Regelmäßige Lesung aus der Schatzkammer Davids von Spurgeon

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Jörg
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Regelmäßige Lesung aus der Schatzkammer David Ps14

Beitragvon Jörg » 10.11.2018 09:33

Erläuterungen und Kernworte

Es gibt kein verächtlicheres Wesen auf Erden als solch einen Gottesleugner . Sein Gemüt ist jeder wahren Erhebung und Begeisterung unfähig. Er kann sich nur als eine ganz bedeutungslose Null ansehen. Sein Leben ist nichts als ein Vegetieren, gleich dem der Tiere um ihn her, und wie das Vieh stirbt, so stirbt auch er. Sein Los ist nur dadurch umso trauriger, als er von seinem jämmerlichen Dasein und Verenden ein Bewusstsein hat. In der Not muss er von allen Geschöpfen das elendste sein; er fühlt den ganzen Druck des gegenwärtigen Unglücks, ohne dass ihm die Erinnerung an Vergangenes oder die Aussicht in die Zukunft Erleichterung geben könnte. Vernichtung ist das größte Glück, das er sich denken kann, und ein Strick oder eine Pistole seine einzige Zuflucht. Wenn nur nicht zuzeiten das Gewissen seine Stimme mit unbezwingbarer Macht erheben würde! Das ist das Schrecklichste. Wollt ihr darum einen dieser finstern, glaubenslosen Menschen in der jämmerlichsten Rolle sehen, so müsst ihr ihn unter den Schrecken des herannahenden Todes beobachten. Vor etwa dreißig Jahren fuhr ich mit einem solchen Elenden auf einem Schiffe zusammen, als sich ein frischer Wind erhob, der niemand als jenen in Schrecken setzen konnte. Das Schwanken des Schiffes brachte ihn außer Fassung. Er fiel auf seine Knie und bekannte dem Schiffsprediger, er sei bis dahin ein schnöder Gottesleugner gewesen. Wie ein Lauffeuer ging das Gerücht durch die Mannschaft, auf dem Verdeck sei ein Atheist. Manche der Matrosen, welche dies Wort noch nicht gehört hatten, meinten, es sei vielleicht ein seltener Fisch. Wie erstaunten sie, als sie sahen, dass es ein Mensch sei, und aus seinem eigenen Munde vernahmen, dass er bis zu dem Tage nicht an einen Gott geglaubt habe. Als er sich so in der Angst am Boden wand, flüsterte eine der ehrlichen Teerjacken dem Hochbootsmann zu, es würde ein gutes Werk sein, ihn über Bord zu werfen. Aber der Hafen war nun in Sicht, der Wind legte sich plötzlich, - da legte sich auch auf einmal die Bußangst jenes Mannes. Er bat alle Anwesenden, als Ehrenmänner nichts von der ganzen Sache verlauten zu lassen. Er war noch nicht mehr als zwei Tage an Land, als einer aus der Gesellschaft über ihn spöttelte, dass er an Bord so fromm gewesen sei. Davon wollte er aber nichts wissen und schwur es in so heftiger Weise ab, dass es zu einem ernsten Streite kam, der mit einem Zweikampf endete. Der Gottesleugner erhielt einen Stich in den Leib, und als er sein Blut fließen sah, wurde er ein eben so guter Christ, wie er an Bord gewesen, bis er gewahr wurde, dass seine Wunde nicht tödlich sei. Jetzt ist er einer der frechsten Freidenker und ist eben daran, eine Flugschrift gegen den althergebrachten Aberglauben an Gespenster und Kobolde in die Welt zu senden. Joseph Addison † 1719.

Der berühmte Naturforscher Athanasius Kircher († 1680), Erfinder der Laterna magica, hatte an der Wand seiner Studierstube eine schöne Karte des Sternenhimmels hängen. Eines Morgens trat ein Gottesleugner zum Besuch ein. Kircher arbeitete noch eine Zeitlang an seinem Schreibtische fort. Jener betrachtete inzwischen die Bilder an der Wand und auch die Himmelskarte und als Kircher aufstand, fragte der Gast: "Woher hast du die schöne Karte? Wer hat sie gemacht?" Dieser antwortete: "Es hat sie niemand gemacht, es hat sie auch niemand hingehängt, sie ist von selbst an die Wand gekommen." "Du scherzest," antwortete der Freund, "das ist ja unmöglich." Nun aber antwortete Kircher: "Ja, wie sollte das nicht möglich sein? Hältst du es doch für möglich, dass Sonne, Mond und Sterne selbst, die hier nur abgebildet sind, von niemand gemacht seien." D. Karl Gerok, Die Psalmen, † 1890.

"Es ist kein Gott; ich kann ihn nirgend finden",
So spricht der Tor, "er ist nicht dort noch hier."
O reiß doch ab von deinem Haupt die Binden,
Und Gottes Licht strahlt in dein Auge dir!
Gibt’s keinen Gott? Blick’ auf, es straft dich Lügen
Der ungezählten Sterne funkelnd Licht;
Ja, deines Gottes Bild, mit untilgbaren Zügen
Ist dir’s geprägt ins eigne Angesicht.
Gibt’s keinen Gott? Des Stromes Silberwelle,
Die Luft, die dich umweht, der Erde grüne Flur,
Die Bäume, Blumen, Felsen, Wasserfälle:
Sie preisen all’ mit einer Stimme nur
Des Ew’gen Ehre, der sie alle schuf.
Find’st du in dir ihn nicht: hör’ ihren mächt’gen Ruf!

Nach Giovanni Cotta.

Der Atheismus ist ein Kauz; am Mittag,
Wo hell die Sonne glänzt am Firmament,
Schleicht flatternd er daher und schließt die Augen, Blinzt dann nach ihrem Licht und ruft: Wo ist sie?

Nach Sam. Taylor Coleridge † 1834.

Die Toren sprechen in ihrem Herzen. Intus est os cordis, sagt Augustin († 430), auch das Herz hat einen Mund. Gott, sagt Cyprian († 258), ist cordis auditor, er hört das Herz; - demnach hat es eine Sprache. Silens auditur, sagt Gregor von Nazianz († 390) von Mose (2. Mose 14,15), er wird erhört, ohne dass er ein Wort spricht. Ein Philosoph hat gesagt: Mens vider, mens audit, mens loquitur. Der Geist des Menschen ist es, der durch die Organe sieht, hört und redet, - nicht diese an und für sich. D. Richard Clerke † 1634.

Verderbt, abscheulich handeln sie; da ist keiner, der Gutes tue. Weil die Menschen in ihrem Innern verderbt sind, werden sie auch in ihrem Tun abscheulich. Verderbt sind sie vor Gott, abscheulich vor den Menschen. Es gibt drei Arten von Leuten, von denen keiner Gutes tut . Da sind die, welche Gott weder verstehen noch suchen; die sind tot. Dann kommen die, welche Gott verstehen, aber nicht suchen; die sind gottlos. Und endlich gibt es Leute, welche Gott suchen, aber nicht verstehen; die sind Toren. Bernhard von Clairvaux † 1153.

Origenes († 254) stellt die Frage, wie man das sagen könne, dass unter den Juden und Griechen keiner sei, der Gutes tue , da man doch viele sehe, die die Nackten kleiden, die Hungrigen speisen und andere gute Taten tun. Darauf gibt er selber folgende Antwort: "Wie man von jemand, der einen Grund legt und darauf eine oder zwei Mauern errichtet, noch nicht sagen kann, er habe ein Haus gebaut, bis er es vollendet hat, so erreichen auch jene, obgleich sie manches Gute tun, doch das vollkommene Gute nicht, welches allein durch Christus zu finden ist." Aber es ist nicht die Absicht des Apostels (Röm. 3 , wo er unseren Psalm anführt), den Menschen nur die Vollkommenheit ihrer Gerechtigkeit abzusprechen (denn selbst die Gläubigen des neuen Bundes erreichen durch ihr Tun die erforderliche Gerechtigkeit nicht von ferne), sondern er zeigt, was die Menschen von Natur sind, dass sie nämlich ohne die Gnade und den Glauben an Christus alle unter der Sünde und darum dem gleichen Urteil versagen sind. Tut jemand ein gutes Werk, so geschieht es entweder durch die Gnade, und dann kommt es also nicht von ihm selbst her; oder, wenn er es durch das Licht der Vernunft tut, so ist es nicht wirklich rein und gut, entweder das Werk selbst oder die Beweggründe und Absichten desselben halten die Prüfung nicht aus. Andrew Willett † 1621.

V. 2. Keiner fragt nach Gott in der rechten Weise. Sie suchen Gott nicht um sein selbst willen, oder nicht ihn allein, sondern andere Dinge neben ihm und vor ihm; oder sie fragen nach ihm in kalter, gleichgültiger Weise, oder nicht andauernd, oder sie suchen ihn nicht da, wo er zu finden ist, in seinem Worte, oder nicht zur Zeit, da er zu finden ist. Thomas Wilson 1653.

V. 3. Allesamt verdorben. So beschreibt der römische Satiriker sein Zeitalter:

Längst erfüllt ist das Maß; kaum mögen kommende Zeiten
Ärgeres zeugen als das, was jetzt die Erde befleckt.
Ließen von schlimmen Begierden im Wahne die Väter sich treiben:
Gleichen Wahnes Verderben reißt auch die Söhne dahin;
Schamlos spreizt sich das Laster.

Nach D. J. Juvenal † um 120.

V. 4. Die Unvernünftigkeit der Menschen ist die Ursache, weshalb sie nicht scheuen, was sie scheuen sollten. Warum fürchten sich die Gottlosen nicht zu sündigen? Weil sie die Entsetzlichkeit der Sünde nicht kennen. Es ist offenbar, dass sie keine Einsicht haben, denn sie fressen Gottes Volk, wie sie Brot essen . Solche Bissen würden ihnen den Mund verbrennen, wenn sie noch irgendwelche Empfindung hätten. Sie würden es nimmer wagen, den Augapfel Gottes anzutasten, wenn sie wüssten, was sie tun. Richard Alleine † .68t.

Wie wenige nehmen die Zeugnisse der Schrift über die Feindschaft der ungöttlichen Welt gegen Gottes Volk ernst. Das Wort der Wahrheit sagt uns, dass die Gottlosen voller Gier sind, die Heiligen zu verzehren, und dass es ihnen eben solches Vergnügen bereitet, wie dem Hungrigen ein Mahl . Die Schrift vergleicht sie mit reißenden Löwen und Bären, listigen Füchsen, wilden Stieren, gefräßigen Schweinen, giftigen Skorpionen, stechenden Dornen usw. In den stärksten Ausdrücken wird uns ihre Emsigkeit und Unverdrossenheit in der Ausführung ihrer blutdürstigen Anschläge vorgeführt. Sie finden keinen Schlaf, wenn sie nicht ein Unheil angerichtet haben. Herodias will samt ihrer Tochter lieber das Blut eines Heiligen als ein halbes Königreich. Haman wägt gerne dem König zehntausend Zentner Silbers dar, wenn nur die Juden umgebracht werden. Sein Hass geht gegen das ganze Volk, das anders ist denn alle Völker. (Esther 3,6-9.) "Dieweil ihr nicht von der Welt seid, darum hasset euch die Welt." (Joh. 15,19 .) Könnt ihr eine Natter ohne Gift oder einen Leoparden ohne Flecken finden, dann mögt ihr auch erwarten, eine gottlose Welt ohne Hass gegen Gottes Auserwählte zu finden. Ihr mögt ebenso wohl Himmel und Hölle miteinander aussöhnen, als den Samen der Schlange und den des Weibes. Echte Frömmigkeit ist die Zielscheibe ihrer Pfeile. "Sie setzen sich wider mich, darum dass ich ob dem Guten halte." (Ps. 38, 21.) Die Welt gibt zwar vor, die Frommen aus andern Gründen zu hassen, weil sie stolz seien, sich besser dünken als andere, und was dergleichen Vorwände mehr sind, - allein der wahre Grund des nie und nimmer zu schlichtenden Zwistes ist die Heiligkeit der Knechte Gottes. Gottlose Menschen stürzen lieber ihre eigene Seele in die Verdammnis, als dass sie es lassen könnten, den Dolch gegen Gottes Augapfel zu zücken. Wiewohl sie wissen, was ein Wort sie kosten kann, ist ihnen doch nichts zu niedrig, wenn sie nur damit Gottes Volk umbringen können. Würden wir die Zeugnisse der Schrift über den Hass der Ungläubigen gegen die Gottseligen gebührend werten, wir würden uns nimmer auf unsere Klugheit und Vorsicht verlassen, als könnten wir uns selber vor den überall drohenden Gefahren schützen, sondern würden uns in die Arche retten, um uns vor der Flut ihres Zornes zu bergen. Wir würden, wenn wir je unter sie geworfen und doch mit heiler Haut davongekommen sind, Gott preisen für die Errettung, wie die drei Männer im Feuerofen. Wir würden uns nicht so sehr wundern, wenn wir von neuen Gräueltaten und Bedrückungen hören, als vielmehr darüber, dass Gott sie noch immer so zurückhält. Wir würden die Gesellschaft der Gottlosen scheuen wie die Nähe von Löwen und Skorpionen und ihnen nie etwas anvertrauen. Wir würden uns nicht mit ihnen verbinden, noch unsere Jünglinge und Jungfrauen mit solchen Söhnen und Töchtern Belials paaren oder unsere Kinder gottlosem Gesinde überlassen. Nach Lewis Stuckley † 1687.
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

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Regelmäßige Lesung aus der Schatzkammer David Ps14

Beitragvon Jörg » 14.11.2018 16:36

Erläuterungen und Kernworte

V. 5. Da überfällt sie schrecklicher Schrecken. Nicht immer sehen wir beim Herannahen von Gefahren solche Feigheit und Verzagtheit über vermessene Sünder kommen; denn wenn auch keiner von ihnen wahren Mut besitzt, so haben doch viele von ihnen eine Art verzweifelten Starrsinns und eine frevelhafte Frechheit, sogar angesichts des Todes, wie Agag (1. Samuel 15,32). Es ist das gleichsam die Leichenstarre des geistlichen Todes. Ihr Gewissen ist ganz unempfindlich geworden, zu ihrer eigenen Verdammnis. Aber wenn der Herr sie aus dieser Todesstarre wiedererweckt und der Wurm des Gewissens zu nagen beginnt, dann hat es sich noch immer als wahr erwiesen, dass die frechsten Sünder die erbärmlichsten Feiglinge werden. John Dod † 1645.

Denn Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten. Wo der König der Ehren ist, da wird auch etwas von seiner Herrlichkeit sichtbar; und wie Gott sein Wort mit Hoheit umgibt, weil es sein Wort ist, so fällt auch der Schein seiner Herrlichkeit auf seine Kinder, selbst wenn sie in der tiefsten Erniedrigung sind. Als Stephanus als Gefangener vor den hohen Rat geschleppt wurde, offenbarte Gott seine Gegenwart, denn es heißt: Sein Angesicht leuchtete wie eines Engels Angesicht (Apg. 6,15); und in einem gewissen Maße findet sich etwas Ähnliches auch sonst in der Regel bei den Gerechten, wie Salomo sagt: Die Weisheit des Menschen erleuchtet sein Angesicht (Pred. 8, 1) So sagt auch Petrus (1. Petr. 4, 14): Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet über dem Namen Christi. Denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch. So war es auch bei den Märtyrern. Welche Majestät prägte sich in ihrer Unschuld und in ihrer ganzen Haltung aus! Welche Anmut spiegelte sich auf ihrem Antlitz! Gerade dadurch wurden oft die gefühllosen Schergen erschreckt und verwirrt, so dass es auch da sich erwies, dass diese Menschen, die Gottes Volk wie Brot aßen (V. 4), von geheimnisvollem Grausen erfasst wurden, und zwar eben darum, weil es offenbar wurde, dass Gott bei dem Geschlecht der Gerechten ist. Gott gibt den Gottlosen oft einen Wink, wie dem Pilatus (Mt. 27, 19), dass sein Volk gerecht sei. Obgleich Saul den David hasste und zu töten suchte, fürchtete er sich doch vor David, denn der Herr war mit diesem und war von Saul gewichen (1. Samuel 18,9-12) Gott offenbarte seine Gegenwart in David und schlug Sauls Gewissen durch dessen gottseliges und weises Verhalten, und das machte ihn furchtsam. Die Charakterstärke der Gläubigen unter den Verfolgungen ist den Widersachern eine Anzeige ihrer eigenen Verdammnis, jenen aber eine Anzeige ihres Heils, und zwar ist es Gott, der diese so verschiedenen Ahnungen erweckt. (Vergleiche Phil. 1, 28.) Thomas Goodwin † 1679

V. 6. Ihr schändet des Armen Rat; aber Gott ist seine Zuversicht. Diese Worte zeigen in lieblicher Weise Gottes Fürsorge für die Armen, Gedrückten und Verfolgten. Gerade diese Eigenschaft Gottes wird in der Schrift so klar hervorgehoben Wir mögen die Schaftras und Vedas der Hindus, den Koran der Mohammedaner, die Gesetze der Griechen und der Römer, ja selbst den Talmud der Juden (der vielleicht von allen die unbarmherzigsten Vorschriften enthält) durchforschen und werden in ihnen allen nicht das Zartgefühl und Mitleid für die Nöte, Trübsale, Bedrückungen und Kümmernisse der Armen finden, das uns in der Bibel fast auf jeder Seite entgegentritt. Barton Bouchier 1855

Jeder Tor, der in seinem Herzen spricht, es gebe keinen Gott, holt aus demselben Köcher einen Pfeil, um ihn auf die Unschuld und Tugend zu schießen. Die unfruchtbare Michal hat nur zu viele Söhne, welche gleich ihrer Mutter den heiligen David verhöhnen John Trapp † 1669

Es gibt nichts, das die Gottlosen so verachten, als wenn jemand seine Zuversicht auf Gott setzt . Das Vertrauen auf Gott erscheint ihnen als das törichtste Ding von der Welt. Die Gründe dafür sind folgende: l) Sie kennen Gott nicht, und es wäre töricht, jemand zu trauen, den man nicht kennt 2) Sie sind Feinde Gottes, und Gott ist ihr Feind, und sie halten es für Torheit, einem Feinde zu trauen. 3) Sie kennen die Art und Weise nicht, in der Gott denen, die auf ihn trauen, beisteht und hilft und 4): Sie suchen solche Hilfe, die bei Gott nicht zu finden ist. Sie wollen Befreiung vom Übel, um ihren Lüsten zu dienen. Sie wünschen Bewahrung, um ihre Torheiten und ihre schmutzigen Pläne auszuführen. Das und nichts anderes sind ihre Wünsche, und die kann und wird Gott ihnen nicht gewähren. Es ist eine Torheit, wenn irgendjemand denkt, Gott werde ihn in der Sünde bewahren. So urteilen sie denn auch ganz richtig von ihrem Standpunkt aus, wenn sie es für Torheit halten, aus Gott zu trauen. Darum rufen sie ihn auch nicht an (V. 4). John Owen † 1683

V. 7. Ach, dass die Hilfe usw. Trübsal und Widerstand entflammen den Geist des Gebets Davon finden wir überall in den Psalmen Beispiele. Die Leiden sind die Würze des Gebets, wie der Hunger für die Speise. Die Gebete von Leuten, die ohne Anfechtung sind, sind oft recht fade, und viele Beter solcher Art beten nicht wirklich, sondern ahmen das Beten nur andern nach oder tun es aus Gewohnheit. Wolfgang Musculus † 1563.

Aus Zion. Zion, die Gemeinde, ist kein Heiland, auch dürfen wir unser Vertrauen nicht auf ihre Prediger und Einrichtungen setzen und doch kommt durch sie das Heil über die Menschen. Die hungrigen Scharen werden gespeist durch die Jünger, die sich freuen, beim Festmahl des Evangeliums zu Tische dienen zu dürfen (Joh. 6, 11). Zion ist der Ort, von wo die Wasser des Heils nach Ost und West fließen, bis alle Nationen davon trinken (Hes. 47 ; Sach. 14, 8). Wahrlich Grund genug, ängstlich darauf bedacht zu sein, dass allem Wirken, das von der Gemeinde des lebendigen Gottes ausgeht, die höchste Reinheit und die Kraft des Geistes bewahrt werde. C. H. Spurgeon 1869.

Wenn der Herr sein gefangen Volk erlösen wird, so werden wir, wie es Ps. 126, 1 heißt, sein wie die Träumenden. Ein herrlicher Traum fürwahr, in dem wir uns aber dennoch mit aller Einbildungskraft nicht annähernd zu der Herrlichkeit, der Schönheit und Pracht der Wirklichkeit werden emporschwingen können. John Mason Neale 1860.

Kein Siechtum bleicht der Jugend frische Farben,
Nicht Sorge mehr noch Kummer trübt den Blick.
Kein Alter beugt das Haupt. Nicht länger darben,
Die Armut plagte hier und widriges Geschick.
Nicht schreckt mehr Todesfurcht; nicht fliehn die Freuden
Vor bittrer Reu’, vor Angst und Gram und Leiden.

Nach einem Zitat von J. M. Neale 1860.

Homiletische Winke

V. 1a.
Die Torheit der Gottesleugner. Der Atheismus des Herzens.
V. 1.
Man beschreibe 1) das Glaubensbekenntnis des Toren; 2) die Torheit dessen, der sich an dieses Glaubensbekenntnis hält. - Oder: Der Atheismus. 1) Seine Quelle; das Herz. 2) Sein Glaubensbekenntnis: Es ist kein Gott. 3) Seine Früchte: Sie taugen nichts usw.
1) Die eine große Quelle der Sünde: die Gottentfremdung. 2) Ihr Herrschaftssitz: das Herz. 3) Ihre Wirkung auf den Verstand: Sie macht den Menschen zum Toren. 4) Ihre Offenbarung im Leben: Begehungs- und Unterlassungssünden.
V. 1b.
Die Laterne des Diogenes. Richte sie auf alle Menschenklassen und beleuchte deren Sünden.
V. 2.
1) Wie der Herr mit forschendem Blicke auf das Menschengeschlecht niederschaut. 2) Was für Leute er finden möchte. 3) Welche wohlwollenden Absichten er dabei hegt.
Wonach Gott ausschaut, und wonach wir ausschauen sollten. Die Menschen haben in der Regel einen schnellen Blick für solches, was mit ihrer Art übereinstimmt.
V. 2-3.
Gottes Umschau nach einem von Natur guten Menschen; das Ergebnis; Lehren, die daraus zu ziehen sind.
V. 3.
Die gänzliche Verderbtheit unseres Geschlechts.
V. 4.
Haben denn keine Einsicht alle die Übeltäter? (Grundt.) Wenn die Menschen Gott und sein Gesetz, die Schlechtigkeit und die schlimmen Folgen der Sünde bis zu den Qualen der Hölle und andere große Wahrheiten richtig erkennen würden, würden sie dann so leichtfertig sündigen, wie sie es tun? Nein - und ja! Erkennen sie aber dies alles, und beharren sie dennoch in ihrer Missetat, wie schuldig und töricht sind sie! Stoff zu einer eindringenden, die Herzen durchforschenden Predigt.
V. 4a.
Das himmelschreiende Verbrechen, wider Licht und Erkenntnis zu sündigen.
V. 4b.
Gebetslosigkeit - ein sicheres Zeichen innerer Gottlosigkeit.
V.5.
Die törichten Befürchtungen derer, die ohne Gottesfurcht sind.
Wie nahe der Herr den Gerechten ist; was diese Nähe Gottes für seine und seines Volkes Feinde bedeutet, und welche Ermutigung darin für die Gerechten liegt.
V. 6.
Wie weise es ist, seine Zuversicht auf den Herrn zu setzen. Beschreibe 1) den Armen, der hier gemeint ist; 2) seinen Rat; 3) seine Schmach; 4) seine Zuflucht.
Gottvertrauen; der Spott der Toren, die Hoffnung der Weisen.
V. 7.
Sehnsüchtige Adventshoffnungen. Oder: Die Sehnsucht des Gottesvolkes nach der Offenbarung des vollen Heils.
Hilfe aus Zion. Gott die Quelle, seine Gemeinde der Kanal der Segnungen für die Menschheit.
Thema für eine Erweckungspredigt. 1) Ein häufiger Zustand der Gemeinde: Gefangenschaft. 2) Das Mittel der Lösung aus den Banden: Das Kommen des Herrn in seiner Gnade. 3) Die Folge: Große Freude.
Die Gefangenschaft der Seele. Was ist darunter zu verstehen? Wie wird die Seele darin am Leben erhalten? Wie herausgeführt? Was für Folgen hat das?
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

Jörg
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Regelmäßige Lesung aus der Schatzkammer David Ps15

Beitragvon Jörg » 17.11.2018 14:12

Kommentar & Auslegung zu PSALM 15


Überschrift

Die Überschrift dieses Liedes: Ein Psalm Davids, enthält keinen Hinweis auf die Veranlassung, aus der es gedichtet worden ist. Manche vermuten aber, dass seine Abfassung, gleich der des inhaltlich verwandten 24. Psalms, mit dem Hinaufbringen der Bundeslade nach dem heiligen Berg Zion in irgendeinem Zusammenhang stehe. Es mag sein, dass das Ergrimmen des Zornes Jahwes über Usa, der weggerissen wurde, weil er die Lade Gottes angerührt hatte, so dass der erste Versuch, sie nach dem auf Zion erbauten heiligen Zelt zu bringen, nicht hatte ausgeführt werden können, in David so lebhaft die Frage erweckt hatte, wer würdig sei, dem Herrn zu nahen. Bemerkenswert ist, dass der König bei dem abermaligen Versuch, die Bundeslade nach dem Zion zu führen, nicht nur sorgte, dass alles genau nach den Vorschriften des Gesetzes vor sich ging und den Häuptern der Leviten die ihnen gebührende Stellung gab, sondern auch die heilige Lade in der Obhut des Mannes ließ, dessen Haus der Herr, als sie unter seinem Dache weilte, sichtbar gesegnet hatte, und der nun mit seinen vielen Söhnen am Hause Gottes diente. (1. Chr. 15,24; 26,4-8 .) Bei neutestamentlicher Auslegung haben wir hier eine Beschreibung des Mannes, der als Kind in dem Hause der Gottesgemeinde auf Erden daheim ist und ewiglich in dem Hause des Herrn droben wohnen wird. Das ist in erster Linie Jesus; in ihm aber gewinnen alle, die durch die Gnade seinem Bilde gleich gestaltet werden, dasselbe selige Vorrecht.

Einteilung

Der 1. Vers wirft die Frage auf; die übrigen Verse beantworten sie. Wir überschreiben daher den Psalm: Die Frage und die Antwort.


Auslegung

1.Herr, wer wird wohnen in deiner Hütte?
Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge?


Die Frage. - 1. Jahwe , du Heiliger und Erhabener, wer wird mit dir traute Gemeinschaft haben dürfen? Die Himmel sind nicht rein in deinen Augen, und deine Engel bezichtigst du der Torheit (Hiob 15,15; 4,18): Welcher Staubgeborene vermag denn bei dir, dem verzehrenden Feuer und der ewigen Glut, zu wohnen? (Jes. 33,14.) Es ist die lebhafte Empfindung der Herrlichkeit des Herrn und der Heiligkeit, die seinem Hause, seinem Dienste und seinen Dienern geziemt, die diese feierlich ernste Frage in der demütigen Seele Davids erweckt. Wenn selbst die Engel sich mit verhülltem Antlitz vor ihm neigen, wie soll da der Mensch würdig sein, irgendwie anbetend vor ihn zu treten? Die gedankenlose Menge hält es freilich für etwas Leichtes, dem Allerhöchsten zu nahen, und manchen, die öffentlich des Gottesdienstes pflegen, ist die Gewissensfrage, ob sie dazu tüchtig seien, fremd. Aber wahrhaft gedemütigte Seelen brechen oft fast zusammen unter dem Gefühl ihrer gänzlichen Unwürdigkeit, und sie würden es nimmer wagen, dem Thron des Heiligen zu nahen, könnten sie es nicht tun im Blick auf den Mittler und Fürsprecher, der im himmlischen Tempel bleiben darf, weil seine Gerechtigkeit ewiglich währt. Herr, wer darf als Gastfreund in deinem Zelte weilen? Wem wird das hohe Vorrecht zuteil werden, als Freund Gottes unter seinem Dache herbergen zu dürfen, dort trauter Gemeinschaft mit dem Höchsten zu pflegen und unter dessen mächtigem Schutz zu weilen? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berge? Wer wird in der Gemeinde des Herrn, die sich um Gottes Thron schart, Hausgenossenrecht haben? Wer wird ein Bürger Zions sein und in dem neuen Jerusalem eine bleibende Stätte haben? Die Frage wird aufgeworfen, weil es in der Tat eine Frage ist. Nicht alle Menschen besitzen dieses Vorrecht. Sind doch sogar unter denen, die sich als rechte Christen ausgeben, solche, die außer der Bürgerschaft Israels stehen und keinen verborgenen Umgang mit Gott haben. Auf Grund des Gesetzes kann kein Mensch bei Gott wohnen; denn es ist nicht einer auf Erden, der die billigen Anforderungen erfüllen könnte, welche die folgenden Verse stellen. Die Fragen unseres Textes werden dem Herrn vorgelegt: Nur Er, der Unendliche, vermag sie dem beunruhigten Gewissen befriedigend zu beantworten. Der Herr der Stiftshütte muss selber uns belehren, was für Eigenschaften zu seinem Dienst befähigen. Im Lichte seiner Unterweisung aber werden wir klar erkennen, dass nur der eine Makellose, unser Heiland Jesus Christus, und außer ihm nur solche, die ihm gleich gestaltet werden, in wohlgefälliger Weise vor der Majestät des Höchsten Dienstes pflegen können.
Ungezügelte Neugierde wünscht oft zu wissen, wer und wie viele zur ewigen Seligkeit gelangen werden. Leute, welche die Frage: Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge? in solcher Gesinnung stellen, würden viel weiser handeln, wenn sie diese Frage sich zur ernsten Selbstprüfung dienen lassen würden. Die Glieder der sichtbaren Kirche, des irdischen Hauses Gottes, sollten mit allem Fleiß danach trachten, dass sie würdig erfunden werden mögen, Gottes Hausgenossen zu sein. Ohne das hochzeitliche Kleid der Gerechtigkeit Christi haben wir schon hienieden kein Recht, bei dem heiligen Mahle zu Tische zu sitzen.

2.Wer ohne Tadel einhergehet, und recht tut,
und redet die Wahrheit von Herzen;
3.wer mit seiner Zunge nicht verleumdet,
und seinem Nächsten kein Arges tut,
und seinen Nächsten nicht schmähet;
4.wer die Gottlosen für nichts achtet,
sondern ehret die Gottesfürchtigen;
wer ihm selbst zum Schaden schwöret, und hält’s;
5.wer sein Geld nicht auf Wucher gibt,
und nimmt nicht Geschenke wider den Unschuldigen.
Wer das tut, der wird wohl bleiben.

Die Antwort. - 2. Der Herr beantwortet die Frage, indem er uns durch seinen heiligen Geist den Charakter des Mannes schildert, der auf Gottes heiligem Berge wohnen darf. Die hier geforderte Heiligkeit finden wir in vollkommenem Maße einzig bei dem Mann der Schmerzen; aber in gewissem Grade wird sie durch den heiligen Geist in allen gewirkt, die wahrhaft zu den Seinen gehören. Der Glaube und die innerlichen Gnadenwirkungen des Geistes werden nicht erwähnt; es handelt sich hier darum, wie sich die Frömmigkeit nach außen kundgibt. Wo man aber Frucht findet, ist sicher eine Wurzel da, auch wenn man sie nicht sieht. Man beachte Wandel, Wort und Werk des Mannes, der bei Gott Annahme findet.
Wer ohne Tadel einhergeht. (Engl. Übersetzung: Wer aufrichtig wandelt.) Er hält sich schnurgerade aufrecht, gleich den Leuten, welche in der Luft gespannte Seile überschreiten, denn sobald die sich auf eine Seite neigen, stürzen sie hinab; oder gleich solchen, die kostbare, zerbrechliche Waren in einem Korb auf dem Haupte tragen und alles verlieren, wenn sie das Gleichgewicht verlieren. Wahre Gläubige bücken sich nicht wie Schmeichler, sie winden sich nicht wie Schlangen, sie biegen sich nicht ineinander wie Leute, die in der Erde graben, noch krümmen sie sich nach einer Seite wie solche, die krumme Pläne haben. Sie haben ein starkes Rückgrat, dessen Lebensmark die Gnade ist, und da sie selber geraden Wesens sind, können sie auch gerade wandeln. 1 Wie der Mensch auf Erden einhergeht, d. h. wie sein Wandel beschaffen ist, das ist von weit größerer Bedeutung, als was sein Mund redet. Mit dem nur steht es richtig, der aufrichtig wandelt, und dessen Ehrenhaftigkeit durch nichts gekrümmt werden kann. Und Recht tut, oder: Gerechtigkeit übt. Sein Glaube erweist sich in guten Werken, ist also kein toter Glaube (Jak. 2,26). Gottes Haus ist ein Bienenstock für emsige Arbeiter, kein Nest für Drohnen. Gerade diejenigen, welche sich freuen, dass ein anderer, nämlich der Herr Jesus, alles für sie vollbracht hat, und die deshalb alles Bauen aus eigene Werke hassen, führen die Grundsätze des Evangeliums am tatkräftigsten in guten Werken aus. Wenn unser Gottesdienst nicht in Taten, nur in süßen Gefühlen oder leeren Worten besteht und wir Gottes heiligen Willen nicht nach besten Kräften tun, so sollten wir ernstlich darüber in Zweifel geraten, ob wir überhaupt an Gottes Reich teilhaben; denn unfruchtbare Bäume haben keine andere Aussicht, als dass sie abgehauen und ins Feuer geworfen werden. Und redet die Wahrheit von Herzen, wörtlich: in seinem Herzen. Der im vorigen Psalm geschilderte Tor redete trügerisch in seinem Herzen. Man beachte in diesem Zuge, wie auch sonst, den auffallenden Gegensatz beider Psalmen. Die Frommen wünschen nicht nur mit ihrem Munde lautere Wahrheit zu reden, sondern sie reden die Wahrheit in ihrem Herzen, sie suchen in ihrem Innersten wahr zu sein. Sie wollen auch in der verborgenen Herzenskammer nicht lügen; denn Gott ist dort und lauscht. Sie halten alle doppelsinnigen Reden, alle Ausflüchte, alle Not- Geschäfts- oder Scherzlügen, alle Schmeicheleien und Trügereien unter ihrer Würde. Obgleich die Wahrheit, gleich der Rose, Dornen hat, tragen gute Menschen sie dennoch im Busen. Wäre die Wahrheit auch von der ganzen Welt um uns her verbannt und verjagt, soll sie doch in unserem Herzen ein Heiligtum, eine Zufluchtsstätte haben. Mag daraus kommen, was will, wir müssen dem Engel der Wahrheit bei uns Herberge geben; denn die Wahrheit ist des Himmels Tochter. Es gilt allen Ernst, dass unser Herz unerschütterliche Grundsätze gewinne und festhalte. Die Zartheit des Gewissens in Bezug auf Wahrhaftigkeit will, gleich dem Duft auf den Früchten, behutsam behandelt sein. Ist sie einmal geschwunden, so wird es schwer, sie wieder zu gewinnen. Jesus war der klare Spiegel der Aufrichtigkeit und Heiligkeit. Ach, dass wir ihm immer mehr ähnlich würden!

Fußnote
1. Diese Bilder, die sich an die engl. Übersetzung aufrichtig (aufrecht) anschließen, würden passen, wenn nicht , sondern stünde. Vergl. z. B. Pred. 7,29 (30). Das hier gebrauchte schließt zwar Aufrichtigkeit, Redlichkeit ein, geht aber nicht von dem Begriff des Geraden, sondern des Ganzen, Völligen aus. Es wird dann auch von den Opfertieren gesagt, die ohne Fehl sein mussten, daher Luthers Übers. ohne Wandel (d. h. ohne Fehler und Gebrechen, revid. Übers. ohne Tadel) richtig ist. Immerhin mag beachtet werden, dass das hier nachdrucksvoll an die Spitze gestellte nicht etwas Negatives, sondern Positives aussagt. Wer sich ganz und völlig Gott hingibt (vergl. z. B. 1. Mose 17,1) und daher auch gegenüber den Menschen mit ganzer Entschlossenheit und Treue das Gute tut, der wandelt .
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)


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