Gibt's den Reformatorischen Verlag Beese noch?

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Pilger Andreas
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Gibt's den Reformatorischen Verlag Beese noch?

Beitragvon Pilger Andreas » 01.07.2010 11:24

Weiß jemand, ob es den Reformatorischen Verlag Beese noch gibt? Unter der ursprünglichen Internetzadresse www.rvbeese.de findet sich nichts mehr.

Gruß,
Andreas

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Beitragvon Joschie » 01.07.2010 12:51

Hallo Pilger Andreas
Ja es gibt ihn noch, er hat Schwierigkeiten mit seiner Webadresse.Wenn du seine Telefonnummer brauchst oder e-mail schreibe mir.
Gruß Joschie
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eugen
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Re: Gibt's den Reformatorischen Verlag Beese noch?

Beitragvon eugen » 01.07.2010 17:46

Pilger Andreas hat geschrieben:Weiß jemand, ob es den Reformatorischen Verlag Beese noch gibt? Unter der ursprünglichen Internetzadresse www.rvbeese.de findet sich nichts mehr.

Gruß,
Andreas

Hat er nicht eine neue Adresse?

http://www.cvbh.de/index.php?manu=m7_Re ... Beese.html

Sieht sehr nach Christian Beese aus, oder?

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Beitragvon Joschie » 01.07.2010 19:39

Hallo Eugen
Es ist eine Versandbuchhandlung die Bücher vom RVB hat wie auch von anderen Verlagen.Christian Beese hat bestimmt keine Versandbuchhandlung,das weiß ich genau $:P
Gruß Joschie
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Beitragvon Pilger Andreas » 02.07.2010 07:45

Danke für eure Antworten. Mich hat das nur generell interessiert, weil die Seite schön länger nicht mehr verfügbar ist.

Gruß,
Andreas

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Beitragvon Joschie » 09.05.2011 18:07

Hallo Ihr!
Es gibt im RVB-Verlag ein neues Buch von Johannes Calvin!Es heißt:"De aeterna Dei praedestinatione" auf Deutsch: "Von der ewigen Vorherbestimmung Gottes",übersetzt und herausgegeben von Wilhelm H. Neuser,150 Seiten,Preis 11,80 €,Es wird auch in den nächsten Tagen bei www.cbuch.de erhältlich sein :!:

Gruß und Segen von Joschie $:P
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Beitragvon Joschie » 09.05.2011 18:31

$:P Bei weiteren Fragen sich ganz einfach an Joschie wenden! $:P
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Anlass der Schrift: De aeterna Dei praedestinatione

Beitragvon Joschie » 10.05.2011 21:18

Es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine Auskopplung aus der Institutio oder um einen einzelnen Brief. Es ist eine Schrift, die auf ganz bestimmte Vorwürfe ganz bestimmt antwortet.

Anlass der Schrift: De aeterna Dei praedestinatione

Zitat: „Calvins Gegner, mit denen er sich in dieser Schrift auseinandersetzt, sind Jerome Bolsec, Albert Pighius und Georgius Siculus. Sie bestreiten die Richtigkeit seiner Prädestinationslehre. Hinzu kommt eine Gruppe evangelischer Theologen, die seine Erwählungslehre anerkennen, seine Lehre vom Ratschluss Gottes über die Verdammten jedoch ablehnen. Er nennt sie „modesti quidam homines“. Gemeint sind die Basler, Berner und Zürcher Theologen. Seine Gegner kommen also aus dem katholischen Lager (Bolsec und Pighius), aus dem italienischen Spiritualismus (Siculus) und aus dem schweizerischen Protestantismus. Sie haben als Gegner ein sehr unterschiedliches Gewicht.“ (S. VII)

„Nicht erst der Prozess gegen Bolsec veranlasste Calvin, die Prädestinationslehre zu verteidigen. Am 15. August 1551 schreibt er: „Die Brüder in Italien haben gewünscht, dass ich die Schrift des Georgius Siculus widerlege“. [Der Brief Nr. 324 (1551) -
http://www.glaubensstimme.de/doku.php?i ... calvin:324 ] Er lehne es aber ab, jeden bellenden Hund durch eine besondere Schrift zurückzuweisen. Es sei besser, einige der Gegner keiner Antwort zu würdigen. …“ (S. XI)

„… am 7. Januar 1552 lag der Teil gegen Pighius zumindest Beza und Viret in Lausanne vor. Calvin hatte sie um ihr Urteil gebeten. Am 21. Januar 1552 suchte Calvin im Namen der Genfer Prediger im Rat um Druckerlaubnis nach. Er führte aus: Nicht nur Bolsec sei aufgetreten, sondern auch in Italien und anderswo hätten neulich Männer gegen die Prädestinationslehre geschrieben. Daher müsste jenen eine öffentliche Antwort gegeben werden. Der Rat stimmte dem Antrag zu. …“ (S. XII / XIII)
Außerdem können noch die Briefe Calvins aus dem Jahr 1551 und 1552 einen Einblick verschaffen, was z. B. Calvin mit einem Bolsec genau zu tun hatte und wie sich so ein Gegner wie Bolsec verhielt …
Dass Calvin im Namen seiner Kollegen diese Schrift (Consensus Genevensis) dem Rat von Genf widmete kann dort ebenso gelesen werden …. unter www.glaubensstimme.de
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Beitragvon Der Pilgrim » 10.05.2011 22:03

Sehr schön, hattest das ja neulich schonmal angekündigt, dass mit dieser Veröffentlichung zu rechnen ist, jetzt weiß ich schonmal, was als nächstes auf der Wunschliste steht $:D
Simon W.

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Beitragvon Joschie » 14.05.2011 12:34

Hallo Ihr!
Das Buch ist im Handel erhältlich :!:
Gruß Joschie
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Beitragvon Joschie » 13.06.2012 13:58

Im Reformatorischen Verlag Beese ist von Ronald Senk "Das Israel Gottes" Die Frage nach dem Volk Gottes im Neuen Bund in 3. überarbeitete und vermehrte Auflage erschienen.Die 3.Auflage ist 129.Seiten stärker als die 2. Auflage,neu ist:
Teil 1: Wie verstehen wir die Bibel richtig? Hermeneutische-dogmatische Grundlagen.
1. Grundsatzthesen zur Hermeneutik und Exegese
2. Die Bedeutung und Verwendung des Alten Testament im Neuen Testament
3. Die Erwählungslehre als Grundlage der Israelfrage
Gruß Joschie
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Beitragvon SavedByGrace » 19.10.2012 21:20

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag. Ich freue mich zukünftig auf gute Diskussionen! Außerdem finde ich es sehr erbaulich, mich z.T auch unter "reformierten" Brüdern zu wissen. Eigentlich hätte ich mich statt "SavedByGrace" - "SavedBySouvereignGrace" nennen sollen. Ich glaube, das hätte meine theologische Ausrichtung besser ausgedrückt... Jedenfalls würde ich mich als "Calvinist" bezeichnen. Was nichts anderes ist wie ein Christ.

Bezüglich der Gegner Calvins über die Prädestination: ein Argument gegen die Erwählung Gottes zum Heil vor Grundlegung der Welt als feststehende Tatsache ist das Buch des Lebens. Ein, in meinen Augen, komplexes Thema der Schrift. Wir finden dazu an mehreren Stellen Verweise.
"Offb 20,15: Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen."

Offb 21,27: Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes."

Anhand dieser zwei Passagen wird deutlich, dass dieses Buch doch von Bedeutung ist. In 20,15 "rettet" der Eintrag des Namens im Buch im gewissen Sinne vor der Hölle und Verdammnis und in 21,27 entscheidet der Eintrag über das Eintrittsrecht. An anderer Stelle wird jeder, dessen Name nicht darin geschrieben steht, das Mahlzeichen des Tieres annehmen.

Was könnt ihr mir über das Buch des Lebens (des Lammes) sagen? Aufgrund welcher biblischen Tatsachen finden sich die Namen darin? Aufgrund welcher Tatsachen nicht? Welche Rollen spielen die Werke? Welche Rolle spielt hier die Erwählung zum Heil? Und wenn die Erwählung maßgeblich ist als Zuneigung Gottes, warum werden dann Namen wieder daraus gestrichen? Handelt es sich hier um ein Symbol? Wie wird dieser Vers reformatorisch, im Sinne der Gnadenlehren (Unverlierbarkeit des Heils), gedeutet?
Offb 22,19: und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen."

Vielen Dank!

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Edition: ­Habent sua fata libelli

Beitragvon Joschie » 11.04.2015 19:40

Hallo Ihr!
Im RVB-Verlag gibt es jetzt neu die Edition: ­Habent sua fata libelli. Band.1 ist C. H. ­Spurgeon "Bilder aus der Pilgerreise" Ein Kommentar zu verschiedenen Stellen der unsterblichen Allegorie von John Bunyan. Heute gab es bei der Evangelium21 Konfernz die ersten 20.Exemplare als Vorabdruck. In der nächsten Woche wird dieses Buch im Handel erhältlich sein.
Gruß Joschie
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Beitragvon Joschie » 15.04.2015 16:20

Hier kann man sich das Buch ansehen.
Gruß Joschie
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Beitragvon Joschie » 11.03.2016 18:50

Im RVB-Verlag ist jetzt das Buch von Eduard Böhl "Von der Rechtfertigung durch den Glauben", ein Beitrag zur Rettung des protestantischen Kardinaldogmas erschien.
Gruß Joschie
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