Witness Lee ??

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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lutz
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Beitragvon lutz » 05.08.2010 13:59

pit hat geschrieben: das "die Sonderlehre von WitnessLee ..." [The God-Men in engl.] durchgängich Sätze aus den Schriften von Lee nahm und durch ihre Platzierung in ein fremdartiges Kontext ihre Aussagen zum Gegenteil fürhrte von dem was Lee damit sagen wollte.
Ob das nun ein fremdartiger Kontext ist, der vorliegt oder nicht - wird wohl vom jeweiligen Gutachter abhängen.
Aber das Wichtige waren doch erst einmal die Zitate und dieser Gutachter bescheinigt, dass es W. Lee Zitate sind.
Also diese Aussagen von W. Lee stimmen!

Nun kannst du ja versuchen um solche Zitate einen Kontext zu vermitteln, der richtiger stellt, was W. Lee damit sagen wollte.
Aber das ändert doch nichts an den klaren Zitaten von W. Lee und die reichen für sich genommen auch ohne Kontext.

Lutz

PS: Mir reichen die Zitate in diesem Werk auf deutsch völlig aus - mit und ohne Kontext ist für mich belanglos.

Gast

Beitragvon Gast » 05.08.2010 15:26

Lutz, dann stell doch eine klare Frage und ich versuche sie klar zu beantworten, ohne mich auf Duddy einzulassen.
Ich habe schon einen großen Wunsch, dass in die ganze Sache Licht hineinkommt. Mit Gottes Hilfe will ich es versuchen, soweit ich es kann.
Ich vesuche mich auf allgemein zugängliche Materialien zu stützen. Ich denke es ist verständlich, dass W.Lee dabei zitiert werden muss, mit Übersetzung versteht sich. Dabei ist eine Referenz unabdingbar, allein aus rechtlichen Gründen. Sonst lass uns es in diesem Forum vergessen. Ich kann auch mit der Bibel argumentieren, aber es geht ja um W.Lee.

Gast

Beitragvon Gast » 05.08.2010 15:44

lutz hat geschrieben: Ob das nun ein fremdartiger Kontext ist, der vorliegt oder nicht - wird wohl vom jeweiligen Gutachter abhängen.
Aber das Wichtige waren doch erst einmal die Zitate und dieser Gutachter bescheinigt, dass es W. Lee Zitate sind.
Also diese Aussagen von W. Lee stimmen!
Man kann sich eben nicht darauf verlassen, dass sie stimmen. Nicht in Deutsch auf jeden Fall. Ausserdem war es nicht ein Gutachter, es waren mehrere gutachter, die einstimmig das gleiche bescheinigten.

lutz
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Beitragvon lutz » 05.08.2010 15:58

Peter, ich denke, dass wir abschließen müssen.
Es sind zwei gegensätzliche Auffassungen, die hier dargestellt werden.
Der, der sich für W. Lee interessiert und dem Ganzen positiv gegenüber steht, der hat keine Mühe an Material zu kommen.
Die das besagte Buch verantwortet haben, sind mehrere und weiter unten werde ich auch auf "mehrere" Bezug nehmen.

Hier geht es darum, welche Beweise es gibt, Schriften von W. Lee nicht als empfehlenswert zu tolerieren bzw. ein entschiedenes „No-go“- auszusprechen (das war Auslöser).
Ich habe keine Fragen an „W. Lee“, die darüber hinausgehen.

Die Zitate (Formulierungen) von W. Lee sind völlig ausreichend, um das zu beweisen.
Ob das „Gutachterseminar“ dazu nun sein „Amen“ gibt oder nicht – spielt doch hier keine Rolle – ebenso, ob dieses Seminar Werke von W. Lee als empfehlenswert einstuft oder nicht.

Du vermittelst den Eindruck, als ob hier bestimmten Menschen ganz übel mitgespielt wird. Den Eindruck hatte ich schon bei deinem Beitrag hier vom Februar diesen Jahres.
So einseitig ist das aber in der Öffentlichkeit gar nicht darstellbar.
Es gibt auch andere Äußerungen. Ich habe mal mit dem unvollkommenen Mittel der maschinellen Übersetzung Einiges gelesen – u. a. diesen Brief hier:
http://www.open-letter.org/ nebst einer ausführlicheren Darstellung, die ebenso dort gefunden werden kann.
Er enthält ebenso eine Menge einzelner Aussagen von W. Lee, die auch durch einen Kontext nicht veränderbar sind.
(Es sei denn du erwartest, dass wir eine Aussage: „So oder so ist es“ in einen Kontext betten, dass ein „So oder so ist es, aber so ist es dann doch nicht, sondern eigentlich verhält es sich ganz anders als „so oder so“.“ rauskommt.)
Hier ein zweiter Link, der auch darauf Bezug nimmt.
http://thereformedbaptistthinker.blogsp ... -cult.html

Übrigens die offizielle Erwiderung darauf habe ich mir auch angeschaut und ich kann gut Ähnlichkeiten zu deiner Argumentationsweise erkennen. Teilen kann ich diese Sichtweise nicht. Dazu reicht das maschinelle Übersetzen schon aus.
(Selbst wenn ich das Ganze teilen würde, müssten wir akzeptieren, dass Gründe vorgebracht wurden, die ein „nicht empfehlenswert“ bzw. ein „No-go“ erklären.)

Lutz

PS: Bleiben wir also lieber auch weiterhin bei der Schrift, unser Beider Grundlage.

Gast

Beitragvon Gast » 05.08.2010 17:00

Ja, ich denke es ist besser so.

Manches ist eben "so und nicht anders" in jedem Kontext, da hast du Recht. Das muss man einfach einsehen. In Christus zog Gott den menschlichen Körper an ohne aufzuhören Gott zu sein. Das ist eine Vermengung. Keine Vermischung. Das Wort Vermischung trägt den Beigeschmack einer Verunreinigung. Christus jedoch ist eine Vermengung von Gott und Mensch. Zwei Naturen Göttlichkeit und Menschlichkeit kamen zusammen.

Im Alten Testament gibt es das Bild des Speiseopfers, dass aus drei Zehntel Mehl und aus einem Log Öl bestand.

(Lev 14:10 [Elb])
..., und drei Zehntel Feinmehl, gemengt mit Öl, zum Speisopfer, und ein Log Öl.

Dies ist ein Bild auf Christus. Das Öl symbolisiert den Geist Gottes, das Mehl symbolisiert den Menschen. Christus ist das wahre Speisopfer.

Das Wort wurde Fleisch (Joh 1:14), aber das Fleisch ohne Sünde (Röm 8:3). Das Fleisch Christi war das "reine" Fleisch , das auf das feine Mehl in Lev 14:10 hinweist.

Das Wort Verrmengung ist kein neues Wort, wie wir sehen wird es im Wort Gottes selbst gerade im Bild auf Christus verwendet.

Amen!


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