt.

@Moderatoren: Ich benutze hier eine harte Sprache. Deshalb begründe ich das ausdrücklich noch einmal:
- Es ist unehrlich, wenn ich eine Meinung über etwas äußere, was ich nicht kenne - und das hat Servant hier zugegeben.
- Es ist unchristlich, wenn ich etwas verurteile, ohne es selbst geprüft zu haben - und das hat Servant hier getan.
- Es ist erbärmlich, wenn ich mich als Christen ausgebe, aber immer und immer wieder unchristlich agiere - und auch das sehe ich bei Servant. Es ist noch erbärmlicher, wenn ich anderen Christen den Glauben abspreche nur aufgrund von Hörensagen - und auch das tut Servant.

Es mag sein, dass er ein Diener ist - nur: Wem dient er?

Servant
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Beitragvon Servant » 14.02.2013 20:28

Hallo Andreas,

Arne hat geschrieben:Ich habe einiges aus den Narnia Chroniken gelesen, das hat mir mehr über Lewis gesagt als irgenein Buch über ihn.


da du die Bücher ja auch gelesen hast und zu solchen Aussagen kommst - muss ich dich Fragen - wie kommst du zu solchen Einsichten - es sei gut was in diesem Märchen über Narnia steht ?

Nun, dann beweise, wo Lewis Böses gut und Gutes böse nennt.


Ich habe nicht geschrieben das er etwas gut, oder böse nennt - Ich kann dir nur zeigen warum die Chroniken von Narnia Böse sind - die er geschrieben hat. Und das sagt mir wiederrum etwas über ihn selbst.

Schon das Buch "Das Wunder von Narnia" strotzt nur so vor Magischem und Okkulten denken. Seite 20 zum Beispiel - Die Schatulle aus Atlantis (Er hat sie von seiner Partin die Feenblut in ihren Adern hatte; übrigens Plato berichtet schon von Atlantis; steht aber nicht im Buch von nania); der Staub der darin enthalten ist wurde benutzt um daraus vier Ringe herzustellen. (zwei gelbe - um in die Welt zu gelangen und zwei grüne um sie zu verlassen; Seite 11). Er entpuppt sich als Zauberer (er musste sich mit Magie befassen um die Welten berreisen zu können) Andrew Benutzte die Kinder als Versuchskaninchen für seine Experimente(Seite 13). Er sagt das man nur durch Zauberrei in diese Welt gelangt. Es gibt mehrere Welten, nicht nur eine (Seite 34; Das dachte auch Kusanus). usw. und sofort ... Diorgy - kommt letztlich nach einigen erlebnissen zu dem schluss das an den alten Märchen doch was drann ist ... dann lesen wir noch davon wie Aslan die neue Welt Narnia erschafft (er singt die Welt und ihre geschöpfe herbei (er gebrauicht dabei keine Worte); er erschafft Faune und viele Myhtenwesen die aus der Erde kriechen und aus Bäumen; einige iere können Sprechen) - Die Hexe die Diorgy ausversehen noch mit nach Narnia bringt darf auch nicht fehlen ... und der Kutscher und seine Frau werden das erste Königspaar in Narnia ...
aus dem Baum (von einer Frucht dieses Baumes, die er in unserer Welt pflanzte) in Narnia baute Digory denn Schrank ... den der Zauber von Narnia war noch in ihm (Seite 171)

Um hier einen Bezug zur Bibel herzustellen bedarf es sehr viel Phantasie und eine Protion ignoranz.

Andreas hat geschrieben:@Moderatoren: Ich benutze hier eine harte Sprache ...
- sicher hast du recht, wenn es um mehr gründlichkeit geht, da muss ich dir einfach recht geben. Ich bin da sehr Schlampig.

In deinen Augen ist "Narnia" gute chrisliche Literatur, ja? - musst du es als Theologe nicht gerade erst recht besser Wissen ? Sie ist nicht "GUT" - sie ist SCHLECHT, sehr SCHLECHT.

Schon traurig das ganze. Ich hatte auch schon mal erwähnt das ich auch die Filme schon gesehen hatte ... das sind meine eigenen Gedanken zu diesem WERK von C. S. Lewis

Was anderes noch:

Brian MClaren schrieb etwas das mich sehr an den gesang Aslahns erinnert (Übrigens - unser Schöpfer hat Worte gesprochen und nicht gesungen):

Brian Mclaren hat geschrieben:Seite 177 den Punkt 6. Gottes Tanz. Zu den kraftvollsten Bildern für die trinität, die in der frühen Kirche verwendet wurden, gehört das Bild eines Tanzes, in dem jeder Tänzer zugleich auch mit den anderen tanzt. Vater, Sohn und Geist befinden sich in einem ewigen, fröhlichen, pulsierenden Tanz aus Liebe und Ehre, Rytmus und Harmonie, Anmut und Schönheit, Geben und Empfangen. Das Universum wurde erschaffen, damit es den Tanz Gottes ausdrückt und selbst ein Teil davon wird."
(Habt ihr davon schon mal in der Bibel gelesen? - Gott Tanzt)

Ich habe auch Lumen Gentium (und einige andere) gelesen (ich gebe zu, es ist sehr schwer)... genauso habe ich auch das Buch von Brian MClaren "Die geheime Boschaft von Jesus - Die wahrheit die alles verändern könnte gelesen" auch einiges von würde Jesus bei Ikea kaufen von Tobias Faix, einiges von Johannes Reimer (Die Welt umarmen) und noch andere - auf die PDF von Reimer habe ich gelesen ... naja ... einiges davon schenke ich mir, da es dröge ist.

Hast du sie schon gelesen ?

Übrigens kann man in der Narnia Wiki noch einiges über Atlantis lesen - für einen der sich für Grenzwissenschafften interessiert wird das sicher keine Einladung sein Jesus Christus zu folgen - es würde ihn eher noch darain bestärken weiter zu gehen ...

Ich will mich nicht mit dir Streiten Andreas ... die Zeit ist vorbei ... ich wünschte mir nur das man aufhört solcher Literatur einen Heiligenschein zu verpassen. Wir können keine Bücher an Kinder und andere weitergeben - eben weil sie auf einer unbiblischen Grundlage stehen - kannst du mich Verstehen ?

sondern denken lässt und die Meinung anderer unreflektiert übernimmst.


Das stimmt nicht ... als nächstes reflektiere ich mal einiges über "Der König von Narnia" - dazu muss ich aber noch die Textstellen abschreiben - was wirklich müssig ist.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Gast

Beitragvon Gast » 15.02.2013 09:44

Hallo Arne,

liest Du auch, was Du beantwortest, oder springst Du nur auf Reizworte an? Ich habe von den theologischen Werken C.S. Lewis gesprochen. Und die hast Du nicht gelesen. Also fange nicht an, jemanden theologisch zu beurteilen, dessen Theologie Du nicht kennst. Ich habe kein Wort über Narnia gesagt, auch wenn Du das gerne hättest.

Übrigens: Die Vorwürfe, die Du C.S. Lewis machst, wurden auch "The Pilgrims Progress" von John Bunyan seinerzeit gemacht.

Was anderes: Das Zitat von McLaren bezieht sich auf eines der Bilder, die in der frühen Kirche verwendet wurden - er spricht da nicht von der Bibel. Genausogut musst Du dann den Begriff Trinität, die Lehre von der Dreieinigkeit, die Symbole Fisch und Kreuz und ähnliches verteufeln, weil all dies nicht wortwörtlich in der Bibel zu finden ist. Was den Tanz angeht, so hat die Schrift dazu einiges zu sagen, und nicht alles ist negativ.

Und nein, ich habe McLaren etc. nicht gelesen - sie interessieren mich nicht, ich verteidige sie nicht.

P.S. Ich bin kein Theologe, auch wenn ich mal eine Zeit lang Theologie studiert habe.

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Beitragvon Servant » 15.02.2013 16:30

Hallo Andreas,

ich habe von Narnia geschrieben, wie du lesen kannst und ich denke doch das sie von C.S. Lewis geschrieben wurden - kleiner schwerz :) - das war meine Antwort auf deine Frage - und das mir das eine Menge über ihn sagt. Sein Thologisches wunderwerk habe ich nicht gelesen.

Man kann wohl davon ausgehen das seine Thologischen Werke auf einer ähnlichen Grundlage Bewertet wurden - wie man es auch bei den Chroniken von Narnia getan hat ?!

Dann sind das nicht einfach Reizworte ... aber ich merke du hast deine freude dran, nun gut, wenns dir Spass macht.

Mir wäre wichtig auch mal kritische Literratur über Lewis zu lesen - Zum Beisbiel - Die Chronik von Narnia entzaubert - Okkultliterratur im Kinderzimmer.(so könnte der Buchtitel lauten)

Auch wäre es interressant englischsprachige kritische literratur ins Deutsch zu Übersetzen .

Die frühe Kirche ... ja, natürlich ...
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Beitragvon Gast » 15.02.2013 19:47

Ich finde es schon bezeichnend, dass Du ausschließlich kritische Literatur zu ihm suchst und sein theologisches Werk verdammst, ohne es auch nur im Ansatz zu lesen - das sagt sehr wenig über ihn und sehr viel über Dich aus.

Pass bitte auf, dass Dir der Balken nicht aus dem Auge fällt - Du könntest das Denken anfangen....

Servant
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Beitragvon Servant » 16.02.2013 01:24

Ich habe berrechtigte Zweifel an ihm - eben durch die Bücher die ich jetzt von ihm kenne.

Beim Nachforschen bin ich im Internet auf dieses Zitat gesoßen - das Zitat und die Chroniken von Narnia sind Auslöser meines Berrechtigten Zweifels an C. S. Lewis. Hier werde ich mich natürlich jetzt weiter informieren - und auch Kritische Literratur suchen - von leuten die sich nicht Vordenken lassen :)

“Es gibt Leute, die die volle christliche Lehre über Christus nicht akzeptieren, jedoch so stark von ihm angezogen werden, dass sie in einem viel tieferen Sinne ihm gehören als sie es selbst verstehen. Es gibt Menschen in anderen Religionen, die von Gottes geheimem Einfluss geführt werden, sich auf die Teile ihrer Religion zu konzentrieren, die mit dem Christentum im Einklang sind und somit zu Christus gehören ohne es zu wissen. Ein Buddhist guten Willens mag beispielsweise geführt werden, sich mehr und mehr auf die buddhistische Lehre über Gnade zu konzentrieren und die buddhistische Lehre über andere Punkte in den Hintergrund zu schieben (obwohl er immer noch sagen mag, dass er sie glaubt).“

Quelle: Kapitel 10 von Beyond Personality, der dritte Band von Christentum schlechthin

Ich würde gerne überprüfen, ob dieses Zitat korrekt ist - hat jemand diesen Band ?

Warum das ein Auslöser für meinen Berechtigten Zweifel ist, muss hoffentlich keinem erklären werden, denn das müsste einem Christen klar sein - denke ich zumindestens

Dieses Denken findet man in unerschiedlichster Weise auch in anderer chrsitlich getüncher Literatur.

Hier mal ein kleines Beispiel:

Ein Sektionsberricht der ökumenischen Zentrale der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.

Sicher kann man sagen das sie noch Unterschiedlich ausfallen, sich noch anders zeigen (verschiedene Thologische herangehensweisen) - für mich sind diese Aussagen jedoch alles nur unterschiedliche geistige Werkzeuge der Welt(Kolosser 2, 4-8 gibt uns diese Wahrnung mit auf den Weg), mit denen sie ihr gemeinsammes Ziel - die Schraube zu Lockern die alles zusammenhält. Die Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi und der Worte Gottes.

Stellt euch mal vor - jemand will euch "Leben mit Visionen" schmackhaft machen ... und man sagt (natürlich nicht) Ja, es ist ein wunderbares Buch das sehr belebend ist und uns einen neuen und frischen Wind beschert ... lasst euch aber nicht davon abschrecken das Rick Warren neuerdings "Heiliges Yoga" anbietet - ihn hier zu verurteilen ist lieblos, arrogant, besserwisserisch ect. denn schliesslich wird dabei ja auch aus der Bibel vorgelesen .... ähh - diese fiesen Pharisäher machen alles Madig :roll:
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Beitragvon Gast » 16.02.2013 15:54

Weißt Du, ich tue mich schwer damit, wenn ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wird, um das Denken eines Autors damit festzunageln. Mit dieser Methode könnte ich beweisen, dass die Bibel die Lehre vertritt, es gäbe keinen Gott.

Ich habe dieses Buch leider noch nicht, werde jedoch versuchen, es mir zu besorgen. Ich kann daher zur Zeit nur vermuten, wie diese Aussage zu Stande kommt und sie zu verstehen ist.

Die Zeit, in der diese Schriften entstanden, ist die Zeit von 1941-1944. In dieser Zeit erlebten viele heidnische Völker, wie sich vermeintlich christliche Völker gegenseitig die Schädel einschlugen. Dass dieses Schauspiel gerade für wirklich "fromme" Heiden abstoßend sein musste und dazu führte, dass sie, die dem christlichen Glauben "moralisch" vielleicht nahe standen, von diesem - und damit von jedem - Christentum nichts wissen wollten, ist eine Schuld, die wir als Christen heute noch ebenso empfinden müssten wie die Christen damals, die direkt in diese Auseinandersetzungen involviert waren.

C.S. Lewis und andere Christen dieser Zeit suchten einen theologischen Ausweg aus diesem Dilemma - praktisch geht es hier hier um eine Abwandlung der Theodizee, nämlich um die Frage: "Wie kann Gott Menschen verloren gehen lassen, die an ihn glauben möchten, die nach ihm suchen, die aber durch das Verhalten der Christen so abgestoßen sind, dass sie woanders suchen?" Die Antworten, die Christen damals gaben, waren von "Pech gehabt!" bis hin zu "Alle Menschen werden gerettet!"" C.S. Lewis geht hier von einer Theologie aus, die besagt, dass Gott die kennt, die an ihn glauben würden, weil er die Herzen sieht, selbst wenn sie kein Bekenntnis zu ihm abgelegt haben, weil sie nie die Chance hatten, ihn so kennenzulernen, wie er wirklich ist.

Ähnliches sollte man in der Christenheit wirklich diskutieren, da ähnliche Fragen ja auch heute durchaus relevant sind:

- Wie ist es mit Menschen, die wirklich nie von Jesus gehört haben?
- Wie ist es mit Menschen, die als Säuglinge oder Kleinkinder sterben? (Am häufigsten in der Kombination mit dem Hindu-Baby, das kurz nach der Geburt stirbt).

Kommen wir zu Narnia. Ich habe diese Bücher - wie auch die Perelandra-Trilogie - in meinem Bücherregal, habe sie sogar gelesen, finde sie jedoch weder besonders gut noch besonders schlimm - da gibt es andere Bücher (auch aus dem vermeintlich christlichen Umfeld), die bei mir deutlich eher auf meinem persönlichen Index landen bzw. im Altpapier.

Das erste Problem, was Du mit Narnia hast, denke ich, ist, dass Dir der gesamte britische Kulturraum ziemlich unbekannt ist. Der Glaube dass es etwas wie Feen oder Kobolde gibt, ist per se weder unchristlich noch heidnisch. Die Darstellung christlicher Inhalte in Form von Fabeln, Parabeln, Sagen, Erzählungen ist in Großbritannien seit der Artuslegende etwas Alltägliches, Übliches - in Deutschland ist das eher undenkbar (eben weil wir auch keine Tradition in dieser Hinsicht haben; ähnlich übrigens Amerika). Ein Buch wie die Pilgerreise ist in deutscher christlicher Literatur undenkbar - Religion ist etwas Ernstes, was man nicht so behandeln darf (ein Problem, an dem auch andere christliche Autoren der Moderne in Deutschland scheitern).

Narnia ist sein - meiner Meinung nach eher mißlungener - Versuch, das Christentum in einer literarisch anspruchsvollen Version a la "Alice im Wunderland" darzustellen - ich denke nicht, dass es ursprünglich als Kinderbuch gedacht war (siehe vergleichbar J.R.R. Tolkiens "Der kleine Hobbit"). Ähnliches hat er in den 30er-Jahren ja - besser gelungen - mit "Perelandra" gemacht, als er den Sündenfall auf einen anderen Planeten verlegte. Es sind seine Versuche, das Evangelium an Leute zu bringen, die niemals eine Bibel in die Hand nehmen, niemals eine Kirche besuchen würden, eben weil sie von Christen vergrault wurden. Beide Buchreihen sind keine theologische Abhandlung, sondern etwas, was es in Deutschland kaum gibt und was ich - mangels anderer Alternativen - als "religiöse Unterhaltungsliteratur" beschreiben würde.

Wenn Du das von mir angesprochene Buch "Was der Laie blökt" gelesen hättest, wüsstest Du, dass Lewis weit von dem von Dir zitierten Bericht der ACK entfernt ist.

Übrigens: Viele seiner Bücher hat C.S. Lewis nicht vor, sondern nach Narnia geschrieben - wenn Du ihn also mit Warren vergleichst, so hätte sich Warren vom Heiligen Yoga wegbewegt (was ihm zu wünschen wäre) hin zu "Leben mit Visionen" (was ich übrigens für ein unsägliches Buch halte, aber das wäre ein anderes Thema).

Wie gesagt: Manchmal hilft es vielleicht, zunächst einmal zu verstehen zu suchen, warum jemand eine Aussage macht, die so weit weg von dem ist, was er sonst sagt. Manchmal hilft es tatsächlich, auch die Zeitgeschichte heranzuziehen (dann würden vielleicht weniger Idioten auf die Idee kommen, Luther als Antisemiten oder Calvin als Verfolger wahrer Gläubiger zu bezeichnen). Und manchmal hilft es, jemandem zunächst einmal zu unterstellen, dass er nicht bösartig, nicht ein Agent Satans und nicht falsch und heuchlerisch ist.

Servant
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Beitragvon Servant » 16.02.2013 16:07

Das erste Problem, was Du mit Narnia hast, denke ich, ist, dass Dir der gesamte britische Kulturraum ziemlich unbekannt ist


Nein - das erste Problem ist - das das was Narnia Vermittelt einfach die Herzen der menschen vergiftet - wenn man das mal aus biblischer Sicht beurteilt - das Wort Gottes ist da ganz zeitlos und ortsunabhängig. Das Evangelium Jesu Christi - ist überall - das gleiche :) - und der Mensch ist überall gleich "Sünder" - ganz gleich in was für einer Kultur er aufgewachsen ist, ob China, Russland, England etc. ... egal. Es ist dann eher die Sprach barriere ...

Dann muss man auch klar stellen - das dort wo Jesus Christus im Herzen wohnt auch eine Abkehr vom Heidentum stattfindet ... also das sie mit ihrem bisherigen Denken brechen (welches dem Wort Gottes u. Evangelium Jesu wiederspricht) und es nicht weiter Pflegen, so sehr das auch in ihrer Kutur, oder Tradition üblich war.

Narnia ist sein - meiner Meinung nach eher mißlungener - Versuch, das Christentum in einer literarisch anspruchsvollen Version a la "Alice im Wunderland" darzustellen - ich denke nicht, dass es ursprünglich als Kinderbuch gedacht war (siehe vergleichbar J.R.R. Tolkiens "Der kleine Hobbit")


Ja - ganz Misslungen. Darum kann man dieses Buch auch nicht als christliche Literratur Vermarkten.

Und nun haben wir ja einige "Christen" die das als ganz gelungen betrachten und sagen das ist wirklich gute Literraur für Kinder. Oder Evangelisations hilfsmittel um ihnen den Verborgenen Chrisus in diesem misslungenen Buch zu erklären. Das ist jedoch gar nicht möglich da Jesus Christus gar nicht vermittelt wird - Es sind, wie viele sagen - nur Anleihen (oder ähnlichkeiten). Es ist sozusagen nur das giftige gegenstück zum Original - wie man es auch schon bei Pilzen kennt.

Alice im Zauberland passt gut als vergleich für die Märchen von Narnia.

Wie kommt CS Lewis dazu "Atlantis" in sein Buch zu verarbeiten ?
Oder Lilith als erste Frau Adams ?

Das ist nicht zu entschuldigen .. oder zu Rechtfertigen ...

„Sie möchte, daß wir es glauben und daß sie deshalb ein
Recht hat, unsere Königin zu sein. Nein, sie ist keine
Evastochter. Sie stammt zwar von eurem Vater Adam“ -hier verbeugte sich der Biber -, „und zwar von der ersten
Frau eures Adamvaters, Lilith hieß sie, und die war eine
Dämonin und stammte einerseits von Geistern ab und anderseits von Riesen. Nein, nein, nicht ein Tropfen reines
Menschenblut fließt in den Adern der Zauberin.“

Quelle: Chroniken von Narnia (König von Narnia;Brendow Verlag/Taschenbuchausgabe); Seite 64


Ich habe hier auch mal einen Beitrag der "Narnia WIKI" - Atlanti u. Lilith

Es ist schon recht Interessant was uns so durch die Bücher von C. S. Lewis vermittelt wird, oder ?

Sicher wird man immer wieder Argumente finden (die entwicklungsphasen vom Kind bis zum Erwachsenen Alter; Karakter Studie ... Ennergramm (Nicht Gut) Thechnisch gesehen etc.) um derartige Literatur zu verteidigen ... und sie im Sinne des Verses aus Jesaja - als "GUT" zu Bezeichnen.

Kinder sind eher zu Manipulieren und Glauben eher was man ihnen vorsetzt ... diese entwicklung kann ich sehr gut bei Diorgy erkennen, denn er sagt: "Das an den Alten Märchen wohl doch was dran ist"

Kinder könnten auf die Idee kommen - vielleicht kommt man ja doch durch einen Spiegel in eine andere Welt ..., oder das Magie gar nicht so schlecht ist - man muss sie halt nur für was gutes Nutzen (jede Magie ist Satanisch)

Der Glaube dass es etwas wie Feen oder Kobolde gibt, ist per se weder unchristlich noch heidnisch. Die Darstellung christlicher Inhalte in Form von Fabeln, Parabeln, Sagen, Erzählungen ist in Großbritannien seit der Artuslegende etwas Alltägliches, Übliches


Kannst du diese Aussage nochmal genauer erläutern ? Also es ist nicht unchristlich an Feen, oder Kobolde zu Glauben ?

Ähnliches sollte man in der Christenheit wirklich diskutieren, da ähnliche Fragen ja auch heute durchaus relevant sind:

- Wie ist es mit Menschen, die wirklich nie von Jesus gehört haben?
- Wie ist es mit Menschen, die als Säuglinge oder Kleinkinder sterben? (Am häufigsten in der Kombination mit dem Hindu-Baby, das kurz nach der Geburt stirbt).


Ich denke das dieses Thema schon beantworet wurde ... [b]was geschied mit denen die ... ?[/b]

Johannes 21, 22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! Unser Gott ist ein Gerechter Gott - er wird keine Fehler machen ... mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

Wie Gott Menschen Rettet, Rettung finden Wissen wir auch - und das ist der WEG.

Alles andere führt letztlich auch nur wieder in den UNGLAUBEN und REBELLION gegen Gott ... (inklusivismus u. ähnliche Irrtümer)

Lewis schrieb:
Es gibt Leute, die die volle christliche Lehre über Christus nicht akzeptieren ...


Ein letztes noch:

in Deutschland ist das eher undenkbar (eben weil wir auch keine Tradition in dieser Hinsicht haben; ähnlich übrigens Amerika)


Hier ging es ja, so wie ich dich Verstanden habe, um die Kultur die eher der Auslöser ist warum man so ein Gedankengut (Ritter der Schwafel, äh, Tafel Runde, Merowinger, illu Asherer und das ganze andere gedöhnse) ablehnt - ja, öm - naja, also bei mir war es eher die Botschaft Jesu Christi die mich dazu Veranlasst hat ... das Abzulehnen und über Bord zu werfen.

Da kann man ja Froh sein das man hier in Deutschland wohnt :)
Zuletzt geändert von Servant am 16.02.2013 21:11, insgesamt 1-mal geändert.
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10


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