Soll man bei "Jesus House" mitmachen?

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Snubnose
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Soll man bei "Jesus House" mitmachen?

Beitragvon Snubnose » 06.01.2011 12:05

Wir als Jugendkreis überlegen uns gerade ob wir bei "Jesus House" mitmachen sollen. Teilweise waren in früheren Jahren die Ansprachen ein bißchen flach. Wer hat schon mal "Jesus House" durchgeführt? Gibt es Alternativen zu "Jesus House"?

http://jesushouse.prochrist.org/de/jh_m ... ommen.aspx

JesusHouse findet live in Stuttgart und an vielen Orten in eurer Nähe statt. Es erwartet euch ein buntes Programm aus Musik, Gesprächen und einer Message, die Zeichen setzt.

Ihr seid alle herzlich eingeladen! Klinkt euch ein in das Programm aus Stuttgart. Die ideale Altersgruppe für JesusHouse sind die 16- bis 21-jährigen. Natürlich seid ihr uns auch herzlich willkommen, wenn ihr jünger oder älter seid!

Das sind die Themen:

Gott
„Wozu Gott? Gott ist mir egal. Und sowieso: Ist Glaube nicht Einbildung?“
Klar kann man Glauben begründen. Aber was uns am Glauben oft am meisten hindert, ist etwas anderes: die Bilder, die in unserem Kopf leben.
Vielleicht hörst du das Wort „Gott“ und etwas in dir denkt: „Ist doch egal“, oder: „Alles, nur der nicht“. Aber was, wenn Gott ganz anders ist? Christen glauben: Gott zeigt sich in Jesus. Er kann nicht aufhören, seine Menschen zu lieben. Deswegen sucht und sucht er, bis er sie wiederhat.
Was, wenn Gott so ist?

Glaube
„Ich kann nun mal nicht jedem vertrauen. Das wäre nämlich ziemlich unschlau.“
Stimmt. Du kannst aber auch nicht an allem und jedem ständig zweifeln. Denn sonst könntest du morgens nicht mal aufstehen. Vertrauen kannst du nicht „anknipsen“. Aber Gott wirbt um dein Vertrauen. Gott glaubt an dich. Das siehst du an Jesus.
„Und das soll stimmen?“ – Das kannst du nur rausfinden, wenn du es selbst ausprobierst.

Liebe
„Liebe, ich kann’s nicht mehr hören. Liebe ist total zerredet. Trotzdem, wenn ich ehrlich bin: Es gibt nichts, was ich mir mehr wünsche.“
Wir brauchen Liebe, so sind wir gebaut. Das Problem ist nur: Wir kriegen „Liebe“ fast immer nur unter Bedingungen: „Wenn du nett bist, dann ... Wenn du gut aussiehst, dann ...“ Das merkst du überall. Das Leben als Dauercasting.
Was aber, wenn es das wirklich gibt: Eine Liebe ohne Wenn. Christen sagen: So liebt nur Gott. Und er beweist es, in Jesus. Ahnst du, was alles passieren kann, wenn du diese Liebe selbst erlebst – und wenn du anfängst, mit Gott zu leben?

Hoffnung
„Das wär’s doch: dass sich endlich mal was ändert. ‚Abmelden und unter anderem Namen neu anmelden.’ Aber das geht nicht. Schon witzig: So alt bin ich noch gar nicht. Aber ich glaube nicht, dass ich mich noch mal ändern kann.“
Kann schon sein, dass du das findest. Aber Gott hat dich gebaut. Er kann dich auch ändern. Er kann das Kaputte schön machen und in seinen Plan einbauen. Und er kann auch deine Stärken gebrauchen.
Klar fällt Hoffen manchmal schwer. Aber Gott hat sogar den Tod besiegt, in der Auferstehung von Jesus. „You can never be too dead for resurrection.“ – „Für die Auferstehung kannst du nie zu tot sein.“

Und das die Redner:

Matthias Clausen, Verkündiger

geboren 1972 in Düsseldorf
Theologiestudium in Wuppertal, Heidelberg und London
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEEG / Universität Greifswald und Hochschulevangelist
seit 2004 diverse Einsätze als Evangelist an Unis und in Gemeinden
Matthias Clausen im Interview bei Crosschannel.de

Tim Niedernolte, Moderator
geboren 1978 in Bünde
Studium Kommunikationswissenschaften, Französisch und Literaturwissenschaften in München
TV-Moderator
moderiert für SKY im Bereich Fußball und die Sendung "logo!" im ZDF und KI.KA
Moderator von JesusHouse 2007 und Mitglied im Vorbereitungsteam für JesusHouse 2011 in Stuttgart

Winnie Schweitzer Bandleader Gracetown
geboren 1972 in Stuttgart
verheiratet, 2 Kinder
Sozialarbeiter
Musiker und Musikproduzent
Bandleader "Gracetown

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 06.01.2011 17:24

Hallo Snubnose!
Ich setze mal ein Beitrag aus den Betanien-Nachrichten rein.Ich hoffe es hilft dir weiter!
Evangelische Allianz geht gegen deutliche Evangeliumsverkündigung vor
Bei der „evangelistischen“ Jugendveranstaltung „JesusHouse“ (dem Jugendzwei von ProChrist) in Freiburg wurde der Prediger kurzerhand abgesetzt: Der Referent Ralf Steinhart (Janzteam) hatte „in unangemessener Weise mit Gottes Zorn gedroht“, zitiert Idea die Organisatoren der Veranstaltung. Daraufhin wurde er von den Veranstaltern ausgeladen und durch einen unanstößigen Prediger ersetzt. In der Badischen Zeitung wird aus der bemängelten Predigt zitiert: „Und dann gnade dir Gott, wenn du kein Freund Gottes bist; dann hast du nämlich keine Chance!“ Ferner wurde die Aussage zitiert, dass nur Jesus vor dem Zorn Gottes retten kann. Besucherinnen hätten sich beklagt, dass dies sektiererisch sei und an Gehirnwäsche grenze. Laut Idea berichtete der Vorsitzende der Freiburger Evangelischen Allianz, Norbert Aufrecht: „Auch Mitarbeiter hätten die Verquickung von der Einladung zum christlichen Glauben mit einer Androhung von Gottes Gericht für unpassend empfunden.“ In einer Pressemitteilung distanzierten sich die Veranstalter dann „in aller Deutlichkeit“ von der Verkündigung, die sie „überrascht und enttäuscht“ habe.
Auf idea.de ist die Meldung nur Abonnenten zugänglich, er ist aber auf der Webseite des Idea-Mitarbeiters Thomas Schneider frei verfügbar: http://www.schneider-breitenbrunn.de/20 ... isten-aus/
Eigentlich ist diese Meldung nicht überraschend und hat daher wenig Neuigkeitswert – so lauteten jedenfalls die Rückmeldungen auf einen ersten Hinweis auf diesen Missstand. Es ist jedoch ein treffendes Beispiel dafür, dass das Evangelium Anstoß bei Ungläubigen erregt (andernfalls ist es nicht das „Wort vom Kreuz“, 1Kor 1,18.23) – und dafür, wie Christen nicht mit einer solchen ablehnenden Reaktion umgehen sollten und wohin es führt, wenn man anscheinend die Welt mehr liebt als Gottes Wort.
Quelle: http://www.betanien.de/verlag/newslette ... php?id=108
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Snubnose
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Beitragvon Snubnose » 06.01.2011 18:48

Aber ich würde sagen Du pauschalisierst da ganz schön. Nur weil bei einer Jesus House Veranstaltung was schief gelaufen ist, kannst Du das nicht auf das gesamte Jesus House Konzept übertragen. Bitte nenne biblische Gründe warum man da nicht mitmachen soll!

Joschie hat geschrieben:Hallo Snubnose!
Ich setze mal ein Beitrag aus den Betanien-Nachrichten rein.Ich hoffe es hilft dir weiter!
Evangelische Allianz geht gegen deutliche Evangeliumsverkündigung vor
Bei der „evangelistischen“ Jugendveranstaltung „JesusHouse“ (dem Jugendzwei von ProChrist) in Freiburg wurde der Prediger kurzerhand abgesetzt: Der Referent Ralf Steinhart (Janzteam) hatte „in unangemessener Weise mit Gottes Zorn gedroht“, zitiert Idea die Organisatoren der Veranstaltung. Daraufhin wurde er von den Veranstaltern ausgeladen und durch einen unanstößigen Prediger ersetzt. In der Badischen Zeitung wird aus der bemängelten Predigt zitiert: „Und dann gnade dir Gott, wenn du kein Freund Gottes bist; dann hast du nämlich keine Chance!“ Ferner wurde die Aussage zitiert, dass nur Jesus vor dem Zorn Gottes retten kann. Besucherinnen hätten sich beklagt, dass dies sektiererisch sei und an Gehirnwäsche grenze. Laut Idea berichtete der Vorsitzende der Freiburger Evangelischen Allianz, Norbert Aufrecht: „Auch Mitarbeiter hätten die Verquickung von der Einladung zum christlichen Glauben mit einer Androhung von Gottes Gericht für unpassend empfunden.“ In einer Pressemitteilung distanzierten sich die Veranstalter dann „in aller Deutlichkeit“ von der Verkündigung, die sie „überrascht und enttäuscht“ habe.
Auf idea.de ist die Meldung nur Abonnenten zugänglich, er ist aber auf der Webseite des Idea-Mitarbeiters Thomas Schneider frei verfügbar: http://www.schneider-breitenbrunn.de/20 ... isten-aus/
Eigentlich ist diese Meldung nicht überraschend und hat daher wenig Neuigkeitswert – so lauteten jedenfalls die Rückmeldungen auf einen ersten Hinweis auf diesen Missstand. Es ist jedoch ein treffendes Beispiel dafür, dass das Evangelium Anstoß bei Ungläubigen erregt (andernfalls ist es nicht das „Wort vom Kreuz“, 1Kor 1,18.23) – und dafür, wie Christen nicht mit einer solchen ablehnenden Reaktion umgehen sollten und wohin es führt, wenn man anscheinend die Welt mehr liebt als Gottes Wort.
Quelle: http://www.betanien.de/verlag/newslette ... php?id=108
Gruß Joschie

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Beitragvon Joschie » 06.01.2011 19:40

Snubnose hat geschrieben: Aber ich würde sagen Du pauschalisierst da ganz schön. Nur weil bei einer Jesus House Veranstaltung was schief gelaufen ist, kannst Du das nicht auf das gesamte Jesus House Konzept übertragen. Bitte nenne biblische Gründe warum man da nicht mitmachen soll!
Wo pauschalisiere ich etwas?Ich habe geschrieben "Ich setze mal ein Beitrag aus den Betanien-Nachrichten rein.Ich hoffe es hilft dir weiter"! Es sollte dir nur als Info dienen.
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Beitragvon Snubnose » 06.01.2011 20:42

[/quote] Wo pauschalisiere ich etwas?Ich habe geschrieben "Ich setze mal ein Beitrag aus den Betanien-Nachrichten rein.Ich hoffe es hilft dir weiter"! Es sollte dir nur als Info dienen.[/quote]

Ausgewogen wäre es gewesen wenn Du dazu auch noch ein positiven Artikel hineingestellt hättest.

lutz
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Beitragvon lutz » 06.01.2011 20:59

@Snubnose:
Nach welchen Richtlinien suchst du (oder sucht ihr) denn eure Alternativen aus?

Du suchst ein Event für Jugendliche, die zum Glauben kommen sollen – ja?
Kirchentag ist abgelehnt.
Es soll aber eine „Eventveranstaltung“ sein. Wenn es so ist, dann wird es keine Veranstaltung geben, die man mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Dir ist bekannt:
„Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, …“ (Röm. 1, 16 ff.)
Worauf kommt es an?
Es muss das Evangelium von Christus sein!

Vielleicht ist es besser, wenn ihr euch erst einmal selbst darüber klar werdet, was dieses Evangelium von Christus ist und was nicht.

Dazu kannst du wie folgt vorgehen:

Was steht bei „Jesus House“? Welche Richtung wird uns hier vorgelegt? Ist das eine biblische Richtung oder eine andere?
Das ist deshalb wichtig, weil es sehr unangenehm werden kann, wenn die Richtung der Eventveranstaltung nicht mit der Bibel übereinstimmt. Stell dir vor, du liest dann mit falsch beeindruckten Jugendlichen die Bibel und musst ihnen nun erklären, dass das Gehörte nicht ganz der Wahrheit entspricht oder völlig ausgedacht ist … Diese Jugendlichen sind aber auf eure Initiative dahin gegangen, mit eurer Empfehlung sozusagen …
Das ist so ähnlich wie Werbung – man verspricht, damit andere kaufen, am Ende stimmt es nicht … Ganz großer Vertrauensbruch!

Also was findet man in der Vorankündigung?
Das sagt die Bibel über Glauben (Vertrauen)?
Das kannst du nur rausfinden, wenn du es selbst ausprobierst.
Das sagt die Bibel über den Sünder, der zum Glauben kommen soll?
Gott glaubt an dich. Das siehst du an Jesus.
Das sagt die Bibel über die Liebe Gottes?
Christen sagen: So liebt nur Gott. Und er beweist es, in Jesus. Ahnst du, was alles passieren kann, wenn du diese Liebe selbst erlebst – und wenn du anfängst, mit Gott zu leben?
Das sagt die Bibel über die Hoffnung derjenigen, die glauben?
Er kann dich auch ändern. Er kann das Kaputte schön machen und in seinen Plan einbauen. Und er kann auch deine Stärken gebrauchen.
Ich denke, dass das praktische Beispiel von Johannes (bibel-lover) viel besser ist – und es ist nicht einmal ganz ohne „Events“.
Siehe hier:
http://www.betanien.de/forum/viewtopic. ... ght=#17083
Zur Jugendarbeit...
Ich bin selbst sicher kein Experte und arbeite. Bei uns haben wir ein Jugendkreis, treffen uns Samstags, und machen zur Zeit ein Bibelkurs durch und zwar in Kleingruppen (ca. 5-6Leute).
Sonst treffen wir uns auch zu Ausflügen was die Gruppe auch zusammenschweißt.
Lutz

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 06.01.2011 22:09

Snubnose hat geschrieben:
Wo pauschalisiere ich etwas?Ich habe geschrieben "Ich setze mal ein Beitrag aus den Betanien-Nachrichten rein.Ich hoffe es hilft dir weiter"! Es sollte dir nur als Info dienen.[/quote]

Ausgewogen wäre es gewesen wenn Du dazu auch noch ein positiven Artikel hineingestellt hättest.[/quote]
Irgendwie verstehe ich nicht so recht was du genau willst Snubnose.Erst wirfst du mir vor das ich pauschalisiere und ich soll etwas ausgewogener
schreiben.Wenn du nur möchtest das man deine Meinung bestätigt, frage doch erst gar nicht andere nach ihrer Meinung!Ich war über 10 Jahre in der Jugendarbeit aktiv, das ist schon etwas her.Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zu Jesus House heute,wo es mir primär nicht so um die Form geht sondern um den Inhalt der Verkündigung.Daran ist Jesus House zuerst zu messen.
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Jose
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Re: Soll man bei "Jesus House" mitmachen?

Beitragvon Jose » 07.01.2011 11:18

Lieber "Snubnose".
Deinen Wunsch nach einem positiven Artikel zu Jesu House kann ich persönlich auch schwerlich erfüllen, wenn ich es mit gutem Gewissen tun will.

Als ich aber gestern diesen Austausch im Forum las:
Snubnose hat geschrieben:
Joschie hat geschrieben:Wo pauschalisiere ich etwas?Ich habe geschrieben "Ich setze mal ein Beitrag aus den Betanien-Nachrichten rein.Ich hoffe es hilft dir weiter"! Es sollte dir nur als Info dienen.


Ausgewogen wäre es gewesen wenn Du dazu auch noch ein positiven Artikel hineingestellt hättest.
dachte ich an dem Zeugnis eines Gefangenen, der positives an etwas fand, was grundsätzlich abzulehnen war: "Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich. Ja, ich werde mich auch freuen" Phil 1,18. Wenn wir aber den ganzen Zusammenhang lesen erkennen wir, dass dieser Mann, ein ernster Verkündiger des Evangeliums, deswegen nicht guthieß, dass man ihm in seinen Fesseln Bedrängnis zu erwecken gedachte (Vers 17).

Die Worte sind von Paulus, wie du sicherlich gleich erkannt hast. Etwas weiter im Brief an die Philipper lesen wir auch die Worte: "Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes Christi sind" Phil 3,18.

Dies sind sehr ernste Worte und ich kann mir nicht vorstellen, dass man Paulus als begeisterter Besucher solcher Veranstaltungen antreffen würde. Das ist die Not unserer Tage, dass man Jesus nachfolgen will, aber die Schmach Christi will man nicht auf sich nehmen, nach dem Motto: Sage ja zu Jesus und zu allem anderen auch.

Liebe Grüße,
José
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)

Gast

Beitragvon Gast » 07.01.2011 21:11

Ich hätte auf einer evangelistischen Eventveranstaltung lieber einen Prediger der einen zur Verzweiflung bringt wie z.B. den Bruder Paul Washer.

Leider gibt es aber nicht so viele Prediger denen Gott solch eine Salbung und Vollmacht gegegen hat in dieser Klarheit das Evangelium zu verkündigen, so dass die Sünder Asche auf ihre Häupter werfen, sich das Trauergewand umlegen und rettenden Glauben erlangen. Und wenn diese Reaktion nicht zu sehen ist, dem Geist es nicht gefiel den Frevlern Buße zu schenken, sollte in diesen natürlicherweise ein Verlangen sein den Prediger für immer zum Schweigen zu bringen oder zumindest vor diesem Mann zu fliehen, das Weite zu suchen und nicht noch weiter das Verdammungsurteil bereits jetzt schon anhören zu müssen, da die Hölle für sie ja erst eigentlich in der Ewigkeit beginnen sollte. Ausnahmen gibt es wie Herodes, der gerne den Johannes immer wieder hören wollte oder auch Felix der Paulus immer wieder zu sich rief. Aber ich meine das sind Ausnahmen.

Doch wenn so ein Prediger heutzutage fehlt, sollte man sich vielleicht erst einmal mit weniger bei solch einer evangelistischen Verantaltung zufrieden geben. Aber gibt es Prediger, die klar das Evangelium lehren können und man lädt sie aus, dann frage ich mich schon was diese Veranstaltung soll? Also welches Evangelium von Jesus Christus predigen wir? Ein Pilgerleben, Bedrängnisse hier auf Erden und Glückseligkeit erst in der Ewigkeit, oder sinnliches Wohlbehagen auf Erden, eine Stärkung des Selbstwerts und Freude für unbußfertige Sünder in einem gerechten Himmel bei einem dreimalheiligen Gott?

Wieviel Aufwand für nichts. Wenn JesusHouse nicht die Frucht bringt, die diese aufwendige Veranstaltung jedesmal mit sich bringt, dann bitte Herr Jesus, schaffe diese unnötige und unwürdige Veranstaltung aus deiner geliebten Kirche hinfort! Wir können unseren Geist, unsere Hände und unser Geld sinnvoller investieren.


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