Ist John MacArthur Dispensationalist?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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albi
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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon albi » 06.01.2018 12:40

Jose hat geschrieben:In diesen Tagen hat mich auch die Frage beschäftigt, ob die Juden wieder in Jerusalem einen Tempel haben werden und den Tempeldienst aufnehmen. Die Frage kam mir, weil das wohl von Auslegern gesagt wird mit Hinweis auf 2. Thess. 2,4. Ich meine, dass auch John MacArthur es so auslegt, wenn ich in seine Studienbibel schaue.
Zu dem neu gebauten "Tempel" fiel mir vor längerem eine andere Möglichkeit ein, es zu verstehen.

"3 Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens,
4 der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt." 2. Thess 4

Früher verstand ich dies auch immer als einen Tempel aus Stein. Da dachte ich, es muss ein neuer Steintempel aufgebaut werden. Im Neuen Testament wird allerdings auch die ganze Gemeinde, also die Versammlung der Gläubigen, als Tempel bezeichnet:

2. Korinther 3: "16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr." Dieser Tempel bezieht sich nicht auf den einzelnen Leib wie in 6,19, sondern auf die Gemeinschaft der Heiligen, auf die ganze Versammlung / Gemeinde.

2. Korinther 6: "16 Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«." Auch hier bezieht sich der Tempel auf die ganze Gemeinschaft und nicht auf den einzelnen Leib.

Epheser 2: "20 auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, 21 in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, 22 in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist."

1. Petrus 2: "4 Da ihr zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, 5 so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus." Hier beschreibt Petrus die Gemeinschaft der Heiligen als "geistliches Haus" (= Tempel).

Es könnte also gut möglich sein, dass 2. Thess 2,4 gar nicht von einem STEINtempel spricht, sondern von der Gemeinde Jesu als GEISTLICHEN Tempel Gottes; das ist auch keine Allegorie oder Vergeistlichung, weil das NT die Gemeinde ganz klar als TEMPEL Gottes bezeichnet. Auch in 2. Thess 2,4 gibt es keinen Hinweis, dass es unbedingt ein Steintempel sein muss.

Wenn das so gemeint ist, heißt das, das der Geist des Antichristen immer mehr die traditionellen, bibeltreuen Gemeinden verführen wird mit einem "anderen Jesus", einem "anderen Evangelium" und einem "anderen Heiligen Geist"; und die Gemeinde wird ihn anbeten und als "Gott" verehren. Und ich vermute wir sind uns einig, dass dies in der protestantischen, bibeltreuen Christenheit längst geschieht. (Der geistliche Abfall, von dem der Vers spricht...)

Ich kann mich damit irren und möchte das nicht als letzte dogmatische Wahrheit ausgeben. Die meisten Christne heute verstehen den "Tempel" dort ja als Steintempel, und ich gehört früher zu diesen Reihen. Heute sehe ich zumindest die andere Option, dass dieser Tempel vielleicht die Gemeinde als GEISTLICHEN Tempel meint, als zumindest ebenso wahrscheinlich. Wir wissen ja alle, dass der Herrgott nicht in Tempeln wohnt, die aus Steinen errichtet sind, sondern in zerbrochenen Herzen und gedemütigten Geistern.

UriKulm
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Beitragvon UriKulm » 07.01.2018 18:58

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Jose
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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon Jose » 07.01.2018 23:19

albi hat geschrieben:Wenn das so gemeint ist, heißt das, das der Geist des Antichristen immer mehr die traditionellen, bibeltreuen Gemeinden verführen wird mit einem "anderen Jesus", einem "anderen Evangelium" und einem "anderen Heiligen Geist"; und die Gemeinde wird ihn anbeten und als "Gott" verehren. Und ich vermute wir sind uns einig, dass dies in der protestantischen, bibeltreuen Christenheit längst geschieht. (Der geistliche Abfall, von dem der Vers spricht...)
Hallo albi.
Ja, ich neige auch dazu, es so zu sehen, denn wenn die Juden Jesus erkennen und sich bekehren, werden sie keinen steinernen Tempel mehr brauchen, um Gott zu dienen.

Hallo Uri Kulm.
Zu der Aussage:
UriKulm hat geschrieben:
• neuer Tempel des gesammelten Israel (zukünftig, besetzt durch Antichrist in der Drangsal)
• von Hesekiel beschriebener Tempel (zukünftig, Friedensreich Christi)
• Die Hütte Gottes bei den Menschen (zukünftig, ewiger Zustand)
Gehst du von einem 3. steinernen Tempel aus sogar im 1000-jährigen Friedensreich?

UriKulm
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Beitragvon UriKulm » 08.01.2018 00:13

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Joschie
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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon Joschie » 11.01.2018 20:58

Hallo Ihr!
Wenn es in der Zukunft einen dritten Tempel gibt, werden dort auch wieder die Tieropfer eingeführt ??!
Gruß Joschie
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UriKulm
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70zigste Jahrwoche - Drangsal - Opferdienst

Beitragvon UriKulm » 11.01.2018 22:49

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Jose
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Re: 70zigste Jahrwoche - Drangsal - Opferdienst

Beitragvon Jose » 12.01.2018 13:34

Mit der „zukünftigen“ 70zigste Jahrwoche tue ich mich persönlich schwer. Ich kenne die Lehre so einigermaßen. Die „zukünftige“ 70zigste Jahrwoche soll demnach nach der Entrückung der Gemeinde sein, also bevor dann wieder Israel auf dem Plan erscheint.

Israel soll wieder auf dem Plan erscheinen, wenn die Vollzahl der Nationen eingegangen ist und die Gemeinde entrückt wurde. Dann wird das auserwählte Israel es auch erkannt haben (Römer 11,25) und den erkennen, den sie durchbohrt haben.

Jesus hat das Gesetz erfüllt. Wie kann es somit sein, dass Israel dann wieder Gott dienen wird im alttestamentlichen Sinn mit dem alttestamentlichen Opferdienst? Interessant finde ich, dass Jesus zu der Samariterin sagte: "Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet" Joh 4,21. Wann wird diese Zeit sein? Der Vorhang im Tempel wurde doch zerrissen von oben nach unten (Matthäus 27,51), auch wenn es vermutlich hinterher wieder geflickt wurde.

Für uns neutestamentliche Christen gilt, dass Gott die Trennung zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten aufgehoben hat, die es im AT gab (2. Mose 26,33) und ohne die der Tempeldienst nach dem Gesetz gar nicht mehr existieren kann. Ich gehe davon aus, dass Judenchristen es auch so sehen und nicht mehr Opfer bringen.

UriKulm
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Beitragvon UriKulm » 12.01.2018 15:13

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albi
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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon albi » 12.01.2018 20:45

Hallo Brüder.
Uri Kulm, wie begründest du bzw. deine Lehrmeinung diese Lehre der 70jahrwochen eigentlich? Ich höre davon manchmal, verstehe es immer noch nicht richtig. Meistens plappern die Leute das einfach nach, weil bekannte und sonst ja gute Bibellehrer wie John MacArthur das so lehren. Aber wie begründet man das mit den Jahrwochen?

Dann habe ich ein Gegenargument. Wann geschieht nach Jesu eigenen Worten die Auferstehung der Toten, sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten? Fragen wir den Herrn selbst:

Joh 6,39 Und das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich es auferwecke am letzten Tag. 40 Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Joh 11,24 Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.

Joh 12,48 Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.

Wie kann die Entrückung (d.h. auch die Auferstehung der entschlafenen Heiligen!) 7 Jahre vor der Wiederkunft Christi sein, wenn nach Christi eigenen Aussagen alle Toten am letzten Tag auferstehen werden? Jesus sagt genauso, dass auch die Ungerechten am letzten Tag gerichtet werden.

Die klassische "Vorentrückungs"-Stelle in 1. Thess 4 besagt:

1. Thess 4,15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; 16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Diese Posaune, von der der Apostel hier spricht, erwähnt er auch in 1. Korinther 15,52 bezüglich der Totenauferstehung und der Verherrlichung und Entrückung, und hier nennt er sie explizit die letzte Posaune:

1. Kor 15,51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.

Auch in Matthäus 24 nennt Christus eine Posaune, die erschallt, wenn er seine Auserwählten einsammeln wird (und ich nehme sehr stark an, dass es die gleiche Posaune ist!):

Mt 24,29 Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.

Hier erschallt also diese Posaune, es geschehen die kosmischen Katastrophen, von denen an vielen AT-Abschnitten zum "Tag des Herrn" stehen, alle Menschen (auch die Gottlosen) werden Christus mit Macht und Herrlichkeit wiederkommen sehen (und sich an die Brust schlagen, parallel zu Offenbarung 6,12-17), und mit dem Schall der lezten Posaune werden die Auserwählten versammelt. Also nicht vorher entrückt, sondern bei Christi Wiederkunft.

Die Lehre des Dispensationalismus, dass die Gläubigen entrückt werden und dann in der 7 Jährigen Drangsalzeit noch Leute zum Glauben finden, kann ich nicht nachvollziehen. Es heißt in der Offenbarung ausdrücklich und mehrfach:

Off 9,21 Und sie taten nicht Buße, weder über ihre Mordtaten noch über ihre Zaubereien noch über ihre Unzucht noch über ihre Diebereien.

Off 16,9 Und die Menschen wurden versengt von großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und sie taten nicht Buße, um ihm die Ehre zu geben. 11 und sie lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken.

Ich sehe dort nirgends, dass in dieser Drangsalszeit Leute sich bekehren, sondern sie folgen dem Antichristen und sind völlig verhärtet und verfolgen verführt vom Bösen die Gemeinde, die dann bei Christi Wiederkunft erlöst wird. Zum gleichen Zeitpunkt wie er die Gemeinde errettet und entrückt bringt der Herr Jesus Christus das Jüngste Gericht über die Gottlosen:

2. Thess 1,5 Sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr des Reiches Gottes würdig geachtet werdet, für das ihr auch leidet; 6 wie es denn gerecht ist vor Gott, dass er denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis vergilt, 7 euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, 8 in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. 9 Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft, 10 an jenem Tag, wenn Er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen und bewundert in denen, die glauben — denn unser Zeugnis hat bei euch Glauben gefunden.

Hier spricht Paulus von dem Ausharren der Heiligen in diesen Bedrängnissen, und dass die R uhe bei der Offenbarung Christi vom Himmel her ist und die Strafe und das Verderben über die Gottlosen bringen wird, wenn er kommt, um "verherrlicht zu werden in seinen Heiligen" (= Verherrlichung = Entrückung).

Das heißt, alles ist ein und dasselbe Ereignis zur Wiederkunft Christi am letzten Tag.


Und diese Stelle aus Sacharja 12, die du zitierst ("Und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes (Israel)."), ist doch bereits in Johannes 21 erwähnt; der Apostel sieht die Stelle als bereits erfüllt an:

Joh 19,35 Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit ihr glaubt. 36 Denn dies ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: »Kein Knochen soll ihm zerbrochen werden«. 37 Und wiederum sagt eine andere Schrift: »Sie werden den ansehen, welchen sie durchstochen haben«."



Was meinst du dazu? Wie erklärst du dir das? Und iihr anderen lieben Diskutanten, Jose und Joschie?

Jose
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Re: 70 Jahrwochen - Daniel - Jesaja 53

Beitragvon Jose » 13.01.2018 16:55

albi hat geschrieben:Uri Kulm, wie begründest du bzw. deine Lehrmeinung diese Lehre der 70jahrwochen eigentlich? Ich höre davon manchmal, verstehe es immer noch nicht richtig. Meistens plappern die Leute das einfach nach, weil bekannte und sonst ja gute Bibellehrer wie John MacArthur das so lehren. Aber wie begründet man das mit den Jahrwochen?
Hallo albi, so wie Uri Kulm sehe ich im Propheten Daniel klare Worte bezüglich der 70 Jahrwochen. Uri Kulm hat Bibelstellen zuvor erwähnt.

Ich fand diese Seiten interessant:
Weshalb sind die Jahrwochen Daniels unterteilt? – bibelkommentare.de
Jahrwochen, siebzig – Lothar Gassmann
Der Messias kommt zur rechten Zeit – amzi focus israel

Die Lehre der 70 Jahrwochen ist biblisch, das Verständnis darüber ist das Problem und da dürfen wir Gott um Erkenntnis bitten. Ich habe den Eindruck bekommen, dass das Verständnis über 69 Jahrwochen gut erklärt wird. Schwieriger ist es mit der zukünftigen, jetzt noch fehlenden letzten Jahrwoche. Noch schwieriger ist die Interpretation bezüglich der 7 Jahre und die Entrückung der Gemeinde. Die Entrückung wird von den einen als vor den 7 Jahren, von anderen nach den ersten 3 ½ Jahren, von anderen am Ende der 7 Jahre gesehen. So einfach ist es nicht, aber hier denke ich, dass es nicht so sehr von Bedeutung ist, wenn wir jeden Tag in der Abhängigkeit von Jesus leben, bereit, unser Leben auch für Ihn zu geben.


Ich möchte kurz auf diese Aussage eingehen:
albi hat geschrieben:Die Lehre des Dispensationalismus, dass die Gläubigen entrückt werden und dann in der 7 Jährigen Drangsalzeit noch Leute zum Glauben finden, kann ich nicht nachvollziehen.
Kann ich auch nicht nachvollziehen, obgleich ist nichts dagegen hätte. In der Bibel finde ich aber keine Aussage, dass nach der Entrückung der Gemeinde und Auferstehung und Verwandlung der Verstorbenen, sich noch jemand bekehren kann. Wer die Entrückung verpasst, hat auch die Gnadenzeit und die Möglichkeit zur Bekehrung endgültig verpasst.

Was Sach. 12,10 anbetrifft, ich verstehe diese Bibelstelle so, dass Israel den Messias erkennen wird. Die meisten haben es noch nicht. In diesem Zusammenhang fand ich dieses Video sehr hilfreich: The Forbidden Chapter" in the Hebrew Bible - Isaiah 53 - Das verbotene Kapitel in der hebräischen Bibel – Jesaja 53 (Englischkenntnisse sind erforderlich). In dem Video wird auch Bezug auf die Prophezeiungen im Buch Daniel genommen.

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Joschie
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Re: 70zigste Jahrwoche - Drangsal - Opferdienst

Beitragvon Joschie » 13.01.2018 21:10

UriKulm hat geschrieben:Siehe Daniel 9,27. In der Drangsal, noch zukünftige 70zigste Jahrwoche, wird der Antichrist in der Hälfte der Woche, nach 3 1/2 Jahren, das Opfern aufhören lassen.
Uri Kulm
Dan 9,27 Und er wird einen festen Bund mit den Vielen schließen für eine Woche; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen.
2.Thes 2,3 ... der Abfall komme und offenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, der widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist (alttestamentliche Anbetung mit Tieropfern), so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, dass er Gott sei.
@UriKulm.Ich werde aus deinen Beitrag nicht so richtig schlau. Du bringst nur Bibelverse und diese ohne eine Erklärung von Dir dazu, dieses empfinde ich persönlich als nicht gerade hilfreich! Gibt es nun bei den dritten Tempel bis zum Auftreten des Antichristen Tieropfer ja oder nein :?: Ist die die Einführung bei 2.Thes 2,3 ... (alttestamentliche Anbetung mit Tieropfern) von Dir oder stammt dieses aus einer Bibelübersetzung?
Gruß Joschie
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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon albi » 13.01.2018 21:21

Hallo Jose!
Jose hat geschrieben:In der Bibel finde ich aber keine Aussage, dass nach der Entrückung der Gemeinde und Auferstehung und Verwandlung der Verstorbenen, sich noch jemand bekehren kann. Wer die Entrückung verpasst, hat auch die Gnadenzeit und die Möglichkeit zur Bekehrung endgültig verpasst.
Neulich diskutierten wir wieder über die Entrückung. Meine Gemeinde lehrt auch die Vorentrückung. Da sagte aber eine: "Wenn doch die GEmeinde entrückt ist - und damit der Heilige Geist von der Erde genommen ist [so glauben es ja die Dispensationalisten, dass der Heilige Geist sich zurückzieht] - wie können sich dann noch Leute bekehren?

Es ist ja der Heilige Geist, der Sünder zur Bekehrung bringt. Gerade der Dispensationalismu, so wie ich ihn kennenlernte, lehrt aber, dass das, was nach 2. Thess 2 den Antichristen noch aufhält, der Heilige Geist ist, und wenn er durch die Entrückung der Gemeinde genommen ist, dann kann sich auch keiner mehr bekehren.

Auch da widerspricht sich diese Lehre selbst, so dass ich sie immer weniger glaubhaft fand.

Ich las mal, dass die Vorentrückungslehre letztlich eine der entscheidenden Grundlehren des Dispensationalismus sind und diese Lehre letztlich auszeichnen. Und ich denke, das stimmt; allein die Lehre, dass es eine allgemeine Auferstehung der Toten am Letzten Tag geben wird, wiederlegt all das.

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Re: Dispensationalismus, Entrückung, Auferstehung

Beitragvon Jose » 14.01.2018 15:39

albi hat geschrieben:Ich las mal, dass die Vorentrückungslehre letztlich eine der entscheidenden Grundlehren des Dispensationalismus sind und diese Lehre letztlich auszeichnen. Und ich denke, das stimmt; allein die Lehre, dass es eine allgemeine Auferstehung der Toten am Letzten Tag geben wird, wiederlegt all das.
Ich meine, das ist zu vereinfacht dargestellt und es handelt sich m.E. ohnehin bei beiden Themen um etwas, was wir noch nicht im Einzelnen erfasst haben. Die Frage ist ja, ob die Bibel lehrt, dass vor den endgültigen Gerichten auf dieser Erde die Gemeinde entrückt wird. Den Begriff „Vorentrückungslehre“ habe ich zwar hin und wieder gehört, aber das ist kein biblischer Begriff und den verwende ich auch nicht gerne. Für mich geht es um die Entrückung, die es geben wird und dabei werden die, welche leben und entrückt werden, nicht denen zuvorkommen, die im Glauben gestorben sind (1.Thess 4,15). Es heißt übrigens: "…und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen" 1.Thess 4,16. Ich erkenne hier nicht die Auferstehung von allen Menschen. Wenn die bereits verstorbenen Gläubigen auferweckt werden und dann mit den Lebenden zu Jesus versammelt werden, dann hat das sicherlich nichts mit der allgemeinen Auferstehung zu tun, von der du sprichst. Und was fängst du z.B. mit dieser Bibelstelle an: "Die Übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung" Offb 20,5. Die übrigen der Toten werden später auferstehen zum Gericht.

Was diese Worte anbetrifft:
albi hat geschrieben:Wie kann die Entrückung (d.h. auch die Auferstehung der entschlafenen Heiligen!) 7 Jahre vor der Wiederkunft Christi sein, wenn nach Christi eigenen Aussagen alle Toten am letzten Tag auferstehen werden? Jesus sagt genauso, dass auch die Ungerechten am letzten Tag gerichtet werden.
Ich verstehe es so, dass es hier um die Wiederkunft Christi geht, zunächst nur für die Gemeinde, nicht für die Welt.

Nun bin ich gespannt über deine weiteren Worte dazu, und natürlich auch, was andere darüber denken.

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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon Joschie » 14.01.2018 18:49

Mal eine kurzer Einwurf der Dispensationalismus beinhaltet mehr als eine Eschatologische Lehre. Der Dispensationalismus ist ein sehr komplexes Lehrmäßiges System. Hier das Buch von den klassischen C. Ryrie Dispensationalisten "Dispensationalismus" Gottes Heilszeitplan verstehen in einer neuen überarbeiteten Ausgabe als PDF. @Jose warum soll es eine getrennte Wiederkunft für verschiedene Gruppen geben?
Gruß Joschie
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Re: Ist John MacArthur Dispensationalist?

Beitragvon albi » 14.01.2018 19:23

@ Joschie: Danke für den Hinweis auf das Werk von Ryrie. Vielleicht bestelle ich es einmal und gucke mir die Argumente noch einmal genauer an. Ich finde immer wichtig, die Argumente zu kennen und sachlich zu beurteilen. So kam ich damals auch zum Glauben. :) Ich konnte den dummen Evolutionismus einfach nicht behalten, und in dem gleichen Maß begann der Glaube, dass da ein Schöpfer sein muss. Bis Jesus mich fand. :)



@ Jose: Wie legt man Offenbarung 20 aus? Der Prämillenialismus meint, dieses Millenium steht noch aus und beginnt bei Christi Wiederkunft. Dann gibt es die erste Auferstehung, dann die tausend Jahre, und am Ende dieser tausend Jahre (also eintausend Jahre nach der Auferstehung der Gläubigen) geschieht die Auferstehung der Gottlosen zum Gericht.

Diese Auslegung klingt erst einmal wortwörtlich. Doch man kann es auch ganz anders auslegen. Was meint denn "die erste Auferstehung"?


4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten; und sie wurden lebendig und regierten die 1 000 Jahre mit Christus.
5 Die Übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1 000 Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. [es meint Vers 4b: "und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus".]
6 Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1 000 Jahre.

Wenn man von vornherein davon ausgeht, dass das Millenium aus Off 20 erst bei Christi Wiederkunft beginnt, dann wird zu diesem Zeitpunkt auch die (erste) Auferstehung der Gläubigen sein; dann müssen natürlich die Gottlosen 1000 Jahre später auferstehen, denn dort heißt es ja "sie wurden nicht wieder lebendig"; dieses Gericht 1000 Jahre später gilt im Prämillenialismus bzw. Dispensationalismus als ein zweites Gericht über die Ungerechten, zeitlich weit getrennt von der Errettung der Gläubigen.

Die erste Auferstehung lässt sich aber ganz unschwer genauso als die Wiedergeburt der Gläubigen deuten: Dies ist ihre Auferstehung zum ewigen Leben!

Joh 5,24 Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen."

Eph 2,4 Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht — aus Gnade seid ihr errettet! — 6 und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus."

Kol 2,11 In ihm seid ihr auch beschnitten mit einer Beschneidung, die nicht von Menschenhand geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden, in der Beschneidung des Christus, 12 da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. In ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. 13 Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; 14 und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete.

Kol 3,1 Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.

Es ist also keine "Vergeistlichung" zu glauben, dass die erste Auferstehung bereits geschieht, wenn sich ein Gläubiger bekehrt, wenn er wiedergeboren wird. Auch nennt das NT die Wiedergeborenen a) "glückselig" und b) "heilig", und "über diese hat der zweite Tod - also die Verdammnis, die Hölle - keine Macht". Das setzt natürlich voraus, dass das Millenium bereits mit Christi Auferstehung angebrochen ist. Wenn man davon ausgeht, dass das Millenium erst noch kommt, erscheint diese Lehre unsinnig und man muss lesen, dass die erste Auferstehung noch kommen muss.

Doch diese zweite Ansicht, dass es eine erste und eine zweite Auferstehung 1000 Jahre später gibt, kann nicht erklären, dass die Auferstehung aller Toten an einem Tag geschehen wird, am letzten Tag. Ich zitiere noch einmal, was ich schon vorher zitierte, die klaren und einfachen Worte Jesu Christi dazu (ER war immerhin der größte Prophet, und die Evangelien sind voll von eschatologischen Lehren des Herrn Jesus! Doch irgendwie werden die Worte des Herrn bei eschatologischen Lehren wenig beachtet...):

Joh 6,39 Und das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich es auferwecke am letzten Tag. 40 Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Joh 11,24 Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.

Joh 12,48 Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.

Wenn man davon ausgeht, dass es ein irdisches Millenium gibt, weil das ethnische Volk Israel noch das Land erben muss, dann kann man diese einfachen Worte, die sich ja als grundsätzliche schatologische Lehre durch das ganze Johannes-Evangelium ziehen, schwer erklären (oder man muss den letzten Tag seeeeeehr in die Länge ziehen oder zwei letzte Tage postulieren; oder wie John MacArthur in seinem Bibnel-Kommentar zu Johannes 6 einfach nichts dazu sagen... Er schweigt dazu.)

Daniel sagt genau das gleiche wie Jesus:

Daniel 12,2 Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande. 3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Joh 5,28 Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, 29 und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

Ein Pastor meinte zu mir einmal dazu, dass diese Worte in Daniel und Joh 5 nicht meinen, dass es eine Allgemeine Auferstehung zum gleichen zeitpunkt meint; wenn man NUR diese Worte nimmt, könnte man es so interpretieren; aber zusammen mit allen anderen Aussagen kann ich nicht anders deuten: Die Ungerechten und die Gerechten stehen alle auf am letzten Tag. Und dieser letzte Tag ist bei der Wiederkunft Christi. Und diese Wiederkunft Christi beeindet diese Weltzeit.

Da die Weltzeit danach beendet ist, kann es kein irdisches Millenium mehr geben. Und das bedeutet, dieses Millenium aus Off 20 ist JETZT. Die erste Auferstehung ist die Wiedergeburt der Erlösten, die "heilig" und "glückselig" sind und "über die der zweite Tod keine Macht" hat. Wenn Christus wiederkehrt, endet dieses gegenwärtige Millenium und das Jüngste Gericht tritt ein, was in Off 20,11-15 beschrieben steht. Dieses Gericht "am letzten Tag" des gegenwärtigen Milleniums ist parallel zu Matthäus 25:

31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, 32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. 46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Hören wir dazu noch einmal Daniel 12:
Daniel 12,2 Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande. 3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.


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