Betet und denkt an die verfolgten Geschwister

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Joschie
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INDIEN: ZAHLREICHE ANGRIFFE AUF KIRCHEN IN PUNJAB

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INDIEN: ZAHLREICHE ANGRIFFE AUF KIRCHEN IN PUNJAB

Führende Sikhs wegen angeblicher Zwangsbekehrungen aufgebracht
Im indischen Punjab ist es zu einer ganzen Reihe von Angriffen auf die christliche Gemeinschaft gekommen. Die Zahl der Christen nimmt dort stetig zu, was in dem mehrheitlich von Sikhs bewohnten Bundesstaat zu wachsendem Unmut führt. Einer der fünf amtierenden Sikh-Führer hat in der vergangenen Woche in einem Interview als Reaktion auf angebliche „Zwangskonversionen“ ein Anti-Bekehrungs-Gesetz für den Bundesstaat gefordert.


„Sikhs und Hindus werden irregeleitet und bekehrt“
Am 31. August 2022 zerstörte eine aufgebrachte Menschenmenge die Pietà-Statuen einer Kirche im Punjab-Distrikt Tarn Taran, während der Wächter mit vorgehaltener Waffe am Einschreiten gehindert wurde. Dabei schlugen die Angreifer der Jesus-Statue den Kopf ab und nahmen ihn mit sich.

Der Vorfall ereignete sich einen Tag, nachdem der Akal Takht, der höchste weltliche Sitz der Sikhs, eine Erklärung gegen die angeblichen Bekehrungen durch christliche Missionare abgegeben hatte. Der Akal Takht hatte auch den Chief Minister von Punjab, Bhagwant Mann, aufgefordert, religiöse Bekehrungen im Bundesstaat zu verbieten. „Seit einiger Zeit werden Sikhs von sogenannten christlichen Missionaren mit Hilfe von Wunderheilungen und betrügerischen Praktiken zwangsbekehrt“, sagte das Oberhaupt des Akal Takht im Interview, „Sikhs und Hindus in Punjab werden irregeleitet und bekehrt. Dies geschieht direkt unter den Augen der Regierung.“

Gottesdienst gewaltsam beendet, Blutvergießen angedroht
Nur drei Tage zuvor, am 28. August, hatte sich eine Gruppe von Christen an einem Ort zum Gottesdienst versammelt. Mehr als 400 Menschen waren aus den umliegenden Regionen zu dem Treffen im Dorf Daduana im Bezirk Amritsar (Punjab) angereist. Während des Gottesdienstes drangen unbestätigten Informationen zufolge mehr als 150 nicht identifizierte Nihang (Mitglieder einer militanten extremistischen Sikh-Bewegung) gewaltsam ein und begannen, ohne jede Erklärung auf Menschen und Gegenstände einzuschlagen. Sie bedrohten die Christen und verwüsteten den Versammlungsort, wobei sie keine Rücksicht auf die anwesenden Frauen und Kinder nahmen.

Aufgrund des Vorfalls hat die christliche Gemeinschaft im Punjab Anzeige gegen den Nihang-Führer Baba Major Singh und seine 150 unbekannten Helfer erstattet. Daraufhin hat die Nihang-Gemeinschaft gefordert, dass die Anzeige zurückgezogen wird. Andernfalls, so ihre Drohung gegen die christliche Gemeinschaft, werde es zu weiterem Blutvergießen kommen. Seitdem haben sich im Punjab eine ganze Reihe weiterer Vorfälle ereignet, bei denen Pastoren und andere Christen bedroht und der Zwangsbekehrung bezichtigt wurden.

Bitte beten Sie für die Christen in Indien!
:arrow: Beten Sie für die Teilnehmer des abgebrochenen Gottesdienstes, dass sie die Folgen des Angriffes bewältigen – besonders für die Kinder.
:arrow: Beten Sie, dass die Christen sich in der gegenwärtigen aufgeheizten Stimmung nicht einschüchtern lassen und sich die Situation in Punjab sich wieder beruhigt.
:arrow: Danken Sie Jesus für alle Gelegenheiten, bei denen das Evangelium weitergegeben wurde und Menschen zum Glauben gekommen sind.
:arrow: Beten Sie für die Sikhs, dass Jesus weiter unten ihnen wirkt und auch die gegenwärtige Situation zu noch mehr Interesse am Evangelium führt.
Das Pferd wird gerüstet für den Tag des Kampfes, aber der Sieg kommt von dem HERRN. Spr. 21,31

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Joschie
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BANGLADESCH: 42-JÄHRIGE CHRISTIN NACH ANGRIFF IM KRANKENHAUS

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BANGLADESCH: 42-JÄHRIGE CHRISTIN NACH ANGRIFF IM KRANKENHAUS

Lokale Religionsführer reagieren auf Bekehrung mit roher Gewalt
Bereits am 2. September wurde die Christin Marjina* im Norden von Bangladesch wegen ihrer Abkehr vom Islam schwer verprügelt. Dies geschah bei dem Besuch der lokalen Religionsführer, die sie nach dem Glaubenswechsel ihres Sohnes zur Rede stellten. Die 42-Jährige musste im Krankenhaus ärztlich versorgt werden und leidet bis heute unter den Folgen der Schläge

Als Mutter verantwortlich, den „abtrünnigen“ Sohn zu konfrontieren
Auslöser der Entwicklung war die Entscheidung von Marjinas Sohn Monju*, Jesus nachzufolgen. Die religiösen Leiter des Dorfes reagierten alarmiert auf die Nachricht vom „Abfall“ des jungen Mannes. Sie erwarteten von seiner Mutter, ihren Sohn wieder „zur Vernunft zu bringen“. Auch Marjina empfand dies als ihre Verantwortung, gleichzeitig jedoch auch als große Last. Sie beschloss deshalb, Monju nicht unter Druck zu setzen oder zu manipulieren; stattdessen bat sie ihn als Mutter darum, zum Islam zurückzukehren.

Monju verstand die schwierige Lage seiner Mutter sehr gut. Doch sein Entschluss stand fest und er begann, ihr von Jesus zu erzählen und davon zu berichten, wie er zu seinem neuen Glauben gekommen war. Seine Worte faszinierten Marjina so sehr, dass sie mehr über die Person Jesus erfahren wollte. Was als Versuch begann, ihren Sohn zum Islam zurückzubringen, endete damit, dass sie selbst ihr Leben Jesus anvertraute.

Spontaner Gewaltausbruch
Die unerwartete Wendung der Ereignisse machte die religiösen Leiter des Dorfes noch wütender. Am 2. September suchten einige der leitenden Muslime im Dorf Marjina zu Hause auf. Mit ihrem „Versagen“ konfrontiert berichtete sie davon, wie sie durch ihren Sohn selbst beschlossen hatte, Jesus zu folgen. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Während sie noch redete, begannen die zunehmend aufgebrachten Besucher, die wehrlose Frau zu bedrängen. Sie zerrten sie zu Boden und prügelten auf ihren Kopf, ihren Bauch und ihre Brust ein. Daraufhin musste Marjina zur sofortigen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Abgesehen von einer Platzwunde am Kopf scheint sie äußerlich keine gravierenden Verletzungen davongetragen zu haben. Allerdings hat sie bislang große Mühe beim Schlucken und erbricht alle Nahrung, die sie zu sich genommen hat.

Monju ist von dem Angriff auf seine Mutter zutiefst erschüttert und macht sich große Vorwürfe. Marjina ruht sich so viel wie möglich aus und hat um Gebet für ihren Sohn und sich selbst gebeten. Lokale Partner von Open Doors haben sie bei der Bezahlung ihrer medizinischen Behandlung unterstützt und beten nun kontinuierlich für ihre Genesung und ihre Sicherheit.

Auf dem Weltverfolgungsindex 2022 belegt Bangladesch den 29. Platz unter den Ländern, in denen Christen am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

*Name geändert

Bitte beten Sie für die Christen in Bangladesch!
:arrow: Beten Sie für Marjinas baldige Genesung und Gottes Trost für sie und Monju.
:arrow: Beten Sie dafür, dass sich die Lage im Dorf wieder beruhigt und Jesus die beiden vor weiteren Angriffen beschützt.
:arrow: Beten Sie für alle ehemaligen Muslime im Land, die wegen ihres Glaubenswechsels ebenfalls unter hohem Druck stehen und von Übergriffen bedroht sind: dass sie im Glauben stark bleiben und sich nicht einschüchtern lassen.
Segnen Sie die Angreifer – Jesus kann auch ihnen die Augen öffnen und sie von ihrem Hass befreien.
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INDIEN: OBERSTES GERICHT WECKT HOFFNUNG BEI CHRISTEN

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INDIEN: OBERSTES GERICHT WECKT HOFFNUNG BEI CHRISTEN

Deutliche Aufforderung an drei Landesregierungen zur Wahrung der Religionsfreiheit
Der Oberste Gerichtshof Indiens hat die Regierungen der Bundesstaaten Delhi, Uttarakhand und Uttar Pradesh aufgefordert, unverzüglich gegen Hassreden vorzugehen, um das „vorherrschende Klima des Hasses im Land zu bekämpfen“. Indische Christen haben die Anordnung angesichts der deutlichen Zunahme verbaler und physischer Gewalt gegen religiöse Minderheiten im Land begrüßt.

Slums in Delhi
Slums in Delhi: Viele Christen in Indien gehören zu den Ärmsten der Armen
Zunahme gewaltverherrlichender Äußerungen „schockierend“
Der bereits am 21. Oktober veröffentlichte Richterspruch erging als Reaktion auf eine Petition, in der das Gericht angerufen wurde, die „wachsende Bedrohung der muslimischen Gemeinschaft in Indien durch gezielte Angriffe und Terror zu stoppen“. Das Richtergremium, bestehend aus den Richtern K. M. Joseph und Hrishikesh Roy, bezeichnete die Zunahme der gewaltverherrlichenden Äußerungen gegen religiöse Minderheiten als „schockierend für ein Land, das religiös neutral ist“. Im Jahr 2021 war ein von Open Doors in Auftrag gegebener Bericht der London School of Economics zu dem Ergebnis gekommen, dass die Desinformation bezüglich religiöser Minderheiten in Indien „unkontrolliert“ voranschreite und diese einer „unmittelbaren existenziellen Bedrohung“ aussetze.

Die Richter wiesen die Regierungen von Delhi, Uttarakhand und Uttar Pradesh an, Maßnahmen gegen Hassreden zu ergreifen, „ohne auf eine formelle Beschwerde zu warten [und] unabhängig von der Religion des Täters“. Und weiter: „Jedes Zögern, diese Anweisung zu befolgen, wird als Missachtung dieses Gerichts betrachtet und mit entsprechenden Maßnahmen gegen die schuldigen Beamten geahndet“, so die Richter. Außerdem wiesen sie die Regierungen der drei Bundesstaaten an, darüber Bericht zu erstatten, welche Maßnahmen in Fällen von Hassreden ergriffen wurden.

Christliche Leiter im Land haben sich positiv zu der Entwicklung geäußert. Rajesh*, ein lokaler Partner von Open Doors, wies zudem darauf hin, dass die Problematik nicht nur einzelne Bundesstaaten, sondern das ganze Land betreffe. Er sagte: „Die christliche Gemeinschaft erwartet betend und mit Spannung den Ausgang des Verfahrens und die Auswirkungen des Gerichtsbeschlusses.“ Die gegenwärtige fundamentalistische Regierung könne die Haltung des Gerichts jedoch leicht als Bedrohung der eigenen Politik werten, was zu einer Verzögerung des Verfahrens führen könne.

Christen in Sorge wegen möglicher Reaktionen von Regierungsseite
In einem anderen Fall hat die christliche Minderheit Indiens den Obersten Gerichtshof gebeten, gegen die wachsende Zahl gewaltsamer Übergriffe auf Christen vorzugehen. Die Richter D. Y. Chandrachud und Hima Kohli forderten daraufhin das Innenministerium am 1. September dazu auf, innerhalb von zwei Monaten einen Bericht über Angriffe auf Christen in acht Bundesstaaten vorzulegen: Bihar, Chhattisgarh, Jharkhand, Odisha, Karnataka, Madhya Pradesh, Uttar Pradesh und Haryana. Darin sollten auch die Maßnahmen aufgeführt werden, die aufgrund der Vorfälle ergriffen wurden. Bislang liegt jedoch keine offizielle Reaktion des Innenministeriums vor, die nächste Anhörung zu dem Fall ist für den 6. Dezember angesetzt.

Rachel*, eine weitere lokale Partnerin von Open Doors, befürchtet negative Folgen für den Fall, dass die Gewalt gegen Christen vor dem Obersten Gerichtshof bewiesen wird. Fundamentalistische Regierungen könnten weitere Antikonversionsgesetze in einzelnen Staaten erlassen und „jede christliche Versammlung als Versuch von Zwangskonversion werten sowie Kirchengebäude als illegale Bauten deklarieren“.



Bitte beten Sie für die Christen in Indien!
:arrow: Danken Sie für das überraschend deutliche Eintreten der Richter für den Schutz religiöser Minderheiten.
:arrow: Beten Sie für den weiteren Verlauf der beiden Verfahren und um Schutz für die zuständigen Richter.
:arrow: Beten Sie, dass die Christen in Indien angesichts des zunehmenden Drucks im Glauben gestärkt werden und dem Hass im Geist Jesu begegnen können.
:arrow: Beten Sie, dass Gott seinen Heiligen Geist über Indien ausgießt und gerade aus den Reihen der Verfolger viele seine Liebe in Jesus Christus erkennen.
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INDIEN: OBERSTES GERICHT ERHÖHT DRUCK AUF CHRISTEN

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INDIEN: OBERSTES GERICHT ERHÖHT DRUCK AUF CHRISTEN

„Betrügerische religiöse Konversionen“ bedrohen laut Richtern nationale Sicherheit
Am 14. November hat der Oberste Gerichtshof Indiens in einem Urteil die Regierung aufgefordert, gegen sogenannte „erzwungene religiöse Konversionen“ vorzugehen. Damit verstärkt das Gericht den Druck auf religiöse Minderheiten wie Christen oder Muslime, die häufig mit derartigen Vorwürfen konfrontiert werden. Regelmäßig kommt es deshalb zu gewaltsamen Übergriffen und Verhaftungen.

„Religiöse Propaganda“ als Basis für Rechtsprechung
Ausgangspunkt des Urteils war eine Petition von Ashwini Upadhyay, einem Politiker der hindu-nationalistischen BJP-Partei von Premierminister Narendra Modi. Darin hatte Upadhyay behauptet, betrügerische Konversionen würden wöchentlich stattfinden und seien zu einem „landesweiten Problem“ geworden. Das Gericht griff diese Einschätzung auf und verband seine Handlungsaufforderung an die Regierung mit einem Verweis auf die nationale Sicherheit.

„Dies ist eine sehr besorgniserregende Entwicklung“, kommentierte James Kumar*, einer der lokalen Partner von Open Doors, das Urteil des Obersten Gerichtshofs. „Das Gericht bestätigt die Behauptung, es komme zu ‚betrügerischen Konversionen‘. Dabei stützt es sich allerdings nicht auf Forschungsergebnisse, sondern auf extremistische religiöse Propaganda“, so Kumar, dessen richtiger Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden kann.

„Darüber hinaus hat das Gericht die Zentralregierung aufgefordert, nationale Maßnahmen zu ergreifen, obwohl religiöse Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz der einzelnen Bundesstaaten fallen“, sagte er. „Das kann dazu führen, dass die Zentralregierung versucht, auf alle Landesregierungen Druck auszuüben und sie zur Einführung von Anti-Bekehrungs-Gesetzen zu zwingen.“

Auch Rinzen Baleng, Indien-Expertin und Sprecherin von Open Doors, zeigte sich enttäuscht und beunruhigt über das Urteil: „Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs ist nicht durch überprüfbare Fakten oder Zahlen untermauert“, kommentierte sie. „Die Verwendung zweideutiger und weit gefasster Begriffe wie ‚Bedrohung der nationalen Sicherheit‘ verstärkt die Befürchtung, dass der Vorwurf ‚religiöser Zwangskonversion‘ zunehmend dazu verwendet wird, Anklage gegen Personen zu erheben, die einfach ihre von der Verfassung geschützte Religions- oder Glaubensfreiheit ausüben.“

Allein in Uttar Pradesh 30 Pastoren wegen „Bekehrungen unter Zwang“ inhaftiert
Aktuell haben elf indische Bundesstaaten Anti-Bekehrungs-Gesetze erlassen. Beobachter weisen darauf hin, dass die Anzahl von Übergriffen gegen Christen mit der Einführung derartiger Gesetze deutlich ansteigt. Dies belegt unter anderem der von Open Doors mitverfasste Bericht zur Situation religiöser Minderheiten in Indien.

Allein in Uttar Pradesh sind aktuell etwa 30 Pastoren in Haft wegen der Anschuldigung, Menschen „unter Zwang“ zum christlichen Glauben „bekehrt zu haben“. Das teilte die Pastorenvereinigung von Uttar Pradesh mit. Die Vereinigung hat die Behörden gebeten, die Fälle der Pastoren zu untersuchen und ihnen Schutz zu gewähren. „Der zügellose Missbrauch der Anti-Bekehrungs-Gesetze der Bundesstaaten hat den Christen das Leben schwer gemacht“, so Isaac Singh, ein christlicher Leiter, gegenüber der katholischen Nachrichtenseite UCA News.

12 Länder mahnen Indien zum Schutz der Religionsfreiheit
Indiens Menschenrechtsbilanz stand Anfang dieses Monats im Mittelpunkt der allgemeinen regelmäßigen Überprüfung durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf. Ein Dutzend Staaten forderten die indische Regierung auf, dafür zu sorgen, dass die Anti-Bekehrungs-Gesetze nicht gegen das Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit verstoßen, Fälle von religiös motivierter Gewalt und Diskriminierung zu untersuchen und Gewalt und Hassreden gegen religiöse Minderheiten zu verurteilen.



:arrow: Bitte beten Sie für die Christen in Indien!
:arrow: Beten Sie um Weisheit und Mut für die Christen in Indien, besonders für die Verantwortlichen in Gemeinden und christlichen Werken.
:arrow: Beten Sie, dass die Haltlosigkeit der Vorwürfe ans Licht kommt und die Zentralregierung keine weiteren Zwangsmaßnehmen gegen religiöse Minderheiten durchsetzt.
:arrow: Beten Sie, dass das Evangelium von Jesus Christus weiterhin in Wort und Tat verkündet und Gottes Liebe überall bekannt wird.
:arrow: Beten Sie für die zuständigen Richter, dass der Heilige Geist ihre Herzen lenkt und sie wahrhaftig entscheiden.
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Betet und denkt an die verfolgten Geschwister KEINE BEERDIGUNG FÜR CHRISTEN

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KIRGISISTAN: KEINE BEERDIGUNG FÜR CHRISTEN

Christen erleiden zunehmend Angriffe und offene Diskriminierung

:arrow: Im zentralasiatischen Kirgisistan häufen sich Angriffe auf die christliche Minderheit. Berichten der norwegischen Organisation Forum 18 zufolge werden besonders Christen muslimischer Herkunft unter Druck gesetzt. Eine Strafverfolgung bleibt in aller Regel aus, was die Angreifer ermutigt. Problematisch wird es auch, wenn es um die letzte Ruhestätte für verstorbene Christen muslimischer Herkunft geht.

:arrow: Kein Schutz für Christen durch die Behörden
Informationen von Forum 18 zufolge begann die starke Zunahme dieser Angriffe im Jahr 2022. Dazu gehören „konkrete Drohungen von aufgeheizten Menschenansammlungen im ganzen Land, die ethnische kirgisische Christen gewaltsam zum Islam bekehren wollen“, erklärte ein Christ, der aus Angst vor staatlichen Repressalien anonym bleiben wollte.

:arrow: In einem solchen Fall wurde im November 2022 Christen in einem Teil der nordöstlichen Region Yssykköl angedroht, dass sie aus ihren Häusern vertrieben würden, wenn sie nicht zum Islam zurückkehrten. Einige der Angreifer bezeichneten den Islam gegenüber den Christen als „unsere eigene traditionelle Religion“, die sie offenbar durch die christliche Gemeinschaft gefährdet sahen. Die örtlichen Behörden „beruhigten die Angreifer und brachten die beiden Seiten dazu, Frieden zu schließen“, berichteten die Christen weiter. Gegen die Täter wurde jedoch keine Anklage erhoben. Viele sind überzeugt davon, dass die lokalen Behörden an diesen gezielten Angriffen mitschuldig sind. Wegen der verbreiteten Straflosigkeit nach Angriffen gegen sie und aus Angst vor zusätzlichen Repressalien wagen es die Christen in der Regel nicht, bei Behörden Hilfe zu suchen.

:arrow: Probleme gibt es auch, wenn es um die Beerdigung von Christen muslimischer Herkunft geht. Immer wieder verhindert das muslimische Umfeld die Beisetzung von Christen muslimischer Herkunft auf dem örtlichen Friedhof, da dieser Muslimen vorbehalten sei. In einigen Fällen sahen Christen sich gezwungen zum Islam zu konvertieren, um ihre Angehörigen beerdigen zu können.

:arrow: Ehefrau wird Christin – auch der Ehemann gilt als „Ungläubiger“
Nina* war früher Muslima und beschloss ohne das Wissen ihres Mannes Oleg*, Christus nachzufolgen. Sie besuchte heimlich Gottesdienste, doch als einige Dorfbewohner ihr Geheimnis entdeckten, informierten sie Oleg und teilten ihm mit, er könne nun nicht mehr in seinem Heimatdorf beerdigt werden; in ihren Augen sei auch er jetzt ein „Ungläubiger“. Oleg war außer sich wegen der Schande, die seine Frau dadurch über ihn gebracht hatte. Als Folge davon verprügelte er sie so schlimm, dass sie fünf Tage lang das Haus nicht verlassen konnte und anschließend acht Tage lang im Krankenhaus lag. Weil ihr Sohn seine Mutter oft zur Kirche begleitete, schlug Oleg auch ihn.

Er forderte Nina auf, ihrem Glauben an Jesus Christus abzuschwören und nie mehr in die Kirche zu gehen, aber sie weigerte sich und blieb fest in ihrem Glauben. Daraufhin verließ Oleg sie. Derzeit lebt Nina allein mit ihrem Sohn. Durch die Schläge ihres Mannes hat sie ihr Gehör auf dem rechten Ohr verloren.


:arrow: Bitte beten Sie für die Christen in Kirgisistan!
:arrow: Beten Sie für Nina und ihren Sohn um Gottes Trost sowie körperliche und seelische Heilung.
:arrow: Beten Sie, dass die Christen dem wachsenden Druck standhalten und in ihrem Glauben gestärkt werden.
:arrow: Beten Sie, dass die Gemeinden fest zusammenstehen, tiefe geistliche Gemeinschaft erleben und sich gegenseitig ermutigen.
:arrow: Beten Sie um Gottes Wirken unter Behördenmitarbeitern und den islamischen Extremisten im Land: dass der Heilige Geist an ihren Herzen arbeitet, den Christen Gunst bei ihnen schenkt und viele von ihnen Jesus Christus erkennen.
Das Pferd wird gerüstet für den Tag des Kampfes, aber der Sieg kommt von dem HERRN. Spr. 21,31

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VIETNAM: POLIZEI UNTERBINDET GOTTESDIENST MIT ROHER GEWALT

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VIETNAM: POLIZEI UNTERBINDET GOTTESDIENST MIT ROHER GEWALT

Christen trotz punktueller Freiheiten immer wieder Ziel von Verfolgung und Diskriminierung

:arrow: Am 19. Februar wurden 60 Christen von der Polizei unter Gewaltanwendung daran gehindert, einen Gottesdienst zu besuchen. Der Vorfall verdeutlicht das Bemühen der kommunistischen Regierung, die Christen im Land zu kontrollieren und bei Bedarf in die Schranken zu weisen trotz vereinzelter Bemühungen, Vietnam als ein Land mit Religionsfreiheit zu präsentieren.


:arrow: Erst am vergangenen Wochenende führte der amerikanische Evangelist Franklin Graham mit staatlicher Genehmigung eine mehrtägige christliche Großveranstaltung in Ho-Chi-Minh-Stadt durch. Zahlreiche lokale Gemeinden wirkten daran mit. Doch während Graham laut der „Christian Post“ sogar vom stellvertretenden Premierminister Le Minh Khai offiziell empfangen wurde, erlebten die Gottesdienstbesucher am 19. Februar einen völlig anderen Umgang mit ihrem Glauben. Dutzende von Beamten hatten 50 Meter vor der Kirche Stellung bezogen und blockierten die Straße. Andere Zufahrten zur Kirche wurden ebenfalls abgeriegelt.

:arrow: „Ein Christ, der mit seinem Handy Fotos und Videos machte, wurde von der Polizei gewaltsam angegangen. Sie würgten ihn am Hals und fesselten ihm die Hände, um ihn daran zu hindern, den Vorfall zu dokumentieren“, berichtet Joshua*, ein lokaler Partner von Open Doors. Zwei weitere Personen, ein Mann und eine Frau, seien ebenfalls geschlagen und zu Boden gedrückt worden. Beide erlitten blutige Verletzungen. „Ein anderer Bruder, der gewürgt wurde, leidet bis heute unter Nackenschmerzen. Er kann aber kein Krankenhaus aufsuchen, weil die örtlichen Behörden das verhindern“, so Joshua weiter. Einem Gemeindemitglied wurden seine Bibel und ein Gesangbuch abgenommen.

Am vergangenen Mittwoch war der Eingang der Kirche immer noch versperrt, die Kirchenmitglieder stehen weiterhin unter Beobachtung durch die örtliche Polizei.

:arrow: Christin von Nachbarin brutal attackiert
Die großen Unterschiede im Bereich der Glaubensfreiheit in Vietnam lassen sich zum einen an geographischen Gebieten festmachen, zum anderen sind manche Gruppen von Christen stärker betroffen als andere. Der aktuelle Vorfall ereignete sich im vietnamesischen Hochland, wo viele ethnische Minderheiten leben. Gerade im zentralen und nordwestlichen Hochland erleiden Christen immer wieder Druck und Gewalt.

:arrow: Auch wenn die Behörden dabei nicht immer aktiv involviert sind, tragen sie durch die Verbreitung von negativer Propaganda über die Christen zu einer christenfeindlichen Stimmung unter der Bevölkerung bei. So wurde die junge Christin Thuy* von ihrer Nachbarin immer wieder wegen ihres Glaubens beschimpft und bedroht, bis die Situation im Januar eskalierte. Die Nachbarin griff Thuy mit einem Knüppel an und fügte ihr so schwere Kopfverletzungen zu, dass die junge Frau 14 Tage lang im Krankenhaus behandelt werden musste.

*Name geändert

Bitte beten Sie für die Christen in Vietnam!
:arrow: Beten Sie um vollständige Heilung für alle Verletzten – sowohl körperlich als auch seelisch.
:arrow: Beten Sie besonders für die Christen in den Dörfern des Hochlandes und unter den ethnischen Minderheiten, dass Jesus ihren Glauben und ihre Gemeinschaft stärkt.
:arrow: Beten Sie, dass der Glaube und die Liebe der Christen bei den Menschen in ihrem Umfeld Neugierde auslösen und immer mehr Menschen sich für das Evangelium öffnen.
:arrow: Danken Sie für das Wachstum der Gemeinde in den letzten Jahren.
Das Pferd wird gerüstet für den Tag des Kampfes, aber der Sieg kommt von dem HERRN. Spr. 21,31

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