Manna für den Morgen/Impulse für den Tag

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Joschie
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Jona 2,10

Beitragvon Joschie » 27.12.2008 21:07

W.MacDonald »Bei dem Herrn ist Rettung.« Jona 2,10

Wir alle kennen übereifrige »Seelengewinner«, die rastlos umherjagen, ahnungslose Kandidaten am Schlips festhalten, mit ihnen ein Formular zur Seelenrettung durchgehen und sie so lange bedrängen, bis sie schließlich ein Bekenntnis ablegen, nur um diesen unangenehmen Menschen endlich loszuwerden. Der hakt dann wieder einen Bekehrten ab und sieht sich nach weiteren Häuptern um, die er später zählen kann. Ist das wirklich Evangelisation? Nein, das müssen wir wohl zugeben. Das ist eher eine Form religiöser Belästigung. Wie jeder Dienst, der nur mit der Energie des Fleisches betrieben wird, richtet er mehr Schaden an als er Gutes hervorbringt. John Stott hat schon recht, wenn er schreibt: »Jesus Christus hat die Schlüssel. Er öffnet die Türen. Deshalb wollen wir nicht gewaltsam und auf eigene Faust durch die Türen einbrechen, die noch verschlossen sind. Wir müssen schon auf Ihn warten, daß Er Türen vor uns öffnet. Der Sache Christi wird immer wieder geschadet durch ein gefühlloses oder aufdringliches Zeugnis. Bestimmt ist es richtig, wenn man sich bemüht, die Freunde und Verwandten zu Hause und an der Arbeitsstelle für Christus zu gewinnen. Aber wir haben es dabei manchmal eiliger als Gott. Sei geduldig! Bete inständig und liebe viel und warte dann hoffnungsvoll auf die Gelegenheit für ein Zeugnis.« Wir stimmen vielleicht in vielen Punkten nicht mit der Lehre von Dietrich Bonhoeffer überein, aber wir sollten uns die folgenden Worte von ihm doch zu Herzen nehmen: »Das Wort des Heils hat seine Grenzen. Ein Mensch hat weder die Macht noch das Recht, es anderen aufzuzwingen... Jeder Versuch, das Evangelium einem Menschen mit Gewalt überzustülpen, hinter den Leuten herzurennen, um sie zu bekehren und unsere ganze Findigkeit einzusetzen, um die Errettung anderer Menschen zustande zu bringen, ist sowohl nichtig als auch gefährlich... Wir werden dann nur der blinden Wut von verhärteten und verdunkelten Herzen begegnen, und das ist zwecklos und schädlich. Unser leichtfertiger Umgang mit dem Wort der billigen Gnade langweilt die Welt bis zum Ekel, so daß sie sich schließlich sogar gegen die wendet, die versuchen, ihr etwas aufzuzwingen, was sie nicht haben will.« Eine wirkliche Bekehrung ist das Werk des Heiligen Geistes. Sie kommt nicht »aus dem Willen des Menschen«, das heißt, daß ein Mensch sie aus eigener Anstrengung nicht hervorbringen kann, mag er auch noch so gute Absichten haben. Leute, die zu einem Bekenntnis zu Jesus Christus gedrängt werden, ohne selbst voll und ganz zuzustimmen, werden enttäuscht, unzufrieden und schließlich oft sogar zu Feinden des Kreuzes Christi. Es ist eine der großartigen Erfahrungen des Lebens, wenn der Heilige Geist uns bei der Rettung eines anderen Menschen gebraucht. Aber es wirkt eigenartig und abstoßend, wenn wir versuchen, das aus unserer eigenen Kraft heraus zu vollbringen.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joschie
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Jona 3,1

Beitragvon Joschie » 28.12.2008 10:09

W.MacDonald »Und das Wort des Herrn geschah zum zweiten Mal zu Jona.« Jona 3,1


Hier haben wir eine Botschaft, die Hoffnung und Verheißung ausstrahlt. Wenn jemand versagt hat, ist das für Gott noch kein Grund, ihn jetzt einfach abzuschreiben.

Davids Vergehen werden mit schonungslosem Realismus berichtet. Wenn wir sie lesen, sitzen wir mit ihm im Staub und vergehen vor Scham. Aber David ließ sich auch vor dem Herrn zerbrechen und lernte, radikal Buße zu tun. Und Gott hatte mit ihm nicht abgeschlossen. Er vergab ihm und stellte ihn wieder her, um in seinem Leben erneut Frucht zu bringen.

Jona verweigerte sich Gottes Ruf zur Mission und endete schließlich im Bauch eines großen Fisches. In diesem lebenden Unterseeboot lernte er Gehorsam. Als Gott ihn zum zweiten Mal rief, ging er nach Ninive, predigte das unmittelbar bevorstehende Gericht, und erlebte, wie sich die ganze Stadt zu tiefer Buße kehrte.

Johannes Markus machte einen glänzenden Anfang mit Paulus und Barnabas, aber dann stieg er plötzlich aus und ging nach Hause. Gott aber ließ ihn nicht im Stich. Markus kehrte wieder in den Kampf zurück, erwarb sich wiederum das Vertrauen von Paulus, und wurde berufen, das Evangelium des nie versagenden Knechtes zu schreiben.

Petrus verleugnete den Herrn trotz seiner Beteuerungen unverbrüchlicher Treue. Menschen hätten ihn abgeschrieben und gesagt, daß der Vogel mit dem gebrochenen Flügel in Zukunft wohl nicht mehr so hoch fliegen würde. Doch Gott schrieb ihn nicht ab und Petrus flog höher als je zuvor. An Pfingsten öffnete er die Tür des Reiches Gottes für 3000 Menschen auf einmal. Er arbeitete unermüdlich und erlitt wiederholt Verfolgungen. Er schrieb die zwei Briefe, die seinen Namen tragen, und krönte schließlich ein herrliches Leben im Dienst für Gott mit dem Tod eines Märtyrers.

Was also den Dienst betrifft, so ist Gott der Gott der zweiten Chance. Er ist nicht fertig mit jemand, nur weil dieser versagt hat. Wenn immer Er ein zerschlagenes und zerbrochenes Herz vorfindet, beugt er sich hernieder, um das Haupt Seines gefallenen Kämpfers wieder aufzurichten.

Damit wollen wir jedoch keineswegs Sünde oder Versagen rechtfertigen. Die Zerknirschung und die Gewissensbisse, den Herrn enttäuscht zu haben, sollten Abschreckung genug sein.

Ebensowenig heißt dies, daß Gott dem unbußfertigen Sünder eine zweite Chance nach diesem Leben gibt. Der Tod ist eine furchtbare Endgültigkeit. Für den Menschen, der in seiner Sünde stirbt, gilt der schreckliche Satz: »An dem Orte, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen« (Prediger 11,3).
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Jona 3, 4

Beitragvon Joschie » 29.12.2008 10:00

A.Christlieb Jona sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen. Jona 3, 4


Ach, daß unser Volk einmal einen Bußtag erlebte wie Ninive, das vor dem Untergang gerettet wurde! Dreierlei wirkte da zusammen. Der Prophet Jona war selbst ganz von Gott und seinem Willen überwältigt. Seine kurze Predigt wirkte darum auch wie Blitz und Donnerschlag. Wir sehen daran, wieviel davon abhängt, daß die Bußprediger selbst Gottes Willen für die eigene Person erfüllt haben und ihm restlos gehorsam sind. Dann können sie ihre Stimme erheben wie eine Posaune und in Vollmacht Gottes Zorn über die Sünde bezeugen. - Vorbildlich ist auch die Haltung des Königs von Ninive. Ein anderer König hätte vielleicht den freimütigen Bußprediger ins Gefängnis geworfen. Königsohren, an Unterwürfigkeit und Schmeicheleien gewöhnt, können Worte des Tadels und der Strafe meistens nicht ertragen. Doch der König von Ninive übertrifft noch das Volk im Ernst der Buße und der Beugung. Er setzt sich in die Asche. Er heißt nicht nur die Menschen, sondern auch das Vieh fasten: ,,Alle Leute sollen zu Gott schreien heftig und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Weg und vom Frevel seiner Hände." - Welcher Segen für ein Land, wenn sein König, sein Präsident, seine Kirchenführer und Obersten sich in Buße vor Gott beugen. Dem ganzen Land kann so Heil und Rettung widerfahren! - Wir sehen weiter an Ninive: Das besondere seiner Buße bestand darin, daß niemand sich ausnahm. A l l e beugten sich unter den Bußruf. Wenn das Volk in Ninive auch nicht zu einer Bekehrung in vollem biblischen Sinn kam, so nahm es doch Gottes Wort als Wahrheit an. Und diese willige Annahme des Wortes Gottes war seine Rettung. - Ein Volk, das Gottes Wort verachtet, häuft sich selbst den Zorn Gottes auf den Tag des Gerichts. - Ach, daß unser Volk solche Ninive-Buße täte.
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Jona 3,9

Beitragvon Joschie » 30.12.2008 09:14

Ch.Spurgeon "Wer weiß, Gott könnte andern Sinnes werden, es sich gereuen lassen und abstehen von seinem grimmigen Zorn, so daß wir nicht untergehen!" Jona 3,9


Ihr werdet festgestellt haben, daß Jonas Botschaft keine Verkündigung der Gnade enthielt; sie war nur ein kurzer Richterspruch. Sie glich dem Geläut der großen Glocke, die nur bei der Hinrichtung eines Verbrechers erklingt. Es war nicht ein Ton von Barmherzigkeit darin. Es war die Trompete des Richters, nicht die silberne Trompete, die das Jubeljahr ankündigt. Keine Gnade leuchtete aus Jonas Augen, kein Mitleid war in seinem Herzen. Er war mit einer niederschmetternden Botschaft gesandt und entledigte sich ihrer in niederschmetternder Weise. "Noch vierzig Tage, und Ninive wird zerstört!" Ich sehe den König von Ninive, wie er mit seinem Stadtrat eine Sondersitzung abhält, und höre einen von ihnen sagen: "Wir haben wenig Hoffnung auf Barmherzigkeit; denn es ist klar, daß Jona keine anbot. Wie schrecklich er redete! Nicht eine einzige Träne hat er vergossen! Ich bin überzeugt, daß Jonas Gott sehr gerecht und streng ist. Er wird uns nicht schonen; wir werden umkommen." Doch des Königs Antwort war: "Wer weiß? Du denkst so, aber vielleicht können wir Gott besänftigen. Laß uns die Hoffnung nicht aufgeben, denn 'wer weiß?'!"

Lieber Leser, willst nicht auch du mit Ninives König sagen: "Wer weiß?" Willst du nicht nach Hause in deine Kammer gehen und beten, denn "wer weiß?" Willst du nicht deine Bibel nehmen und nach einem Wort der Verheißung suchen, denn "wer weiß?" Du kannst noch begnadigt, noch angenommen werden und hast die Möglichkeit, einst in der Ewigkeit Gottes Lob zu singen. Die Tatsache, daß die Niniviten nichts von Gott wußten, außer daß sie sein gerechtes Urteil über sich vernommen hatten, mußte ihnen jede Hoffnung rauben. Wieviel glücklicher sind wir dran, die wir wissen, daß Gott barmherzig ist. Wie manches Mal haben wir schon aus dem Munde Gottes gehört, daß er Gedanken des Friedens hat. So gehe jetzt zu dem Herrn Jesus; glaube an sein rettendes Blut, und noch heute können deine Sünden getilgt werden.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 31.12.2008 09:16

W.MacDonald »Einen sektiererischen Menschen weise ab nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung, da du weißt, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er durch sich selbst verurteilt ist.« W.MacDonald »Einen sektiererischen Menschen weise ab nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung, da du weißt, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er durch sich selbst verurteilt ist.« Titus 3,10.11

Wenn wir an einen Sektierer denken, dann stellen wir uns meist einen Irrlehrer vor, der den großen fundamentalen Wahrheiten des Glaubens widersprechende Ansichten verbreitet. Wir denken an Männer wie Arius, Montanus, Marcion und Pelagius, die in den ersten Jahrhunderten nach Christus lebten. Ich will diese Definition eines Sektierers nicht ablehnen, sondern sie lediglich erweitern. Ein Sektierer im Neuen Testament ist auch jemand, der hartnäckig eine Lehre verbreitet - auch wenn sie von sekundärer Bedeutung ist -, die Spaltung in der Gemeinde verursacht. Er bekennt sich vielleicht zu den fundamentalen Glaubenslehren, betont aber immer wieder eine andere Lehre, die Zwiespalt verursacht, weil sie von der allgemeinen Überzeugung der Gemeinschaft abweicht, zu der er gehört. Ein Sektierer ist hartnäckig entschlossen, sein lehrmäßiges Steckenpferd zu reiten, auch wenn es zu einer Gemeindespaltung führen sollte. Beim Gespräch kommt er unweigerlich immer wieder zu seinem Lieblingsthema zurück. Wo er sich in der Bibel auch hinwendet, überall glaubt er Hinweise für seine Ansicht zu finden. Er kann nicht öffentlich das Wort verkündigen, ohne sie zu erwähnen. Er ist ein richtiger Schmalspuringenieur. Er hat nur eine Saite auf seiner Violine, und darauf spielt er nur eine Note. Sein Verhalten ist äußerst verdreht. Er mißachtet völlig die 1001 Lehren in der Bibel, welche die Heiligen im Glauben auferbauen würden, und hegt und pflegt stattdessen eine oder zwei abweichende Lehren, die nur zu Spaltung führen. Vielleicht betont er einen besonderen Aspekt der Prophetie. Oder er redet andauernd von einer bestimmten Gabe des Geistes. Oder er ist besessen von den »fünf Punkten des Calvinismus«. Wenn ihn die Ältesten der Gemeinde warnen, seinen eigenwilligen Feldzug nicht weiter fortzusetzen, ist er unbußfertig. Er beharrt darauf, daß er dem Herrn untreu wäre, wenn er diese Dinge nicht lehren würde. Er läßt sich nicht zum Schweigen bringen. Er hat eine »supergeistliche« Antwort auf jedes Argument, das gegen ihn vorgebracht wird. Die Tatsache, daß er in der Gemeinde Zwiespalt und Ärgernis anrichtet, schreckt ihn nicht im Geringsten ab. Er scheint unberührt von der Warnung Gottes: »Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben« (1. Korinther 3,17). Die Schrift sagt, daß ein solcher Mensch verkehrt ist und sündigt und durch sich selbst verurteilt ist. Er ist verkehrt in dem Sinn, daß er ein verzerrtes Denken hat. Er sündigt, weil die Bibel ein solches Verhalten verurteilt. Und er weiß es, trotz seiner frommen Beteuerungen. Nach zwei Warnungen sollte ihn die Gemeinde abweisen in der Hoffnung, daß diese gesellschaftliche Ächtung ihn dazu veranlaßt, seine Parteisucht aufzugeben.
Wenn wir an einen Sektierer denken, dann stellen wir uns meist einen Irrlehrer vor, der den großen fundamentalen Wahrheiten des Glaubens widersprechende Ansichten verbreitet. Wir denken an Männer wie Arius, Montanus, Marcion und Pelagius, die in den ersten Jahrhunderten nach Christus lebten. Ich will diese Definition eines Sektierers nicht ablehnen, sondern sie lediglich erweitern. Ein Sektierer im Neuen Testament ist auch jemand, der hartnäckig eine Lehre verbreitet - auch wenn sie von sekundärer Bedeutung ist -, die Spaltung in der Gemeinde verursacht. Er bekennt sich vielleicht zu den fundamentalen Glaubenslehren, betont aber immer wieder eine andere Lehre, die Zwiespalt verursacht, weil sie von der allgemeinen Überzeugung der Gemeinschaft abweicht, zu der er gehört. Ein Sektierer ist hartnäckig entschlossen, sein lehrmäßiges Steckenpferd zu reiten, auch wenn es zu einer Gemeindespaltung führen sollte. Beim Gespräch kommt er unweigerlich immer wieder zu seinem Lieblingsthema zurück. Wo er sich in der Bibel auch hinwendet, überall glaubt er Hinweise für seine Ansicht zu finden. Er kann nicht öffentlich das Wort verkündigen, ohne sie zu erwähnen. Er ist ein richtiger Schmalspuringenieur. Er hat nur eine Saite auf seiner Violine, und darauf spielt er nur eine Note. Sein Verhalten ist äußerst verdreht. Er mißachtet völlig die 1001 Lehren in der Bibel, welche die Heiligen im Glauben auferbauen würden, und hegt und pflegt stattdessen eine oder zwei abweichende Lehren, die nur zu Spaltung führen. Vielleicht betont er einen besonderen Aspekt der Prophetie. Oder er redet andauernd von einer bestimmten Gabe des Geistes. Oder er ist besessen von den »fünf Punkten des Calvinismus«. Wenn ihn die Ältesten der Gemeinde warnen, seinen eigenwilligen Feldzug nicht weiter fortzusetzen, ist er unbußfertig. Er beharrt darauf, daß er dem Herrn untreu wäre, wenn er diese Dinge nicht lehren würde. Er läßt sich nicht zum Schweigen bringen. Er hat eine »supergeistliche« Antwort auf jedes Argument, das gegen ihn vorgebracht wird. Die Tatsache, daß er in der Gemeinde Zwiespalt und Ärgernis anrichtet, schreckt ihn nicht im Geringsten ab. Er scheint unberührt von der Warnung Gottes: »Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben« (1. Korinther 3,17). Die Schrift sagt, daß ein solcher Mensch verkehrt ist und sündigt und durch sich selbst verurteilt ist. Er ist verkehrt in dem Sinn, daß er ein verzerrtes Denken hat. Er sündigt, weil die Bibel ein solches Verhalten verurteilt. Und er weiß es, trotz seiner frommen Beteuerungen. Nach zwei Warnungen sollte ihn die Gemeinde abweisen in der Hoffnung, daß diese gesellschaftliche Ächtung ihn dazu veranlaßt, seine Parteisucht aufzugeben.
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