Petition gegen sexuelle Umerziehung unserer Kinder

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

Moderatoren: Jörg, Der Pilgrim

Tob
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Beitragvon Tob » 12.02.2014 21:35

Joschie hat geschrieben: ...
Seite 5: Elternrechte gehen sehr weit
...


Dass die Elternrechte sehr weit gehen, ist spätestens seit dem 11. September 2013 leider Vergangenheit:

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschied am 11. September 2013: „Mit ihr (der Schulpflicht) haben die Eltern hinzunehmen, dass der Staat als Bildungs- und Erziehungsträger im Umfang des schulischen Wirkungsfeldes an ihre Stelle tritt, womit ihre Möglichkeit, unmittelbar in eigener Person pädagogisch auf ihr Kind einzuwirken, auf den außerschulischen Bereich beschränkt wird.“

Servant
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Beitragvon Servant » 15.02.2014 01:46

Zum Thema: Gender Mainstreaming - die sanfte Umerziehung. Ein Interview mit Dr. Lothar Gassmann

Der Gender Wahrnsinn hat fatale Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und wird alles Leben ersticken!

Hier ist mir so Psalm 2 in den Sinn gekommen.

Maranatha
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

Tob
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nächste Demo am Samstag in Stuttgart

Beitragvon Tob » 27.02.2014 14:48

Die Proteste gegen den Bildungsplan werden fortgesetzt:

Am 1. März heißt es wieder: »Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015!

Wann: Samstag, 01.03.2014 von 14.00 bis 16.00 Uhr
Wo: Schloßplatz Stuttgart
Anmeldung unter: info@zukunft-familie.org

http://www.familien-schutz.de/eltern-ru ... plan-2015/

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen von Euch dort zu begegnen. Wäre doch ein guter Anlass für ein bifo-Süd-Treffen!

Snubnose
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Re: nächste Demo am Samstag in Stuttgart

Beitragvon Snubnose » 01.03.2014 15:05

Tob hat geschrieben:Die Proteste gegen den Bildungsplan werden fortgesetzt:
Am 1. März heißt es wieder: »Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015!
Wann: Samstag, 01.03.2014 von 14.00 bis 16.00 Uhr
Wo: Schloßplatz Stuttgart
Anmeldung unter: info@zukunft-familie.org
Ich würde mich freuen, den einen oder anderen von Euch dort zu begegnen. Wäre doch ein guter Anlass für ein bifo-Süd-Treffen!


Die Demo läuft aber Herr Stoch interessiert die Demo überhaupt nicht. Er schaut heute liebe ein bißchen Fußball an:
1500 FCH-Fans sind vor Ort in Stuttgart. Auch OB Ilg und Kultusminister Andreas Stoch lassen sich die Partie nicht entgehen.

Tob
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Beitragvon Tob » 02.03.2014 21:19

Gestern war es endlich soweit: “Wir kommen wieder!”, war die Reaktion von uns Demonstranten vor einem Monat, als die 1. Demonstrationg gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg unter Protest abgebrochen werden musste.

Meiner Einschätzung haben sich diesmal deutlich mehr Teilnehmer zur Demo gegen den Bildungsplan eingefunden, also deutlich über 1000, vielleicht 1500 – 2000 Teilnehmerin allen Altersgruppen.

Zahlreiche Redner haben den Bildungsplan der rot-grünen Regierung deutlich kritisiert und auf die besondere Rolle der Ehe zwischen Mann und Frau, bzw. der klassischen Familie hingewiesen. Zu Beginn der Kundgebung wurden Grußworte von Gabriele Kuby (Publizistin und Partei AUF) und Christa Meves (Psychotherapeutin, Autorin und Partei AUF) übermittelt.
Die Redner waren:
> Mathias von Gersdorff (Aktion Kinder in Gefahr)
> Inge M. Thürkauf (Künstlerin)
> Karl-Christian Hausmann (CDU) mit Grußworten von Peter Hauk (CDU)
> Ein Vertreter der Parteien ‘Partei der Vernunft’ und ‘Einheit’
> Alexander Beresowski (AfD)

Ungefähr 120 Gegner kamen um zu stören und versuchten den Demozug zu blockieren – diesmal ohne Erfolg. Zu Anfang der einstündigen Kundgebung flog vereinzeltes Obst und Gemüse in Richtung der Zuhörer. Aufgrund des entschlossenen Eingreifens der Polizei und der Abschirmung der Redner durch die Ordner wurde die Kundgebung kaum gestört, auch konnte der Demonstrationszug wie geplant bis zu Staatstheater stattfinden. Den Polizisten und den Ordnern gebührt Dank für die Sicherstellung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Demonstration.

Die Bildungsplangegner demonstrierten ausnahmslos diszipliniert, aber auch entschlossen und mit einer beeindruckenden Kulisse aus unzähligen Bannern und Plakaten. Bewegend für mich war auch das wiederholte Singen der Teilnehmer des Chorals 'Großer Gott wir loben Dich'. Die Teilnahme an der Demo war für mich eine Ermutigung und gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir nun endlich unsere Anliegen für den Erhalt christlicher Werte über diese Proteste auf die Straße und in das Bewusstsein der Bürger bringen. Besonders ermutigend war für mich auch,unerwartet einen Bekannten auf der Demo getroffen zu haben.

Wichtig ist mir, dass wir Evangelikalen hier klar Stellung beziehen. Deshalb hoffe ich, dass auf der nächsten Demonstration ein Vertreter der Evangelikalen, beispielsweise der Evangelischen Allianz spricht.

Es wurde in den Reden und über die Botschaften auf den Plakaten deutlich, dass man es hier mit einer frischen, widerstandsfähigen und wachsenden Bewegung für Familie, Ehe und Kinder zu tun hat. Jeder der heute mit dabei war, ging mit dem Gefühl nach Hause, dass hier der Aufbruch zu etwas Gutem entsteht.

Aus der Erkenntnis, Zustimmung und Einigkeit sollte Handeln erfolgen um Wirkung zu entfalten. Dazu gehört für uns Christen natürlich das Gebet, aber doch auch das öffentliche Bekenntnis. Mögen wir uns doch in der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen aktiv für den Erhalt christlicher Werte einsetzen!

Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 02.03.2014 23:05

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 3055b.html
„Schwul, das ist eklig“, sagt einer der Bildungsplangegner auf dem Schlossplatz. Seine Kinder sollen „mit solchen Leuten nichts zu tun haben“. Am schlimmsten sei für ihn, dass er wegen der Schulpflicht seine Kinder ja trotzdem in die Schule schicken müsse, meint ein anderer. Es könne doch nicht sein, dass die Kinder in der Schule lernten, dass Schwule und Transen besser seien als Heteros, sagt der Mann, der auf Anfrage angibt, aus Russland zu kommen.

Anmerkung von mir dazu: Interviews sollten nur die Leute geben, die im Umgang mit der Presse geübt sind und genau wissen, wie man das macht, worauf man achten muß. Denn ansonsten schadet man der Sache nur.

Wo waren eigentlich denn die deutschen Gemeinden aus Stuttgart und Umgebung???

Tob
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Beitragvon Tob » 03.03.2014 08:12

Hallo Snubnose,
mit solchen Aussagen wird unserem Anliegen unwillentlich geschadet. Sie sind zwar legitim, geben aber nicht die Mehrheitsmeinung der Bildungsplangegner wieder. Natürlich stürzt sich die Presse auf solche extremen Aussagen. Die '100' anderen moderaten Aussagen werden gar nicht erst veröffentlicht - so auch meine nicht. Genau hier manipulieren die Medien.

Wo die deutschen Gemeinden aus Stuttgart und Umgebung waren? Es besteht offenbar ein gewaltiger Unterschied zwischen der Online-Unterschrift einer Petition und der Teilnahme an einer Demo. Während sehr viele mir bekannte Christen die Online-Petition unterzeichnet haben, hat kaum einer an der Demo teilgenommen. Vielleicht bewegt aber auch der erfolgreiche Demonstrationsverlauf immer mehr Christen dazu, sich den Protesten anzuschließen.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 03.03.2014 19:30

Hallo Ihr!
Es ist immer gut die Fakten zu wissen, darum hier Die Publikation der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) "Lesbische und schwule Lebensweisen - ein Thema für die Schule". Dort findet sich u.a. folgender Fragebogen für einen fächerübergreifenden Unterrichtsentwurf ab Klasse 7:

Der heterosexuelle Fragebogen

1. Woher glaubst du, kommt deine Heterosexualität?

2. Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein?

3. Ist es möglich, dass deine Heterosexualität nur eine Phase ist und dass du diese Phase überwinden wirst?

4. Ist es möglich, dass deine Heterosexualität von einer neurotischen Angst vor Menschen des gleichen Geschlechtes kommt?

5. Wissen deine Eltern, dass du heterosexuell bist? Wissen es Deine Freundinnen und Freunde? Wie haben sie reagiert?

6. Eine ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger ist heterosexuell. Kannst Du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrer/innen auszusetzen?

7. Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind?

8. Obwohl die Gesellschaft die Ehe so stark unterstützt, steigt die Scheidungsraten immer mehr. Warum gibt es so wenige langjährige, stabile Beziehungen unter Heterosexuellen?

9. Laut Statistik kommen Geschlechtskrankheiten bei Lesben am wenigsten vor. Ist es daher für Frauen wirklich sinnvoll, eine heterosexuelle Lebensweise zu führen und so das Risiko von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft einzugehen?

10. In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären?

11. Es scheint sehr wenige glückliche Heterosexuelle zu geben; aber es wurden Verfahren entwickelt, die es dir möglich machen könnten, dich zu ändern, falls du es wirklich willst. Hast du schon einmal in Betracht gezogen, eine Elektroschocktherapie zu machen?

12. Möchtest du, dass dein Kind heterosexuell ist, obwohl du die Probleme kennst, mit denen es konfrontiert würde?

Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Snubnose » 04.03.2014 07:09

Das ist zumindestens ein ausgewogener Bericht:

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten ... 49150.html

Sie ist Mutter von drei Kindern. Ihren Namen möchte die Stuttgarterin nicht nennen. "Nein zur Bevormundung von Eltern" steht auf ihrem Plakat. Der Bildungsplan der Landesregierung sei nicht ausgewogen, diskriminiere die Familie. "Dabei ist die doch der Kern unserer Gesellschaft." Auf der Bühne hinter ihr, fordert gerade jemand vor rund 800 Demonstranten, "dass die Eltern die Kinder erziehen und nicht der Staat".

Naja und was will man von der "Bild" Zeitung anders erwarten:

http://www.bild.de/regional/stuttgart/d ... .bild.html

Polizei setzt Schlagstöcke und Pfefferspray ein - Randale bei Anti-Homo-Demo
Stuttgart – Die einen sangen Kirchenlieder und skandierten „Kinder brauchen Liebe und keinen Sex“, die anderen forderten, dass das Thema Homosexualität offiziell im Schulunterricht behandelt wird.

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Beitragvon Snubnose » 08.03.2014 11:20

Am Sonntag wird das Thema auch von Spiegel TV thematisiert:

Nächste Sendung
Sonntag, 9.3.2014, 23.10 - 23.55 Uhr, RTL

"Eure Kinder werden so wie wir!" - Kulturkampf um sexuelle Vielfalt

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 36734.html
Außerdem steht nach Auskunft des baden-württembergischen Staatsministeriums nun fest, dass es am 27. März einen „Meinungsaustausch“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit Vertretern pietistischer Gruppierungen innerhalb der evangelischen Landeskirche geben wird.
An dem Gespräch sollen Vertreter der württembergischen Landessynode, der Deutschen Evangelischen Allianz, der Gruppierung „Lebendige Gemeinde“, des württembergischen Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“ sowie einzelne Pfarrer teilnehmen. In der Landessynode ist der pietistische Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“ mit 39 Sitzen die stärkste Gruppierung. An dem Gespräch will Kultusminister Andreas Stoch (SPD) nicht teilnehmen, Kretschmann wird aber von Finanzstaatssekretär Ingo Rust (SPD) begleitet, der Mitglied einer pietistischen Gemeinde ist.

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Beitragvon Servant » 08.03.2014 22:38

10. In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären?

11. Es scheint sehr wenige glückliche Heterosexuelle zu geben; aber es wurden Verfahren entwickelt, die es dir möglich machen könnten, dich zu ändern, falls du es wirklich willst. Hast du schon einmal in Betracht gezogen, eine Elektroschocktherapie zu machen?

12. Möchtest du, dass dein Kind heterosexuell ist, obwohl du die Probleme kennst, mit denen es konfrontiert würde?


Diese Leute haben sicher ein sehr großes unbehagen im Blick auf gesunde Familien, die ganz normal aus Mann und Frau bestehen - und das seit anbeginn der Menschheit!

Wie sieht ihre Welt aus?

Eine Welt in der es keine Werte mehr gibt, eine Welt ohne Orienierung, ohne Maßstäbe, eine Welt ohne Hoffnung, ohne wirkliches gelieb sein, ohne Trost und OHNE SINN. Eine Welt voller verzweiflung, eine Welt wo der Mensch nur noch Lustobjekt anderer ist, ein Sklave seiner Gefühle ...

Das ist Wüse und Steppe!

Ich bin Froh das es Vater und Mutter gibt, ein zuhause, ein füreinander da sein, ein geliebt werden. Sich dafür stark machen hat allein Berrechtigung - für gestärkte Familien alles andere ist ein merkmal purer dekadenz in seiner ganzen niedrigkeit.

Ich bin Froh Jesus Christus gefunden zu haben, denn ER rückt alles in das rechte Licht - in IHM sehen wir das Leben, die Liebe und Bramherzigkeit ... Er ist treu und ER ist ein Fels in der Brandung ... Er ist unserer Freude und unserer Kraft, Er sagt immer die Wahrheit und belügt uns nicht, ER hilft uns auf in unserer Schwachheit, er schenkt neue Kraft, ER is das Licht das Leuchtet an einem Finsteren Ort, ER ist unsere Berechtigte Hoffnung ... ER ist alles!

Diese Welt hat nichts ... nur ihr haschen nach Wind.

Aber ... du kannst zu IHM kommen - ER hat eine offene Tür!
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Beitragvon Snubnose » 09.03.2014 21:08

Auch wenn ich nicht hinter der Theologie von Peter Wenz stehe finde ich den Bericht den er von der Demo in Stuttgart geschrieben hat lesenswert:

GOSPEL FORUM Blog Unfassbar!
Autor: Peter Wenz, 01.03.2014

Am Samstag, 01. Februar 2014, ereignete sich in der Fußgängerzone in Stuttgart etwas, das jeder Mensch unbedingt wissen sollte. Aufgrund meiner pastoralen Verantwortung und Stellung möchte ich gerne davon erzählen.

Gegen 14 Uhr hatten sich etwa 1000 Menschen in der Innenstadt versammelt, um bei einer angemeldeten Demonstration teilzunehmen. Es waren vor allem besorgte Eltern und Familien, die sich um den zukünftigen Bildungsplan in Baden-Württemberg Gedanken gemacht haben und gegen die Frühsexualisierung der Kinder demonstrieren wollten.

Ich selbst habe mittlerweile ein halbes Dutzend Videos zugespielt bekommen, auf denen Szenen zu sehen sind, die man in unserem demokratischen Deutschland nicht für möglich halten würde: Es geschahen so viele aggressive Übergriffe, dass man dies mit Worten kaum beschreiben kann. Hier einige Ausschnitte von dem, was passierte und was von zahlreichen Augenzeugen belegt wird:

Die Teilnehmer der Demonstration (viele davon offensichtlich auch Christen) wurden nicht nur beschimpft und mit Hasstiraden überzogen, sondern bespuckt, mit Eiern und mit extra vorbereiteten Farb- bzw. Fäkalien-beuteln beworfen. Zwei Mal wurden die Kabel der Lautsprecheranlage herausgerissen, während die Polizei dastand und zunächst nicht eingriff. Darüber hinaus geschah etwas, das jeden Christen in seinem Herzen zutiefst verletzten muss: Es wurden in aller Öffentlichkeit Seiten aus Bibeln herausgerissen. Dann wurde mit dem Papier auf hämische Weise das Hinterteil abgewischt, die Seiten dann zu einem Knäuel zusammengedrückt und damit die Demonstranten beworfen. Von so einer „Schändung der Heiligen Schrift“, des Heiligen Buches der Juden und Christen, habe ich in Deutschland noch nicht gehört. In mindestens einem Fall wurde einem Demonstranten ein Schild entrissen und demonstrativ vor aller Augen zerstört. Teilnehmer berichten, dass sie in ihrem Leben noch nicht so viel Hass erlebt haben. Sie waren auch über die Passivität der Polizei schockiert.

Die Demonstration selbst wurde durch aggressive Zwischenrufe und als Clown verkleidete Menschen permanent gestört. Mit Selbstverständlichkeit wurden obszöne Äußerungen vor den Protestierenden getätigt. Die Polizei schritt erst ein, als sie dringend darum ersucht wurde. Die Eltern mit ihren Kindern wurden als Faschisten verschrien und zu den russlanddeutschen Teilnehmern fremdenfeindliche Parolen gerufen: „Geht zurück nach Russland!“ Für all dies gibt es zahlreiche Zeugen.

Natürlich muss man sich nun fragen, wer die Initiatoren dieser Übergriffe auf friedliche Demonstranten hier in Deutschland waren. Wie sich sehr schnell herausstellte, waren es Aktivisten der LSBTTIQ-Strömung, die wohl extra auf diese Demonstration angesetzt worden waren. Erst als die Provokation gewalttätige Ausmaße angenommen hatte (ein Mann hatte eine Frau mit ihrem Kind angesprungen, und ein Vater musste sie verteidigen …), ist die Polizei eingeschritten. Auch im Fernsehen konnte man sehen, wie einem Mann mit schwarzer Jacke und heller Hose Handschellen angelegt worden waren und er von der Polizei überwältigt wurde. Ein Aktivist schrie: „Ich bin Kindergärtner und eure Kinder kommen zu mir.“ Dann streckte er die Zunge heraus und wackelte provokativ mit dem Hintern. Vieles mehr könnte man erzählen, was in den Videos und Augenzeugenberichten zu sehen und zu hören war.

An jenem Samstag sind die Grenzen bei weitem überschritten worden. Undemokratisches Verhalten, Gewalttätigkeit, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Sachzerstörung, Störung der öffentlichen Ruhe, Diffamierung und persönliche Beleidigung können nicht einfach in dieser Weise in der Öffentlichkeit unseres Landes geschehen.

Besonders bedenklich erscheint mir, dass die Menschen, die dies Alles initiiert haben, aus einer radikalen homosexuellen Richtung kommen, die selbst permanent einfordern, dass ihnen gegenüber Toleranz geübt wird und dass jede Art der Diffamierung zu vermeiden sei.

Ich selbst bin nicht homophob (Angst/ Feindschaft in Bezug auf Homosexuelle) und ich kenne niemand in meinem Bekannten- und Freundeskreis, der es ist. Aber was hier geschehen ist, ist weit mehr als nur eine extreme Art der Verletzung religiöser Gefühle. Das geht nicht in unserem Land! Das muss einen Schrei der Empörung bei allen ehrenwerten Menschen hervorrufen, egal welchen religiösen, ethischen oder sexuellen Hinter-grund jemand hat.

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine große Anzahl homosexuell empfindender Menschen dieses Verhalten zutiefst verabscheut und ablehnt. Es kann nicht sein, dass man in einem demokratischen Land wie Deutschland für sich alle Rechte und Toleranzen einfordert, während man das Recht der Anderen mit Füßen tritt. Dies ist ein absolutes No-Go!

Als Christ habe ich kein Problem, einen Menschen in seiner Andersartigkeit anzunehmen, zu lieben und Toleranz zu üben. Denn genau das habe ich von Jesus gelernt. Aber ich erhebe da meine Stimme, wo offensichtliches Unrecht geschieht, wo gegen unsere freiheitlich, demokratische Grundordnung verstoßen wird, wo religiöse Gefühle verletzt werden, die Heilige Schrift geschändet wird und wo Diffamierung, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Intoleranz unser Zusammenleben zerstören wollen. Ich bitte von Herzen, dass sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, religiösen Hintergründen, sexuellen Orientierungen und politischen Parteien mit dafür einsetzen, dass so etwas wie am 1. Februar in unserem Land nicht mehr passiert.

Mit lieben Grüßen

Peter Wenz

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Beitragvon Joschie » 07.04.2014 07:37

Hallo Ihr!
Hier das Video "Die Debatte um den Bildungsplan 2015 - Worum geht´s?". http://www.youtube.com/watch?v=1-w85YLm43I
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Snubnose » 08.10.2015 22:43

Am Sonntag ist jetzt wieder "Demo für Alle" in Stuttgart:

Am nächsten Sonntag ist es wieder so weit. Unter dem Namen DEMO FÜR ALLE wird nun schon zum 6. Mal der Kampf gegen Frühsexualisierung und die Gender-Ideologie in Stuttgart auf die Straße getragen. Immer mehr Gruppierungen, Vereine und Verbände haben sich im Laufe des letzten Jahres der Protestbewegung angeschlossen. Im folgenden 10 Gründe warum jeder am 11. Oktober um 14 Uhr auf dem Schillerplatz in Stuttgart mit dabei sein sollte.

1. Weil die Veränderungen im Bildungsplan gezeigt haben, dass es sich lohnt zu demonstrieren und unsere Anliegen und Forderungen die Politik der Landesregierung sichtbar beeinflusst haben. Warum aufhören, wenn man es nach langer Zeit geschafft hat, ernst genommen zu werden?

2. Weil der veränderte Bildungsplan ja nicht einen Kurswechsel der Landesregierung bedeutet und das ausgerufene Ziel, „Baden-Württemberg zum Vorreiter für sexuelle Vielfalt“ zu machen, weiterhin besteht und verfolgt wird.

3. Weil der Aktionsplan „Sexuelle Vielfalt“ des Sozialministeriums als Partnerschaftsvertrag zwischen Landesregierung und LSBTTIQ-Gruppen unterzeichnet wurde, damit gültig ist und selbst bei einem Regierungswechsel nächstes Jahr nur mit einer einjährigen Kündigungsfrist wieder aufgelöst werden kann.

4. Weil es ja in den ursprünglichen Entwürfen zum Bildungsplan und zum Aktionsplan „Sexuelle Vielfalt“ viele Forderungen gab, die wir ablehnen, von denen wir aber sicher sein können, dass sie von den grün-roten Ministern weiter vorangetrieben werden und nur verschoben wurden.

5. Weil sich in den vergangenen Monaten klar und für jeden ersichtlich gezeigt hat, dass unsere Landesregierung massiv unter dem Einfluss der LSBTTIQ-Lobbygruppen steht. Die Änderung der Schulbücher und die Einführung von „gendersensibler Sprache“ sind weiter voll im Gang.

6. Weil die Landesregierung trotz der angekündigten „Politik des Gehörtwerdens“ nie das Gespräch mit den Bildungsplangegnern gesucht hat und stattdessen die Partnerschaft mit den LSBTTIQ-Lobbyisten intensiviert hat.

7. Weil der Umgang mit der Online-Petition gezeigt hat, dass man im Staatsministerium lieber seine Ideologie weiterverfolgt, als das Anliegen von 192.000 Menschen ernst zu nehmen.

8. Weil der derzeitige Versuch des Kultusministeriums, den Hinweis auf die „christlich-abendländische Kultur und Tradition“ ersatzlos aus dem Schulgesetz zu streichen, deutlich zeigt, dass der Bildungsplan nur der Anfang einer Politik war, in der christliche Bildungsinhalte systematisch abgeschafft werden sollen.

9. Weil durch die Proteste viele Menschen überhaupt erst auf die Gender-Politik der Landesregierung aufmerksam geworden sind und sich daraus zahllose lokale Vortragsveranstaltungen ergeben haben.

10. Weil wir vor einer Landtagswahl in Baden-Württemberg stehen und wir allen Parteien das deutliche Signal senden wollen, dass weitere ideologisch geprägte Gender-Maßnahmen den Widerstand der Bevölkerung und damit den Unmut der Wähler provozieren werden.

Wer schon im Vorfeld ein Zeichen für die Ehe zwischen Mann und Frau setzen will, der kann das mit der Unterzeichnung eines Appells an die Bundeskanzlerin hier tun: Ehe bleibt Ehe


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