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Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 23.02.2014 13:33

Snubnose hat geschrieben: Steht wirklich so wenig über dem Tod in der Bibel?
Ich habe die Frage mal nach hier verschoben!
Gruß Joschie
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Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 27.02.2014 23:14

http://www.sonntag-sachsen.de/2014/02/2 ... -ist-mehr/
Nach Ansicht des bayerischen Pfarrers und Zeichners Werner Küstenmacher ist dieser Besitz belastender Ballast und verstellt den Blick auf das Wesentliche. »Wir haben von allem zuviel und sparen an den Kindern«, klagt er. Seine These: Die angefüllten Schränke und Dachböden rauben dem Menschen Energie. Sie machen das Leben eng. Er plädiert für einen radikalen Frühjahrsputz. »Es ist wichtig, Sachen abzugeben«, predigt er. Das schaffe neue Räume für ein leichteres Leben. Ihm gehe es dabei nicht um Askese. Sondern um das Loslassen des Überflüssigen. Er nennt ein Beispiel: »30 Prozent des Inhalts eines Kleiderschranks werden getragen und geliebt, die anderen 70 Prozent warten auf ein Wunder.«
Küstenmacher will helfen. Sein »Simplify your life«-Programm soll ein Einstieg in den Ausstieg aus dem »Zuviel-Haben« sein. Das ist eine Alternative zur allgegenwärtigen Wachstumsforderung. Und durchaus auch eine Rückbesinnung auf Jesus. Auch er lud Menschen dazu ein, ihren Besitz zu teilen oder zu verschenken, um »einen Schatz im Himmel« zu haben. Er und seine Jünger verzichteten demonstrativ auf Geld und Besitz, ja sogar auf Schuhe, Wanderstäbe und Vorräte. Jesus nimmt das Bild vom Ballast des Besitzes auf, wenn er sagt: »Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes eingeht.«
Hat das Jesus wirklich so gemeint? Oder wird da etwas hineininterpretiert?

Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 08.04.2014 07:48

Dieses Mail bekam ich heute von Werner Küstenmacher:

Persönlichkeitsentwicklung
Traumdeutung: Wie Sie Ihre Träume deuten und sich selbst besser verstehen

„Träume sind Schäume“, sagen manche. „Ich träume nie“, behaupten andere. Doch viele Menschen haben schon die ungeheure Kraft erlebt, die von einem Traum ausgehen kann. Sind Sie beim Aufwachen manchmal ganz erschrocken über die Bilder, die Ihnen noch lebhaft vor Augen stehen? Oder so beglückt, dass Sie sich am liebsten umdrehen und weiterträumen würden? Oder verwundert über die rätselhaften Geschehnisse im Traum? So nähern Sie sich Ihren Träumen und der Traumdeutung:

Fangen Sie Ihre Träume ein

Legen Sie sich abends ein Heft und einen Stift neben Ihr Bett (moderne Alternative: ein Diktiergerät). Das Aufwachen ist der entscheidende Moment, in dem Ihre Traumbilder ins Bewusstsein gleiten können. Versuchen Sie, behutsam wach zu werden. Benutzen Sie einen Wecker, dessen Ton frei von Information ist (kein Radio). Drehen Sie sich noch einmal für ein paar Augenblicke in Ihre bevorzugte Schlafposition, und schalten Sie nur mildes Licht an.
Nichts im Traum ist unwichtig

Schreiben Sie Ihren Traum auf, während Sie noch im Bett sind. Oft hilft es, sich gleich nach dem Aufwachen 3 Details zu notieren, mit deren Hilfe sich dann der ganze Traum „an Land ziehen“ lässt. Halten Sie so viele Einzelheiten fest wie möglich (Farben, Licht, Töne, Dinge, Tiere,Menschen), und geben Sie Ihrem Traum eine Überschrift.

Für ein Traumtagebuch ist es hilfreich, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch das Datum und den Ort des Traums sowie Angaben zu Ihrem gesundheitlichen Befinden und zu Ihren momentanen Lebensumständen hinzufügen. Sie werden sehen: Wenn Sie Ihre Träume regelmäßig aufschreiben, erinnern Sie sich immer besser an sie.
Kommen Sie mit Ihrem Traum ins Gespräch

Machen Sie’s wie der Schweizer Psychologe und Traumforscher C.G. Jung (1875–1961), und sagen Sie sich als Erstes: „Ich habe keine Ahnung, was der Traum bedeutet.“ So bleiben Sie offen für die Bedeutungsvielfalt Ihres Traums.

Lassen Sie den Traum noch einmal vor Ihrem inneren Auge ablaufen. An welcher Stelle hatten Sie das stärkste – positive oder negative – Gefühl? Dort ist oft ein guter Ansatzpunkt für die Traumdeutung. Sie sind unbefriedigt von Ihrem Traum, weil ein Teil fehlt – vielleicht gerade das Ende (eine Lösung, ein Ausblick auf Zukünftiges)? Schließen Sie die Augen, und versuchen Sie, sich das Ende nachträglich vorzustellen („nachimaginieren“).
Verbindungen herstellen

Suchen Sie Anknüpfungspunkte, z. B.: Tagesreste. Was war gestern (Abend) los, was kommt heute auf Sie zu? Wo klingt der vergangene Tag an – vielleicht in veränderter Form?

Biografie. Gibt es Bezüge zu wichtigen Eckdaten Ihres Lebens (Ihr 1. Schultag, die 1. Arbeitsstelle, Familiengründung etc.)? Oder auch zu früheren Träumen? Handlung.Was könnte auch in der Realität so geschehen? Was ist im Traum anders als in der Wirklichkeit – und was könnte Ihnen das sagen?

Bilder und Symbole. In gedruckten Traumlexika und auf entsprechenden Websites werden oft konkrete Traumdeutungen angeboten, z. B. Züge = Lebenswege, -perspektiven, Häuser = Ihre Lebenssituation, Berg = Hindernisse und Schwierigkeiten, Berggipfel = Ziele etc. Lassen Sie sich von solchen Deutungen anregen, aber nicht festlegen: Aufgrund Ihrer persönlichen Lebenserfahrungen (z. B. Sie fahren jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit) können solche Bilder eine ganz andere Bedeutung haben.
Anstöße für Ihr Leben

Träume bringen wertvolle Wahrheiten über Ihr Leben ans Licht – halten Sie sie jedoch nicht für die ganze Wahrheit. Wichtig: Träume nehmen zwar Bezug auf bereits Geschehenes, sind aber auf die Zukunft ausgerichtet. Dabei sind Träume im Normalfall keine Anweisungen („Handle so!“), sondern sie wollen Ihnen sagen: „So handelst du“ bzw.: „So könntest du handeln.“ Beispiel: Wenn Sie im Traum mutig einen Fluss durchschwimmen, könnte das darauf hinweisen, dass Sie sich in der Realität zu sehr von Grenzen einengen lassen.
Sie haben viele Deutungsmöglichkeiten

Bezüge nach außen. Beziehen Sie die einzelnen Elemente des Traums auf andere Personen und objektive Ereignisse. Was meint der Traum in Hinblick auf Partnerschaft, Beziehungen, Beruf usw.? Steht dies im Widerspruch zu Ihren bewussten Einschätzungen? (z.B.: Sie fühlen sich wohl mit Ihrer Arbeit, aber im Traum wirkt Ihr Bürogebäude bedrohlich.)

Bezüge auf Sie selbst. Beziehen Sie alle Elemente des Traums (Personen, Tiere, Vorgänge) auf sich selbst. Fragen Sie sich: Wo erkenne ich mich in den Personen des Traums wieder? Wo verhalte ich mich so? Holen Sie so Energien zum Ich zurück, die Sie etwa durch Projektionen an die Außenwelt verloren haben.

Balance finden, heil werden. Träume versuchen, Defizite Ihrer wachen Persönlichkeit auszugleichen. Ein Traum kann mahnen oder warnen. Lebt jemand sehr „verkopft“, erscheint das Unbewusste im Traum oft mit bedrohlicher Macht.Wenn Sie sich mit Selbstzweifeln herumplagen, kann ein Traum Sie aufmuntern oder bestätigen.

Erwerben Sie ein besseres Gespür für Ihre Träume, indem Sie professionelle Deutungen anderer Träume lesen, etwa den Klassiker: Ingrid Riedel, Träume – Wegweiser in neue Lebensphasen.


Ja soll ich mir jetzt abends ein Heft und ein Stift neben meinem Bett legen und meine Träume deuten? Will uns Gott etwas durch Träume mitteilen?

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 08.04.2014 11:45

Snubnose hat geschrieben:Ja soll ich mir jetzt abends ein Heft und ein Stift neben meinem Bett legen und meine Träume deuten? Will uns Gott etwas durch Träume mitteilen?

Frage dich doch erst einmal was, sagt die Bibel zu den Thema "Traum und Traumdeutung" sagt :!:
Gruß Joschie
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Beitragvon Snubnose » 08.04.2014 12:25

Joschie hat geschrieben:
Snubnose hat geschrieben:Ja soll ich mir jetzt abends ein Heft und ein Stift neben meinem Bett legen und meine Träume deuten? Will uns Gott etwas durch Träume mitteilen?

Frage dich doch erst einmal was, sagt die Bibel zu den Thema "Traum und Traumdeutung" sagt :!:
Gruß Joschie

In der Bibel finde ich nur eine Aufforderung: Wachet und betet und nicht schlaft und träumt! Ob Gott durch Träume reden kann das weiß ich leider nicht so genau.

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Beitragvon Joschie » 08.04.2014 16:40

Snubnose hat geschrieben:In der Bibel finde ich nur eine Aufforderung: Wachet und betet und nicht schlaft und träumt! Ob Gott durch Träume reden kann das weiß ich leider nicht so genau.

Hier sind für dich einige Bibelstellen:

:arrow: Im AltenTestamen:Traum חלם חלום chălôm chălôm

Übersetzung(en) in der Elberfelder Bibel:
Traum (42), Träumen (3)

Traum (42 Vorkommen in 36 Bibelstellen)
1. Mo 37,5 Und Joseph hatte einen Traum und teilte ihn seinen Brüdern mit; und sie haßten ihn noch mehr.
1. Mo 37,6 Und er sprach zu ihnen: Höret doch diesen Traum, den ich gehabt habe:
1. Mo 37,8 Da sprachen seine Brüder zu ihm: Solltest du gar König über uns sein, solltest du gar über uns herrschen? Und sie haßten ihn noch mehr um seiner Träume und um seiner Worte willen.
1. Mo 37,9 Und er hatte noch einen anderen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern und sprach: Siehe, noch einen Traum habe ich gehabt, und siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne beugten sich vor mir nieder.
1. Mo 37,10 Und er erzählte es seinem Vater und seinen Brüdern. Da schalt ihn sein Vater und sprach zu ihm: Was ist das für ein Traum, den du gehabt hast? Sollen wir gar kommen, ich und deine Mutter und deine Brüder, um uns vor dir zur Erde niederzubeugen?
+ 31 weitere Stellen

Träumen (3 Vorkommen in 3 Bibelstellen)
1. Mo 37,20 So kommt nun und laßt uns ihn erschlagen und ihn in eine der Gruben werfen, und wir wollen sagen: Ein böses Tier hat ihn gefressen; und wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.
Hiob 7,14 so erschreckst du mich mit Träumen, und durch Gesichte ängstigst du mich,
Pred 5,6 Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.

:arrow: Im Neuen Testament: onar Strong G 3677

Traum (6 Vorkommen in 6 Bibelstellen)
Mt 1,20 Indem er aber solches bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geiste.
Mt 2,12 Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege hin in ihr Land.
Mt 2,13 Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und fliehe nach Ägypten, und sei daselbst, bis ich es dir sage; denn Herodes wird das Kindlein suchen, um es umzubringen.
Mt 2,19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum in Ägypten
Mt 2,22 Als er aber hörte, daß Archelaus über Judäa herrsche, anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dahin zu gehen; und als er im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in die Gegenden von Galiläa
Mt 27,19 Während er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen.


:arrow: Im Neuen Testamen :enupniazomai Strong G 1797

Übersetzung(en) in der Elberfelder Bibel:
Traum (1 Vorkommen in 1 Bibelstelle)
Apg 2,17 " Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, daß ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;

Zusammengesetze Wörter:
Träumer (1 Vorkommen in 1 Bibelstelle)
Jud 1,8 Doch gleicherweise beflecken auch diese Träumer das Fleisch und verachten die Herrschaft und lästern Herrlichkeiten.
Gruß Joschie
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Yvonne
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Beitragvon Yvonne » 08.04.2014 16:52

Nur: Wir leben nicht mehr im AT - Jesus Christus ist der neue Bund und Seine Himmlische Gemeinde (das sind alle Heilige, die in Christus wiedergeboren und damit im Heiligen Geist unverbrüchlich versiegelt sind) wird dazu aufgefordert:

1Kor 15,34 Werdet doch wirklich nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche haben keine Erkenntnis Gottes; das sage ich euch zur Beschämung.

1Thess 5,6 So laßt uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein!

1Thess 5,8 wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.

2Tim 2,26 und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.
1Petr 1,13 Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi.

1Petr 4,7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.

1Petr 5,8 Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann;


(Schlachter2000)

Auch Apg. 2,17 muss in rechter Weise verstanden werden, denn dort wird die Zeit beschrieben, in der der Geist Gottes "auf a l l e s Fleisch" ausgegossen wird.
Das ist erst im 1000j. Reich der Fall, heute ist das Böse noch "am Zuge".

Zudem muss man sorgfältig stets den Kontext der Schrift berücksichtigen.

Die aufgeführten Stellen des NT waren zu DER Zeit noch dienlich.

Aber all das hat seine Vollendung mit dem letzten Wort in der Offenbarung gefunden und aufgehört, wie auch das Amt der Apostel und Propheten heute nicht mehr gebraucht werden, weil uns Gottes alles, was wir nötig haben, in Seinem Wort offenbart und schließt es uns durch Seinen Heiligen Geist auf.

Es ist immer fatal, alles einfach zu vermischen, anstatt zu schauen, was für wann und wen gemeint ist.

LG,
Yvonne
.. weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
Phil. 1,6

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 08.04.2014 18:30

Yvonne hat geschrieben:Die aufgeführten Stellen des NT waren zu DER Zeit noch dienlich.

Aber all das hat seine Vollendung mit dem letzten Wort in der Offenbarung gefunden und aufgehört, wie auch das Amt der Apostel und Propheten heute nicht mehr gebraucht werden, weil uns Gottes alles, was wir nötig haben, in Seinem Wort offenbart und schließt es uns durch Seinen Heiligen Geist auf.

Sind denn die Bibelstellen aus den Neuen Testament heute nicht mehr gültig und hat das Alte Testament für die Gemeinde von heute keine Gültigkeit mehr?

Es ist immer fatal, alles einfach zu vermischen, anstatt zu schauen, was für wann und wen gemeint ist.

Es gibt das Prinzip "Das, die Schrift die Schrift auslegt" und das zuerst die verständliche(einfachen) Bibelstellen auslegt werden, danach die schwierigen Bibelstellen. Das dabei der textliche, wie historische Kontext beachtet werden muss, versteht sich von ganz allein. Wodurch kommst Du zu der Aussage für wen und wann welche Bibeltexte gültig sind ??!
Gruß Joschie
Zuletzt geändert von Joschie am 10.04.2014 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Yvonne
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Beitragvon Yvonne » 08.04.2014 18:52

Aber ja, natürlich legt sich die Schrift durch die Schrift aus. Aber dazu muss man doch auch sorgfältig und gründlich nachlesen, um nicht Eigenes "hineinzulesen", statt "herauszulesen".

Schau dir doch bitte mal dies hier an, vielleicht wird dir verständlicher, was meine Gedanken sind:

http://reformiert1689.wordpress.com/das-vorlaufige-und-das-eigentliche/

Liebe Grüße,
Yvonne
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Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 10.04.2014 18:56

http://www.idea.de/detail/newsticker.ht ... d%5D=21915
Habe jetzt erst diesen Artikel entdeckt. Ganz bemerkenswert finde ich diese zwei Sätze:
Zum Abschluss geht er für einen Tag in ein verfallenes Dorf mit einer Kathedrale ohne Dach. Seine Hoffnung: „Dort wird Gott zu mir sprechen.“ Doch Gott schweigt.

Für Küstenmachers wirkt Jesus nicht nur in Christen, sondern in vielen Menschen – sogar in anderen Religionen. Und genau diesem Gott, der in allem und überall wirkt, dem wollen sie nachspüren


Wenn Gott alles umfasst

Die erste Überraschung erlebe ich am Telefon, als ich mit Werner Küstenmacher einen Termin vereinbaren will: „Ich freue mich, wenn idea mit mir reden will. Andere reden nur über mich.“ Die zweite Überraschung erreicht mich im Zug bei der Anreise. Er schickt mir eine SMS, um mir mitzuteilen, dass er mich am Bahnhof abholen will.Dazu muss man wissen: Wir kennen uns bisher nur vom Telefon. Früher – in den 80er Jahren – habe ich ihn jeden Freitag angerufen und eine Karikatur für die nächste Ausgabe von ideaSpektrum bestellt. Auch mit seinen beliebten Zeichnungen sorgt er dafür, dass ideaSpektrum ein erfolgreiches Magazin wird. Und umgekehrt hilft idea, dass Küstenmacher weit über seine Landeskirche hinaus bekannt wird.

6 Millionen Bücher verkauft

In den letzten 20 Jahren ist viel passiert. Küstenmachers idea-Karikaturen gibt es nicht mehr. idea und er trennten sich Ende der 80er Jahre, weil man inhaltlich nicht mehr übereinstimmt. Küstenmacher ist inzwischen Bestsellerautor geworden. Sein Lebensberatungsbuch „Simplify your Life“ mit Tipps für ein einfacheres Leben ist in über 40 Sprachen (Auflage 4 Millionen Exemplare) erschienen. Viele Jahre ist er Chefredakteur des gleichnamigen Monatsmagazins; jetzt wacht er als Herausgeber darüber, dass sein Kurs beibehalten wird. Doch damit nicht genug: Er hat über 100 Bücher (Auflage 6 Millionen Exemplare) veröffentlicht – einige davon gemeinsam mit seiner Ehefrau. In evangelikalen Kreisen sind manche heftig umstritten. Kritiker werfen den beiden Religionsvermischung vor – etwa im neuesten Buch „Gott 9.0 – Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird“. In ideaSpezial schreibt der evangelikale Theologe Ron Kubsch darüber: „Gott 9.0 propagiert eine esoterische Version der ‚Gott-ist-tot-Theologie’. Wer sich auf dieses spirituelle ‚Wachstumsmodell’ einlässt, wird Gott verlieren.“

Ihr Glaube hat sich verändert

Ist das so? Ihr Glaube habe sich verändert, räumen die Küstenmachers ein. Sie meinen „gereift“ und holen weit aus. Die beiden lernen sich während des Theologiestudiums kennen. Sie ist damals bei den Jesus-People, der evangelikalen Antwort auf die Hippie-Bewegung, er im CVJM: „Wir waren beide richtig in Gott verknallt.“ Und schon damals ist Werner Küstenmacher nicht nur evangelikal: Er ist fasziniert von dem katholischen Befreiungstheologen und Dichter Ernesto Cardenal aus Nicaragua. Bis heute liebt er dessen „Buch von der Liebe“ mit Zitaten aus der christlichen Mystik.

Bekehrung mit 14 im CVJM München

Werner Küstenmacher wird bei einer Jugendevangelisation des Münchener CVJM Christ. Dem 14-Jährigen leuchtet ein: Ohne Jesus geht er auf ewig verloren. Das will er nicht – und bekehrt sich. Die CVJM-Jugendsekretäre sind für ihn Vorbilder. Wichtig wird für ihn später das Bekenntnis eines Leiters, er kenne auch geistlich dürre Zeiten – Wochen, in denen er nicht die Bibel lese und bete. Küstenmacher: „Ich stürzte von der Welt der religiösen Superhelden in den Alltag eines Christenmenschen.“ Heute ist er darüber sehr froh, habe er doch dadurch gelernt, dass man als Christ nicht heucheln muss.

Ich baute unter zwei Dächern

Neben dem CVJM nimmt er an einer zweiten Jugendgruppe teil, die der lutherischen Gethsemanekirche in München. Dort wird eine emanzipatorische Jugendarbeit betrieben. So muckt man gemeinsam gegen den Pfarrer auf, der „dämliche Vorschriften macht“, so erinnert sich Küstenmacher. Die Gruppe demonstriert gegen den Krieg in Vietnam und gegen Polizeigewalt in Deutschland. „Freiheit und Frömmigkeit, das waren meine Themen“, so der Autor heute. Er habe „unter zwei Dächern gebaut“. Erst später wird ihm klar, dass er auch deshalb auf die Straße geht, um sich gegen seinen verstorbenen Vater abzugrenzen, der ein „linientreuer“ Nationalsozialist war. Küstenmacher verweigert den Kriegsdienst, wird aber nicht anerkannt. Man glaubt seiner Gewissensentscheidung nicht. Weil er aber sowieso Pfarrer werden will, wird er nicht eingezogen. Durch das Theologiestudium kommt er ohne Blessuren. Die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung ist für ihn ein Arbeitsmittel, aber keine Glaubensanfechtung. Mehr zu schaffen macht ihm die hierarchisch organisierte lutherische Landeskirche. Soll er wirklich dort Pfarrer werden? Antworten hofft er bei einer zweiwöchigen Freizeit in der ökumenischen Kommunität von Taizé in Frankreich zu finden. 14 Tage verbringt er schweigend. Zum Abschluss geht er für einen Tag in ein verfallenes Dorf mit einer Kathedrale ohne Dach. Seine Hoffnung: „Dort wird Gott zu mir sprechen.“ Doch Gott schweigt.

„Die Bibel ist nicht unser Gott“

Dass Gott nicht zu reagieren scheint, verändert sein Gottesbild. Küstenmacher: „Gott ist immer größer“ als das, was er erlebe. Das ist sein Lebensmotto heute. Die Bibel ist für ihn „eine Sammlung von großartigen Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben ... Die Bibel ist aber nicht unser Gott.“ Schließlich hätten die ersten Christen unsere heutige Bibel noch nicht gekannt. Das Leitmotiv der Bibel ist für ihn die Liebe Gottes. Und er ist sich sicher, dass diese Liebe nicht aufhören wird, „bevor nicht auch der letzte Mensch erlöst ist“.

Vermischt die Bibel Religionen?

Die Bibel hält er nicht für eindeutig. Sie sei sogar religionsvermischend. Als Beispiel dient ihm die Jungfrauengeburt Jesu. Dass wichtige Gestalten von einer Jungfrau geboren werden – diese Vorstellung gäbe es nicht nur im Christentum. Dass in manchen Stammbäumen Josef als der Vater von Jesus angegeben werde, führt bei ihm zu dem Schluss: „Auch in der Bibel gibt es mehrere Wahrheitsstränge nebeneinander.“ Für Küstenmachers wirkt Jesus nicht nur in Christen, sondern in vielen Menschen – sogar in anderen Religionen. Und genau diesem Gott, der in allem und überall wirkt, dem wollen sie nachspüren. Ihn meinen sie auch in den Liedern des pietistischen Dichters Gerhard Tersteegen (1697–1769) zu entdecken. So werde in seinem Lied „Gott ist gegenwärtig“ deutlich, dass er ein protestantischer Mystiker gewesen sei.

Gott als Licht oder Wind

Sie entdecken Gott in Menschen, wenn diese sich zum Wohl anderer engagieren. Glauben – das ist für sie kein starres System von Richtig und Falsch. Auch in der Bibel werde von Gott nicht nur als Person gesprochen, etwa wenn er als Licht oder Wind beschrieben wird. Dass bibeltreue Christen damit Probleme haben und sagen, Küstenmachers seien nun keine Christen mehr, verwundert sie nicht. Es ist ihnen egal: „Wir wollen vor allem die Menschen erreichen, die gar nicht mehr mit Gott rechnen.“ Sie sehen sich ins „Heidenapostolat“ berufen. Manche haben sie schon erreicht. Die treffen sich im Spirituellen Zentrum St. Martin in München, das von Pfarrer Andreas Ebert geleitet wird. Dieses landeskirchliche Zentrum ist für sie ihre geistliche Heimat. In ihre lutherische Kirchengemeinde in Gröbenzell gehen sie dagegen „eigentlich nicht mehr“.

Wie findet ihr diesen Artikel?

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Beitragvon Joschie » 10.04.2014 20:53

Snubnose hat geschrieben:Wie findet ihr diesen Artikel?

Ich verstehe den Sinn deiner Beiträge nicht so recht, was bezweckst Du mit diesen und was ist deine ganz persönliche Meinung zu diesen Beiträgen ??!
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Snubnose » 10.04.2014 21:01

Was ich damit sagen wollte. Ein Gedanke:
Werner Tiki Küstenmacher hat sich einmal für Jesus entschieden und dann
erlebt das Gott schweigt. Das hat dahin geführt das er sich anderen Religionen geöffnet hat.
Stehen wir nicht alle in Gefahr irgendwie unsere eigenes Gottesbild zusammenzubasteln?

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Beitragvon Servant » 11.04.2014 11:56

Hallo Subnose,

grundsätzlich stimmt das - ein jeder schaue zu das er nicht Falle - nur was sagts du dazu, also zu TIKI? Jesus Christus hat er wohl nicht gefunden ....
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Yvonne
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Beitragvon Yvonne » 11.04.2014 20:14

Für mich liest sich der Artikel wie ein Sammelsurium von religiösen Vorstellungen wie "etwas von" Allversöhnung, Pantheismus, Esotherik, Mystik etc. "Gott alles in allem" hat nichts damit zu tun, dass Gott alles erschaffen hat und in Christus "Wohnung" nimmt in einem erlösten, wiedergeborenen Menschen, dessen Vater ER geworden ist. Gott ist nicht "in allem und allen", sondern ÜBER!

Nein, so kann Gott nicht mit ihm reden, denn dieser Mensch sucht Gott überall, nur nicht in der tatsächlichen Umkehr, Buße, Reue, Hinwendung zu dem Auferstandenen Christus. Das würde bedeuten, sein "Ego" an den Glaubensnagel zu hängen und sich durch den Geist Gottes führen zu lassen.

Dann - und nur dann - wird der Heilige Geist ihm auch die Schrift zeigen als die, die sie tatsächlich ist: Gottes inspirierte Wahrheit und Wegweisung für Seine Menschen. Und nur dann würde dieser Mann auch begreifen, dass die Wahrheit nichts vermischt und nicht lügt. Und dass eben nicht alle !! Menschen errettet werden und dass es nicht egal ist, in welcher "Religion" man "irgendwie Gott anbetet.

Es hat dem Schöpfer, dem HERRN der Heerscharen gefallen, nur einen einzigen Weg ins Vaterhaus zu öffnen: Seinen geliebten, authorisierten Sohn, unseren HERRN und Heiland Jesus Christus.

Wer meint, andere Wege einschlagen zu können, muss zwangsweise irgendwann erleben, dass Gott "immer" schweigt.

Das sind meine Gedanken dazu.

LG,
Yvonne
.. weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.

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Beitragvon Servant » 12.04.2014 23:40

Amen ! Das ist eine geistlich gesunde beurteilung ...
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10


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